Altes Wissen

 

Altes Handwerk - von Zwirnknöpfen , buntem Garn und einer Frau, die ihre Träume lebt

Das Schöne an den Ferien ist, dass viel Zeit bleibt, um Freunde zu treffen und auch einmal etwas zu machen, wozu man sonst nicht kommt. So besuchte ich gestern Sabine Krump in Ihrer Knopfsrubn in Pregarten und tauchte dabei in eine bunte, liebevolle und künstlerische Welt, beinahe aus einer anderen Zeit ein. Sabine hat das alte Handwerk der Zwirnknopf Herstellung wieder belebt und stellt wunderschöne bunte Knöpfe her. Ich liebe diese Knöpfe und hab mir natürlich ein paar schöne Stücke gekauft. So nebenbei plauderten wir noch eineinhalb Stunden und genossen die gemeinsame Zeit.

Sabine lebt mir dieser Stuben ihren Lebenstraum und man konnte vor allem im letzten Jahr ihre Entwicklung so wunderschön mit verfolgen. Für die Gestaltung ihres neuen Buches durfte man immer wieder sehr kreative Fotos bewundern und begutachten und natürlich auch immer wieder die einzigartig schönen Knöpfe. Ein Frau, die ihren weg geht.

Laden und Buch und natürlich diese wundervolle Frau gehören hinaus in die Welt, da es so wundervoll ist, wenn jemand den Mut findet, seine Träume zu leben und etwas Altes auf neue und kreative Weise lebendig macht und damit die Welt ein klein wenig bunter und schöner gestaltet.

Wer weiß, vielleicht verzaubert Sabine auch euch. Auf jeden Fall würde ich mir ihre Arbeit ansehen Mag. Heidi Enthofer ,

Studium Biologie und Erdwissenschaften in Salzburg: Mag. rer. nat.

Bewegungstrainerin seit 1998, Seminarleitung seit 2000

Gesundheitspädagogin

Ausbildnerin im Kindergesundheitswesen

Ausbildnerin Heilkräuter, Ausbildnerin Ritualleiter

 

Fotografin des Portrait und des Knopfbaumes Heidi Enthofer

 

Ein Bericht von Brigitte-Pfieffer-Schmöller

Geschichten, die das Leben schreibt Klein, aber fein

 

23. April 2017

von

Die Pfefferfrau

 

 

Geschichten, die das Leben schreibt Klein, aber fein

Die Knopfmacherin

23. April 2017

Ich war wieder unterwegs… diesmal habe ich die Knopfmacherin Sabine Krump in ihrer Knopfstube besucht. Ist das wirklich der Eingang zur Knopfstube? Zögernd habe ich an die Tür geklopft, aber als die Türe aufging war ich schon gefangen in der Welt der Knöpfe. Eine bunte Welt, faszinierend und entschleunigend. Die Knopfstube lädt ein zum Innehalten, Pause machen und bewundern der vielen, vielen Knöpfe.

 

„Der Knopf ist rund, na und?“

 

Um ehrlich zu sein habe ich das auch gedacht. Zwirnknöpfe kannte ich lediglich in der weißen Ausführung von Omas Bettwäsche. Bei meinem Besuch habe ich aber erfahren dürfen, welche Geschichten aus früherer Zeit damit verbunden sind. Bereits im 18. Jahrhundert entstanden die ersten Zwirnknöpfe… vielfach auch von Kinderhand. Das Knöpfeln war in der früheren Zeit vielfach eine notwendige Heimarbeit, ein „Nebenverdienst“, um sich das Leben leisten zu können. Maschinell gefertige Knöpfe oder gar Kunststoffknöpfe entwickelten sich erst viel später. Somit war die Herstellung von Zwirnknöpfen eine oft unliebsame Tätigkeit, aber eine notwendige.

Knopf ist nicht gleich Knopf

 

Ich habe gelernt, dass es bereits früher regionale und ständische Unterschiede bei der Herstellung der Knöpfe gab. Bei der Knopfmacherin fand ich verschiedenste Muster, in vielen verschiedenen Farben. In alten Kästchen mit kleinen und großen Laden, in Bildern, als Bilder, als Wandbehang, als Ketten, als Dekoration auf Accessoires, und und und. In der Knopfstube findet man einen ganz eigenen Flair… ich fühlte mich tatsächlich wie ein Kind auf Entdeckungsreise. Scheinbar hat jeder Knopf eine Geschichte… nein, nicht nur die alten… auch die neu designten und von Sabine Krump entwickelten Knöpfe. Neben Life-Ball-Knöpfen fand ich sogar einen Union-Jack, denn ich gleich für eine liebe Freundin mitnehmen musste.

Einst Handwerk, jetzt Kunst

Die Knopfmacherin Sabine Krump hat es sich zur Aufgabe gemacht, das alte Handwerk des Knöpfelns nicht aussterben zu lassen und daraus eine wahre Kunst entwickelt. Sie hat sich in den vergangenen Jahren viel, vor allem auch historisches, Wissen dazu angeeignet und gibt dieses Wissen in ihren Kursen, ab einer MindestteilnehmerInnenzahl von 4 Personen, weiter.

War die Knopfmacherin immer Knopfmacherin? Nein. Die gelernte Gärtnerin und 2-fach Mama knöpfelt aber bereits seit mehr als 20 Jahren, hat nun ihr Hobby professionalisiert und mit „Der Knopfmacherin“ mittlerweile eine Marke geschaffen. Authentisch tritt sie in ihrer Knopfstube auf, die Zwirnknöpfe finden sich überall auf Kleidung und Accessoires. Man erkennt sofort, sie ist Knöpflerin aus Leib und Seele… und genau diese Begeisterung ist ansteckend.

 

„Zeit zum Zeithaben“ – Die Knopfstube

Die Knopfstube bietet „Zeit zum Zeithaben“. Eintreten und eintauchen in die Welt der Knöpfe… beim Suchen und Kaufen von Knöpfen, beim Üben in den Kursen oder einfach bei einem lieben Gespräch mit der Knöpflerin. Gemeinsam mit der Gold- und Silberschmiedin Eva-Maria Raber hat Sabine Krump einen kreativen Ort der Begegnung geschaffen.

Du findest die Knopfstube mitten in Pregarten (Kirchenplatz 2). Sie ist donnerstags und freitags von 09:00 – 12 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr sowie samstags von 09:00 – 12:00 Uhr geöffnet.

 

Die Autorin „Sabine Krump“

Wenn du es nicht schaffst, in der Knopfstube selber vorbeizukommen und dich aber trotzdem für die Kunst des „Knöpfelns“ interessierst, dann empfehle ich dir die Bücher von Sabine Krump. Seit 2011 sind fünf Bücher im Eigenverlag und zwei Verlagsbücher rund ums Thema „Knöpfe“ erschienen.

Zum einen Fachbücher, wie z.B. „Die Knopfmacherin“, welches die Geschichte und Entstehung des (Zwirn-)Knopfes beschreibt. Dort findest du eine Bild-für-Bild-Anleitung zur Erstellung deines ersten eigenen Zwirnknopfes. Dass diese Anleitung gut gelungen ist, zeigen internationale Käufer des Buches, die – obwohl in deutsch verfasst – anhand der Bilder in der Lage sind, das Knöpfeln zu erlernen. Immer wieder trudeln so Bilder von den ersten, selbstgemachten Knöpfen aus aller Herren Länder bei der Knopfmacherin ein.

Zum anderen schreibt Sabine Krump aber auch Kinderbücher, die sich – wie könnte es anders sein – ebenfalls um den Zwirnknopf drehen. Für nächste Woche wird ihr neues Buch „Die Geschichte vom Zwirnknöpfchen“ erwartet. Dieses Kinderbuch ist gemeinsam mit Lois Cordelia, einer Cut-Paper Artistin aus Großbritannien, entstanden. Ich durfte ausnahmsweise einen ersten Blick auf das Cover werfen und bekam einen ersten Einblick in die Geschichte… ich muss gestehen, da bin ich schon ein bisschen stolz drauf.

Fazit

Ich wurde in der Knopfstube so herzlich aufgenommen, dass ich deutlich länger geblieben bin, als ich ursprünglich beabsichtigt hatte. Dass Knöpfe faszinieren können hatte ich nicht erwartet… und wurde schnell vom Gegenteil überzeugt.

Wenn dich dieses Thema interessiert, empfehle ich die einen Besuch der Ausstellung „Der Zwirnknopf, altes Handwerk wird Kunst„, welche vom 05. Juli bis September im MÜK-Haus in der Freistädter Samtgasse stattfinden wird. Möchtest du Knöpfe erwerben, kannst du das in der Knopfstube tun oder du kontaktierst die Knopfmacherin Sabine Krump, direkt über Facebook oder ihre Homepage

 

 

 

 

https://firmen.wko.at/Web/DetailsInfos.aspx?FirmaID=25dd21e4-b56d-42db-807e-

 

Die Knopfmacherin e.U.

Erz. kunstgewerbl. Gegenstände

Kontakt Produkte & Leistungen Firmeninfos Angebote Zertifikate
Inhaber Sabine Krump
Firmenwortlaut (laut Firmenbuch) Die Knopfmacherin e.U. (FN 462666t)
Firmenbuchnummer 462666t
GLN (der öffentlichen Verwaltung) 9110013519060
Behörde gem. ECG (E-Commerce Gesetz) Bezirkshauptmannschaft Freistadt

Mitglied der Wirtschaftskammer Oberösterreich

Fachgruppe / Berufszweig

LI Kunsthandwerke Erzeuger kunstgewerblicher Gegenstände u.Modeschmuckerzeuger

Berechtigungen aufrecht

Herstellung von kunstgewerblichen Gegenständen Seit 01.10.2012 für den Standort4230 Pregarten, Kirchenplatz 2 (kann vom Gründungsdatum abweichen)GF: -

Karte für 4230 Pregarten, Kirchenplatz 2

cfc6fd25d4ef&StandortID=864&StandortName=pregarten&Suchbegriff=die+Knopfmacherin&Page=1

FOTO Landes Meisterschaft Oberösterreich 2016
für künstlerische Fotografie in Zusammenarbeit mit dem Fotoklub des SK Vöst

Ich freue mich mit Johann Marksteiner gemeinsam, dass er und der Fotoclub VHS Perg mit 502 Punkten in der Kategorie Allgemein den 3. Platz gewonnen haben. Es macht mich sehr glücklich ein kleiner und wichtiger Teil dieser künstlerischen bildnerischen Ausdruckskraft zu sein.

Ich stehe Dir sehr gern wieder Model lieber Johann!
Herzlichst Sabine Krump, Die Knopfmacherin
"Knöpfe verknüpfen nicht nur bloß zwei Kleiderteile,
sie verknüpfen Menschen, realisieren Gedanken und lassen Ideen wahr werden."
Sabine Krump
zwirnknoepfe.jimdo,com

Verein Mühlviertel Kreativ erhält Förderpreis für OÖ Volkskultur

Bericht in der Bezirks Rundschau Perg am 15.11.2016 verfasst von Ulrike Plank aus Perg

 

Den großartigen Artikel kannst Du unter dem aktivierten Link gerne nachlesen. 

Ulrike Plank
  1. 22.044

 Foto: Sitzreihe: Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Sabine Krump, Maria Ruhsam , Christa Oberfichtner , Markus Ladendorfer.

Hintere Reihe: Bezirkshauptmann Alois Hochedlinger, Walter Ruhsam, Miriam, Manuela Eibensteiner, Lucia und Alexander Schneider, Michaela Keplinger - Mitterlehner Walter Mayer - RZK Bezirksstellelleiter.

 

Volkskultur-Förderpreis 2016 für Mühlviertel Kreativ

mit dem gemeinsamen fruchtbaren Kultur-Projekt mit Schloss Weinberg

der KREATIV-WERK-TAGE

 

am Freitag den 11. November 2016 um 15.00 Uhr,  im Steinernen  Saal des Landhauses in Linz,(welcher einst eine evangelische Kirche war).

 

Es war eine wunderschöne Ehrung für alle Beteiligten und meine Herzlichen Glückwünsche an

 

~ die Landjugend Mauthausen / Laientheater mit Flüchtlingen

 

~  dem Evangelischen Museum OÖ / Umfassende Museumsarbeit und Kulturvermittlung

 

  ~ den Krippenfreunden Hausruck Geboltskirchen/ Aktivitäten im Austellungs - und Kommunikationszentrum Ölerhaus

 

~ Sport Neue Mittelschule Sandl/ Sport - Neue Mittelschule Sandl goes Hinterglasmalerei

 

 ~ und dem Verein MÜHLVIERTEL KREATIV in dem ich aktiv mitwirke,  für die Mühlviertler Kreativ -Werk-Tage, Sommerakamedie für alte Handwerkstechniken in  fruchtbarer Gemeinschaftsarbeit mit dem Bildungszentrum Schloss Weinberg.


Die Notwendigkeit eines Knopfes erkennt man erst daran, wenn der Faden lose am Kleidungsstück baumelt und der Platz leer ist, so ist es auch mit dem Volksgut. Fehlt es mit einem Male erkennt man erst den großen Stellenwert, den es einst eingenommen hat. Deswegen danke ich allen Menschen, die sich mit Herzkraft darum bemühen Kulturgut weiter zu tragen, zu bewahren und zu wandeln.  
Herzlichst
Sabine Krump, Die Knopfmacherin

 

MÜK - Das Mühlviertler Kreativ Haus in Freistadt
Wer es noch nicht kennt, sollte es unbedingt besuchen kommen.
Kreative Bunte Fantasten im historischen modernen Flair zeigen wie und was sie wo wann können.
Einzigartig im Mühlviertler Landl. HOAMAT zum angreifen nah!
mit verknopften lieben Grüßen
Eure Sabine, Die Knopfmacherin

Foto: Mühlviertel Kreativ


Jetzt NEU die kleine Knopfstubn Filzwerkstatt in Pregarten, am Kirchenplatz 2
Geöffnet von Do - Fr 9.00 Uhr - 12.00 Uhr und 15.00 Uhr - 18.00 Uhr.
Samstag 9.00 Uhr . 12.00 Uhr

Heute aktuell in der Bezirksrundschau Freistadt.

 

Danke, lieber Roland Wolf für den tollen Bericht!

 

 

 

Hier der Link zu der elektronischen Ausagbe:

https://www.meinbezirk.at/freistadt/lokales/knopfstube-und-filzwerkstatt-eroeffnen-in-pregarten-d1893626.html

Sonja Raab,
die bekannte Autorin von vielen Büchern unter anderem auch " Die Wenderin" ist mir eine sehr lieb gewordene Freundin geworden.
Das Ybbstaler Raabenweib, wie sie sich selber auch bezeichnet, hat mich in meiner kleinen Knopfstubn im Auftrag von moMAG dem Mostviertler Magazin besucht und ist mit mir in die bunte Welt der Zwirnknöpfe eingetaucht.
Danke für den großartigen Bericht, liebe Sonja!

Wenn der Knopf aufgeht ...

 

... dann entsteht mitunter Fantastisches. Die Zwirnknöpfe von Sabine Krump sind der bunte Beweis.

Von Roswitha Fitzinger, 01. Oktober 2016
Fotos: Volker Weihbold/ Pressefotograf der OÖ-Nachrichten

         An den Händen, um den Hals, auf der Brust, sogar an den Schnürsenkeln baumeln sie – Zwirnknöpfe. Keiner gleicht dem anderen. Wer vor Sabine Krump steht, kann sich nicht sattsehen. Diese Frau ist ein Gesamtkunstwerk. Ihr „kleines Reich“, wie sie liebevoll ihre Zwirnknopfstub’n in ihrem Haus in Ried/Riedmark nennt, setzt dem sogar noch eines drauf. Wer es betritt, verstummt endgültig. Klein von Länge und Breite vielleicht, aber groß an Farben- und Musternpracht. Knöpfe überall, aber auch Garne in diversen Stärken, Nähseide farblich sortiert, Aluringe beinahe kunstvoll auf dem Schreibtisch ausgestreut.

 

Ein Anblick, von dem man sich nur schwer lösen kann. Doch nicht zum Schauen, sondern auch zum Knopfmachen ist die Hoamatland-Redakteurin gekommen. Was ist passender, als sich an einem Knopf namens „Hoamat“ zu versuchen? Viermal muss zunächst der schwarze Faden seinen Weg um den Aluring finden, immer dicht an dicht, nicht zu fest, auch nicht zu locker. Eine kleine Drehung im Uhrzeigersinn, dann das Ganze von vorne, wieder und wieder. Dabei den Faden nicht verlieren. Sechs Mal insgesamt wird der Ring umwickelt, das Ergebnis ist ein sternförmiges Muster, bis der schwarze Faden abgeschnitten, durch das Fadengeflecht gezogen und somit gesichert wird. Die Finger sind verkrampft und – schwarz. Ihre Wärme lässt das Aluminum oxidieren. Auf das schwarze Garn folgt das weiße, es gilt die Zwischenräume auszufüllen. „Rot steht für das Herzblut, Schwarz für die fruchtbare Erde und Weiß für die Reinheit“, erklärt Sabine Krump derweil. Und während sie einen eigenen Knopf umwickelt, beginnt sie zu erzählen. Darüber, dass Zwirnknopfmachen nicht nur Handwerk, sondern auch mentale Arbeit sei. „Man legt seine Wünsche und Gedanken hinein.“ Irgendwann fange jeder an zu reden, weiß sie aus Erfahrung: „Die Menschen öffnen sich.“

 

Vergessen ist die bunte Zwirnstub’n, der Blick fokussiert auf einen Punkt, der erst in Ansätzen einem Knopf gleicht. Reden ist nicht, aber zuhören.
Sabine Krump hat schließlich viel zu erzählen. Von ihrer Großmutter etwa, die in einer Zeit lebte, als Zwirnknöpfe für Hemden und Bettwäsche zu nähen eine ganz selbstverständliche Handarbeit in den Wintermonaten war. Wenn Menschen von früher erzählen, werde sie „ganz weich“, sagt die gelernte Gärtnerin beinahe andächtig. Vielleicht hat sie es sich auch deshalb zur Aufgabe gemacht, dieses Kunsthandwerk „wieder aus dem Dornröschenschlaf zu holen“, wie sie es ausdrückt. Die 47-Jährige tut das auf ihre ganz eigene Art. Waren die ursprünglichen Zwirnknöpfe ausschließlich weiß, arbeitet sie mit bunten, peppigen Garnen.

 

Der Briefträger klingelt, unterbricht das Gespräch, aber Sabine Krump ist voller Freude, denn er hat Päckchen mitgebracht. Sie weiß, es ist Fanpost in Form von Briefen und Zwirnknöpfen – von Menschen, die mit ihr oder durch sie in die Welt der Knöpfe Einblick bekamen. Sie schicken die ersten Eigenkreationen, erzählen in Briefen die dazugehörigen Geschichten. Mit Stolz erfülle sie das, so die Mühlviertlerin: „Diese Menschen setzen sich hin, bemühen sich, und das Ganze geht weiter, das Handwerk lebt weiter.“ Dass es weiter geht, das sei ihr ein besonderes Anliegen. „Zwirnknopfmachen ist ein Kulturgut, das allen gehört“, sagt sie mit Nachdruck und ergänzt ganz weise: „Wer nicht teilt, erstickt.“ Deshalb teilt sie ihr Wissen und ihre Fertigkeiten in Kursen und Büchern.

 

Ihr erstes Buch „Die Knopfmacherin“ erschien 2011, das sechste, „Die ganze Welt der Knöpfe“, wird noch in diesem Jahr veröffentlicht. Vier hat sie selber finanziert, hat eisern gespart, so, als wolle sie einen Kleinwagen finanzieren. So viel kostet es, 500 Stück im Eigenverlag herauszugeben. „Buch-Verlage haben abgelehnt, gesagt, das Thema interessiert keinen.“ Krump nimmt es nicht krumm, die vielen Briefe und vor allem Knöpfe aus nahen und fernen Ländern beweisen, dass dem nicht so ist. Nicht zuletzt aufgrund ihrer Bücher werden die Zwirnknöpfe von der Innerschweiz bis nach Japan nachgemacht und in der Folge eigene Muster entwickelt. Grenzenlos scheint auch die Kreativität der 47-Jährigen. Was sie inspiriert, ist schnell gesagt: eigentlich alles. „Da ist die Farben-Vielfalt der Natur. Ich sehe überall Knöpfe, selbst in Kabelleitungen oder, wie erst kürzlich, in Autofelgen“, sagt sie und lacht.

 

Fünf Minuten benötigt Sabine Krump für einen Knopf der Gattung Hoamat. Andere sind komplizierter, an ihnen sitzt auch sie mehrere Stunden. „Aber auf die Schnelligkeit kommt es nicht an, sondern auf die Sorgfalt.“ Jeder Faden muss sitzen, damit später die Symmetrie stimmt. Nach einer halben Stunde ist es geschafft: Der Hoamatknopf der Hoamatland-Redakteurin ist fertig. Apropos. Selbiger war als einer von 300 beim Barneby Festival in Macclesfield in England vertreten und ist im dortigen Museum ausgestellt. Seit kurzem hängt er auch in der OÖN-Redaktion. Für beides ist Sabine Krump verantwortlich. Es muss schließlich weiter gehen...

Wow!
Heute mit der Post bekommen, die neue Zeitschrift  Quilt- & Textilkunst

PATCHWORK proffessional.


6 bunte und interessante Seiten über Posamentenknöpfe und Zwirnknöpfe, die in dem Kreativ-Buch
" Die ganze Welt der Knöpfe"
Monika Hoede / Sabine Krump/ Sandra-Janine Müller und Helene Weinold (erschienen im Droemer Knaur Verlag)
zu finden sind.

 

Danke, für diesen großartigen Bericht!

 

 

Carmen Palzer

969

aus Freistadt
am 31.05.2016

Mit Handwerkskunst in die neue Saison

PREGARTEN

Die Knopfmacherin Sabine Krump verbringt am Sonntag, 26. Juni, ein paar Stunden im Museum Pregarten. Von 10 bis 18 Uhr gibt die gebürtige Pregartnerin einen Einblick in die Herstellung von Zwirnknöpfen. Krump stellt Zwirnknöpfe in allen erdenklichen Variationen her. Sie möchte das Handwerk bewahren und weiterentwickeln. Mittlerweile hat Sabine Krump ihr viertes Zwirnknopfbuch veröffentlicht, um so die Liebe zu diesem Handwerk mit anderen zu teilen. Die Museumsbesucher erwartet eine außergewöhnliche Ausstellung bei freiem Eintritt.

https://cba.fro.at/317889

ZUM NACHHÖREN

 

Freitag 10. Juni 2016

Freies Radio Freistadt

zu Gast in der Sendung

Volksmusik und Tradition

mit Hubert Tröbinger

 

Zwirnknöpfe – mehr als Verbindungselement bei Wäschestücken. Was früher als „geringes“ Zusatzeinkommen der armen Leute galt, wird von Sabine Krump, der Knopfmacherin in neuem Licht dargestellt. Kunsthandwerk und Volkskunst verschmelzen zu einzigartigem Ausdruck von Kreativität und verhelfen dem Knopf in diesem Falle zu neuem Image, weit über seine Funktion als Zusammenhalt textiler Teile. Sehr sehenswert ist auch die homepage von Sabine Krump, wo man ihre vielfältigen Talente bewundern kann. www.zwirnknoepfe.jimdo.com
Danke, lieber Hubert!
Herzlichst
Sabine

Sabine Krump – Cultural Broadcasting Archive
Das Medienarchiv
Sabine Krump, die Knopfmacherin aus Ried in der Riedmark erzählt über ihre „Ideologie“ des Zwirnknopfnähens als Kunsthandwerk.
2016-06-11 09:07
Zwirnknöpfe – mehr als Verbindungselement bei Wäschestücken. Was früher als „geringes“ Zusatzeinkommen der armen Leute galt, wird von Sabine Krump, der Knopfmacherin in neuem Licht dargestellt. Kunsthandwerk und Volkskunst verschmelzen zu einzigartigem Ausdruck von Kreativität und verhelfen dem Knopf in diesem Falle zu neuem Image, weit über seine Funktion als Zusammenhalt textiler Teile. Sehr sehenswert […]

 

Bezirks Rundschau

Carmen Palzer

 

aus Freistadt
am 31.05.2016

 

Mit Handwerkskunst in die neue Saison

 

PREGARTEN. Die Knopfmacherin Sabine Krump verbringt am Sonntag, 26. Juni, ein paar Stunden im Museum Pregarten. Von 10 bis 18 Uhr gibt die gebürtige Pregartnerin einen Einblick in die Herstellung von Zwirnknöpfen. Krump stellt Zwirnknöpfe in allen erdenklichen Variationen her. Sie möchte das Handwerk bewahren und weiterentwickeln. Mittlerweile hat Sabine Krump ihr viertes Zwirnknopfbuch veröffentlicht, um so die Liebe zu diesem Handwerk mit anderen zu teilen. Die Museumsbesucher erwartet eine außergewöhnliche Ausstellung bei freiem Eintritt.

In  der neuen Ausgabe vom Mai 2016

 

 Wels im Bild

 

schrieb der sympathische Redakteur

Peter Lenglacher

einen Bericht über

SABINE, DIE KNOPFMACHERIN

Danke, lieber Peter

für diesen schönen Artikel!

 

http://www.welsimbild.at/

Auf Seite 38 findet Ihr den Bericht.

 

 

Die ganze Welt der Knöpfe (Foto: Johann Marksteiner)

Achtung, Knopffieber ist ansteckend!

 

Ulrike Plank
aus Perg am 20.04.2016
RIED (up). Dem "Zauber der Zwirnknöpfe" erlegen ist die Riederin Sabine Krump schon vor Jahren. Auch ihr inzwischen viertes Buch hat sie so genannt. Im Zentrum steht das alte Handwerk der Zwirnknopfherstellung, es gibt viele Bilder und Anleitungen. Trotzdem ist Krumps viertes "Baby" kein Handarbeitsbuch, sondern ein Gesamtkunstwerk. Das Märchen rund um Drachenmädchen Dragana und ihren Prinzen, bezaubernd illustriert mit Scherenschnitten der englischen Künstlerin Lois Cordelia, zieht auch Leser mit zwei linken Händen in seinen Bann. "Es ist ein Fachbuch mit Herz", meint Krump selbst. Ein Buch, das vom Mühlviertel aus durch viele Gastbeiträge verschiedenster Künstler international wird.


500 Stück des neuen Werkes ließ die Knopfmacherin im Eigenverlag drucken. "Rund 100 davon waren schon vorbestellt, es gibt schon eine richtige Fangemeinde. Das Knopffieber ist ansteckend. Es gibt viele, die gemeinsam handarbeiten, filzen, stricken oder Knöpfe machen und die sich gegenseitig diese Dinge beibringen. Oft bekomme ich Nachfragen per Mail und die Leute schicken mir Foto von fertigen Knöpfen", freut sich Krump. Ihre Inspiration für neue Muster holt sie sich überall – "von Blumen, Schmetterlingen, die Ideen gehen mir nie aus, Hauptsache kunterbunt."

"Ich teile mein Wissen gern, jeder darf meine Knöpfe nachmachen. Für mich ist es eine Bereicherung, wenn sich das Handwerk verbreitet."


Brandneu ist das Buch "Die ganze Welt der Knöpfe" im Knaur-Verlag. "Mein erstes offizielles Verlagsbuch. Zusammen mit drei bekannten deutschen Knopfmacherinnen stellen wir den Lesern die bunte Welt der Zwirn- und Posamentenknöpfe vor", erklärt Krump. "Es war Helene Weinold vom Knaur-Drömer Verlag, die das Buch-Projekt angestossen hat und die Idee dazu hatte. Die engagierte Lektorin und Übersetzerin des Verlages wollte ein Knopfbuch aus der Serie der Kreativwerkstatt machen. Das Werkbuch sollte nicht nur kreative Knöpfe zeigen, sondern auch die Leserin die bunte Welt der Posamentenknöpfe und Zwirnknöpfe eintauchen lassen. Die begeisterte Knopfmacherin sprach mich an und so ergab es sich, dass ich neben den drei deutschen bekannten Knopfmacherinnen, Monika Hoede, Sandra-Janine Müller und Helene Weinold meinen knöpflerischen Beitrag über die Kunst des Zwirnknöpfenähens mit meinem österreichischen Einfluss in das Buch einbrachte und somit abrundete", so die Riederin.

Im Buch erfahren die Leser eine kleine aber feine Grundtechnik der Posamentenknöpfe. Ausgewählte Grundmuster der Zwirnknöpfe sind beschrieben. Es werden interessante Knopfvariationen aus Stoff und Garn vorgestellt. Knöpfe aus Milch und Harz sind genau so zu finden wie süße Knöpfe zum Essen. "Meine Beiträge sind die Arbeitstechniken der Zwirnknöpfe erklärend dazustellen. Ideenanregungen und Knopf-Variationsmöglichkeiten an die Leser zu vermitteln, wie sie Zwirnknöpfe praktisch als auch dekorativ verwenden können. Zwirnknöpfe als nette Geschenksidee zu verwenden oder in dem Kapitel Kleidung und Accessoires einen neuen Platz für sie zu entdecken. Wir vier Knopfmacherinnen haben einen bunten Cocktail gemixt, der angereichert ist mit Ideenreichtum, schöpferischer Ausdruckskraft und Kreativität. Geschüttelt mit einer großen Portion Freude am Tun und der nun einlädt von ihm zu kosten", sagt Sabine Krump.

Alte Handwerkstechniken für die nächste Generation erhalten


Und: "Im Vordergrund meines Wirkens steht die Bewahrung alten Kunsthandwerkes. Ich sehe meine Ausübung des Kunsthandwerkes 'Zwirnknöpfe nähen' als Liebhaberei und betreibe es dementsprechend lebendig. Mein offizielles Wirken dient als Kulturbeitrag und ich sehe es als Verantwortung, als Vorbild zu agieren zur Erhaltung und Bewahrung alter Handwerkstechniken für die nächste Generation."


Das Buch "Zauber der Zwirnknöpfe" ist bei Sabine Krump sowie am Rieder Gemeindeamt erhältlich.
Homepage Sabine Krump

Intricate paper-cuts evoke the fairytale magic of "Thread-Buttons"

 

März 25, 2016  • from Lois Cordelia

A series of mixed media illustrations by Lois Cordelia accompany an enchanting German fairytale story by Austrian author and button-needlecraft expert Sabine Krump, as part of Sabine's latest book,

Zauber der Zwirnknöpfe (The Magic of “Thread-Buttons”, Gutenberg, 2016).

 

Lies weiter diesen fantastischen Bericht auf Lois Cordelia`s BLOG

 

Erschienen im

Bürgermeisterbrief 2/2016 am 21.03.2016

meiner Heimatgemeinde

Ried in der Riedmark,OÖ

Grafik

Der große Zauber der Zwirnknöpfe“

Ein besonderer Zauber liegt in der Knopfstube von Sabine Krump in der Luft und lässt die kleinen unsichtbaren Herzen der Zwirnknöpfe höher schlagen.

 

Die Autorin gibt in ihren liebevoll gestalteten Texten und Fotografien wieder, dass dieses Kunstobjekt, dieser kleine Schmuck- und Gebrauchsgegenstand „der Zwirnknopf“ nicht nur ein besonderes Kunsthandwerk ist und zwei Kleiderteile miteinander verknüpft, sondern durch die unzähligen Farben und kreativen Mustern auch freundschaftliche Verbindungen zu Menschen entstehen lässt.

 

Es ist hervorzuheben, dass dieses Buch einen besonderen „Zauber der Zwirnknöpfe“ beinhaltet.

 

Man taucht erstmals in ein von der Autorin selbstverfasstes gefühlvolles Märchen ein, welches Begegnungen zwischen zwei Welten und knopfige Träume wahrwerden lässt.

 

Ein Drachenmädchen, das Knöpfe so sehr liebt und sie behütet wie einen Schatz und ein Prinz dessen lang ersehnter Wunsch in Erfüllung geht machen dieses Märchen zu einem spannenden Erlebnis.

 

Das Buch weckt Begeisterung bei Jung und Alt und man kann beim Lesen und Bestaunen der Bilder spüren, wieviel Hingabe, Liebe und Enthusiasmus in der Knopfmacherin brennen.

 

 

 

Rezension von Sabine Käferböck

Foto: Johann Marksteiner

Verfasser des Bürgermeisterbriefes: Florian Pötscher

 

Die zauberhafte Welt der Zwirnknöpfe

von

Margarete Frühwirth Margarete Frühwirth, Tips Redaktion, 17.02.2016 09:21 Uhr

 

RIED IN DER RIEDMARK. Die leidenschaftliche Knopfnäherin Sabine Krump hat ihr Hobby bereits in mehreren Bildbänden vorgestellt. Das Echo darauf war enorm. Nun dürfen Knopfliebhaber dem „Zauber der Zwirnknöpfe“- so der Titel ihres neuen Buches - gänzlich erliegen.

 

Das Nähen und Entwerfen kunstvoll gestalteter Zwirnknöpfe ist für die Riederin längst zur Leidenschaft geworden. In ihrem ersten Buch „Die Knopfmacherin“ stellte Sabine Krump den geschichtlichen Bezug zur Arbeit des Knopfmachens her und erläuterte die einzelnen Arbeitsschritte. Im Austausch mit Künstlern aus Nordeuropa, England und Japan entwickelte sie neue Ideen und Kreationen, die sie nun in ihrem mittlerweile vierten Buch vorstellt. „Knöpfe verknüpfen nicht nur zwei Kleiderteile, sie verknüpfen Künstler, realisieren Gedanken und lassen Ideen wahr werden.“ Krump drückt ihre Liebe zu diesem alten Handwerk in einem Märchen aus. Die Geschichte eines kleinen, liebenswerten Drachenmädchens, welches Knöpfe über alles liebt,  eröffnet poetisch die Welt des Zwirnknopfes. Illustrationen der britischen Scherenschnittkünstlerin Lois Cordelia begleiten durch das Buch; Fachbegriffe sind zusammengefasst, schrittweise Anleitungen vom Aufschlag bis zum Endknoten mit vielen bezaubernden Fotos gestaltet. „Knöpfe sind vielseitig verwendbar, nicht nur auf Pölstern, Hüten, Schals, Taschen oder Wandbehängen,“ schwärmt Krump über die vielen Möglichkeiten, Knöpfe als Hingucker einzusetzen. Einen eigens kreierten Knopf sendete sie als Zeichen für Toleranz und Menschlichkeit an das Team des Life Balls nach Wien. Sie schneidet Plastikknöpfe von ihrer Kleidung und ersetzt sie durch Eigenkreationen. „Das ist schon mein Markenzeichen geworden.“
Altes Handwerk bewahren und weiter entwickeln

In verschiedenen Größen zieren Knöpfe ihre Kleider, Schuhe oder Ringe. Sie verarbeitet fein gegliederte Motive wie Aprikosenblüten, Rosen, Vergissmeinnicht, Sterne und Herzen zu Kunstobjekten, die bunt und fröhlich wirken, so wie ihre Trägerin. „Mein Anliegen ist es, das alte Knopfmacher-Handwerk zu bewahren, weiterzuentwickeln und zu lehren“, erklärt die Knopf-Künstlerin. Erhältlich sind ihre Knöpfe und Bücher über die Homepage zwirnknoepfe.jimdo.com oder bei Sabine Krump persönlich.

 

Ein herzliches Dankesschön der Tips-Redaktion für diese zauberhafte Unterstützung!

Sabine!

 

 

Ein großartiger Artikel von Bernhard Leitner

in den OÖNachrichten vom Freitag den 12.Feber 2016

Ausgabe Nr. 35

 

Dankeschön!

 

Hier gehts zum Artikel

 

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/muehlviertel/Warum-Knopfmacherin-Sabine-Krump-in-Japan-und-England-hoch-angesehen-ist;art69,2125127

Ein toller Artikel vom Freitag 29.1.2016

BurdaLife
von
Miriam Noll

 

Redakteurin Frau im Trend

Burda Senator Verlag GmbH

Hubert-Burda-Platz 1
77652 Offenburg

 

Danke!

In der Zeitschrift des                       Landes Oberösterreich

Die

Goldhaube

 

verfasste Frau Magda Gradinger

einen großartigen Artikel über die Zwirnenen

 

Stilvoll zugeknöpft -

Zwirnknöpfe

 

 

 

 

 

Ich bedanke mich sehr herzlich bei den beiden Damen

Frau Christine Gruber,

 

Goldhaubenfrau und Obfrau der Gruppe Hohenzell

sowie bei Frau Magda Gradinger für Ihre Freude und Begeisterung den Faden der Zwirnknöpflerei gemeinsam aufzunehmen und den interessierten Menschen wieder näher zu bringen.

 

 

 

Anknüpfungspunkt
Vieböck im Trend der Zeit

Traditionell oder modern?
Der Poncho erlebt derzeit
eine Renaissance und ist
in allen Modegeschäften
präsent.







Handgewickelt ist der Zierknopf am Kragen, gefertigt in der Knopfmacher-Werkstatt von Sabine Krump.

Übrigens: In unserem Detailverkauf in Helfenberg können Sie derzeit auch handgewickelte Broschen von Sabine erstehen. Nur solange der Vorrat reicht. 

Das Foto wurde  freundlicherweise von der Weberei Vieböck zur Verfügung gestellt.
Mehr Info entnehmen Sie bitte aus dem Anknüpfungspunkt.


Artikel von Regina Wiesinger,

Tips Redaktion

3.September 2015

 

KEFERMARKT. Dass Traditionen und altes Handwerk immer noch beliebt und interessant sind, bewiesen die ersten Kreativ-Werk-Tage im Schloss Weinberg. Rund 50 Menschen haben an den sechs Workshops teilgenommen.

Zwirnknopfnähen, Besenbinden, Keramik bemalen, Hinterglasmalen, Wolle spinnen und Spitzenklöppeln konnte man in jeweils dreistündigen Workshops kennen lernen. Ausführliche Seminarunterlagen – erstellt von den Mühlviertel-Kreativ-Seminarbegleitern – halten die wesentlichen Punkte der Handwerkstechnik fest, sodass auch daheim noch weiter geübt werden kann. Die Gruppe des Klöppelns hat sich bereits einen weiteren Termin für ein gemeinsames Treffen organisiert.

Fortsetzung geplant
Der erste Tag schloss mit einem gemeinsamen Abendessen und dem anschließenden Konzert von Ingrid Schiller und Claudia Woldan mit Musik und Texten "zur Verlangsamung der Zeit". Am zweiten Tag ging es weiter mit den Workshops, die allesamt sehr gut gebucht waren. „Wir möchten diese Werkstattseminare zu einem fixen Bestandteil der Aktiv-Angebote von Mühlviertel Kreativ machen", kündigt Obfrau Christa Oberfichtner eine Fortsetzung an.

 

 

Foto: Maria Ruhsam, Stellvertretende Obfrau von Mühlviertel Kreativ

 



 

 


„Altes Handwerk gehört zum Mühlviertel, wie der Wackelstein"

 

von   Regina Wiesinger, Tips Redaktion, 26.08.2015 07:32 Uhr

 

 

KEFERMARKT. Tradition und altes Handwerk – mit diesen Themen können sich viele Mühlviertler identifizieren. Deshalb wurden auch die  Kreativ-Werk-Tage auf Schloss Kefermarkt für die Aktion  „99 Sachen, die wir im Mühlviertel machen" nominiert.

Durch die beliebten lebenden Werkstätten am Weinberger Advent kam dem Leiter des Bildungs- und Veranstaltungszentrum Schloss Weinberg und seinem Team die Idee, dieses Wissen auch anderen Leuten in Seminaren zugänglich zu machen. „Wir wollen damit das Handwerk in der Region halten. Es war aber sehr schwer, Handwerker zu finden, die ihr Können auch weitergeben können und wollen", sagt Ladendorfer. „Wir haben intensiv recherchiert und uns auf die Suche nach interessantem Handwerk und Menschen, die es noch ausüben können, gemacht." Und das war schwieriger als gedacht. Die Recherche war für Ladendorfer aber ein Aha-Erlebnis: „Diese Traditionen sterben ja wirklich aus, wenn man nichts unternimmt. Ich würde es schade finden, wenn unsere Kinder diese Techniken nicht mehr sehen oder lernen können. Altes Handwerk, wie Besenbinden und Zwirnknöpfe herstellen, gehört zum Mühlviertel, wie die Wackelsteine."
Ladendorfer selbst ist am meisten vom Besenbinden fasziniert. „Für mich ist das 100 Prozent Mühlviertel, weil auch das Material aus der Region kommt."


Kreativ-Werk-Tage
Damit das Wissen um die alten Handwerkstechniken nicht verloren geht, wurden die Kreativ-Werk-Tage ins Leben gerufen, an denen Interessierte das Spinnen, Hinterglas malen, Birkenbesen binden, Spitzen klöppeln, Zwirnknöpfe nähen und Keramik bemalen lernen können. „Wir sind es unserer Nachwelt schuldig, dass wir Dinge, die einen großen Wert für uns haben, überliefern und erhalten", sagt Ladendorfer. Dass dabei aber nicht nur in der Vergangenheit gewühlt wird, beweist zum Beispiel Sabine Krump mit ihren Zwirnknöpfen: „Hier sieht man, dass auch neue, frische Ideen im Rahmen des alten Handwerks umgesetzt werden können."
Die Veranstaltung an sich soll den Mehrwert haben, dass die Leute gestärkt werden, ihr Handwerk weiterhin auszuüben, meint Ladendorfer. „Das typisch Mühlviertlerische an dem Projekt ist für mich die Leidenschaft und der Humor, mit dem die Handwerker an ihre Arbeit gehen. Sie haben immer einen Schmäh auf den Lippen. Unsere sechs vortragenden Handwerker gehen auch ganz locker an die Sache ran mit dem typisch Mühlviertlerischen Spruch ‚Schaun ma mal!‘"


Leader-Projekt
Aus den Kreativ-Werk-Tagen soll demnächst ein Leader-Projekt entstehen. Es wurden Kulturarbeiter gesucht, die die traditionellen Handwerkstechniken gemeinsam mit den Handwerkern dokumentiert haben. „Es wurden Unterlagen erstellt und den Handwerkern erklärt, wie sie ihre Arbeit weitervermitteln können." Das Projekt soll so weit gehen, dass die Techniken auf wissenschaftlicher Basis erforscht werden. „Wir gehen zum Beispiel der Frage nach, ob das Klöppeln wirklich typisch mühlviertlerisch ist", erklärt Ladendorfer. Man darf gespannt sein!

Aktion 99 Sachen:

Auf der Homepage www.99sachen-muehlviertel.at kann man sich selbst anmelden oder jemand anderen für die Aktion vorschlagen.


Bildmaterial:

„Altes Handwerk gehört zum Mühlviertel, wie der Wackelstein
Besenbinder Willi Robeischl aus Gutau (Fotograf Alexander Schneider, Kreativ-Werk-Statt Schloss Weinberg)

 

Artikel Tips Freistadt

vom Mittwoch 29.Juli 2015

 

KREATIVTAGE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Maria Ruhsam (Mühlviertel Kreativ)

 

Besenbinden,

 

Klöppeln, Spinnen –

 

alte

 

Handwerkstechniken

 

neu lernen

KEFERMARKT.

Alte Handwerkstechniken kann man bei den ersten Kreativ-Werktagen am 26. und 27. August auf Schloss Weinberg erlernen. Bei den Mitmach-Seminaren sind nur mehr Restplätze frei.Über Zwirnknopfnähen, Spitzenklöppeln, Besenbinden, Keramikmalen, Hinterglasmalen und Wollspinnen kann man sich bei den Kreativ-Werktagen in dreistündigen Kurz-Seminaren nicht nur infor-mieren, die Teilnehmer können auch selbst die alten Techniken erlernen. Die Kooperation der Plattform Mühlviertel Kreativ und des Bildungs- und Veran-staltungszentrums Schloss Weinberg hat sich zum Ziel gesetzt, Lust auf alte Handwerkstechniken zu machen. Ergänzt wird das neue Seminarangebot durch ein kulturelles Abendprogramm. „Wir spüren reges Interesse an den Kurz-Seminaren und haben nur mehr wenige

Restplätze frei“, berichtet Markus Ladendorfer, Geschäftsführer von Schloss Weinberg. Interessierte können sich noch zum Hinterglasmalen, Spitzenklöp-

peln und Keramikmalen anmelden. Für die Zwirnknopfmacher wurde bereits ein Zusatztermin im Herbst (17. September) einge-

schoben. „Wir möchten mit diesen Seminaren auch eine Kultur der Begegnung zwischen erfahrenen Handwerkern und Neueinsteigern schaffen“, freut sich

Mühlviertel-Kreativ-Obfrau Christa Oberfichtner über das große Interesse. Daher gehören auch gemeinsame Mahlzeiten und ein stimmungsvoller Abend

mit Musik, Bildern und Texten von Ingrid Schiller und Claudia Woldan zum Programm. Die Abendveranstaltung im Schloss am Mittwoch, dem 26. August

um 19.30 Uhr ist bei freiem Eintritt auch für alle Kulturinteressierten zugänglich.

 

 

 

Ein echter WOW - Artikel in den

Oberöstereichischen Nachrichten

vom Freitag den 24. Juli 2015

verfasst von Redakteur Bernhard Leitner


"Ein Knopf ist rund, na und?" – Sabine Krump weiß noch viel mehr über Knöpfe

RIED IN DER RIEDMARK. Das Nähen kunstvoll gestalteter Seidenknöpfe wurde für Sabine Krump zur Leidenschaft. Ihre Bücher fanden den Weg bis nach Australien, ein Knopf zum Life-Ball.



"Die Fenster daheim sind derzeit wohl nicht ganz so gründlich geputzt, wie sie sein sollten. Aber ich habe mich in den vergangenen Wochen ganz in die Neuauflage meines Buchs gestürzt." Für Sabine Krump wurde das Nähen von Knöpfen zur Leidenschaft, die sie bereits in mehreren Bildbänden festgehalten hat. Ihr Erstling "Die Knopfmacherin" fand so viele Abnehmer, dass sie nun eine zweite, erweiterte Auflage in Druck gab. "Ich hatte Anfragen aus England, Schweden, sogar aus den Vereinigten Staaten und Australien, die alle das Buch lesen wollten", sagt die Riederin. Den Erfolg des Buchs erklärt sie sich damit, dass sie es bewusst als Einstiegshilfe in die vielfältige Welt der Zwirnknöpfe angelegt hat. "In meinen späteren Büchern bin ich mehr in die Details und in das Kunstfertige gegangen. Hier ging es mir darum, mit Herz und Gefühl die Faszination zu erschließen, die das Thema hat."

"Ein Knopf ist rund, na und?" – das hat Sabine Krump lange Zeit selbst ebenso gesehen. Bis sie eines Tages entdeckte, dass Zwirnknöpfe viel mehr können, als für Polster- und Tuchent-Überzüge verwendet zu werden – wo sie ohnehin zusehends vom Reißverschluss verdrängt werden. Sie erhob den Zwirnknopf kurzerhand zum Kunstobjekt, verarbeitete fein gegliederte Motive, zeigte sich offen gegenüber modernen Einflüssen und ließ sich als Rockerbraut fotografieren. "Die Möglichkeiten sind grenzenlos", sagt sie.

Über ihre Homepage www.zwirnknoepfe.jimdo.com vertreibt Krump neben Büchern auch Postkarten, deren Erlös an die Kinderkrebshilfe geht. Ein Knopf mit Regenbogen-Motiv soll beim nächsten Life-Ball Verwendung finden. Derzeit arbeitet sie mit drei weiteren Autorinnen aus dem deutschsprachigen Raum an einem gemeinsamen Buch. Bei den Kreativ-Werk-Tagen am 26. und 27. August auf Schloss Weinberg leitet sie zudem einen Knöpfe-Kurs.

Ein wunderbarer Bericht heute 24.Juli 2015

in der Bezirks Rundschau Perg

geschrieben von der Redakteurin

Ulrike Plank

Außerdem wurde ich von der Bezirks Rundschau Bezirk Perg nominiert für den Regionalitätsopreis

Danke!

 

 

 

 

 

Der Regionalitätspreis

Die BezirksRundschau verleiht dieses Jahr zum vierten Mal den Preis für Regionalität an heimische Betriebe, Vereine und Organisationen. Die Gala findet am Freitag, 18. September, statt.

Einreichungen sind in acht ­Kategorien möglich:
Dienstleistung und Handel
Industrie
Handwerk und Gewerbe
Land- und Forstwirtschaft
Vereine, Institutionen und Behörden
Tourismus und Gastronomie
Mobilität und erneuerbare Energien
"Junge Ideen“

Die Teilnahme ist ab sofort möglich: Senden Sie Ihre Unterlagen an die BezirksRundschau GmbH, Hafenstraße 1-3, 4020 Linz, Kennwort „Preis für Regionalität“ oder nominieren/bewerben Sie (sich) im Internet unter dem Link www.bezirksrundschau.com/regionalitaetspreis

 http://www.meinbezirk.at/linz/leute/regionales-engagement-im-rampenlicht-d1487342.html

Artikel: Knopf aus Zwirn schmückt Life Ball

 

Aus Liebe zu alter Handwerkskunst

Am 26. und 27. August ist die Riederin Sabine Krump bei den Kreativ-Werk-Tagen auf Schloss Weinberg in Kefermarkt. (Foto: Krump)

Sie haucht Handwerk von gestern neues Leben ein: Sabine Krump aus Ried ist Knopfmacherin.

RIED (up). Sie hat sich eines alten Handwerks angenommen und führt es behutsam und voller Begeisterung in die Zukunft: Sabine Krump aus Ried ist Knopfmacherin. Für ihre Zwirnknöpfe wickelt sie in oft stundenlanger Handarbeit Garn auf kleine Aluringe. Waren es anfangs noch traditionelle, überlieferte Motive, sind heute der Fantasie kaum noch Grenzen gesetzt. Länderwappen sind ebenso darunter wie Miniatur-Figuren im Dirndlkleid. Einer ihrer Knöpfe ist sogar beim nächsten Life-Ball in Wien dabei. „Ich habe einen in Regenbogenfarben hergestellt und einfach auf gut Glück hingeschickt. Kurz darauf kam die Antwort, dass mein Knopf auf eines der Kostüme genäht wird“, freut sich die Riederin. Wiederentdeckt hat sie heuer ein altes Handarbeitsgerät, die so genannte Tambouriergoaß. „Sie wurde bis ins frühe 20. Jahrhundert verwendet. Ein Tischler hat mir eine nachgebaut. Derzeit gibt es in ganz Österreich nur noch drei davon.“

 

 

 

 

 

 

 

Buch mit Drachenmärchen

Um ihre Kunst weiterzugeben, setzt Krump neben Workshops und Einzelstunden auf Bücher. Im Herbst wird ihr bereits viertes Werk erscheinen. Wie immer mit Anleitungen und Mustern zum Nachmachen, gestaltet mit besonders viel Liebe zum Detail. Im Mittelpunkt der Neuerscheinung steht ein Drachenmärchen, in dem – wie könnte es anders sein – Knöpfe eine Hauptrolle spielen. Ganz neu sind auch selbstgestaltete Postkarten, die sie zugunsten der Kinderkrebshilfe verkauft.

Da ihr erstes Buch „Die Knopfmacherin“ bereits vergriffen war, hat Krumpf nun 500 Stück neu aufgelegt. „Mit zwölf Seiten mehr und einer intensiveren Beschreibung. Auch diesmal im Eigenverlag, ich will damit nicht reich werden, nur kostendeckend arbeiten. Ich lasse meine Bücher in Wien binden, in Linz drucken. Auch wenn es im Ausland billiger wäre. Aber mir ist die Regionalität einfach wichtig. Das verringert Transportwege, schont die Umwelt und sichert Arbeitsplätze.“
Am 26. und 27. August ist Sabine Krump bei den Kreativ-Werk-Tagen auf Schloss Weinberg in Kefermarkt.

Ich lernte bei der Presseinladung für die

Kreativ- Werktage-Tage

auf Schloß Weinberg.
SEHEN - ERLEBEN - MITMACHEN

Herrn Magister Bernhard Leitner von den OÖNachrichten kennen.

Kurzerhand holte ich seine Visitenkarte hervor und rief ihn an, um ihm von meinem Buch

"Die Knopfmacherin" zu erzählen und von Vielem mehr.

 Wie gefreut habe ich mich, als ich heute Donnerstag zu ihm in die Redaktion auf ein Interview kommen durfte.


Danke, für Deine Zeit und Dein offenes Ohr, lieber Bernhard!

 

Kunsthandwerk für Kulturtourismus

Beste Grüße,

Karin Drda-Kühn


*******************************************************

 Verein "Kultur und Arbeit e.V.",
Dr. Karin Drda-Kühn – Geschäftsführerin,






Geschäftsstelle: Goethestr. 10, D-97980 Bad Mergentheim / Germany,
 Tel. +49-7931-56 36 374,
Fax +49-7931-99 27 31, SKYPE ID karin_kuehn
E-Mail: info@kultur-und-arbeit.de ,
Internet: www.kultur-und-arbeit.de ,
VR 40180 Amtsgericht Mainz



Für diesen interessanten Blog wurde ich freundlich angefragt, ob ein ausgewähltes Bild verwenden werden dürfte. Sehr gerne bin ich dieser höflichen Anfrage nachgekommen.

Es ist schön auf engagierte Menschen wie Sie, liebe Frau Karin Drda-Kühn  zu treffen!
Gerne geschehen!

Ich habe Ihnen zu danken.


Auf meiner Facebook-Seite Zwirnknöpfe Sabine Krump  schrieb mir  Karin Drda-Kühn folgenden Kommentar:

"Recht viel Erfolg auch weiterhin mit Ihrem Engagement für die #Zwirnknöpfe, liebe Zwirnknöpfe Sabine Krump. Sie erhalten damit nicht nur ein Kulturerbe, sondern leisten einen Beitrag für den #Mühlviertler Tourismus und für die Regionalentwicklung der gesamten Region!"

 

 

Verein "Kultur und Arbeit e.V.",
Dr. Karin Drda-Kühn – Geschäftsführerin,
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Fax +49-7931-99 27 31, SKYPE ID karin_kuehn
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Oberösterreichische Nachrichten

Redakteuer: Bernhard Leitner

Freitag 15.Mai 2015

 

Schloss Weinberg: Kreativ-Tage holen alte Handwerke ins Jetzt

KEFERMARKT. Eine Initiative will Mühlviertler Handwerkstechniken vor dem Vergessen bewahren.

 

Binden von Birkenbesen, Spinnen, Klöppeln oder Hinterglasmalerei: Es gibt nur noch wenige Menschen im Mühlviertel, die diese alten Handwerkstechniken beherrschen. Diese Fertigkeiten vor dem Vergessen zu bewahren, haben sich das Bildungszentrum Schloss Weinberg und die Plattform Mühlviertel Kreativ zum Ziel gesetzt. Bei den zweitägigen Mühlviertler "Kreativ-Werk-Tagen" am 26. und 27. August will man Lernwilligen die Chance bieten, diese Handwerke von Profis zu lernen und dann selbst weiterzuentwickeln.

 

Profis lehren Handwerkskunst

"Es wäre ein großer Verlust für unsere Kultur, würden diese Techniken in Vergessenheit geraten", sagt der Veranstalter und Geschäftsführer von Schloss Weinberg, Markus Ladendorfer. "Wir haben einige großartige Kunsthandwerker in unseren Reihen, die Traditionelles

jung und modern interpretieren.

Foto: privat H.Stütz

 

Aber erst wenn man die Technik selbst beherrscht, kann man das auch kreativ weiterentwickeln", begründet Obfrau Christa Oberfichtner die Teilnahme der Plattform Mühlviertel Kreativ an dieser Initiative.

Eine der Kursleiterinnen, die sich bereit erklärt haben, an diesen beiden Tagen auf Schloss Weinberg ihr Wissen weiterzugeben, ist Sabine Krump aus Ried in der Riedmark. Sie hat sich ganz dem Zwirnknopf-Nähen verschrieben und hierzu bereits drei Bücher – unter anderem: "Die Knopfmacherin" – veröffentlicht. "Ich bin während meiner Karenzzeit eher zufällig auf dieses Handwerk gestoßen", sagt Krump, die von Bekannten manchmal schon neckisch "Frau Knopf" gerufen wird.

Die Technik zu lernen, sei anfangs ein schwieriges Unterfangen gewesen. "Ich wusste, dass meine Oma das früher gemacht hat. Auch die Mama musste als kleines Mädchen Zwirnknöpfe für die Bettwäsche ausnähen. So richtig gelernt habe ich es dann aber bei einer älteren Dame, die ich nach langem Suchen aufgestöbert habe. Seither bin ich ganz tief in diese Technik eingetaucht", sagt Krump, die nicht nur traditionelle Muster verarbeitet, sondern mit Punk-Motiven und Ethno-Mustern das Zwirnknopf-Nähen zur Kunstform weiterentwickelt hat.

Auf ihren dreistündigen Workshop bei den Kreativ-Werk-Tagen auf Schloss Weinberg freut sie sich bereits:

"Ich werde mich bemühen, meine Begeisterung für Zwirnknöpfe weiterzugeben.


  Michaela Maurer, Tips Redaktion, 13.05.2015 08:09 Uhr

KEFERMARKT. Alte Handwerkstechniken in neuen modernen Formen dargestellt, wird bei den Kreativ-Werk-Tagen am 26. und 27. August auf Schloss Weinberg gelehrt.

In jeweils dreistündigen Werkstatt-Seminaren werden die Teilnehmer zum Mit- und Nachmachen angeleitet.


Foto: privat H.Stütz

Spitzen köppeln kann man bei Gabriele Brand-
stötter aus Kefermarkt lernen. Das Birkenbesen-Binden lehrt Willi Robeischl aus Gutau. Wie man mit dem Spinnrad umgeht, zeigt Doris Reichert aus Engerwitzdorf. Die Hinterglasmalerei steht bei Manuela Eibensteiner aus Freistadt am Programm. Sabine Krump aus Ried in der Riedmark zeigt das Zwirnknopf-Nähen und Marianne Affenzeller aus Hirschbach lehrt die Kunst der Keramik-Malerei. „Wir haben viele Handwerksformen, die nur mehr von ganz wenigen Menschen in unserer Region ausgeübt werden. Es wäre ein großer Verlust für unsere Kultur, wenn diese Techniken in Vergessenheit geraten würden", erklärt der Veranstalter Markus Ladendorfer. „Es ist wichtig dieses Können in der Region zu halten", sagt Christa Oberfichtner, Obfrau der Plattform Mühlviertel Kreativ und Kooperationspartnerin. Weitere Infos auf www.schloss-weinberg.at; Anmeldung unter der Tel. 07947/6545 oder per Mail an Schloss-Weinberg.post@ooe.gv.at

Konzert am Abend

Am Abend des 26. August sind die Seminarteilnehmer und Interessierte zum Konzertabend „Bewegend still" mit Ingrid Schiller und Claudia Woldan eingeladen. Die beiden Mühlviertler Künstlerinnen bringen Musik von G. Ph. Telemann in Verbindung mit Bildern und Texten zur Verlangsamung der Zeit. Beginn: 19.30 Uhr

Heute Druckfrisch mit der Post bekommen
Die neue März-Ausgabe von Brauch ma!, DER Kulturzeitschrift von Oberösterreich.
Gemeinsam mit Manuela Eibensteiner die das Handwerk des Kurbel-Ei bewahrt und mir der Zwirnknopfmacherin, welche die Kunst des Zwirnknöpfemachens liebevoll weiterlehrt und wieder in die Welt bringt, finden wir uns in dieser besonderen Ausgabe wieder.

Was uns noch verbindet , außer die Begeisterung zu unserem Handwerk,Wir sind Mitglieder bei  Mühlviertel Kreativ.

Brauch ma! Ausgabe 267, März 2015

 

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Konsulent Josef Lichtenberger und

dem engagierten Redaktions-Team von Brauch ma!

99 Sachen die wir im Mühlviertel machen

Artikel verfasst von  Ulrike Plank, Redaktionsleiterin von BezirksRundschau Perg, am 22. Dezember 2014

Mit Knöpfen gegen Krebs

 

"99 Sachen, die wir im Mühlviertel machen": Dazu gehören auch die Zwirnknöpfe von Sabine Krump.

RIED (up). Ihre Welt steht auf dem Knopf: Die Riederin Sabine Krump stellt Zwirnknöpfe in allen erdenklichen Variationen her. Auf diese Art will sie ein altes Handwerk bewahren, weiterentwickeln und in die heutige Zeit führen. Gerade ist ihr mittlerweile drittes Buch "Der Zwirnknopf oder In d´Knopfstubn einig´schaut" im Eigenverlag erschienen. "Es ist ein Lehrbuch mit Grundmustern und Geschichten rund um Knöpfe, mit Erinnerungen von Knopfmacherinnen, Kochrezepten und Texten über liebe Menschen, die ich kennenlernen durfte", erklärt Krump, deren erste beide Werke bereits vergriffen sind. "Anhand der Bilder kann jeder, der ein bisschen geschickt ist, die Muster nacharbeiten. Aber ich wollte kein reines Handarbeitsbuch machen. Es sind viele Geschichten drin, denn ich möchte die Liebe zum Handwerk weitervermitteln an meine Leser." Und das gelingt: Bis Japan sind ihre Zwirnknöpfe bereits vorgedrungen. "Die hatten auch vorher schon schöne Zwirnknöpfe dort. Jetzt eben mit Mühlviertler Touch", lacht Krump.

Fotografin: Ulrike Plank, BezirksRundschau Perg

 

Ihre Knöpfe sind auch als Halsketten, Zierstücke auf Schuhen, Taschen oder als Anhänger im Einsatz. Ganz neu sind Knopf-Schlüsselanhänger, deren Verkauf der Kinderkrebshilfe zugute kommt. "Ein Bekannter ist Clini-Clown auf einer Kinderkrebsstation. In seiner Rolle als Aufmunterer und Seelentröster begegnet er vielen Schicksalen. Jedes hinterlässt Spuren. Es ist schwer, einem todkranken Kind vier Tage vor Weihnachten sein Geschenk zu überreichen und dabei zu wissen, dass es den Heiligen Abend nicht erleben wird. Mir ist das sehr nahe gegangen und deshalb möchte ich meinen kleinen Beitrag leisten für die Forschung und Heilung bei Krebserkrankungen", erklärt die Knopflady ihre Aktion.
Jeder, der auf ihr Spendenkonto einen Beitrag überweist und seinen Namen und seine Adresse angibt, bekommt als Dank einen Anhänger zugeschickt. "Ich wickle die Knöpfe und gemeinsam mit meiner Schwiegermutter stricke ich kleine Zwergensöckchen. Mein Mama näht die Schlüsselringe und Knöpfe an", so Krump. Der Erlös kommt der Österreichischen Kinderkrebshilfe und der St. Anna Kinder Krebsforschung zugute.

Spendenkonto:
Sabine Krump
"Aktion Kinderkrebshilfe"
Raiffeisenbank
IBAN AT84 3477 7800 0625 8545
BIC RZOOAT2L777


Das Buch ist erhältlich bei Sabine Krump unter zwirnknoepfe@gmail.com

Mehr über die Aktion
„99 Sachen, die wir im Mühlviertel machen“

Mehr über Sabine Krump lesen Sie hier:
Zwirnknöpfe: Altes Handwerk wieder belebt

Ein Buch mit Knöpfen aus Holz

Heute,

Montag 7. Juli 2014

in der

Kronen Zeitung

 

Danke,

liebe Barbara Kneidinger

für diesen tollen Bericht!

 

Zufällig entdeckt in der

Augsburger Allgemeine

Ausgabe 25.Juni 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreativtag in Krumbach

links im Bild, Monika Hoede von der Trachtenkulturberatung Bezirk Schwaben,

mittig im Bild, Sandra-Janine Müller "Trachtenpunk"

Bezirk Schwaben

Pressemeldung

Trachtenkulturberatung

Ich bin auf einem Titelblatt! =)

 

Vielen lieben Dank an

Herrn Konsulent

Josef Lichtenberger

und dem Redaktions-Team von

BRAUCHma,

welche mich derart überraschten

und mich auf meinem Weg ,

das beinahe vergessene altes Kunsthandwerk

dem Zwirnknöpfemachen

den Menschen wieder näher zu bringen,

so freundlich unterstützen!

 

 Liebe Sonja,

vielen Dank für diesen großartgen Artikel,

den Du über mich verfasst hast!

 

Die Wiedergeburt des ZWIRNKNOPFES-
...altes Handwerk neu belebt


Sie ist eine der letzten Zwirnknopfmacherinnen in Österreich und liebt es, in Bandeln zu kramen,
Knöpfe zu fühlen, mit Nadel und Faden zu arbeiten und ihr Wissen weiter zu geben. Der
sprichwörtliche „rote Faden“ zieht sich von 1859 in Strobnitz, wo die ersten Zwirnknopferl für
Hemden und Bettwäsche erzeugt wurden, bis hin zur Großmutter, die schon mit ihren Kindern in
Heimarbeit Zwirnknöpfe nähte. Es scheint der jungen Mühlviertlerin in die Wiege gelegt zu sein.
Die Oma hat das kleine Mäderl Sabine mit ihrem Nähkistchen beeindruckt und so wurde aus der
kindlichen Faszination die heutige Zwirnknopfmacherin Sabine, eine junge Autorin, die mit ihren
Zwirnknöpfen bis nach Bayern bekannt ist, wo sie in dem Fachbuch „Posamentenknöpfe“ von
Monika Hoede (Trachtenberaterin Bezirk Schwaben) vertreten ist und die Scheibenknöpfe mit den
Zwirnknöpfen verbunden hat. Inzwischen hat Sabine selbst schon zwei Bücher geschrieben und das
Dritte in Arbeit. Ihre Zwirnknöpfe sind mittlerweile länderübergreifend bekannt und begehrt, ihr
Wissen gibt sie an Interessierte gerne weiter. Ursprünglich waren die Zwirnknöpfe alle weiß. Aber
der in Ried in der Riedmark lebenden Künstlerin war das viel zu langweilig, denn so bunt wie sich
ihr Leben gestaltet, sind auch ihre Zwirnknöpfe in peppigen Farben mit Mustern und Formen wahre
Kunstwerke. Jeder Knopf ein Unikat und auch längst nicht mehr nur für die Bettwäsche gedacht,
sondern als Zierde für Hüte, Schuhe und Kleider, Mäntel und sogar als „knopfiger“ Halsschmuck
oder Ohrring. Ihr ist wohl wirklich „der Knopf aufgegangen“, denn seit April 2014 ist sie Mitglied
bei „Mühlviertel Kreativ“ und wird im Mai mit ihren Zwirnknöpfen eine Sonderausstellung im
internationalen Knopfmuseum in Warthausen/ Deutschland füllen. Massenabfertigung ist nicht ihr
Weg. Kurse bietet Sabine nur für einzelne Interessierte in Wohnzimmeratmosphäre an.
Knöpfewickeln macht Spaß . Mit etwas Übung, Fleiß und Geschick entstehen individuell gefertigte
kleine Kunstwerke. Einmal vom Knopffieber angesteckt, lässt es einen nicht mehr los. Das
Zwirnknopferlmachen erfreut sich heutzutage großer Beliebtheit und Sabine Krump teilt auch im
virtuellen Netz und auf ihrer Homepage die Zwirnknopfleidenschaft. Nicht nur die Knöpfe sind
Unikate, auch Sabine selbst ist in ihrer Art einzigartig. Es ist ihre Liebe zur Sache, ihre
Begeisterung, die mit einfließt und auch ansteckend wirkt und jeden mitreißt, der sein Herz dafür
öffnen mag. Sabine träumt von einem eigenen kleinen Handarbeitsmuseum mit vielen Knöpfen und
Kursmöglichkeiten. Von der „Jungen Wirtschaft Perg“ hat sie eine Anerkennung zum Rahmen
„Gründerpreis 2013“ bekommen. Wir sind gespannt, was sich da noch alles entwickeln mag.

 

Sonja Raab


Bisher erschienen:
„Die Knopfmacherin“, Teil 1 der Zwirnknöpfe-Saga; Eigenverlag
„Knöpfe, Kraut und kluge Köpfe“ , Teil 2 der Knopfserie; Eigenverlag
„Posamentenknöpfe“ Monika Hoede/Sabine Krump/Jürgen Sturma mit Beiträg

mein Bezirk

Bezirksrundschau Perg

Artikel verfasst von Ulrike Öhlinger

20.März 2014

 

Ein Buch mit Knöpfen aus Holz

Zwirnknopfexpertin Sabine Krump schrieb an deutschem Buch mit

RIED. Ihr Wissen um altes Handwerk gibt die Rieder Zwirnknopfexpertin Sabine Krump jetzt auch nach Deutschland weiter. Sie hat an einem grenzüberschreitenden Buch mit der Trachtenkulturberatung Schwaben mitgearbeitet.

"Über Facebook habe ich Monika Hoede kennen gelernt. Sie ist Trachtenexpertin und Volkskundlerin. Oberösterreich ist von der Trachten-Tradition her eine Partnerregion zu Bayern. Die Knopfmacherei erfährt dank der Aktionen der Trachtenkulturberatung des Bezirks Schwaben eine Renaissance", erklärt Krump.
Während sie aber ihre Zwirnknöpfe auf Aluringerl wickelt, arbeiten die Deutschen mit Holzscheiben als Basis für die so genannten Posamentenknöpfe. Die gerechselten Rohlinge bestehen meist aus Buchen-. Birnbaum- und Eichenholz.

"Unsere Ringerl kannten sie nicht", weiß Krump und freut sich, dass sie ihr Wissen kulturverbindend weitergeben kann. "Im Mai fahre dann selbst nach Krumbach und lasse mir die Technik der Bayern zeigen. Die Trachtenkulturberatung bietet auch Kurse an", meint Krump.

Die Riederin plant auch schon ihr drittes eigenes Buch: "Im Kopf habe ich es schon gespeichert. Ich möchte die Rückmeldungen der vergangenen zwei Jahre mit einbauen. Nach dem Gründerpreis ist so viel passiert. Die Knöpfe wurden aus dem Dornröschenschlaf geküsst. Eine Frau hat mir geschrieben, dass sie den Bericht der BezirksRundschau über mich am Kühlschrank aufgehängt hat. Es melden sich immer wieder Leute, die das Knopfmachen lernen möchten oder die mir besondere Knöpfe bringen und schicken. Die Knopfsucht breitet sich aus", schmunzelt Krump.

Posamentenknöpfe
Knopfmacher im 18. Jahrhundert haben Knöpfe in einer unerschöpflichen Vielfalt an Techniken hergestellt. Da aus vergänglichen Materialien hergestellt, sind diese kleinen Kunstwerke in Knopfsammlungen selten zu sehen. An Trachten haben sich viele der Knöpfe erhalten. So war es möglich, das Geheimnis ihrer Herstellung zu lüften.

Mit dem neuen Buch ist jeder in der Lage, sich die handwerklichen Fähigkeiten, die zur Knopfmacherei gehören, anzueignen. Die Anleitungen geben einen fundierten Einblick zu allen grundlegenden Techniken des Knöpfeumspinnens.

Das Buch ist überschaubar gegliedert. Neben der Herstellung von Stern- und Rautenknöpfen, Glatten, Gewürfelten, Gestochenen und Bestickten Knöpfen ist ein eigenes Kapitel der Zwirnknopfmacherei gewidmet. Die historischen Entwicklungen mit einem Fokus auf dem nördlichen Schwaben nehmen einen breiten Raum im theoretischen Teil ein. Abgerundet wird das ganze mit einem umfangreichen Anhang, in dem ein ausführlicher Index dem Leser die Arbeit mit dem Buch erleichtert. Mit mehr als 400 farbigen Abbildungen auch ein sehr anschauliches Werk.

Posamentenknöpfe
Hoede, Monika/ Sturma, Jürgen/ Krump, Sabine/ Müller, Sandra-Janine/ Grein, Gerd J.
Seiten: 168 Seiten, 412 farbige Abbildungen
Preis: 28 Euro
ISBN: 978-3-934113-13-8
Augsburg 2014

Buch und Jahresprogramm sind zu beziehen über die Trachtenkulturberatung Bezirk Schwaben, Hürbener Str. 15, 86381 Krumbach, Tel. 08282/828389, Fax 08282/828387, E-Mail trachtenkulturberatung@bezirk-schwaben.de, www.trachten-schwaben.de
Neben dem Buch können Sie ebenfalls die erforderlichen Knopfrohlinge aus Holz (scheibenförmig oder gewölbt mit mittlerem Loch) bestellen. Das Buch ist auch über den Buchhandel erhältlich.

 

Artikel von OÖ Nachrichten, verfasst von Barbara Rohrhofer

23.August 2013

Die wunderbare Welt der Zwirnknöpfe

 

Die alte Tradition des Knopfmachens wird von Sabine Krump aus Ried in der Riedmark wiederbelebt – die bunten Kunstwerke werden bis nach England geliefert.

 

Vor einigen Jahren ist der 43-jährigen Mühlviertlerin Sabine Krump im wahrsten Sinn des Wortes der Knopf aufgegangen. Die zweifache Mutter, die sich nach der Karenzzeit mit Auftrags-Stickereien ein wenig Geld dazu verdiente, machte ein Seminar. „Da hab’ ich mich an unsere Familientradition des Knopfmachens erinnert“, sagt sie.

 

Die Geschichte des Zwirnknopfnähens ist seit Generationen fest verankert: Die Mutter der Mühlviertlerin, die in Ried in der Riedmark lebt, musste schon als Kind mit ihren Geschwistern mithelfen, wenn die Großmutter in Heimarbeit bunte oder einfärbige Zwirnknöpfe herstellte und sich damit einen bescheidenen Zuverdienst erwirtschaftete. „Vor allem im Winter und oft noch vor der Schule wurde damals fleißig genäht. Das Produzieren von Knöpfen gehörte ganz selbstverständlich zum Tagwerk – sowie die Arbeit auf dem Feld.“

 

„Altes Handwerk bewahren“

 

„Heute ist es mein Anliegen, dieses alte Handwerk zu bewahren, weiterzuentwickeln und zu lehren“, erzählt sie. „Leider gibt es nur noch eine Handvoll Menschen in Österreich, die Zwirnknöpfe in Handarbeit herstellen können. Zur Zeit unserer Großmütter waren Bettwäsche, Hemden und Blusen mit Zwirnknöpfen versehen.“

 

2013 hat das Handwerk, das Sabine Krump neben ihrem Teilzeitjob ausübt, einen ganz anderen Stellenwert. Aus Metallringen und Zwirn werden unter ihren Händen „kleine, individuelle“ Kunstwerke. „Anfangs musste ich mich erst einmal auf die Suche nach geeigneten Metallringen machen. Die alten ,Ringerl’ gab es nicht mehr“, sagt Krump. Fündig wurde sie schließlich im Lagerhaus. „Heute verwende ich als Grundlage für die Knöpfe so genannte Traktordichtringe.“

 

Die Knöpfe werden gewickelt, bewebt und so manches Mal auch noch bestickt. Pro kleinem Kunstwerk braucht Sabine Krump fünf bis 30 Minuten. Verkauft werden die Einzelstücke schon ab einem Euro auf Märkten im Mühlviertel. „Die aufwendigeren Knöpfe kosten zehn Euro.“ Sie werden aber nicht nur für Trachtenkleider verwendet. „Meine Knöpfe schmücken auch Schuhe, Ketten und Blusen. Junge Mädchen verzieren auch ihre selbstgestrickten Hauben damit.“

 

Die Knöpfe aus dem Mühlviertel werden sogar bis nach England verschickt. „Auch für die Leinenweberei Viehböck in Helfenberg produziere ich – genau so, wie es sich die Kunden wünschen.“ Noch ist das Handwerk für die gelernte Gärtnerin vor allem ein Steckenpferd. Irgendwann aber, so träumt die Künstlerin, „wird es ein eigenes Geschäft mit Knöpfen und Handarbeiten geben, das ich gerne mit einem Kaffeehaus kombinieren würde“.

 

Ihr Hobby hat sie dazu inspiriert, Bücher zu schreiben. In ihrem ersten Werk „Die Knopfmacherin“ stellt sie den geschichtlichen Bezug zu der Arme-Leute-Arbeit des Knopfmachens her und erklärt die einzelnen Arbeitsschritte. Das zweite Buch „Knöpfe, Kraut und kluge Köpfe“ ist ebenfalls im Eigenverlag erschienen.

 

Mehr Knopf-Infos: zwirn-knoepfe.jimbo.com und unter zwirnknoepfe@gmail.com.

 

 

Made im MÜHLVIERTEL

http://www.dasmuehlviertel.at/

 

 

 

Mit kunstvollen Zwirnknöpfen –

sieht die Welt gleich anders aus

 

gefunden bei:

Schulportal

 

 

Zwirnknöpfe aus der

Knopfmacher-Werkstatt

Sabine Krump informiert auf ihrer Website über ihre Herstellung von Zwirnknöpfen als alte Handwerkskunst. Zu diesem Thema hat sie auch schon einige Bücher geschrieben.

Die Knopfmacher-Werkstatt

In der Bildergalerie kann man die Werke von Frau Krump bestaunen. 

Auch die Geschichte des Zwirnknopfs erfährt man.

Bei Sabine Krump gibt es auch einen Zwirnknopfwickelkurs. Näheres dazu hier!

Übrigens: Die Zwirnknöpfe von Frau Krump kann man nicht nur virtuell bestaunen. Sie hat ihre Werkstatt in Ried in der Riedenmark im Mühlviertel.

Auch ein Zeitungsartikel der OÖ Nachrichten hat sich mit ihrer Knopfherstellung beschäftigt.

 

Mein Bezirk Perg

 

Bericht von Redaktionsleiterin Ulrike Öhlinger

11.Juli 2013

 

Zwirnknöpfe: Altes Handwerk wieder belebt

„Das ist mein Weg“, sagt Sabine Krump über ihre Leidenschaft für eine fast vergessene Tradition.

RIED IN DER RIEDMARK (ulo). „Es gibt nur mehr eine Handvoll Leute, die noch Zwirnknöpfe machen. Mein Anliegen ist es, dieses Handwerk zu bewahren, weiterzuentwickeln und zu lehren“, erklärt Sabine Krump. Wer dabei das Leuchten in den Augen der zweifachen Mutter sieht, ahnt, mit welcher Leidenschaft sie diesen Weg verfolgt. Seit rund zehn Jahren beschäftigt sich die Riederin mit den auf Aluringen in verschiedensten Mustern gewickelten Knöpfen. Im Vorjahr hat sie das Gewerbe angemeldet, doch der wirtschaftliche Erfolg steht bei ihr nicht im Zentrum. „Ich habe mein Kunsthandwerk aus reiner Liebhaberei angemeldet. Wenn die Kosten gedeckt sind, bin ich froh, aber reich wird man damit nicht. Von einer Trachtenfirma hätte ich einen Auftrag für 1000 Knöpfe bekommen, aber abgelehnt, weil ich keine Massenfertigung möchte“, so Krump. Ihr Job in einer Textilfirma gibt ihr die dafür nötige Sicherheit. Zu ihren Kunden kommt Krump hauptsächlich über Mundpropaganda und auf Kunsthandwerksmärkten.

 

Kreative Geister vernetzen
Auch Facebook hat die sonst eher computerscheue Knopfwicklerin für sich entdeckt: „So kann ich mich mit Gleichgesinnten vernetzen. Es gibt so viele kreative Geister auf der Welt, mit denen ich mich auf diesem Weg austauschen kann.“ Zum Beispiel die englische Knopfmachermeisterin Gina Barrett, durch die es Krumpf heuer sogar zur Teilnahme am renommierten Barnaby Festival geschafft hat. „So lernt man immer wieder Leute kennen, die einen bei der Hand nehmen und vorwärts bringen.“ Dieser Glaube an das Gute im Menschen ist es wohl auch, der ihr dabei hilft, Projekte wie ein eigenes Buch anzugehen. „Von einem Fotobuch waren ein paar Freunde total begeistert. Da kam die Idee, ein richtiges Buch zu machen. Ich habe einfach mit einem Text Office angefangen.“ Mittlerweile hat die gebürtige Pregartnerin schon ihr zweites Buch veröffentlicht, wieder im Eigenverlag. „Knöpfe, Kraut und kluge Köpfe“ ist ein „Inspirationbuch über Kunsthandwerk und besondere Menschen. Es ist eine kleine Reise in meine Welt“, so die Autorin. Sie hofft, dass sich vielleicht für das nächste Werk doch ein Verlag findet. Und: „Mein Traum wäre eine Handarbeitsstube mit Café oder ein Handarbeitsmuseum.“

 

Barneby Festival   in Macclesfield

The Button Project

2013

 

A stunning exhibition of contemporary handmade buttons will go on show alongside the silk costume collection at Macclesfield’s Heritage Centre this June.  Running from June 14 – August 8 the exhibition will be launched at Barnaby, the town’s summer festival of art and fun, and will showcase work by artists and makers from across the UK, and even beyond.

 

 

 

 Nearly 300 makers have put themselves forward for The Button Project. From precious metals and traditional silk buttons, to glass, felt, enamels and recycled materials; the creativity from makers has been diverse and eye-catching, with The Button Project’s youngest contributor being just 11 years old. 

 

 

The button project in Macclesfield

BizziZizzi

 

The Button Project is intended to serve as a celebration of the heritage of the area, which began with the silk button. The dynamic buttons come from craft practitioners and artists at the top of their field, plus our rising stars and many who make just for the love of it. They will be showcased effortlessly alongside the silk costume collection at Macclesfield’s Heritage Centre from June 14 to August 8 2013.  Plus there will be related displays at the nearby Silk Museum showing treasures of the behind-the scenes button collections, and a lively button-making workshop for kids.

The museum curator, Annabel Wills, says

“It has been wonderful to see how our contemporary makers have responded to the historic collections at Macclesfield. A real feast of talent and inventiveness.”

From precious metals and traditional silk buttons, to glass, felt, enamels and recycled materials; the creativity from makers has been diverse and eye-catching, with The Button Project’s youngest contributor being just 11 years old. The project will be launched at, and will form part of the programme for, the Barnaby Festival, Macclesfield’s summer festival of contemporary arts, culture and fun, taking place in June. Both look set to be events not to be missed.

The Button Project: Macclesfield Heritage Centre Roe Street, Macclesfield SK11 6UT June 15 to August 82013.  Preview June 14 6-9pm.
Additional displays and events: The Silk Museum, Park Lane, Macclesfield, SK11 6TJ

Macclesfield Barnaby Festival is a Festival of contemporary arts, culture and fun, celebrating the town’s rich heritage. A recent reinvention of the centuries old tradition of celebrating the feast day of St Barnabas, it’s held every June in the town centre.

The Button Project is the brainchild of Macclesfield-based artist Victoria Scholes, and has been developed in partnership with the Macclesfield Museums.

The four sites that make up Macclesfield Museums – the Heritage Centre, the Silk Museum, Paradise Mill and West Park Museum – are an acknowledged treasure, showcasing all aspects of silk use and production plus other aspects of local and international history.

For Macclesfield, silk buttons are where it all began.  This cottage-based business flourished into major industry and shaped the town into what it is today. Macclesfield Museums, which recently have been designated the official western end of the Silk Road by the United Nations World Tourist Organisation Silk Road Project, present all aspects of silk use and production including fine examples of the local Macclesfield silk button as well as a nationally important collection of silk clothing, fashion and accessories from throughout the town’s silk-making history.

Links:

Follow Victoria Scholes and the Barnaby Festival using the hashtag #thebuttonproject on Twitter

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Du hast meinen Zwirnknopf bestimmt schon entdeckt -

der vorletzte rot-weiß-schwarze Knopf in der ersten Reihe ist mein kleines Kunstwerk.

 

 

 

The Button Project

Junge Wirtschaft Perg

Gründerpreis 2013

GründerIn des Jahres 2012

GründerIn des Jahres 2012

Bereits zum vierten Mal konnte für den Bezirk Perg der Titel "Gründer des Jahres 2012" vergeben werden.

Über die von Christian Reisinger zur Verfügung gestellte Trophäe durfte sich der Verein Kaolinum Wissensnetzwerk Kaolin Bergbau aus Allerheiligen freuen.

Auf Platz zwei landete DI Karl Kiesenhofer mit seinem Schwertberger Bräu.

Den dritten Platz erlangte das Stickbienchen Romana Hinterbichler aus Naarn.

Weiters bekamen heuer erstmals Sabine Krump Kunsthandwerk/handgearbeitete Zwirnknöpfe, Ried in der Riedmark und Margit Neulinger "Naturleckerlis", Bad Kreuzen einen Anerkennungspreis verliehen.

 

Wir danken allen Einreichern für ihre Ideen, ihre Kreativität und ihr Engagement.

KULURBERICHT Oberösterreich

Monatszeitschrift der Oö.Kultur, 67. jahrgang, Folge 1, Jänner 2013

 

"Des interessiert doch!"

REISE IN DIE VERGANGENHEIT

Artikel verfasst von Michaela Grininger

 

09Jan / 2013

„Des interessiert doch!“ – Eine Reise in die harte Vergangenheit

Kleiner Test: Blicken Sie geradeaus. Haben Sie Knöpfe an Ihrem Kleidungsstück? Wenn ja, welche Farbe haben diese? Stopp. Zur Kontrolle richten Sie nun Ihren Blick nach unten. Falls Sie falsch lagen, wundern Sie sich nicht. Das ist ein Zeichen unserer Zeit. Wir haben so viel von allem, dass wir Details kaum mehr wahrnehmen. In Bezug auf unseren Alltag, auf unser Leben, auf die Welt. 

 

Sabine Krump aus Ried in der Riedmark hat ein Buch über Zwirnknöpfe geschrieben. Und weil ihr im Vorhinein bescheinigt wurde, dass „des jo eh kan mehr interessiert“, hat sie dieses Buch im Eigenverlag drucken lassen. Siehe da, das interessiert doch! „Die Knopfmacherin“ ist ein wunderbares Buch über das Leben rund um 1900. Das Zwirnknöpfe machen war damals eine notwendige Heimarbeit, die wesentlich zum wirtschaftlichen Erhalt der Familien – u.a. im Mühl- und Waldviertel – beitrug. Es war eine Zeit, in der die Kinder sich noch vor der Schule hinsetzen mussten, um zu arbeiten. Und wehe, die Hände waren schmutzig! Es war eine Zeit, in der sich betagte Damen und Herren in einem Haushalt trafen, um im Winter, um zu sparen, nur eine Petroleumlampe für die Arbeit verwenden zu müssen.

“Meine Großmutter, meine Mutter und sogar mein Onkel haben als Kinder Zwirnknöpfe genäht”, erzählt Sabine Krump, der die Liebe zum Kunsthandwerk sozusagen in die Wiege gelegt worden ist. Sie selbst hat ihr ganzes Erspartes zusammengekratzt, um diese Buch zu veröffentlichen, mit dem sie in Form von Texten und Bildern eine Brücke schlagen will zwischen dem alten Kunsthandwerk und der heutigen modernen Zeit der maschinellen Fertigung.

Man kennt die weißen Zwirnknöpfe ja noch von alter Bettwäsche, von Blusen, Leinenhemden, Babykleidung. Doch die Geschichte dahinter kennt kaum jemand. „Mindere Bezahlung, triste Arbeitsverhältnisse, sitzende Lebensweise, gekrümmter Rücken, zusammengekauerte Brust, ständige Verkrampfung der Finger, schlechte Beleuchtung für die Augen – die in weiterer Folge zur Kurzsichtigkeit der Schulkinder führte, magere Ernährung (…)“ Keine romantische Geschichte ist das. Aber schließlich geht es ja auch um eine Zeit, in der man noch dankbar für ein Paar Schuhe war. Lang ist das her. Maschinenknöpfe gibt es übrigens seit dem zweiten Weltkrieg.

Sabine Krump: Die Knopfmacherin. Eigenverlag (www.facebook.com/zwirnknopfesabinekrump)

 

SAPERLOTTE

Sommerausstellung Weberei Vieböck und Webermarkt Haslach 2011

 

Eine junge hübsche Frau, mit grüner Jacke, hochgestecktem dunkelblonden Haar und französischem Akkzent kam auf mich zu und fragte, ob Sie ein Foto machen dürfte.

Ich lächelte sie an und sagte, dass Sie alles fotografieren könne, was ihr gefällt.

Nun.... durch Zufall las ich einige Zeit später ihren tollen Bericht über den Webermarkt Haslach 2011.

 

Platz 1: *Trommelwirbel* Robert Fiedler

Zwirnknopfindustrie. Ja… Das mag vielleicht blöd klingen für dich, Deutschsprachigen Leser, aber ich, arme Französin, wurde erst in dem alter von *9 Jahre mit Zwirnknöpfe begegnet… Sie sind unglaublich! UNGLAUBLICH! Das so schöne Dinge fast nicht mehr benutzt werden, ich verstehe das echt nicht!

Ja, und dann war es schon seit wieder nach Hause zu fahren!

Wir sind noch in der Fabrik Viebock stehen geblieben (die übrigens auch sehr schöne Leine Stoff herstellt) und da saß sie, die Frau Sabine Krump, die Königin des Zwirnknopfes (Habe ich selbst so genannt…), gerade beim werken. Ich glaube ich bin besessen worden: es gab noch mehr, noch ein größere Vielfalt an Muster, Farben, Kombinationen u.s.w. “Das muß auch probieren” habe ich gedacht, und wie du, liebe Leser, schon verstanden hast, wirst du demnächst wieder von den „Heiligen Knöpfen“ hören…

Wunder sind allgegenwärtig!

Wenn dich die Lüfte der Winde an einen Ort getragen haben, der dir nicht behagt, so entfalte deine Flügel und lass dich von den zarten Turbulenzen des Himmelsatems in neue Höhen tragen.

 

Sabine Krump