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Die großen Meister der Renaissance
DA VINCI - MICHELANGELO - BOTTICELLI - RAFFAEL
faszinieren zur Zeit die Besucher im Quadrom der Tabakfabrik in Linz.
Anlässlich des 500. Todestages des Ausnahmekünstlers und Universalgenies Leonardo da Vinci am 2. Mai 2019 kommt es nun zu einer Neuauflage des einmaligen und in dieser Form noch nie dagewesenen Zusammentreffens der vier italienischen Giganten der Renaissance in den Hallen des Linzer Architekturjuwels. Vom 14. Februar bis zum 12. Mai 2019 kann man die einzigartige Inszenierung der bekanntesten und auch wertvollsten Gemälde und Wandfresken der Geschichte bestaunen.
 
Neugierig tauchte ich am Sonntag in die weltweit größte Präsentation der berühmtesten Renaissance-Gemälden durch originalgetreue Reproduktionen in wohl beeindruckenden Dimensionen ein.
Bewundernd betrachte ich die einzigartigen Werke der bekannten Meister und erhalte ein einzigartiges Kunst-Erlebnis, welches mich stimmungsvoll durch eine der bedeutendsten Epochen der Geschichte führt.
Mit Hilfe der einfachen, aber sehr informativen Hörführung mittels Audio-Guide, den ich mit der Eintrittskarte überreicht bekam, erfahre ich viel Wissenswertes über jedes einzelne Werk und des jeweiligen Meisters.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das über 5m hohe Replikt
von Michelangelos „David“ im Kuppelnachbau der Galleria dell‘ Accademia.
David wird dargestellt in dem Augenblick, in dem er die Steinschleuder bereits auf der Schulter anlegt, den Kampf gegen Goliath selbstsicher aufnehmend. Ganz anders als alle anderen Künstler vor ihm interpretiert Michelangelo David weder als schmächtig, zierlich und schwächlich. David erwartet den Kampf beinahe arrogant und scheint sich seines Sieges gewiss.
Die original Statue befindet sich seit 1873 in der "Gallerie dell`Accademia" in Florenz, in einem eigens für sie erbauten Kuppelraum, dem von dem italienischen Architekten Emilio de Fabris entworfenen Tribuna, einem halbrunden Abschluss, genau so, wie ihr ihn auf dem Bild sehen könnt.
 
Michelangelos Buonarroti`s berühmtes Meisterwerk "Die Erschaffung Adams" ist einer der beeindruckenden reproduzierter Ausschnitte aus dem Deckenfresko in der Sixtinischen Kapelle, welchen man hautnah bewundern kann. Es gehört zu einem Zyklus von neun Einzelfresken, bei diesem Ausschnitt wird dargestellt, wie Gottvater mit ausgestrecktem Zeigefinger den Lebensfunken zu Adam schickt und ihn damit zum Leben erweckt.
 
Das Lächeln der "Mona Lisa" ein großes Geheimnis liegt um diese wunderschöne Frau, welches Leonardo da Vinci in seinem Gemälde um 1500 und 1506 bannte.
Ebenso zu sehen, wie Raffael Santi`s harmonisches Madonnenbild "MADONNA DELLA SEGGIOLA", das er in seiner Florentiner Zeit 1504 bis 1508 schuf. Ihr Blick zieht mich magisch in ihren Bann, da er so gemalt ist, dass er einen von jeglichem Blickwinkel in die Augen sieht und verfolgt.
 
Fazit: Eine wundervolle Ausstellung, die ich Euch nur empfehlen kann. Hat man sich mit dem Audio-Guide erst einmal vertraut gemacht, verliert man sich in der Welt der Malerei und Bildhauerei, welche eine eigene Faszination ausstrahlen.
Etwas erschreckt hat mich ehrlich gesagt der Preis der Eintrittskarten, der mit 18,50 Euro für Erwachsene ( Sa/So und Feiertage) für ein schmales Geldbörserl nicht gerade günstig ist!
Außerdem happert es ein bisserl an der Lüftung der Räumlichkeiten. Der intensive Farbgeruch einzelner Replikte schmälert das zeitliche Verweilen bei den einzelnen Freskengemälden erheblich ein.
 
Die Ausstellung ist Mittwoch bis Montag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
 
mit herzlichen Grüßen
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk
zwirnknoepfe.jimdo.com
Knopfstubn&Schmuckschmiede ( Eva Maria Raber, Mühlviertler Fee) in Pregarten
 
Info aus dem offiziellem Ausstellungsführer
"Die grossen Meister der Renaissance".

Foto: Helmut Hehenberger
 

Bezaubernd - verzaubernd - einfach zauberhaft
Schwanensee - Das Ballett nach

Pjotr Iljitsch Tschaikowski

 

Es ist wieder einmal so weit. Russlands erfolgreichstes Ballett aus Moskau ist 2019 auf Tour in Österreich. Diesen Dienstag genoss ich mit lieben Freunden einen wunderschönen Abend im Brucknerhaus Linz, der mich in die Schönheit der Welt des klassisches Ballett führte.


Die russischen Ballettklassiker „Schwanensee“ und „Nussknacker“ gehören längst nicht nur für kleine und große Ballett-Liebhaber zu einem gerne getanen Besuch. Kenner und Fans lieben dabei das Staatliche Russische Ballett Moskau vor allem für seine einmalig klare, reine und grazillen Schönheit der klassisch-russischen Ballettkunst.


Ich glaube, es ist auch unter anderem einer dynamischen Generation von Meistertänzern zu verdanken, welche stetig versuchen immer wieder neue Elemente und eine neue Art der Perfektion in die Klassiker einzubringen. Denn nur durch traditionelle Weitergabe, behutsame Veränderung und harmonische Verbesserung kann und wird damit den Besuchern die tänzerische Darbietung unvergessen bleiben.

 

Dabei lächle ich und denke an die reizende Tanzaufführung im 2. Akt - Am Waldsee, der vier jungen Schwäne. Es ist einer der bekanntesten Tänze, die es im Ballett gibt. Vier junge Schwänentänzerinnen, zierlich bekleidet mit einem weißen kleinen Röckchen "Tütüt" halten sich überkreuzt an den Händen und zeigen mit genau abgestimmten, und exakt gleichen! Bewegungen ihre Tanzschritte. Es ist wahrlich ein sehr entzückender Anblick für das Publikum.

Man muss gar kein Kenner sein, um die Anmut, Grazie und technische Perfektion der einzelnen Primaballerina, des Meistertänzers, der Balletteusen und Ballerinos zu erkennen. Man darf und soll sich aber sehr gerne ein gewisses Maß an kindlicher Träumerei und Phantasie im Herzen bewahrt haben, um in der getanzten Traum- und Märchenwelt genussvoll zu träumen.

 

Besonders gefallen haben mir die überaus prachtvollen Kleider und Gewänder der einzelnen Akteure. Es ist der unverkennbare Style eines jeden Darsteller des Märchens, welche die schöpferische Phantasie des Kostümbildners hervorhebt und dadurch jeder einzelnen Szenen seinen Zauber schenkt. Darunter sind auch die aufwändigen Bühnenbilder mit eingebunden, sowie die einzigartige Choreographie von Petipa und Iwanow, welche das Publikum mit der wunderbaren Musik von Tschaikowsky in die Welt des russischen Balletts entführen, oder soll ich lieber sagen - verführen.

Es war im Frühjahr 1876, als der russische Komponist Pjotr Iljitsch Tschaikowskis seine Ballettmusik zu einem Märchen, das er ohne Sprache, aber mit Musik und Tanz auf der Bühne lebendig werden wollte.


Schwanensee, die berührende Geschichte des jungen Prinzen Siegfried, der von der Liebe träumt und eine verwunschene Prinzessin findet. Mit einem magischen Bann durch den Zauberer Rotbart wurde die schöne Prinzessin Odette in einen Schwan verwandelt und nur die wahre Liebe kann sie erlösen.

 

Am 4. März 1877 erlebte das Stück dann endlich im berühmten Bolschi-Theater in Moskaus seine Uraufführung und wurde zum ersten Mal den neugierigen Besuchern gezeigt.
Auch heute noch berührt in aller Welt die Musik und die Geschichte die Menschen.

Wer sich von dem Staatlichen Russischen Ballett Moskau in der Balletttaufführung "Schwanensee" noch verzaubern lassen möchte, der hat ab Februar 2019 in der Wiener Staatsoper dazu Gelegenheit.

Mir hat es auf jeden Fall sehr gefallen!
Liebe Kerstin, Andreas und Helmut, DANKE für den wundervollen Abend!

Herzlichst
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

zwirnknoepfe.jimdo.com

Das hübsche Collier aus Bergkristallspitzen und dem schwarz-silbernen Zwirnknopf entwarf Eva Maria Raber eigens für dieses Event. Schön, wenn man seine eigene kreative Gold- und Silberschmiedin in der Knopfstubn & Schmuckschmiede weiß.
Kunsthandwerk - Knopfstubn & Schmuckschmiede, wo Handwerk zur Kunst wird.

Kirchenplatz 2, A- 4230 Pregarten, offene Werkstätte. Um terminliche Vereinbarung wird freundlich gebeten! Danke!

Vom Kardl scharln und vom Kardenstadl.
Vom Kardenstriegel und von der Kardenmaschine.

 

Das Karden- und Heimatmuseum in Katsdorf hält auf liebevolle Weise Geschichte von einst lebendig aufrecht.

Die Weberkarde ist eine Kulturpflanze im Gegensatz zu der heilkräftigenden wilden lilablühenden Karde. Die kultivierte zweijährige Rau-, Woll- oder Tuchkarde wird und wurde für die Woll- und Lodenverarbeitung verwendet.

Persönlich ist mir die bis zu 2 m hohe Karde aus der Flachsverarbeitung bekannt, da sie zum Teilen der Faserstiele verwendet wurde.


Es gibt viele Unterscheidungsmerkmale, doch das Wesentlichste ist jedoch, dass bei der Weberkarde die Enden der Spreublätter nach hinten gekrümmt sind, so dass kleine Haken entstehen mit denen Wollstoffe aufgerauht werden. Außerdem erkennt man bei genauerem Hinsehen an dem Kardelkopf, dass bei der Weber-Karde die Hüllblätter waagrecht abstehen, während sie bei der Wilden Karde nach oben gebogen sind.

 

Die Karde wurde im unteren Mühlviertel angebaut und Katsdorf sowie auch Lungitz und einzelne angrenzenden Regionen waren eines der großen ertragreichen Anbaugebiete des unteren Mühlviertels. Die Karde wurde mannshoch und höher und hatte Seitenäste mit ca. 15 - 25 Blütenköpfen. Nach dem Abblühen wurden die Kardenknöpfe händisch abgeschnitten und in Körben (Zögern) gesammelt, was eine sehr anstrengende Arbeit war. Denn Bienen, Hummeln und Insekten lieben die kleinen üppigen Kardenblüten. Nur mit langärmligen Blusen und Hemden wagten sich die Frauen und Männer in die Felder.

Die Stängel der Kardel waren sehr hart und wurden daher mit eigenen Metallscheren, die mit Fetzen umwickelt wurden, um die Finger zu schonen geschnitten.
Die geernteten Karden wurden auf eigenen Kardentrocknungsböden, sogenannten "Kardldörr" getrocknet und mit hölzernen 5 zackigen Kardengabeln gewendet, wobei auch der Samen ausfiel. Der Samen wurde teilweise zur Weiterzüchtung verwendet, überschüssige Kardensamen wurde als Vogelfutter verkauft. Und die kleinen gefiederten Freunde freuten sich sehr im Winter kraftvolles Futter zu erhalten.

 

Nachdem die Karden gut getrocknet waren, wurden sie auf die richtige Länge , etwa 15 cm zugeschnitten. Das sogenannte „Kardenscharln“ erfolgte meist nach der Tagesarbeit. Dazu gab es spezielle kleine Kardenscheren, die man im Museum noch vorfindet.
Neben den Bewohnern des Hauses beteiligten sich teilweise angrenzende Nachbarn an dieser Arbeit. Dabei wurde die Karde von den harten Hüllblättern befreit und abgemasst. Anschließend wurden sie nach Größe sortiert.
Sehr anschauungsvoll wird die Heimarbeit des Kardl scharl im Kardenmusem nachgestellt. Herr Obmann Fritz Preinfalk gestattete mir auf der Eckbank in der Stubn Platz zu nehmen, zu lauschen und mit der Bäuerin und ihren tüchtigen Mägden gemeinsam mitzuarbeiten.

 

Im Spätherbst wurden die zugerichteten Karden zu den Kardensammelstellen gebracht. Diese gab es in u.a. St.
Georgen/G., Untergaisbach, Pregarten, Neumarkt. Dorthin kamen die Einkäufer der Tuchfabriken. Diese nützten
die verschiedenen Verkaufsstellen um den Preis zu drücken. Dies führte zur Gründung der ersten landwirtschaft-
lichen Verkaufsgenossenschaft in Österreich.Diese wurde im Jahr 1896 in Katsdorf (Lungitz) gegründet. Für die Übernahme der Karden wurde ein sogenannter Kardenstadel errichtet.
Ein Modell dieses Kardenstadels im Maßstab 1:25, gebaut im Jahr 1996 von Ök. Rat Johann Kogler, St. Georgen; Dir. Dipl. Ing. Walter Wizany, St. Georgen und Hubert Huemer aus Katsdorf ist im Museum aufgebaut.
Geschichtstragende original Steinmauerreste von dem nordseitigen Kardenstadlfundament befindet sich im Garten der Familie Schelmbauer in Lungitz.

 

Die Arbeit des Kardenssortierens, Verpackens und teilweise Schneidens der benötigten Karden für die mechanischen Rollkarden-Raumaschine der Textilfabriken oblief zum größten Teil durch die flinken Hände der Frauen.
Auf einem der Fotos, könnt Ihr eine solche Rollkarden-Raumaschine sehen. Diese wurde verwendet um glatte Wolldecken aufzurauen und dadurch flauschig weich zu machen.
Herr Preinfalk hält einen Handstriegel in seinen Händen, der den gleichen Arbeitsvorgang tätigte.

In der Textilverarbeitung ist die Naturkarde heute weitgehend von der Stahlkarde abgelöst worden. Lediglich die Firma Steiner in der Ramsau verwendet für manche Arbeiten auch heute noch die Naturkarde neben der Stahlkarde.

 

Heute wird die Karde von manchen Blumenbindern für Gestecke verwendet. Weiters ist sie im Katsdorfer
Wappen enthalten und ist auch auf der Katsdorfer Tracht als typisches Symbol aufgestickt.
Die Karde wird heute auch noch in der Naturheilkunde verwendet. Dort wurde sie bereits in schriftlichen
Aufzeichnungen der Römern als entzündungshemmend angeführt.
Wolf Dieter Storl widmete der Wilden Karde das Buch " Boreolose" und in meinem Buch "Der Zwirnknopf oder In d`Knopfstubn eini`gschaut" berichte ich über meinen persönlichen Heilerfolg mit der Einwirkung der Wilden Karde bei Fersensporn.

 

Herr Preinfalk erzählte uns eine Menge über die Karden. Über die Geschichte der Brüderschaft der Tuchmacher bis hin zu dem gedruckten Notgeld im Zweiten Weltkrieg an dem die Karde in bedeutsamer Weise abgedruckt wurde.

Es gäbe noch jede Menge über die Karde zu erzählen, aber ich lade Euch gerne ein, doch das liebevoll geführte Kardenmusem in Katsdorf zu besuchen.
Eine Führung empfehle ich sehr, denn dann darf man auch aus Flachs Fäden machen.

 

Übrigens das kleine Tonpferdchen, dass Ihr auf einem Bild seht, stammt aus dem 15. Jahrhundert. Rainhard Hinterleitner hat das Tonpferdchen gefunden, es ist in einem sehr guten Zustand und diente als Kinderspielzeug. In Österreich sind an die 15 solcher Funde bekannt.
Im Katsdorfer Karden- und Heimatmuseum können seine Besuchern eine interessante Ur- und Frühgeschichtliche Sammlung entdecken.


Die Sammlung, welche im Wesentlichen von Herrn Josef Dorninger und Herrn Reinhard Hinterleitner dem Museum zur Verfügung gestellt wurde, umfasst Fundstücke aus der Jungsteinzeit über die Bronzezeit bis hin zur Eisenzeit, wobei es sich um Steinwerkzeuge und Keramikfragmente handelt.

Ich sage DANKE, für diese großartige und sehr persönliche Führung! Der gute Nußschnaps verabschiedete uns am späten Nachmittag aus dem Museumsgebäude und entließ uns ind ie warme Herbstsonne.

Ich hoffe, meine kleine Erzählung über den Besuch im Katsdorfer Kardenmuseum hat Euch neugierig gemacht und öffnet Euch ein Bewußtsein die Karde von einer anderen Seite zu betrachten.

Mit lichen verknopfenden Grüßen
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

Foto: Helmut Hehenberger. Danke!
und Zwirnknöpfe Sabine Krump
Kontakt Heimatverein Katsdorf Karden- und Heimatmuseum: http://www.museum-katsdorf.at/Museum/

Buchtipp: https://zwirnknoepfe.jimdo.com/der-zwirnknopf-oder-in-d-kn…/

Quelle: Katsdorfer Heimatblätter; Die Karde, der Kardenanbau, die Karden-Genossenschaft in Oberösterreich; verfasst von Leo Reichl, im Novmeber 115 - August 2006. Heimatkundliche Schriftenreihe zur Geschichte des Raumes Katsdorf; Folge 11

 

Weitere Bilder findet Ihr auf meiner Seite in fb

https://www.facebook.com/zwirnknopfe.sabinekrump

Zwirnknopfmarkt mit Modschau im alten Backhaus

 

Es war der Geschichten und Märchenerzähler Helmut Hehenberger, der mich mit diesem knopfigen Ausflug an einem Sonntagnachmittag überraschte.

 

Der Hannes Wild, Wirt "Zum alten Backhaus" - Heuriger und Cafe in Oftering ist ein großer Fan von Zwirnknöpfen. Der Leutg`selle Mann überrascht seine Gäste mit einem Strohhut, an dem er verschiedene Zwirnknöpfe trägt.
"Irgendwie ist der Zwirnknopfhut schon zu meinem Markenzeichen geworden." lacht Hannes. " Und wenn ich ihn mal nicht trage, dann fragen meine Gäste " Ja, wo hast Du denn heut Deinen Hut, Hannes?"
Er war es auch, welcher gemeinsam mit der aus Hausleiten stammenden Schneiderin Uli Bauer und der Zwirnknöpflerin Renate Paschinger diesen Markt 2017 im "Alten Backhaus" ins Leben rief.

 

Renate Paschinger besuchte vor etlichen Jahren einen Zwirnknopfkurs bei mir in Ried in der Riedmark und die Begegnung nach all den vielen Jahren mit Uli und ihr hat mich sehr gefreut!
Es war Uli Bauer, die Schneidermeisterin, welche ihr mein Buch "Die Geschichte vom Zwirnknöpfchen" schenkte und damit Renates große Leidenschaft weckte.

Renate`s schöne Zwirnknöpfe waren die Basis auf diesem bunten Zwirnknopfmarkt am Sonntag den 23. September und gemeinsam mit Uli Bauer; Gertraud Grötzmeier, der Trachtenhosenmaßschneiderin aus Pasching; Traudi Maschallinger, Spitzenweißwäsche; Frau Konsulentin Brigitte Ruhland von dem Kulturhaus Kopfing, welche unter anderem wunderschöne Metzgertaschen fertigt und ich einen Besuch im nostalgischen Museum nur empfehlen kann; Margret Humer schneidert entzückende Kinderdirndl und der Naturfriseurin Barbara tauchten die Besucher in die bunte Zwirnknopfwelt ein.

Fröhliche Musik zu fröhlich bunten Kleidern und fröhlichen Gesichtern mit fröhlichem Lachen verzauberten den Nachmittag.
Hannes Wild, ein kulturbegeisterter Oberösterreicher stellt mit seiner hingebungsvoller Begeisterungsfähigkeit und unsagbarer Herzkraft viele Veranstaltungen in und um Oftering auf die Beine.


Es ist großartig Menschen wie Hannes zu begegnen, der Gleichgesinnte ins Boot holt und mit dem Wind der Leidenschaft die Segel der Sonne entgegensetzt. Denn nur durch Begeisterung, Neugierde, Aufgeschlossenheit und Mut kann der Mensch den weiten Ozean der Trivalität durchqueren und neue Horizonte entdecken.

 

Danke, lieber Hannes, dass ich mit Euch an dieser wunderbaren Veranstaltung dabei sein durfte!

Hannes sah mich an und meinte: "Sieh nur Sabine, was Du gesät hast!"

lichst Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunshandwerk

 

Kontaktadresse "Zum Alten Backhaus"
Rohrerstr. 6 in Hausleiten
4064 Oftering

https://zumaltenbackhaus.jimdo.com/

 

Kontakt zum Kulturhaus Kopfing: https://www.ooemuseumsverbund.at/mus…/356-kulturhaus-kopfing

 

Mehr Bilder zum Angucken und Fotoquelle:
Die Bilder stammen von Max Mayringer, Walter Schuldner und Hannes Wild. Danke!
https://zumaltenbackhaus.jimdo.com/bilder-gallerie-erg%C3%…/

Mehr von den einzelnen Künstlern erfährt Ihr laufend.

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Der Kasettlhut oder wie ich ihn nenne,
Der Bandlhut aus dem schönen Tiroler Landl

Tracht find ich schön-
Tracht trag ich gern.
Ich bin zwar keine Expertin auf diesem höchst interessanten und überaus breit gefächerten volkskundlichem heimatlichen Trachtengebiet, doch bewundere ich die verschiedensten wunderschönen Trachteng`wandl und höre gut zu, wenn Expertinnen mich an ihrem großen Wissen freundlicherweise teilhaben lassen.


Christa Schauer, der ehrenwerte Obfrau der Goldhauben- und Kopftuchgruppe Pregarten, zeigte ich den wunderschönen Hut. Sie erzählte mir, dass dieser mein Hut ein sogenannter Kasettlhut sei. Ganz flach am Kopf würde er getragen werden, wenn er keine Ausbuchtung habe. Es gäbe unterschiedliche Varianten, die auf die verschiedenen Regionen des Tales hinweisen. Die Trachtenhut-Expertin meinte zudem, dass der schwarze an der Unterseite der Krempe wunderschön goldbestickte Hut ziemlich in die Stirn gezogen wird. Der gebundene Haarknoten der Trägerin soll hinten an der Rückseite unter dem Hut zu sehen sein soll. Die langen Bänder werden zu einer exakten Schlaufe gebunden. Die angebrachten Haken dafür habe ich gefunden, doch da ich lange tänzelnde Bänder liebe, lasse ich diese einfach lustig baumeln.

Bänderhüte klatschten in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Tirol die Woll- und Pelzhauben ab. Zuerst wurden sie im Tiroler Unterland getragen, daher auch der Name Unterländer Bänderhut. Dieser wurde mit hohem Kopf und einer schmalen Krempe getragen. Mit der Laufe der Zeit veränderte sich die Form nach und nach und schließlich erhielt er eine schmale niedrige Zylinderform. Man unterscheidet dabei den sogenannten " Strotzn", das ist der Festtagshut, der zum " Kasettl" ( so nennt man das Trachtengewand) und goldbestickten Tüchl getragen wird, den "Bandlhut" zum Sonntagsg`wandl und den "Markthut" durch die reichliche Goldstickerei an der Krempenunterseite mit den Goldquasten und Goldschnur am Gupf.
Die einstigen schmalen Bänder an der Rückseite haben sich zu breiten langen Bändern entwickelt, die mir bei meinem Hut über den Rücken bis zur Hälfte des Rockes fallen.
Es war im Jahre 1890 als sich diese beliebte Hutform entwickelt hat. Schon etwas ehrfürchtig betrachte ich diesen Hut und stecke mein kleines neugieriges Näschen in das großartige Buch " Alte Hüte" von Gexi Tostmann (Hg.), Thekla Weissengruber, Marlen Tostmann und Franz C.Lipp; erschienen im Christian Brandstätter Verlag.

 

Brauchtum - Geschichte und Gegenwart
Ich zeige und trage gerne was mir gefällt.
Ich kombiniere und verknüpfe Vergangenes mit der Moderne. Folklore in neuem Kleid!
Ich finde das gut, denn dieser schöne Bandlhut lag jahrelang vergessen in einer alten Hutkartonschachtel. Dadurch hat er zwar seinen Glanz nicht verloren, doch leider einen etwas eigentümlichen Geruch erhalten.
In ein duftendes Kräuterbett aus Beifuß - Minze - Rainfarn - Rosenblütenblätter - Lindenblüten - Melisse und vielen wohlriechende Kräuter aus dem letzten vergangenen Jahr lege ich nun den alten Hut.
Ein linener Polsterüberzug mit alten Zwirnknöpfen von meiner Großmutter umhüllt den Hut aus dem schönen Tirolerlandl. In einer schönen neuen Hutschachtel wird er wohl verwahrt bis zum nächsten Tragen

Bussi
Eure Sabine, Die Knopfmacherin

Poesie im Kunsthandwerk

 

Ein großes Danke auch an Dich, lieber Helmut Hehenberger, dem Kräuterpädagogen aus dem unteren Mühlviertel, für die vielen Kräuter, welche Du mit wohlwollend überlassen hast.

"Die Menschen flüstern, sie ist eine Traumtänzerin, ein bunter Vogel, sie ist anders.

 

Ich lächle und sage,

ich bin ich!

 

Es ist wichtig im Leben, die Türe zu sich selbst zu öffnen. Sich zu finden und zu leben was man ist.

 

Denn nur das ist der Schlüssel

zu einem erfüllten Leben.

 

Manchmal muss man einen Spaziergang durch ein kaltes unfreundliches Regenwetter machen, um das Feuer der Wärme wohlwollend im Inneren seiner Selbst zu spüren.

 

 

 

Finde Dich und hab den Mut es auch zu leben.

 

Diese Kraft und unendliche Liebe Dich in Deinem ganzen wunderbaren wertvollen Sein anzunehmen, das wünsche ich Dir aus ganzem Herzen."

 

Sabine Krump,

Die Knopfmacherin

 

"Ich denke im Leben ist es wichtig, nicht nur passiv Zuschauer zu sein, sondern auch aktiv auf der Bühne zu spielen. Das Stück heißt Leben."

 

Sabine Krump

 

"Wenn das Herz erzählt, erzählt es mit Liebe, dann wird vieles lebendig."

Sabine Krump

Wunder sind allgegenwärtig!

"Weit oben, im Schein der hellen Sonne sehe ich meine bedeutungsvollen Bestrebungen und Vorhaben, die ich noch machen möchte. Auch, wenn ich sie nicht alle erreichen kann, so erfreue ich mich an ihrem Sein und fühle sie in der Wärme der Sonnenstrahlen. Ich kann mich im Licht erinnern und versuchen sie tagtäglich nahbarer zu machen."

 

Sabine Krump

 

Es gibt einen Ort in dir,
der liegt tief versteckt zwischen schlafen und wachen.
Es ist der Platz, wo die Träume geborgen und noch bei dir sind. Und dort ist es am Anfang immer dunkel, aber dann mit jedem Herzschlag erwächst das Leben heller strahlender in dir.
Was du dort findest?
Die Seele.
Denn deine Seele wird langsam geboren.
Sie wächst mit dir.

 

Sabine Krump

Der liebe Gott ruht in Fels und Stein,
er lacht durch die Blumen und Pflanzen,
er spricht durch die Tiere,
träumt in den warmen Sonnenstrahlen,
und erwacht in den Wellen des Wassers.
In den liebenden Herzen der Menschen offenbart er sich.

 

Sabine Krump

 

"Die Natur ist sich ihr eigener Gärtner und die Tiere passen sich der Natur an. Der Mensch hingegen muss gegen seine Natur kämpfen, damit uns die Natur erhalten bleibt. Wohl denn, wie kann der Mensch sich Gärtner der Natur nennen?"

 

 

Sabine Krump

Göttlichkeit, heißt nicht herrschen,
es bedeutet Liebe, Verständnis, Mitgefühl für alle Geschöpfe.

 

Sabine Krump

"An Altem und längst Vergangenem starr festhalten, das ist als ob Du in Captain Ahab`s Spuren wandelst und verzweifelt hinter
Moby Dick her jagst. Lass los!
Und liebe die Veränderung!"

  Sabine Krump

Wenn dich die Lüfte der Winde an einen Ort getragen haben, der dir nicht behagt, so entfalte deine Flügel und lass dich von den zarten Turbulenzen des Himmelsatems in neue Höhen tragen.

 

Sabine Krump