KUNSTimHANDWERK

zauberhaft@kopf.sache
~ KREATIVITY ~
Kunsthandwerk
am Samstag, 10.November 2018
ab 18.00 Uhr / Vernissage beim Glockerwirt in Alberndorf.
Sonntag, 11. November 2018
von 9.00 - 18.00 Uhr Kunsthandwerk

Neben den vielen kreativen Ausstellern
finden sich natürlich auch Zwirnknöpfe ein.
zauberhaft@k(n)opf.sache

 

Wir freuen uns auf DICH!,
und es wäre ganz toll von Dir, wenn Du unsere Ausstellung bitte ganz oft teilst!
DANKE
Herzlichst
Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk
zwirnknoepfe.jimdo.com

Kontakt:
Kreativity: http://www.kreativity.at/
Obfrau Elisabeth Aufreiter

Foto: Helmut Hehenberger

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Auf den Spuren der Kelten im
Urgeschichtlichen Machlandmuseum Mitterkirchen

 

"Der Geist Eurer Ahnen soll in diesem Dorf wohnen, er wird euch erinnern, daran, wie Menschen einst lebten, lernten und liebten, litten, kämpften und starben." ( Anny Drescher)

 

Ein #Keltendorf der frühen Eisenzeit liegt inmitten der flachen fruchtbaren Ebene des Machlandes.
Harmonisch im Schutze von den noch teilweisen urwaldhaften Auwald der Donau umgeben, finden sich weit gestreut kleine Ortschaften, Weiler und stattliche Bauernhöfe.

Es war im Jahre 1980 als im Frühjahr der Landwirt Josef Dirneder beim Pflügen seines Ackerlandes im Weiler Lehen bei #Mitterkirchen einen verzierten Bronzering, einen Armreif und einige bronzene Schmuckbeschläge zufällig fand. ( nach eingehenden Forschungen und Untersuchungen wurde das Alter der antiken einzigartigen Schmuckstücke auf 2700 Jahre angegeben).

 

Schon bald fanden sich interessierte Archäologen, Wissenschafter und Völkerkundler auf dem Fundort ein und bekundeten eine Rettungsausgrabung, welche von der Abteilung Ur- und Frühgeschichte des #Oberösterreichischen Landesmuseum unter der Leitung von Manfred Pertlwieser durchgeführt wurde.

 

Dieser bemerkenswerte Fund veranlasste das Oberösterreichische Landesmuseum, intensive Ausgrabungen durchzuführen, die Mitterkirchen in den Fokus der internationalen Fachwelt rückten. In den darauf folgenden Jahren zwischen 1981 und 1990 wurde unter der Leitung von Manfred Pertlwieser ein Gräberfeld mit 80 Gräbern aus der Hallstattzeit freigelegt, in dem sich über 1.000 bemerkenswerte Grabbeigaben befanden. Die Geschirrsets, der Schmuck, die Waffen und Pferdegeschirre sorgten europaweit für Aufsehen.

 

Die Einzigartigkeit dieser Fundstelle führte 1991 zur Errichtung eines Freilichtmuseums, in dem das Leben der Hallstattzeit nachgestellt werden konnte. Die prähistorische Lebenswelt sollte damit für Jung und Alt erlebbar werden. Seit über 25 Jahren erfreut sich dieses „Museum zum Anfassen“ nun bei Jung und Alt großer Beliebtheit. Besonders interessant ist der Nachbau eines Grabhügels samt reich ausgestatteter Grabkammer, die einen Einblick in das Begräbnisritual der Zeit um 700 v. Chr. vermittelt.

 

Der Geschichtenerzähler Helmut Hehenberger und ich tauchten in diese nach gebauten Wohnstätten ein und erhielten einen kleinen Eindruck von der gelebten Kultur eines längst vergangenen Volkes.
Üppige Schnitzereien finden sich an Möbel, sowie an Alltags- und Ziergegenständen.
Die überaus liebevoll geschnitzte Kinderwiege ist mir gleich ins Auge gestochen.
Kunst und Kultur.
Menschen schmückten sich wie einst und jetzt mit schönen Dingen.


Danke, an all jene, die mit ihrem Sein dazu beitragen diesen Schatz der Menschheitsgeschichte zu erhalten und weiter zu geben.

 

" Der Geist von Menschen einer alten Kultur soll wohnen in diesem Dorf, mitten unter uns, hier in Mitterkirchen im Machland. Ihr Schaffen und ihr Leben sollen uns nachdenklich machen, sollen uns dazu bewegen unser Leben und unsere Ansprüche zu überdenken, sollen uns klarmachen, was wir zu bewahren und zu behüten haben."
( Anny Drescher, anläßlich der Eröffnung 1991)

 

mit herzlichen Grüßen
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk


zwirnknoepfe.jimdo.com

Foto: Helmut Hehenberger

Das Fotografieren auf dem Gelände des Keltendorfes Mitterkirchen wurde uns nach Anfrage freundlicherweise von der Museumsleitung gestattet. Danke!

 

Weitere Fotos auf meiner Fb-Seite https://www.facebook.com/zwirnknopfe.sabinekrump
Info und Textauszug/ Quelle:
http://www.keltendorf-mitterkirchen.at/…/Ueber_u…/Entstehung
sowie die informative Broschüre ( Euro 1,-- ) Urgeschichtliches Machlandmuseum Mitterkirchen.

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Von Sagen und Bockpfeifen

 

Helmut Wittmann, der Märchenerzähler führte gestern Samstag nachmittag im Stifterhaus in Linz die kleinen und großen Zuhörer in die sagenumwogene Welt des Böhmerwaldes bis hin zur Donau von Adalbert Stifter.
Gebannt und mit leuchtenden Augen lauschte die illustre Kinderschar den spannenden Geschichten des erzählenden Märchenmannes.
Begleitet wurde der bekannte Autor, der vor kurzem sein neues Buch "Das Geschenk der zwölf Monate", Märchen, Bräuche und Rezepte im Jahreskreis herausbrachte
von seinem Dudelsackspielenden Musikerg`sellen Franz Bernegger.


Der Franz spielt ein ganz besonders Instrument.
Nämlich die Bockpfeife. Für den liaben Erinnerungsschnappschuss hat sich der Franz den urigen Dudlsack noch mal umg`hängt und geduldig meine vielen neugierigen Fragen beantwortet.

Die beiden bodenständigen und sehr sympathischen Maunaleit kommen aus dem Almtal sind ein eingespieltes Team.
Wer hätte es gedacht, als Franz auf einmal inmitten der Lesung meinte, wir sollten mit ihm ein Liedchen singen und er begleitet uns mit seiner Bockpfeifen. So war es dann auch und die beiden Haudegen brachten Alt und Jung begeistert zum Jodeln.

Dudelsack und Märchen, eine wunderbare Kombination von Text und Klang, welche die Zuhörer harmonisch in die Anderswelt verführt. Wer

Helmut Wittmann noch nicht kennt, der sollte flugs seine Beine in die Hand nehmen und einen seiner nächsten Termine wahrnehmen.

Übrigens der Franz erzählte mir, dass er auch noch in einer Dreierbesetzung "Dudelsack, Drehleier und Kontrabass" spielt, die man für Veranstaltungen buchen kann.

 

#Helmut Wittmann, Der #Märchenerzähler und #Franz Bernegger, Der #Dudelsackspieler vermögen es die Zuhörerinnen und die Zuhörer sich gemütlich zurück lehnen zu lassen.
Eine Begegnung mit Ihnen lässt das innerliche Kind freudig erwachen und die Augen erstrahlen.

 

Vom Zauberwasser und Blutfeuerstein.
Vom Wolfsbezwinger und vom frechen Brotmandl,
mit herzlichen verknopfenden Grüßen
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

 

Lieber Helmut Hehenberger, Danke für die nette Einladung zu dieser bezaubernden Märchenstunde mit Helmut Wittmann und Franz Bernegger.

Foto: Helmut Hehenberger
Info Der Märchenerzähler Helmut Wittmann:
https://www.maerchenerzaehler.at/
Buchtipp: Das Geschenk der zwölf Monate
https://www.maerchenerzaehler.at/…/das-geschenk-der-zwoelf…/
Märchenerzählungstermine: https://www.maerchenerzaehler.at/termine/
Info Franz Bernegger/ prof. Musiker und Dudelsackspieler:
http://www.dudelsackpfeifer.at/

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Ak
Classics
"Spiel und Drama"
Brucknerhaus Linz

Wolfgang Amadeus Mozart
Ouvertüre zu „La clemenza di Tito“ Konzert in Es-Dur für zwei Klaviere und Orchester KV 365
Dmitri Schostakowitsch  Suite aus der Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ (arr. James Conlon), dieser herrlichen Konzertaufführung durch das 85 instrumentalstarke besetzte Musiker/innen Aufgebot des Bruckner Orchesters durfte ich diese Woche mit Hingabe lauschen.

 

Der junge Dirigent Kerem Hasan vereint hingebungsvoll in seiner präsenten Person mit Einklang die künstlerische Kompetenz der musikalischen Gestaltungshoheit zu einer Passion, die ein Meer an Begeisterung vom Publikum hervorrief.
Er ist das „Nadelöhr“ zwischen dem ausübenden Musiker und dem, was als musikalisches Produkt zu hören ist und das durfte ich bei meinem ersten Konzertbesuch erleben. Der geborene Engländer studierte studierte Klavier und Dirigieren am Royal Conservatoire of Scotland und in Weimar und ist derzeit Student von Johannes Schlaefli in Zürich.
Vor zwei Jahren wurde ihm in Aspen der Robert J. Harth Dirigentenpreis verliehen. Auf jeden Fall bleibt Kerem Hasans Weg spannend.

 

Die Holländischen Brüder Lucas und Arthur Jussen sind gefragte Pianisten und treten gemeinsam als Klavierduo auf. Sie stammen aus einem musikalischen Elternhaus und wurden unter anderem von der portugiesischen Pianistin Maria João Pires unterrichtet.

Es war ein fantastisches Hörerlebnis, als die beiden jungen Pianistenbrüder ihre flinken Finger über die Tasten der Klaviere gleiten ließen. W.A.Mozarts Konzert für zwei Klaviere und Orchester in Es-Dur KV 365 (1779) Allegro, Andonte und Rondo, allegro spielten sie mit sehr viel Feingefühl und hingebungsvoller Leidenschaft.
Kein Ende wollte der tobende Applaus des begeisterten Publikums nehmen und so überraschte das Geschwisterpaar die Zuhörer mit weiteren Musikstückzugaben von dem unsterblichen Komponisten Johann Sebastian Bach und dem populären Salzburger Musiker und Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart.

Es überraschte nicht, als wir später erfuhren, dass das talentierte Brüderpaar Preise wie den „Concertgebouw Young Talent Award“ 2011 gewann und außerdem am 14. Oktober in Berlin die Jury mit ihrem außergewöhnlichen Talent überzeugte und für ihre Einspielung des „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns den OPUS KLASSIK in der Kategorie Klassik für Kinder erhielten.


Eine wunderbare Erinnerung, welche sie den Besuchern der AK Classic schenkten.

 

Danke für diese überaus nette musikalische Einladung!

 

mit herzlichen Grüßen
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk
zwirnknoepfe.jimdo.com

Übrigens die AK Kultur, Arbeiterkammer Österreich bietet laufend viele interessante Veranstaltungen an. Es ist sicherlich auch für Dich etwas dabei.
https://ooe.arbeiterkammer.at/service/akkultur/index.html

Infos:
Brucknerhaus Linz: https://www.brucknerhaus.at/internationales-brucknerfest-li…

Der Dirigent Kerem Hasan: https://www.landestheater.at/…/…/01/18/dirigent-kerem-hasan/

Nominierung für den ECHO-Klassik-Musikpreis 2018 nominiert.https://www.zdf.de/…/opus-klassik/opus-klassik-2018-102.html OPUS Klassik,
Klavierduo Brüder Lucas und Arthus Jussen http://arthurandlucasjussen.com/en/home

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Wunder WALD
Kunstmusem Waldviertel in Schrems
24.März 2018 – 13.Jänner 2019

 

„Der schlafende Poet ist bereit zu erwachen und unfassbare Lobgesänge zu dichten und zu singen über Musen und
Mythen und über die wundersamen Werke der Schöpfung.“
Makis Waramis

 

Das Waldviertel - selbst „Wunder Wald“ verzaubert die Suchenden und Reisenden mit seinen sanft grünen Ebenen und schmeichelnden Anhöhen und schenkt den Reisenden ein Übermaß von der Sanftheit und der Zärtlichkeit der Natur. Es scheint, als habe der liebe Gott selbst mit dem Pinsel der Leidenschaft diese anmutige Landschaft für Mensch und Tier in einer musischen Stunde gemalt.

Gemeinsam mit dem Märchen-und Geschichtenerzähler Helmut Hehenberger begebe ich mich nach Schrems in die zur Zeit laufende Ausstellung "WunderWALD" in den Räumlichkeiten des privat gegründeten Kunstmuseum.

 

Makis Waramis, verstarb im Alter von 74 Jahren zu Weihnachten 2016 und war einst ein bedeutender griechisch-österreichischer Architekt, Maler, Designer, Dichter, Schriftsteller, Pädagoge und Museumsgründer, welcher sich mit großer Hingabe im Besonderen für die Kunstvermittlung und die Förderung von Kindern und Jugendlichen engagierte.
Das Kunstmuseum Waldviertel ist einzigartig und ist ein sympathischer Treffpunkt für Kunst, Kreativität und individueller Perönlichkeitsentfaltung.
2009 gründete Prof. Mag. Arch. Dr. hc. Makis gemeinsam mit seiner Frau, der Künstlerin, Designerin und Pädagogin Heide Waramis das Kunstmuseum Waldviertel. Beide Künstler stellen dem Museum ihr Gesamtwerk und ihre 40jährige Arbeit zur Verfügung.
Der malerische Poet hinterlässt wundervolle herausragende Bilder und Werke. Seine berührenden Texte lassen seine unsagbare Liebe zu seinem zweiten Heimatland dem bezaubernden Waldviertel spüren.
Diese großartige Ausstellung, welche Architektur, Kunst, Design und Kreativität in ganzheitlicher Harmonie mit der Natur verbindet ist noch bis Mitte Jänner zu besichtigen. Bilder, Skulpturen, Fotografien, Installationen und Videos in- und ausländischer Künstler: Werke von Makis und Heide Warlamis, Hans Sisa, Peter Weber, Eleonore Hettl, Stephanie Balih, Radu und Liliana Moraru, Anca Pintilie, Axenia Rosca, Livia Petrescu, Radu Handru, Karin Antoni und Bernhard Antoni-Bubestinger, Anton Zach und Andreas Rössler, uva. Lassen den Besucher in eine Welt von Farben und Waldzauber eintauchen.

 

Mein Ausflugs-Tipp für Euch und
beim „Waldviertler Sepp“, im Gasthaus Trinkl, das nur 2 Gehminuten vom Musem weit weg ist, kann man unter anderem auch köstlichen Karpfen aus den reinen Waldviertler Naturgewässer genießen!
mit herzlichen verknopfenden Grüßen
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

Foto:
Helmut Hehenberger und
Sabine Zwirnknöpfe Sabine Krump
Das Fotografieren in und außerhalb der Ausstellungsräumlichkeiten wurde uns nach Anfrage von der beherzten Museums-Shopassistentin Kerstin freundlicherweise gestattet. DANKE!
zwirnknoepfe.jimdo.com

Info Kunstmuseum Waldviertel:
http://daskunstmuseum.at/ausstellungen

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Vom Kardl scharln und vom Kardenstadl.
Vom Kardenstriegel und von der Kardenmaschine.

 

Das Karden- und Heimatmuseum in Katsdorf hält auf liebevolle Weise Geschichte von einst lebendig aufrecht.

Die Weberkarde ist eine Kulturpflanze im Gegensatz zu der heilkräftigenden wilden lilablühenden Karde. Die kultivierte zweijährige Rau-, Woll- oder Tuchkarde wird und wurde für die Woll- und Lodenverarbeitung verwendet.

Persönlich ist mir die bis zu 2 m hohe Karde aus der Flachsverarbeitung bekannt, da sie zum Teilen der Faserstiele verwendet wurde.


Es gibt viele Unterscheidungsmerkmale, doch das Wesentlichste ist jedoch, dass bei der Weberkarde die Enden der Spreublätter nach hinten gekrümmt sind, so dass kleine Haken entstehen mit denen Wollstoffe aufgerauht werden. Außerdem erkennt man bei genauerem Hinsehen an dem Kardelkopf, dass bei der Weber-Karde die Hüllblätter waagrecht abstehen, während sie bei der Wilden Karde nach oben gebogen sind.

 

Die Karde wurde im unteren Mühlviertel angebaut und Katsdorf sowie auch Lungitz und einzelne angrenzenden Regionen waren eines der großen ertragreichen Anbaugebiete des unteren Mühlviertels. Die Karde wurde mannshoch und höher und hatte Seitenäste mit ca. 15 - 25 Blütenköpfen. Nach dem Abblühen wurden die Kardenknöpfe händisch abgeschnitten und in Körben (Zögern) gesammelt, was eine sehr anstrengende Arbeit war. Denn Bienen, Hummeln und Insekten lieben die kleinen üppigen Kardenblüten. Nur mit langärmligen Blusen und Hemden wagten sich die Frauen und Männer in die Felder.

Die Stängel der Kardel waren sehr hart und wurden daher mit eigenen Metallscheren, die mit Fetzen umwickelt wurden, um die Finger zu schonen geschnitten.
Die geernteten Karden wurden auf eigenen Kardentrocknungsböden, sogenannten "Kardldörr" getrocknet und mit hölzernen 5 zackigen Kardengabeln gewendet, wobei auch der Samen ausfiel. Der Samen wurde teilweise zur Weiterzüchtung verwendet, überschüssige Kardensamen wurde als Vogelfutter verkauft. Und die kleinen gefiederten Freunde freuten sich sehr im Winter kraftvolles Futter zu erhalten.

 

Nachdem die Karden gut getrocknet waren, wurden sie auf die richtige Länge , etwa 15 cm zugeschnitten. Das sogenannte „Kardenscharln“ erfolgte meist nach der Tagesarbeit. Dazu gab es spezielle kleine Kardenscheren, die man im Museum noch vorfindet.
Neben den Bewohnern des Hauses beteiligten sich teilweise angrenzende Nachbarn an dieser Arbeit. Dabei wurde die Karde von den harten Hüllblättern befreit und abgemasst. Anschließend wurden sie nach Größe sortiert.
Sehr anschauungsvoll wird die Heimarbeit des Kardl scharl im Kardenmusem nachgestellt. Herr Obmann Fritz Preinfalk gestattete mir auf der Eckbank in der Stubn Platz zu nehmen, zu lauschen und mit der Bäuerin und ihren tüchtigen Mägden gemeinsam mitzuarbeiten.

 

Im Spätherbst wurden die zugerichteten Karden zu den Kardensammelstellen gebracht. Diese gab es in u.a. St.
Georgen/G., Untergaisbach, Pregarten, Neumarkt. Dorthin kamen die Einkäufer der Tuchfabriken. Diese nützten
die verschiedenen Verkaufsstellen um den Preis zu drücken. Dies führte zur Gründung der ersten landwirtschaft-
lichen Verkaufsgenossenschaft in Österreich.Diese wurde im Jahr 1896 in Katsdorf (Lungitz) gegründet. Für die Übernahme der Karden wurde ein sogenannter Kardenstadel errichtet.
Ein Modell dieses Kardenstadels im Maßstab 1:25, gebaut im Jahr 1996 von Ök. Rat Johann Kogler, St. Georgen; Dir. Dipl. Ing. Walter Wizany, St. Georgen und Hubert Huemer aus Katsdorf ist im Museum aufgebaut.
Geschichtstragende original Steinmauerreste von dem nordseitigen Kardenstadlfundament befindet sich im Garten der Familie Schelmbauer in Lungitz.

 

Die Arbeit des Kardenssortierens, Verpackens und teilweise Schneidens der benötigten Karden für die mechanischen Rollkarden-Raumaschine der Textilfabriken oblief zum größten Teil durch die flinken Hände der Frauen.
Auf einem der Fotos, könnt Ihr eine solche Rollkarden-Raumaschine sehen. Diese wurde verwendet um glatte Wolldecken aufzurauen und dadurch flauschig weich zu machen.
Herr Preinfalk hält einen Handstriegel in seinen Händen, der den gleichen Arbeitsvorgang tätigte.

In der Textilverarbeitung ist die Naturkarde heute weitgehend von der Stahlkarde abgelöst worden. Lediglich die Firma Steiner in der Ramsau verwendet für manche Arbeiten auch heute noch die Naturkarde neben der Stahlkarde.

 

Heute wird die Karde von manchen Blumenbindern für Gestecke verwendet. Weiters ist sie im Katsdorfer
Wappen enthalten und ist auch auf der Katsdorfer Tracht als typisches Symbol aufgestickt.
Die Karde wird heute auch noch in der Naturheilkunde verwendet. Dort wurde sie bereits in schriftlichen
Aufzeichnungen der Römern als entzündungshemmend angeführt.
Wolf Dieter Storl widmete der Wilden Karde das Buch " Boreolose" und in meinem Buch "Der Zwirnknopf oder In d`Knopfstubn eini`gschaut" berichte ich über meinen persönlichen Heilerfolg mit der Einwirkung der Wilden Karde bei Fersensporn.

 

Herr Preinfalk erzählte uns eine Menge über die Karden. Über die Geschichte der Brüderschaft der Tuchmacher bis hin zu dem gedruckten Notgeld im Zweiten Weltkrieg an dem die Karde in bedeutsamer Weise abgedruckt wurde.

Es gäbe noch jede Menge über die Karde zu erzählen, aber ich lade Euch gerne ein, doch das liebevoll geführte Kardenmusem in Katsdorf zu besuchen.
Eine Führung empfehle ich sehr, denn dann darf man auch aus Flachs Fäden machen.

 

Übrigens das kleine Tonpferdchen, dass Ihr auf einem Bild seht, stammt aus dem 15. Jahrhundert. Rainhard Hinterleitner hat das Tonpferdchen gefunden, es ist in einem sehr guten Zustand und diente als Kinderspielzeug. In Österreich sind an die 15 solcher Funde bekannt.
Im Katsdorfer Karden- und Heimatmuseum können seine Besuchern eine interessante Ur- und Frühgeschichtliche Sammlung entdecken.


Die Sammlung, welche im Wesentlichen von Herrn Josef Dorninger und Herrn Reinhard Hinterleitner dem Museum zur Verfügung gestellt wurde, umfasst Fundstücke aus der Jungsteinzeit über die Bronzezeit bis hin zur Eisenzeit, wobei es sich um Steinwerkzeuge und Keramikfragmente handelt.

Ich sage DANKE, für diese großartige und sehr persönliche Führung! Der gute Nußschnaps verabschiedete uns am späten Nachmittag aus dem Museumsgebäude und entließ uns ind ie warme Herbstsonne.

Ich hoffe, meine kleine Erzählung über den Besuch im Katsdorfer Kardenmuseum hat Euch neugierig gemacht und öffnet Euch ein Bewußtsein die Karde von einer anderen Seite zu betrachten.

Mit lichen verknopfenden Grüßen
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

Foto: Helmut Hehenberger. Danke!
und Zwirnknöpfe Sabine Krump
Kontakt Heimatverein Katsdorf Karden- und Heimatmuseum: http://www.museum-katsdorf.at/Museum/

Buchtipp: https://zwirnknoepfe.jimdo.com/der-zwirnknopf-oder-in-d-kn…/

Quelle: Katsdorfer Heimatblätter; Die Karde, der Kardenanbau, die Karden-Genossenschaft in Oberösterreich; verfasst von Leo Reichl, im Novmeber 115 - August 2006. Heimatkundliche Schriftenreihe zur Geschichte des Raumes Katsdorf; Folge 11

 

Weitere Bilder findet Ihr auf meiner Seite in fb

https://www.facebook.com/zwirnknopfe.sabinekrump

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Auf den Spuren der Weber im Waldviertel

 

Diesen Samstag war die Lange Nacht der Museen und Helmut Hehenberger, der Märchen- und Geschichtenerzähler schnappte mich bei der Hand und führte mich ins schöne Waldviertel. Genauer nach Niederösterreich in die schöne Kuenringerstadt Weitra.


Das Ziel der Reise war das idyllisch im bunten Herbstwald gelegene Museum "Alte Textilfabrik".

Im 16. und 17 Jahrhundert war der Gebäudekomplex einst eine herrschaftliche Mühle und Hammerwerk. Später diente es als Papierfabrik und ab dem Jahre 1876 wurde es als Textilfabrik genutzt und bot den Menschen in der Region Arbeit.

Während wir die Hallen mit unserer Führerin durchquerten erfuhren wir viel Wissenwertes über die Herstellung von Textilstoffen, Möbelstoffen, Druckarbeiten und Stickereien.
Uralte, aber noch funktionstüchtige Webstühle zeigen den Besuchern anschaulich wie hart das Leben der Weber, Arbeiter und Heimarbeiterinnen einst gewesen ist.
Eine Welt, wo sich die Schere von Reich und Arm auftut, doch eine wichtige Lebensader im Waldviertel war.
Die einzelnen Männer und jugendlichen Knaben, webten, sponnen, bohrten, drehten, knüpften, nähten, arbeiteten mehr als zwölf Stunden lang unter den kargsten Verhältnissen und geringster Entlohnung. Daran scheint sich bis heute auch in manchen Ländern nichts geändert haben .
Mütter, Frauen und Mädchen verrichteten in Fleiß daheim ihre bedeutsamen Dienste mit ihrem unentbehrliches Teilhaben und Wirken an der textilen Arbeit.

Ein wundervolles Museum und ich kann Euch nur empfehlen unbedingt eine Führung mitzumachen!
Das Fotografieren ist erlaubt, wenn man danach fragt
Vielen Dank!

 

1990 verwandelte sich die ehemalige „k.k. privilegierten Modewarenfabrik Hackl&Söhne“ in das Museum "Alte Textilfabrik" pittoresk an der Waldviertler Textilstraße gelegen und zeigt anschaulich die Geschichte und Gegenwart einer Region auf.

mit lichen Grüßen
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

Kontakt Alte Textilfabrik Weitra: http://www.textilstrasse.at/

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Zwirnknopfmarkt mit Modschau im alten Backhaus

 

Es war der Geschichten und Märchenerzähler Helmut Hehenberger, der mich mit diesem knopfigen Ausflug an einem Sonntagnachmittag überraschte.

 

Der Hannes Wild, Wirt "Zum alten Backhaus" - Heuriger und Cafe in Oftering ist ein großer Fan von Zwirnknöpfen. Der Leutg`selle Mann überrascht seine Gäste mit einem Strohhut, an dem er verschiedene Zwirnknöpfe trägt.
"Irgendwie ist der Zwirnknopfhut schon zu meinem Markenzeichen geworden." lacht Hannes. " Und wenn ich ihn mal nicht trage, dann fragen meine Gäste " Ja, wo hast Du denn heut Deinen Hut, Hannes?"
Er war es auch, welcher gemeinsam mit der aus Hausleiten stammenden Schneiderin Uli Bauer und der Zwirnknöpflerin Renate Paschinger diesen Markt 2017 im "Alten Backhaus" ins Leben rief.

 

Renate Paschinger besuchte vor etlichen Jahren einen Zwirnknopfkurs bei mir in Ried in der Riedmark und die Begegnung nach all den vielen Jahren mit Uli und ihr hat mich sehr gefreut!
Es war Uli Bauer, die Schneidermeisterin, welche ihr mein Buch "Die Geschichte vom Zwirnknöpfchen" schenkte und damit Renates große Leidenschaft weckte.

Renate`s schöne Zwirnknöpfe waren die Basis auf diesem bunten Zwirnknopfmarkt am Sonntag den 23. September und gemeinsam mit Uli Bauer; Gertraud Grötzmeier, der Trachtenhosenmaßschneiderin aus Pasching; Traudi Maschallinger, Spitzenweißwäsche; Frau Konsulentin Brigitte Ruhland von dem Kulturhaus Kopfing, welche unter anderem wunderschöne Metzgertaschen fertigt und ich einen Besuch im nostalgischen Museum nur empfehlen kann; Margret Humer schneidert entzückende Kinderdirndl und der Naturfriseurin Barbara tauchten die Besucher in die bunte Zwirnknopfwelt ein.

Fröhliche Musik zu fröhlich bunten Kleidern und fröhlichen Gesichtern mit fröhlichem Lachen verzauberten den Nachmittag.
Hannes Wild, ein kulturbegeisterter Oberösterreicher stellt mit seiner hingebungsvoller Begeisterungsfähigkeit und unsagbarer Herzkraft viele Veranstaltungen in und um Oftering auf die Beine.


Es ist großartig Menschen wie Hannes zu begegnen, der Gleichgesinnte ins Boot holt und mit dem Wind der Leidenschaft die Segel der Sonne entgegensetzt. Denn nur durch Begeisterung, Neugierde, Aufgeschlossenheit und Mut kann der Mensch den weiten Ozean der Trivalität durchqueren und neue Horizonte entdecken.

 

Danke, lieber Hannes, dass ich mit Euch an dieser wunderbaren Veranstaltung dabei sein durfte!

Hannes sah mich an und meinte: "Sieh nur Sabine, was Du gesät hast!"

lichst Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunshandwerk

 

Kontaktadresse "Zum Alten Backhaus"
Rohrerstr. 6 in Hausleiten
4064 Oftering

https://zumaltenbackhaus.jimdo.com/

 

Kontakt zum Kulturhaus Kopfing: https://www.ooemuseumsverbund.at/mus…/356-kulturhaus-kopfing

 

Mehr Bilder zum Angucken und Fotoquelle:
Die Bilder stammen von Max Mayringer, Walter Schuldner und Hannes Wild. Danke!
https://zumaltenbackhaus.jimdo.com/bilder-gallerie-erg%C3%…/

Mehr von den einzelnen Künstlern erfährt Ihr laufend.

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EIN FREUND

 

Eine Kuh und eine kleine Maus gehen spazieren. Die Beiden kommen an einen schmalen Steg und die Kuh lässt aus Höflichkeit der kleinen Maus den Vortritt. Vergnügt tribbelt diese emsig voran und die Kuh trottet gemütlich hinterher. Plötzlich steigt die Kuh der kleinen Maus auf auf ihr zartes Schwänzchen. Die Maus schreit auf und guckt auf ihr plattes Schwänzlein. Sofort hebt die Kuh ihren großen Fuß und entschuldigt sich aufrichtig. " Macht nichts", piepst die kleine Maus. " Könnte mir auch passieren."

 

Freunde sind etwas sehr kostbares. Derjenige, der sich als dein Freund bezeichnet, lässt dich so sein wie du bist, ohne dich in ein Wunschbild oder irgend jemanden zu verwandeln, den er gerne sieht oder um sich haben möchte.
Ein Freund, lässt dich deinen eigenen Weg gehen, ohne dir einen vorzugeben oder dich in deiner Freiheit einzuschränken. Ein Freund schreibt dir nichts vor, er erfreut sich an deinen Schritten und an deinem Wachsen.
Ein Freund, redet gut über dich, auch wenn du nicht in der Nähe bist.
Ein Freund hört dir zu und teilt mit dir gemeinsam die Wahrheiten und Weisheiten, ohne dir später Schaden zu wollen. Mögest du einen Freund an deiner Seite haben, der dir seine Hand reicht und auf hilft, wenn du strauchelst. Ein Freund tut dies aus seiner ganzen Herzensliebe heraus, ohne etwas dafür zu verlangen. Mögest du ein Freund an deiner Seite haben, der dich ein Leben lang behütet, dieser Freund ist wie ein Engel; wachsam, allgegenwärtig, immer für dich da und doch engt er dich in deinem Sein nicht ein. Ein Freund, ist wie ein Baum, der dir wohltuenden Schatten spendet, wenn die Sonne dich zu sehr blendet. Dich stützt, wenn Du wankst.
Achte auf deine Freundschaften, pflege und hüte sie und erfreue dich, wenn du genau solch einen Freund an deiner Seite nennst.

Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk
zwirnknoepfe.jimdo.com

Erzähl-Tipp: Märchenstunde heute abend ab 17: 30 Uhr bis 18:30 Uhr in Alberndorf in der Riedmark beim Glockerwirt.
Der beliebte Märchen- und Geschichtenerzähler Helmut Hehenberger bereichert die kleinen und großen Zuhörer diesmal mit Tiergeschichten Guck doch vorbei!

Info: http://www.alberndorf.at/Maerchenstunde_Tiergeschichten_5
#Märchenstunde "Tiergeschichten"
20. September 2018, Do 17:30 Uhr
Veranstalter:#Kreativity - Bild Werk Ton
www.kreativity-bwt.at
Veranstaltungsort #Glockerwirt
Pröselsdorf 7, 4211 Alberndorf in der Riedmark
https://www.gasthaus-glockerwirt.at/

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Der Kasettlhut oder wie ich ihn nenne,
Der Bandlhut aus dem schönen Tiroler Landl

Tracht find ich schön-
Tracht trag ich gern.
Ich bin zwar keine Expertin auf diesem höchst interessanten und überaus breit gefächerten volkskundlichem heimatlichen Trachtengebiet, doch bewundere ich die verschiedensten wunderschönen Trachteng`wandl und höre gut zu, wenn Expertinnen mich an ihrem großen Wissen freundlicherweise teilhaben lassen.


Christa Schauer, der ehrenwerte Obfrau der Goldhauben- und Kopftuchgruppe Pregarten, zeigte ich den wunderschönen Hut. Sie erzählte mir, dass dieser mein Hut ein sogenannter Kasettlhut sei. Ganz flach am Kopf würde er getragen werden, wenn er keine Ausbuchtung habe. Es gäbe unterschiedliche Varianten, die auf die verschiedenen Regionen des Tales hinweisen. Die Trachtenhut-Expertin meinte zudem, dass der schwarze an der Unterseite der Krempe wunderschön goldbestickte Hut ziemlich in die Stirn gezogen wird. Der gebundene Haarknoten der Trägerin soll hinten an der Rückseite unter dem Hut zu sehen sein soll. Die langen Bänder werden zu einer exakten Schlaufe gebunden. Die angebrachten Haken dafür habe ich gefunden, doch da ich lange tänzelnde Bänder liebe, lasse ich diese einfach lustig baumeln.

Bänderhüte klatschten in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Tirol die Woll- und Pelzhauben ab. Zuerst wurden sie im Tiroler Unterland getragen, daher auch der Name Unterländer Bänderhut. Dieser wurde mit hohem Kopf und einer schmalen Krempe getragen. Mit der Laufe der Zeit veränderte sich die Form nach und nach und schließlich erhielt er eine schmale niedrige Zylinderform. Man unterscheidet dabei den sogenannten " Strotzn", das ist der Festtagshut, der zum " Kasettl" ( so nennt man das Trachtengewand) und goldbestickten Tüchl getragen wird, den "Bandlhut" zum Sonntagsg`wandl und den "Markthut" durch die reichliche Goldstickerei an der Krempenunterseite mit den Goldquasten und Goldschnur am Gupf.
Die einstigen schmalen Bänder an der Rückseite haben sich zu breiten langen Bändern entwickelt, die mir bei meinem Hut über den Rücken bis zur Hälfte des Rockes fallen.
Es war im Jahre 1890 als sich diese beliebte Hutform entwickelt hat. Schon etwas ehrfürchtig betrachte ich diesen Hut und stecke mein kleines neugieriges Näschen in das großartige Buch " Alte Hüte" von Gexi Tostmann (Hg.), Thekla Weissengruber, Marlen Tostmann und Franz C.Lipp; erschienen im Christian Brandstätter Verlag.

 

Brauchtum - Geschichte und Gegenwart
Ich zeige und trage gerne was mir gefällt.
Ich kombiniere und verknüpfe Vergangenes mit der Moderne. Folklore in neuem Kleid!
Ich finde das gut, denn dieser schöne Bandlhut lag jahrelang vergessen in einer alten Hutkartonschachtel. Dadurch hat er zwar seinen Glanz nicht verloren, doch leider einen etwas eigentümlichen Geruch erhalten.
In ein duftendes Kräuterbett aus Beifuß - Minze - Rainfarn - Rosenblütenblätter - Lindenblüten - Melisse und vielen wohlriechende Kräuter aus dem letzten vergangenen Jahr lege ich nun den alten Hut.
Ein linener Polsterüberzug mit alten Zwirnknöpfen von meiner Großmutter umhüllt den Hut aus dem schönen Tirolerlandl. In einer schönen neuen Hutschachtel wird er wohl verwahrt bis zum nächsten Tragen

Bussi
Eure Sabine, Die Knopfmacherin

Poesie im Kunsthandwerk

 

Ein großes Danke auch an Dich, lieber Helmut Hehenberger, dem Kräuterpädagogen aus dem unteren Mühlviertel, für die vielen Kräuter, welche Du mit wohlwollend überlassen hast.

 

 

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Gestern Regen - Heute Regen
Ich mag das!
Und das Wetter lädt förmlich dazu ein die vielerorts reichlich angebotenen Ausstellungen zu besuchen.
Ein Tipp von mir:


Im sehenswerten #Bauernmöbelmuseum #Hirschbach eröffnet heute um 15.00 Uhr

#Markus Himmelbauer seine Ausstellung
"Monochrome Landschaftsfotografie".

Zu sehen ist diese von 2. September – 31. Oktober 2018


Kurze Beschreibung: Mit 15 Jahren kaufte sich Markus Himmelbauer seine erste Spiegelreflexkamera, eignete sich fotografisches Wissen aus Fachliteratur an, besuchte Grundkurse der Prager Fotoschule und Kurse für Fotografie und Film bei Lukas Beck. Für die Filmaufnahmen zu den Museumsausstellungen war er verantwortlich.

Als Mitglied des OÖ Künstlerbundes und der Fotosektion des PSV-Linz werden seine Exponate bei Ausstellungen im deutschsprachigen Raum gezeigt.

Da ich selber gerne mit der Kamera unterwegs bin mache ich mich mit Schuh und Schirm wohl gelaunt auf den Weg.
Vielleicht seng ma uns jo, den i glaub da Markus tat sie g`frein waun vü Leit za seina Ausstellung kuman!

Pfirt eing und i wünsch eich nu olle an recht an schen Sunda!
Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

zwirnknoepfe.jimdo.com

Foto Schuhe der Knopfmacherin von Johann Marksteiner
Textliche Beschreibung der Ausstellung:
http://www.4242.at/museum/
Info und sw-Bild von: https://www.tips.at/…/437660-monochrome-landschaftsfotograf…
DANKE!

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Beknöpft mit Zwirnknöpfen von Kopf bis Fuß

Ich zeige, was ich liebe.
Ich zeige, was ich gerne tue.
Ich zeige den Menschen einstige Geschichte meiner Heimat im neuen Kleid.
Ich bin die Knopfmacherin mit Herz.

 

Der Petrus hat heut ganz ordentlich die Wolken am Mühlviertler Himmel g`eschoben, denn die vielen Besucher des Genuss- Kräuterkirtag in Hirschbach konnten ohne Regengrüße die großartigen Handwerkskünste der zahlreichen Aussteller bewundern.

Helmut Hehenberger, der ausgebildete LFI-Kräuterpädagoge schwärmte mir von dem Kräuterkirtag der Kräuterkraftquelle Hirschbach vor  und nahm mich an diesem Nachmittag mit in das "Allerheilgen" des Mühlviertel.

Kräuterbuschenbinden - Kasvakostn - Korbflechtereien - Modeldrucktextilien - Biervakostn - Blumendeko aus Eisen, Holz und Terracotta - Speckvakostn - Kleider und Accessoires aus Filz - Schmuck aus Mineralien - Holzschalen - und und und... Die Aussteller und Organisatoren haben sich aller Hand Mühe gegeben, um die Besucher zu überraschen.

Eine Volkstanzgruppe aus Tschechien tanzte in historisch nach genähten Kleidern ein alt barockes Menuett vor dem pittoresken Bauernmöbelmuseum und die vier liabn K`lausmenscha spielten auf ihren Blockflöten fröhlich bekannte Volkslieder für die begeisterten Zuschauer.

 

G`freut hats mich ganz besonders, dass ich den Holztaschentischler Gerhard Hackl aus Unterweissenbach getroffen hab. Der Gerhard lebt auf einem Bio-Bauernhof auf der Mühlviertler Alm und macht gemeinsam mit seiner lieben Frau Beata Handtaschen aus HOLZ. Neu ist seine Idee eine Holzhandtasche als Holz-Rucksack zu verwenden. Tja, die Mühlviertler haben eben solch tolle Eingebungen.
Schöner Stand, Gerhard!

 

Dann hab ich noch den Franz Steinmaßl getroffen.
Das Buch "Arsen im Mohnknödel" kennen vielleicht einige von Euch. Nun der Franz schreibt und verlegt nicht nur Bücher (Verlag Edition Geschichte der Heimat) , er kennt sich auch mit Kräuterlikören aus und macht ein ganz besonderes Schwammerlgewürz

Einige Besucherinnen haben gerade neugierig am bekömmlichen Likör genippt, als ich an Franz Ausstellungs-Standl kam.

 

Weiters ist mir noch der Josef und die Anna Schmidt über den Weg gelaufen. Der Josef, schaut dem Meister Eder sehr sehr ähnlich und ist ein g`schickter Schnitzer. Seine Frau die Anna, flechtet Bastschuhe und Strohschuhe. Vergangenes Jahr war sie Referentin bei den Kreativ-Werk-Tagen auf Schloss Weinberg und ich durfte mich im Strohschuhflechten versuchen.

Die drei, der Gerhard, der Franz und der Josef sind wie ich Mitglieder bei Mühlviertel Kreativ und im MÜK-Freistadt, dem Mühlviertel Kreativ-Haus findet ihr eine kleine Auswahl ihrer tollen Produkte.

 

Ich mag es gern mit Menschen zu plaudern.
Ich mag es mich an Dingen auszuprobieren und so habe ich auch eine duftende Kräuterseife geformt.
Der kleine vierjährige Jan, der Kräuterpädagogin Doris hat mir genau erklärt was ich machen muss und wie ich die Seife auf dem Reibeisen richtig schabbe.
Aufpassen auf meine Finger soll ich, meinte er und zeigte mir wie es eben ein Profi macht Einfach süß!
Die geschabten Seifenraspel habe ich anschließend in eine Schüssel gegeben und mit getrockneten Rosen- Lavendel- und Ringelblumenblütenblättern gemischt. Dann kamen ein paar wohlriechende Tropfen Lavendelöl hinzu und mit etwas Olivenöl formte ich dann mein Seifenstück!

 

Ja und wie ich da so eifrig werkle, da steht plötzlich der Johann Kernegger in der Wiesn und lacht mich an!
Lieber Johann, Dich trifft man im Mühlviertel einfach überall! Es ist schön, dass es Zeitgeister wie Dich gibt, die den Menschen die Schönheit unserer Hoamat zeigen!
Und besonders wie Du es tust, in visueller Form mit Deinen schönen Bildern. DANKE!

 

Das schöne G`wandl, das ich trage hat die Schneiderin von dem Laibel "Trachtenpunk", die Sandra-Janine Müller für mich vor ein paar Jahren entworfen und genäht. An die dreißig handgearbeitete Zwirnknöpfe habe ich dran genäht und eigens für dieses " Knopfmacherinnen-Kleid" entworfen.
In meinem Buch " Der Zwirnknopf oder In d`Knopfstubn einig`schaut" habe ich es abgelichtet und auch die schönen Zwirnknöpfe. Bei der Ausstellung 2017 " Der Zwirnknopf, altes Handwerk wird Kunst" im MÜK- Haus in Freistadt konnte es die Besucher genauer in Augenschein nehmen.

 

Viele liebe verknopfende Grüße
Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk
zwirnknoepfe.jimdo.com

Buch über Zwirnknöpfe https://zwirnknoepfe.jimdo.com/der-zwirnknopf-oder-in-d-kn…/

 

Kontakt. Gerhard Hackl Holztaschentischler
https://ghb-holzdesign.at/

Mühlviertel Kreativ http://www.muehlviertel-kreativ.at/

Franz Steinmaßl http://www.geschichte-heimat.at/

Bauernmöbelmuseum Hirschbach http://www.4242.at/museum/

Kräuterkraftquelle Hirschbach https://www.kraeuterkraftquelle.at/…/kraeuterpaedagogik.html

Trachtenpunk https://www.trachtenpunk.com/

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"Über`n Gartenzaun gucken!"
des kaunst näxte Wochn
am Samstag, den 28. Juli 2018
von 10.00 - 18.00 Uhr
bei der Keramik-Künstlerin

Cäcilia Eder
in Engerwitzdorf,

Landlweg 12.

 

Die Kunsthandwerkerin hat sich dem Naturmaterial Ton und Glas verschrieben. Mit Begeisterung töpfert - formt und kreiert die Mühlviertlerin in ihrer kleinen, aber sehr feinen Werkstätte in jeder freien Minute.


Wenn das Hobby zur Leidenschaft wird, dann drückt man dies folgend aus:"Weil es a schöne Arbeit ist! Und mir großen Spaß macht!" lacht Cäcila.

Kennt man Cäcilas Haus nicht, dann ist es leicht zu erkennen, denn unzählige Keramikfiguren - farbenfrohe Skulpturen - zauberhafte Windlicher  und niedliche Gartenaccessoires schmücken die blühenden Blumenbeete, begrüßen die neugierigen Zaundrübergucker und laden a Neichtl zum Verweilen ein.

 

Die zweifache Mama fand erst vor ein paar Jahren den Weg zur Keramik und der edlen Glasfusion, doch kreativ war sie schon immer.
Die Anfang Fünzigjährige ist eine Quereinsteigerin auf diesen Gebieten, aber durch Ihre Neugierde und der Freude an der Kunst besuchte sie etliche Workshops und Kurse in den interessierten Bereichen.


" Learning by doing, so habe ich mir vieles selber beigebracht und angeeignet. Nur auf diese Weise kann man sich eine Menge erlernen."schmunzelt die gelernte Bürokauffrau.

 

Bei Cäcilia`s Ausstellung werde auch ich mit meinen Zwirnknöpfen und Büchern aktiv vertreten sein ;)
Danke, liebe Cäcilia, für die nette Einladung!

Tag der offenen Gartentür
"über`n Gartenzaun gucken!"


"Freunde mit Freunden sind lich eingeladen zu einem ungezwungenen Schauen, Entdecken und einem gemütlichen Tratscherl und dabei entspannt die Seele baumeln zu lassen." fordert Cäcilia freundlich Ihre Gäste zum Kommen ein.

 

mit herzlichen Grüßen
Sabine, Die Knopfmacherin, aus der kleinen Stadt Pregarten, die Euch sehr gerne von den Menschen in und aus dem Mühlviertel erzählt.

 

Kontakt: https://ederc.jimdo.com
Fotos: Helmut Hehenberger

"Die Menschen flüstern, sie ist eine Traumtänzerin, ein bunter Vogel, sie ist anders.

 

Ich lächle und sage,

ich bin ich!

 

Es ist wichtig im Leben, die Türe zu sich selbst zu öffnen. Sich zu finden und zu leben was man ist.

 

Denn nur das ist der Schlüssel

zu einem erfüllten Leben.

 

Manchmal muss man einen Spaziergang durch ein kaltes unfreundliches Regenwetter machen, um das Feuer der Wärme wohlwollend im Inneren seiner Selbst zu spüren.

 

 

 

Finde Dich und hab den Mut es auch zu leben.

 

Diese Kraft und unendliche Liebe Dich in Deinem ganzen wunderbaren wertvollen Sein anzunehmen, das wünsche ich Dir aus ganzem Herzen."

 

Sabine Krump,

Die Knopfmacherin

 

"Ich denke im Leben ist es wichtig, nicht nur passiv Zuschauer zu sein, sondern auch aktiv auf der Bühne zu spielen. Das Stück heißt Leben."

 

Sabine Krump

 

"Wenn das Herz erzählt, erzählt es mit Liebe, dann wird vieles lebendig."

Sabine Krump

Wunder sind allgegenwärtig!

"Weit oben, im Schein der hellen Sonne sehe ich meine bedeutungsvollen Bestrebungen und Vorhaben, die ich noch machen möchte. Auch, wenn ich sie nicht alle erreichen kann, so erfreue ich mich an ihrem Sein und fühle sie in der Wärme der Sonnenstrahlen. Ich kann mich im Licht erinnern und versuchen sie tagtäglich nahbarer zu machen."

 

Sabine Krump

 

Es gibt einen Ort in dir,
der liegt tief versteckt zwischen schlafen und wachen.
Es ist der Platz, wo die Träume geborgen und noch bei dir sind. Und dort ist es am Anfang immer dunkel, aber dann mit jedem Herzschlag erwächst das Leben heller strahlender in dir.
Was du dort findest?
Die Seele.
Denn deine Seele wird langsam geboren.
Sie wächst mit dir.

 

Sabine Krump

Der liebe Gott ruht in Fels und Stein,
er lacht durch die Blumen und Pflanzen,
er spricht durch die Tiere,
träumt in den warmen Sonnenstrahlen,
und erwacht in den Wellen des Wassers.
In den liebenden Herzen der Menschen offenbart er sich.

 

Sabine Krump

 

"Die Natur ist sich ihr eigener Gärtner und die Tiere passen sich der Natur an. Der Mensch hingegen muss gegen seine Natur kämpfen, damit uns die Natur erhalten bleibt. Wohl denn, wie kann der Mensch sich Gärtner der Natur nennen?"

 

 

Sabine Krump

Göttlichkeit, heißt nicht herrschen,
es bedeutet Liebe, Verständnis, Mitgefühl für alle Geschöpfe.

 

Sabine Krump

"An Altem und längst Vergangenem starr festhalten, das ist als ob Du in Captain Ahab`s Spuren wandelst und verzweifelt hinter
Moby Dick her jagst. Lass los!
Und liebe die Veränderung!"

  Sabine Krump

Wenn dich die Lüfte der Winde an einen Ort getragen haben, der dir nicht behagt, so entfalte deine Flügel und lass dich von den zarten Turbulenzen des Himmelsatems in neue Höhen tragen.

 

Sabine Krump