"I wünsch und wünsch und woas ned wos,
greift' s in Sock und gebt`s ma wos!",

 

mit diesem Neujahrssprücherl ging meine liebe Mutti, als sie noch a kloanes Dirndl war, am Altjahrestag von Wirtzhaus zu Wirtzhaus, gesellte sich von Tisch zu Tisch und beglückwünschte die Gäste.

 

Es waren die kargen Zeiten nach dem zweiten Weltkrieg. Pregarten kam in den Nachkriegszeiten wie das gesamt Mühlviertel, in die sowjetische Besatzungszone und die Kinder der ärmlichen Familien sammelten jeden erdenklichen Groschen, den sie nur kriegen konnten. Mit ihrem notwendigen Tun und fleißigem Helfen unterstützen sie ihre Familien.

 

Die Leute gaben gern dem süßen kecken Mäderl ein paar Kreuzer und stolz erzählte mir meine Mama wie schneidig sie war zu den Männern in die verrauchte Gaststubn zu gehen.

 

"Ein Lockenkopf war ich. Ein freches Rockerl hatte ich an und Russenschuhe an den Füßen. Und eine große Geldtasche, die hatte ich in der Jacke eingesteckt. Auf die hab ich ganz gut aufgepasst.", so lacht meine Mama, während sie in den Erinnerungen schwälgt.

 

  "Ein jeder von den Maunaleit ban Wirtn griff in den Hosnsock oder in d`Rocktoschn und hatte ein paar Schillinge über."

 

  Heute gehe ich lachend durch die Gassen von Pregarten und wünsche den Menschen mit meinem altehrwürdigen Zylinder, der jahrelang auf einem verstaubten Dachboden in einer längst vergessenen Hutschachtel lag viel Glück, Gesundheit und Wohlergehen für das neue Jahr.

 

Und wer weiß, ...vielleicht kommt auf den einen oder anderen Menschlein ein ganz bedeutendes Ereignis zu. Denn schließlich vermag es der Zylinderhut nicht nur weiße Kaninchen aus seinem Inneren hervor zu zaubern und die
Menschen damit in Staunen zu versetzen, nein er ist auch ein besonders Symbol dafür, dass man schon bald als Gast bei einer Taufe sein kann, bei einer festlichen Hochzeit sein Tanzbein schwingt oder bei einem Geburtstag eingeladen ist und dabei hilft die Kerzen auszublasen.

 

Vielleicht erhält man ja eine plötzliche Einladung zu einer netten Veranstaltung und befindet sich mit einem Male in sehr elegant gekleideter Gesellschaft wieder!

 

Wie dem auch sei... ich wünsche Euch allen für das neue Jahr 2019!

 

Viel Glück, Gesundheit, Frohsinn, Weitblick, Neugierde, Mut, viel Herzkraft und den Augenblick bewusst zu leben!

 


Möge alles, worum Du Dich auch bemühst gut gelingen! Und öffne Dich für den Augenblick. Greif mit Deinem ganzen Sein nach ihm, denn der Augenblick, der Dich berührt, will von Dir geliebt und gelebt werden!

 

Jeder Augenblick ist es wert bewusst gelebt zu werden. Denn die Fülle von Augenblicken macht das Leben schön und erst zu DEINEM Leben!

 

AUGENBLICKE, das sind die Momente, welche nur darauf warten von Dir entdeckt zu werden, um Dir die in ihnen verborgenen Schöheiten zu offenbaren. Oftmals sind sie so unscheinbar, dass Du sie leicht übersehen kannst. Doch jeder Augenblick verdient es erkannt und mit Deinem ganzen Sein gelebt zu werden. Denn je mehr Du Dein Leben mit bewusst gelebten Momenten füllst, desto empahtischer bist Du in Deinem Gefühlenmeer von DENKEN, FÜHLEN, WAHRNEHMEN, HANDELN, LEBEN, LIEBEN und TUN.

 

Lebe bewusst Freude – Trauer – Glück. Lass es zu, dass der Momente für Dich das Geschenk der Gegenwart ist! Der Moment lässt Dich bei Dir ankommen und teilt Erfahrungen mit Dir. Er birgt ein unendliches Meer an Möglichkeiten und lässt Dich immer frei entscheiden.

 

Der Moment kann dich zutiefst freimachen, jetzt in Deiner jetzigen Wahrheit. Erlässt Dich dankbar werden in all dem was Du kannst und was Du hast.

 

Der Moment bringt Dich näher zu Dir und lässt Dich aufmerksamer für Dich sein. Er lässt Dich das Hier und Jetzt bewusster wahrnehmen, denn nur der Augenblick zählt.

 

Der Moment in dem Du Dich gerade befindest, ist einzigartig, wie Dein Fingerabdruck. Kostbar und unwiederbringbar bringt er deine tiefsten Sehnsüchte, Ängste und Freuden zum Ausdruck und brennt sich fest in Dein Herzen. Unvergessen macht der Moment es zu Deinem Leben. Er ist eine Begegnung mit Dir selbst. DU bist der Moment.

 

Der Moment gibt Dir die Möglichkeit etwas daraus zu machen. DU sollst bemüht sein etwas daraus machen, denn ansonsten steckst Du vielleicht in der Zeitschleife der Gleichgültigkeit fest.

 

Der Augenblick liegt zwischen Vergangheit und der noch ungeschriebenen Zukunft und ist ein Teil der Ewigkeit, der von DIR gelebt werden will.

 

Denn nur dadurch, dass Du Deinen Augenblick offen wahrnimmst und ihn nicht verpasst, wird er zu Deinem Augenblick, der Dich Dir näher bringt. Er ist JETZT der beste Moment in Deinem Leben, verpass ihn nicht, denn er kommt nie wieder zurück. Greife nach ihm und zweifle nicht, er ist ein kostbares Geschenk an DICH.

 

Der Augenblick verleiht Dir Flügel, er zeigt Dir Inspiration und kann Dein Leben verändern.

 

Ist er für Dich nicht perfekt – so mache ihn perfekt! DU allein hast es in der Hand!

 


 

Alles Liebe wünscht Sabine, Die Knopfmacherin

 

 

 

 

 

 

 

und Elisabeth Aufreiter von Kreativity,
welche mich heute am letzten Tag im alten Jahr noch in der Knopfstubn & Schmuckschmiede besuchte. Sie mich während des Fotografierens überraschte und ich ihr sogleich einen Zylinderhut auf ihren hübschen Kopf platzierte und

 

die Neujahrszeichnung von Helmut Hehenberger in die Hände drückte.

 

 

 


Poesie im Kunsthandwerk

 

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Weihnachten ist kein Ort.

 

Keine Dekoration und

 

trägt kein Preisschild.

 

Es ist auch keine Jahreszeit

 

und auch kein Modetrend.

 

Weihachten ist ein Gefühl,

 

dass unsere Herzen

 

mit Liebe erwärmt.

 

 

 

Sabine Krump

 

 

„Es geht darum, dass wir den Weg vom Christbaum zur Krippe wieder finden“, sagt Pfarrer August Aichhorn über die Initiative „Krippenstadt Pregarten“.


Einladung zum Besuch der Krippendarstellungen mit PAss.Mag. Julia Matzinger am Freitag, 14.12 und Freitag 21.12. 2018. Treffpunkt: Kirchenplatz 16.00 Uhr.
Laternen bitte mitnehmen!
Weitere Rundgänge können gerne über die Pfarrkanzlei organisiert werden.
Info: www.pfarre-pregarten.at
https://www.nachrichten.at/…/Pregarten-wird-im-

 

Diese wunderschöne Krippendarstellung fertigte eine junge Frau, von der ich Euch bald noch mehr erzählen darf. Mich freut das ungemein besondere Menschlein,
Menschen vorzustellen.
Diese schöne Figur ist Teil der Krippendarstellung der Pfarre St. Anna Pregarten an der sich die Knopfstubn & Schmuckschmiede sehr gerne beteiligt.

KRIPPE
Ich habe einen Ort gesehen, an dem das Laute schweigt.
Ich habe einen Ort gesehen, an dem der Wind verharrt.
Ich habe einen Ort gesehen, an dem die Kälte Wärme gibt.
Ich habe einen Ort gesehen, an dem das Starre sich beugt.
Ich habe einen Ort gesehen, an dem der Lahme geht.
Ich habe einen Ort gesehen, an dem der Stumme spricht.
Ich habe einen Ort gesehen, an dem der Arme reich ist.
Ich habe einen Ort gesehen, an dem der Mächtige gleich ist.
Ich habe einen Ort gesehen, an dem der Hungernde satt ist.
Ich habe einen Ort gesehen, an dem ein Stein Tränen weint.
Ich habe einen Ort gesehen, an dem der Neid sein Brot teilt.
Ich habe einen Ort gesehen, an dem das Dunkel der Nacht sich mit der Morgenröte vereint.
Ich habe einen Ort gesehen, an dem inmitten des kalten Winters Blumen ihre Blüten öffnen und Bäume ihr sanftes Grün treiben.
Ich habe einen Ort gesehen, an dem Vögel ihre schönsten Lieder singen.
Ich habe einen Ort gesehen, an dem Gott sich zu Mensch wandelt.
Krippe
 
Gedanken zum Advent
Sabine, Die Knopfmacherin
 
Poesie im Kunsthandwerk
Erläuterung zu der Krippendarstellung von Elisabeth Aufreiter.
Die Krippe ist aus Ton (Keramik).
Handgeformt.
Sie wurde 2x im Keramikofen gebrannt.
1x Schrühbrand bei ca 1000°C
1x Glasurbrand bei ca 1050°C
Diese moderne Krippe ist durch ihre Schlichtheit auf das Wesentliche reduziert.
Ausgestellt und käuflich erwerblich ist diese schöne Krippe in der Knopfstubn & Schmuckschmiede in Pregarten.

Geborgenheit

 

In zärtlicher Umarmung legt Josef liebevoll seinen Mantel schützend um Maria und das Kinde.

Für mich hat diese Krippendarstellung eine besonders hohe Ausdruckskraft. Die Künstlerin visualisiert Geborgenheit.
Geborgenheit braucht eine Hülle und diese Hülle kann sich der Mensch nur selber geben.
Wer in seiner Mitte ruht, wird finden wonach er sucht.
Materialistisches Verlangen und Streben füttert die Sehnsucht.
Je mehr wir wünschen, je mehr wir sehnen, desto unzufriedener werden wir. Wir sehnen uns nach noch mehr.
Und hat sich unser Wunsch erfüllt, wird er durch einen nächsten ersetzt. Es wie ein endloser Sehnsuchtsflug von unendlichen Wünschen, die wir uns selber anhäufen.

Auf einmal hält der Himmel seinen Atem an und inmitten der Stille erstrahlt ein heller Stern hoch am Firmament.
Sichtbar für alle.
Hoffnung!
Und in dieser Stille wird Liebe zu Leben.

In zärtlicher Umarmung legt Josef liebevoll seinen Mantel behutsam um Maria und das Kinde.

Geborgenheit findest Du in Dir.

Sabine,
Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

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INFO:
Diese wunderschöne Krippendarstellung fertigte eine junge Frau, von der ich Euch bald noch mehr erzählen darf. Mich freut das ungemein besondere Menschlein,
Menschen vorzustellen.
Diese schöne Figur ist Teil der Krippendarstellung der Pfarre St. Anna Pregarten an der sich die Knopfstubn & Schmuckschmiede sehr gerne beteiligt.
„Es geht darum, dass wir den Weg vom Christbaum zur Krippe wieder finden“, sagt Pfarrer August Aichhorn über die Initiative „Krippenstadt Pregarten“.
Einladung zum Besuch der Krippendarstellungen mit PAss.Mag. Julia Matzinger am Freitag, 14.12 und Freitag 21.12. 2018. Treffpunkt: Kirchenplatz 16.00 Uhr.
Laternen bitte mitnehmen!
Weitere Rundgänge können gerne über die Pfarrkanzlei organisiert werden.
Info: www.pfarre-pregarten.at
https://www.nachrichten.at/…/Pregarten-wird-im-Dezember-zur…

 

Erzählung von der Krippenwanderung am Freitag 14. Dezember 2018

 

 

 

Advent bedeutet Ankunft und weist auf Weihnachten hin- die bevorstehende Geburt von Jesus dem Herrn. Zahlreiche Bräuche entstanden darum – doch die tiefe Bedeutung scheint verloren gegangen zu sein.

 

Nach einer alten Tradition, dem "Kripperlschauen", aus dem Tiroler Land folgend, begaben wir uns auf dieser Wanderung durch die weihnachtlich beleuchteten Gassen und Straßen von Pregarten.

Elina und Elisa, die beiden Flötenspielerinnen begrüßten uns gemeinsam mit Pastoral Assistentin Julia bei der Kirche, von wo aus die Krippenwanderung begann. Stimmungsvolles Laternenlicht begleitet uns durch die Dämmerung.

 

Neugierig betrachteten wir die ersten beiden Krippen in den Schaufenstern der Knopfstubn & Schmuckschmiede. Es handelt sich hierbei um eine Krippen-Keramikskulptur mit Rakubrand von der Künstlerin Helga Kaminger und eine mit Rötelkreide gemaltes Krippenbild.

 

Helmut Hehenberger, Maler und Märchenerzähler schenkte den Laternenträger/innen seine Geschichte, welche ihn dazu inspirierte das berührende Krippenbild zu malen. Er wird uns auch am 21.Dezember begleiten und uns weihnachtliche Geschichten schenken.

 

Die adventliche Erzählung „ Das Wichtigste an Weihnachten“ könnt Ihr gerne am roten A-Ständer gleich vor der Kirche nachlesen!

 

 

 

Ein sehr herzliches Willkommen schenkte uns Birgit Singer von der gleichnamigen Tankstelle. Sie begrüßte die Krippenwanderer im gemeinsamen Beisein mit ihrer Familie und reichte uns guten heißen Salbei-Thymian Tee und leckerschmecker Kekse aus der adventlichen Weihnachtsbackstube. In der Auslage fanden wir eine aus Filzwolle genadelte Krippenszenerie vor. Die engagierte Legasthenietrainerin deutete darauf hin, das jede einzelne Figur in reiner Handarbeit von ihr gefertigt worden sei und schenkte uns ihre Gedanken.

 

 

 

Der Weg führte uns an den Schaufenstern der Geschäftstreibenden der Tragweinerstraße vorbei. In jeder Auslage konnte wir eine andere Version der Krippe entdecken. Klaus Fessl, von der Buchhandlung Fessl, erzählte uns über seine besondere Papierkrippe. 30 – 40 Arbeitsstunden, habe er dazu aufgebracht die gedruckten Figuren und die einzelnen Modeldrucke mit viel Sorgfalt auszuschneiden.

 

Von einer orientalischen Krippe bis hin zu einer heimatlichen Bauernkrippe und einer beinahe lebensgroßen bemalten Holzkrippe entdecken die Kripperlschauer die weitreichende Vielfalt der Krippendarstellungen.

 

 

 

Doch eines verbindet alle miteinander - Das Wunder der Geburt Christi.

 

 

 

Einladung zur nächsten Krippenwanderung am Freitag 21.Dezember 2018.

 

Treffpunkt 16.00 Uhr vor der Kirche. Laternen bitte mitnehmen!

 

Frohe Weihnachten

 

Sabine, Die Knopfmacherin

 

 

 

Helmut Hehenberger ist der Künstler dieses schönen Bildes. Inspiriert von folgender Geschichte begann er mit Rötelkreide seine Krippe zu malen.

Diese besondere Krippendarstellung , ist das einzige gezeichnete Krippenbild  in Pregarten, welche die Menschen sich sehr gerne vor dem Schaufenster der Knopfstubn & Schmuckschmiede  am Kirchenplatz verinnerlichen können.

 

Der Sinn von Weihnachten

aus der Sicht der Tiere

 

 

Inspirierte Geschichte von

Helmut Hehenberger

 


 

Im Ofen bäckt ein schmackhaftes Apfelbrot und derweilen möchte ich Euch eine kleine Geschichte schenken. Gehört habe ich sie das erste Mal durch den poetischen Mund von dem Geschichtenerzähler Helmut Hehenberger am Adventmarkt in Schweinbach. Hört zu, was ich Euch zu erzählen habe.

 


Es war einmal.....

 

                              vor langer Zeit, da trafen sich die Tiere und sinnierten, was für sie das Wichtigste an Hl. Abend sei.
„Eine fette Ente!“, lachte der Fuchs und zwinkerte der Ente schelmisch zu.

 

 

Quack! Unerhört!“, schnatterte die Ente. "Ein paar Krümel Brot und frisches Wasser. Das ist an Weihnachten wichtig. Und etwas Grünzeug kann nie schaden.“

 

Eine warme Decke auf meinem wehen Rücken tut mir gut! “, wieherte das alte Pferd.

 

Eine gemütliche Ofenbank, an der ich mich genüsslich ausstrecken kann und viel schlafen.“ schnurrte die Katze.“ Ein loderndes prasselndes Feuer im Herd und eine warme Stubn, das ist Weihnachten für mich.“

 

Wau, wau! Eine lange Kette voller leckerer Würste, nur für mich. Das ist Weihnachten! Und einen Knochen zum Nagen“, bellte der Hund freudig.

 

Es muss glitzern zu Weihnachten.“, trällerte die Elster. „ Viel Gold und Silber. Hauptsache Glitzer, das ist schön.“

 

Aber nicht zu viel Glitzer!“ brummte der Uhu. „ Ich mag es gern, wenn es dunkel und still ist. Alles ruhig und harmonisch bleibt, damit ich schlafen kann.“

 

Eine Krippe voller Heu!“ danach sehnte sich das kleine Rehlein.

 

Gesang! Fröhlicher Gesang!“, das ist Weihnachten sang die Nachtigall freudig und stimmte sogleich ein Liedchen an.

 

Süß, muss es sein.“ , brummte der Bär. „ Süßer Lebkuchen voll von süßem Honig. Ich mag süß. Hauptsache süß.“

 

Eine Vorratskammer voll von Säcken mit Getreidekörner. Und Äpfel. Und Käse. Und Speck……!“, piepste die Maus ganz aufgeregt.

 

Schnee! Viel Schnee muss es haben. Denn schließlich bin ich der Schneehase und ich liebe den Schnee!“

 

„ …. und süßen Kuchen und knusprige Kekse.“, unterbrach die Maus eifrig und sprang geschickt auf den Kopf des Schneehasen.

 

Ein Vogelhaus voll gefüllt mit guten Sonnenbumenkörner.“, zwitscherten die Vögel aufgeregt.

 

Ja, genau! … und Sonnenblumenkörner auch …..!“ kicherte die keine Maus vor sich hin.

 

Nüsse! Viele viele viele viele Nüsse!“, babbelte das quirrrlige Eichhörnchen mit vollen Backen.

 

Bähhhhhhh. Wolle! Flauschig weiche Wolle, das ist Weihnachten.“ waren sich die Schafe einig.

 

Kälte! Es muss kalt sein. So kalt, dass der Schnee unter meiner Last knirscht.“ sagte der Schneemann, der seinen Platz vor dem Haus verließ und sich zu den Tieren gesellt hatte.

 

Saufen! Fressen und saufen. Saufen und schlafen. Ja, das ist Weihnachten!“ raunte der Ochse.
„ Fressen und saufe…… Aua! Hey, Esel warum trittst Du mich denn?“

 

Ja, habt ihre denn alle vergessen worum es zu Weihnachten eigentlich geht? Wissen die Menschen überhaupt noch, warum es Weihnachten überhaupt gibt?“ mahnte der Esel die Tiere.

 

Wir wissen es. Wir wissen es!“, gurrten die Tauben von dem Dach. „ Wir kennen die Geschichte von Maria und Josef und dem Christuskindlein, welches in einem ärmlichen Stall zu Bethlehem geboren wurde. Denn mit ihm wurde das Licht der Liebe, der Hoffnung und des Friedens in die Welt gebracht!
Frohe Weihnachten!“

 


 

„… und rote süße Erdbeeren.“, träumte das kleine Mäuschen.

 

Ich wünsche Euch Allen eine zauberhafte und glückliche Zeit mit Euren Lieben!
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

 


 

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Es war einmal ein Mann.
Ein Mann, der sich selber als sehr fromm benannte.
Keinen frommeren Mann, als ihn würde es auf Erden geben.
Er war so fromm, dass er sich darum auch sehr bemühte in seinen erdachten edlen Werken der Frömmigkeit und der Selbstverleugnung zu wirken, um auf Erden bereits in den Himmel zu kommen.

So stieg er auf seiner Stufenleiter der Vollkommenheit und Selbstverherrlichung empor.
Immer höher.
Höher und höher.
So hoch, bis er eines Tages mit seinem erhabenen Haupt in das Himmelsdach hinein ragte.

Aber... der Selbstverherrlichte war sehr enttäuscht.
Der Himmel war dunkel.

Denn Gott lag auf einer Erden in einer schlichten Krippe.

nacherzählt nach Martin Luther " Es war einmal ein frommer Mann..."

 

Ich wünsche Euch allen eine wunderbare Adventzeit.
Mögen wir unseren Herzen "Krippe" geben!
Eure Sabine, Die Knopfmacherin

Der Geschichtenerzähler lachte und drückte Die Knopfmacherin an sich.
„Was machst du nur mit meinen Geschichten!“ schmunzelte er. „ Komm her und setz dich zu mir. Heute möchte ich dir die Geschichte vom Mond erzählen, dem ewig kalt war.“

 

Der Mond, der ewig fror

Mutter Erde hatte zwei Kinder. Die Sonne und den Mond. Während die glühende Sonne am hellen Tage den Blumen, Bäumen, Menschen, Tieren und den Vögelein ihr warmes Licht schenkte, zog der kalte Mond trist und einsam am Firmament seine Bahnen.

Er war schrecklich einsam in der Dunkelheit am Himmel und ihm fror aus Leibeskräften.
Da machte er sich auf den Weg und besuchte seine Mutter.
„ Mir ist so schrecklich kalt.“ grummelte er, als er in der eingeheizten Stubn bei seiner lieben Mutter Platz nahm und den heißen Kräutertee schlurfte. „ Mach mir doch einen warmen  Mantel  liebes Mütterlein, damit mir nicht mehr so kalt ist.“

Mutter Erde nickte und holte lächelnd ein Maßband und mass ihren Sohn den Mond runderhum von oben bis unten ordentlich ab.


Sie wählte mit Bedacht einen schönen warmen Stoff für den Mantel aus und begab sich emsig zur Nähmaschine.
„ Komm in ein paar Tagen wieder, bis dahin wird der Mantel  für dich fertig sein.“ Sie küsste den Mond und dieser zog freudig von dannen.
Groß und hell leuchtete er in ihre Stubn, damit sie genug Licht auch des abends zum Nähen hatte.
Es vergingen ein paar Wochen und der Mond kam voller Neugierde zu seiner Mutter.
Als er jedoch den Mantel  anprobierte, war diese viel zu weit.
„ Mutter!“ rief er überrascht. „ Du hast dich aber ganz gewaltig vermessen! Der Mantel  ist doch viel zu groß! Sieh nur!“ Der Mond war kaum zu sehen in dem über großen Mantel und kicherte, während er sich vor dem Spiegel hin und her drehte.
„Eigenartig. Du musst abgenommen haben mein Junge. Komm in ein paar Tagen wieder, ich werde ihn  bis dahin enger genäht haben.“ murmelte Mutter Erde.
Sie nahm erneut ein Maßbad und begann den Mond sehr sorgfältig zu messen. Sehr sehr sorgfältig, damit die Masse nun auch stimmen mögen.
Mit guten Dingen nahm sie den Mantel an sich und setzte sich an die Nähmaschine. Kramte nach einer kleinen Schere und trennte die Naht eifrig auf. Liebevoll begann sie das gute Stück kleiner zu nähen.
Der Mond umarmte seine Mutter und kehrte auf das Himmelszelt zurück.

 

Als er einige Tage später wieder an ihre Türe klopfte und den Mantel  probieren wollte, war diese so klein, dass selbst die Mutter lachen musste.
„ Du hast dich wieder vermessen.“ sagte er traurig. „ Sieh nur, da pass ich nie und nimmer mehr hinein. Ich werde weiterhin frieren, wenn ich am Himmel leuchte.“ Und eine große schwere Träne kullerte  ihm über seine dicken Backen.
Die Mutter wollte den Mantel  jedoch nicht mehr ändern und so ging der Mond bekümmert von dannen.

Als Mutter Erde ihn abends am dunklen Himmel leuchten sah tat ihr der Mond sehr leid.


Sie nahm ein paar Krümel Erde und machte sich auf den Weg zu ihrer Tochter der Sonne.
Sie erzählte ihr den Kummer vom Mond und die Sonne lachte. Diese begann hell und warm zu leuchten. Mit überschwenglicher Fröhlichkeit berührte sie mit ihrem Feuer die losen Erdenkrümel.
Mutter Erde nahm die glühenden Körner und warf sie mit aller Kraft dem Himmel empor und küsste ihren schlafenden Sohn.
Als der Mond aus seinem Nickerchen erwachte funkelte und leuchtete es am gesamten Firmament.
Abertausende Sterne schenkten ihm Wärme und Freude ein Lebenlang.

 

Lieber Helmut Hehenberger, ich danke dir für diese berührende Geschichte. In jedem einzelnen von uns liegt die Kraft der Veränderung. Spüre in dich hinein, nimm dich an in deinem ganzen Sein. Liebe und achte dich. Je mehr du in deiner eigenen Harmonie und Balance ruhst, desto mehr wirst du spüren, dass du nach außen hin etwas ganz anderes ausstrahlst. Dementsprechend wirst du von anderen wahrgenommen. Dein Umfeld und deine Verhaltensweisen beginnen sich zu ändern. Im Leben ist alles möglich. es liegt an uns selbst, den ersten Schritt zu tun und diese Veränderung zu sein, nach der wir uns sehnen.

Sabine Krump, Die Knopfmacherin

Poesie im Kunsthandwerk

Wie der Schnee weiß geworden ist

 

Eine rührende Geschichte vom Teilen

 

 

 

Helmut Hehenberger, der Märchen-und Geschichtenerzähler hat mir diese wunderbare Geschichte geschenkt und da sie mich sehr berührt hat und sie eines der tiefsten Wertigkeiten des Menschen zärtlich behandelt, möchte ich Sie Euch gerne mit meinen eigenen Worten weitererzählen.

 

Der liebe Gott war eifrig in seiner Himmelswerkstatt damit beschäftigt, den Blumen und der Natur ihre Farben zu geben.

 

Große bunte Farbtöpfe türmten sich zu Hauf und mit großer Leidenschaft malte der liebe Gott die Blumen bunt und pfiff dabei ein illustres Liedchen.

 

Den Rosen schenkte er ein leuchtendes rot. Den Glockenblumen ein herrliches blau. Die Schlüsselblume tauchte er in ein strahlendes gelb und das Gras tunkte er in in sattes grün.

 

" So, mein liebes Veilchen. Der letzte Tropfen Farbe soll Dir gehören. Meine lila Schönheit hüpf nun von dannen und erfreue alle, die dich sehen.", lachte er.

 

 Ein Windzug wirbelte sein Haar lustig durcheinander, als plötzlich die Türe geöffnet wurde und der Schnee in die Werkstätte trat.

 

" Lieber Gott, " sagte der Schnee. " Ich bin noch ganz farblos. Bitte schenk mir auch eine Farbe."

 

"Jössas!", sagte der liebe Gott und schlug die Hände über den Kopf zusammen. "Das tut mir jetzt echt leid, lieber Schnee. Ich hab dich total vergessen. Und ich habe keinen einzigen Tropfen Farbe mehr. Die Töpfe sind alle leer."

Der liebe Gott schüttelte alle Töpfe, aber kein einziger Tröpfchen ward zu finden. "Farblos ist ja auch sehr schön und passt doch irgendwie zu Dir." meinte er zu dem enttäuschten Schnee und knöpfte sich den bunt beklecksten Arbeitskittel auf.

 

Der Schnee war darüber sehr sehr traurig und mit hängenden Kopf stapfte er von dannen.

 Als er so trübsinnig über das Land zog, sah er die wunderschöne rot blühende Rose und ging eilig auf sie zu.

 

"Liebe Rose, du hast solch ein wunder herrliches strahlendes Rot. Ach bitte, bitte könntest Du mir etwas von deinem rot abgeben."

 

" Was? Ich soll dir, Du farbloser Schnee etwas von meinem herrlichen rot geben. Tsssss, nein das geht ganz und gar nicht. Der liebe Gott hat mir dieses schöne rot geschenkt und wenn ich dir etwas abgeben würde, so würde ich nicht mehr so strahlend schön leuchten. Nein, auf gar keinen Fall." sagte sie und wandte ihr leuchtend rotes Köpfen ab.

 

Enttäuscht wanderte der farblose Schnee weiter und traf die Glockenblume. "Ach, liebe Glockenblume. Du hast solch ein anmutiges Blau, möchtest Du mir bitte ein bisschen etwas davon geben. Der liebe Gott hat mich ganz vergessen und so bin ich leider farblos."

 

" Wenn er dich vergessen hat, tja, dann ist das eben so. Mich hat er eben nicht vergessen und mit diesem himmelsblau bedacht. Das ist mein blau. Geh mir aus der Sonne, farbloser Schnee, damit ich mich am blauen Himmel spiegel kann."

 

 Verbittert und noch viele farbloser geworden, ging der farblose Schnee weiter und sah die Schlüsselblume.

 

"Liebe Schlüsselblume, du bist so wunderschön srahlend Gelb. Möchtest du wohl dein Herz öffnen und mir bitte ein bisschen von deinem gelb abgeben?" fragte der farblose Schnee die kleine Schlüsselblume.

 

"Gelber Schnee! Igitt Igitt!" schüttelte sich die Schlüsselblume. " Nein, das geht ganz und gar nicht!"

 

 Tief gebeugt und schluchzend ging der farblose Schnee weiter und ließ sich vor dem zarten Veilchen nieder.

 "Du liebliches, zartes Veilchen," bat der Schnee." Würdest Du mir bitte etwas von deinem unvergesslichen violett schenken, damit die Menschen sich an mich erinnern, wenn ich sie besuche?"

 

" Die Menschen erinnern sich auch an dich, wenn du keine Farbe trägst, denn du bist kalt. Und die Kälte ist farblos. Warum möchtest du das ändern? Nein, ich teile mein schönes warmes lila nicht."

 

 Verzweifelt und verbittert schlurfte der Schnee über das Land und hinterließ eine kalte farblose traurige Spur bis.... plötzlich ein leises Klingeln sein lautes Schluchzen unterbracht.

 

"Warum bist du denn so traurig, Schnee?" fragte ihn die weiße Glöckchenblume.

 

" Ach weißt du." schniefte er und bedeckte das weiße Glöckchen mit einer großen weichen Schneeflocken, dass diese niesen musste." Der liebe Gott hat den Blumen, den Bäumen, dem Gras, dem Wasser und allen Wesen die Farbe gegeben nur mich, hat er vergessen. Und niemand will mir etwas Farbe geben. Und weil ich farblos bin, deswegen weine ich."

 

" Wenn Du gerne möchtest,," tröstete ihn das Schneeglöckchen." So schenke ich dir etwas von meinem weiß!"

 

Sie lachte und schüttelte sich, dass es eine Freude war ihr dabei zuzusehen und ihr wunderschönes Weiß bedeckte den Schnee.

 

 

Als der liebe Gott, das sah lächelte er wohlwollend und schenkte dem kleinen Schneeglöckchen das Vorrecht als Erste den Frühling begrüßen zu dürfen und vor allen anderen Blumen zu erblühen.

 

Ja, und seither... ist der Schnee eben weiß und wie er sich darüber freut, hört ihr am lustigen Lachen der Kinder, wenn sie vergnügt im Schnee herum tollen, Schneemänner bauen und Bälle werfen.

 

 

Lieber Helmut, vielen Dank für diese wundervolle Geschichte.

Es sind gerade Menschen wie Du, welche die       en der Menschlein öffnen.

 

 

Sabine, Die Knopfmacherin

Poesie im Kunsthanderk

zwirnknoepfe.jimdo.com

"Die Menschen flüstern, sie ist eine Traumtänzerin, ein bunter Vogel, sie ist anders.

 

Ich lächle und sage,

ich bin ich!

 

Es ist wichtig im Leben, die Türe zu sich selbst zu öffnen. Sich zu finden und zu leben was man ist.

 

Denn nur das ist der Schlüssel

zu einem erfüllten Leben.

 

Manchmal muss man einen Spaziergang durch ein kaltes unfreundliches Regenwetter machen, um das Feuer der Wärme wohlwollend im Inneren seiner Selbst zu spüren.

 

 

 

Finde Dich und hab den Mut es auch zu leben.

 

Diese Kraft und unendliche Liebe Dich in Deinem ganzen wunderbaren wertvollen Sein anzunehmen, das wünsche ich Dir aus ganzem Herzen."

 

Sabine Krump,

Die Knopfmacherin

 

"Ich denke im Leben ist es wichtig, nicht nur passiv Zuschauer zu sein, sondern auch aktiv auf der Bühne zu spielen. Das Stück heißt Leben."

 

Sabine Krump

 

"Wenn das Herz erzählt, erzählt es mit Liebe, dann wird vieles lebendig."

Sabine Krump

Wunder sind allgegenwärtig!

"Weit oben, im Schein der hellen Sonne sehe ich meine bedeutungsvollen Bestrebungen und Vorhaben, die ich noch machen möchte. Auch, wenn ich sie nicht alle erreichen kann, so erfreue ich mich an ihrem Sein und fühle sie in der Wärme der Sonnenstrahlen. Ich kann mich im Licht erinnern und versuchen sie tagtäglich nahbarer zu machen."

 

Sabine Krump

 

Es gibt einen Ort in dir,
der liegt tief versteckt zwischen schlafen und wachen.
Es ist der Platz, wo die Träume geborgen und noch bei dir sind. Und dort ist es am Anfang immer dunkel, aber dann mit jedem Herzschlag erwächst das Leben heller strahlender in dir.
Was du dort findest?
Die Seele.
Denn deine Seele wird langsam geboren.
Sie wächst mit dir.

 

Sabine Krump

Der liebe Gott ruht in Fels und Stein,
er lacht durch die Blumen und Pflanzen,
er spricht durch die Tiere,
träumt in den warmen Sonnenstrahlen,
und erwacht in den Wellen des Wassers.
In den liebenden Herzen der Menschen offenbart er sich.

 

Sabine Krump

 

"Die Natur ist sich ihr eigener Gärtner und die Tiere passen sich der Natur an. Der Mensch hingegen muss gegen seine Natur kämpfen, damit uns die Natur erhalten bleibt. Wohl denn, wie kann der Mensch sich Gärtner der Natur nennen?"

 

 

Sabine Krump

Göttlichkeit, heißt nicht herrschen,
es bedeutet Liebe, Verständnis, Mitgefühl für alle Geschöpfe.

 

Sabine Krump

"An Altem und längst Vergangenem starr festhalten, das ist als ob Du in Captain Ahab`s Spuren wandelst und verzweifelt hinter
Moby Dick her jagst. Lass los!
Und liebe die Veränderung!"

  Sabine Krump

Wenn dich die Lüfte der Winde an einen Ort getragen haben, der dir nicht behagt, so entfalte deine Flügel und lass dich von den zarten Turbulenzen des Himmelsatems in neue Höhen tragen.

 

Sabine Krump