Kerstin Maresch ist für mich die Prinzessin
unter den Kunsthandwerkern des wunderschönen
Soutache- Bänderschmuckes.
Die junge Frau aus dem Innviertel näht geschickt mit Nadel und Faden und mit viel Feingefühl ein zartes Seidenband an das andere. Behutsam setzt sie die einzelnen Perlen und mit jedem bedachten Stich wächst unter ihren fleißigen Händen ein einzigartiges Schmuckstück heran.
Wenn ich Menschen wie Kerstin kennenlernen darf und ich in ihre fantastische Welt blicken darf, werde ich ganz still.
Denn, wenn phantasievolle kreative Menschen sich umarmen bleibt die Welt für einen Augenblick stehen, weil das Eis in den Herzen der Menschen zu schmelzen beginnt und für diesen kurzen Moment ein besonderer und magischer Zauber die Seelen berührt, es ist der intime Berührungspunkt eines gemeinsamen fantasievollen Gedankens der das bedeutsame Rädchen des unaufhörlich fließenden Zeitstromes Einhalt gebietet und den schlagenden Impuls und das schöpferische Werden wachsen lässt, es ist die existente Manifestierung einer göttlicher Gabe, die dem Menschen in seiner einzigartigen Kreativität in künstlerischer freier Ausdrucksform geschenkt wurde.
Liebe Kerstin, es ist wahr, in unserer Seele schlummern die Sterne des Glücks. Nur wir sind es selbst,
die es vermögen, sie zum Leuchten zu bringen.
Hör nie auf zu Träumen,
sondern leuchte wie ein heller strahlender Stern am Firmament.
Sichtbar für alle!

Es ist sehr schön, Dich als meine Freundin zu wissen!
Danke!
Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

Info: zwirnknoepfe.jimdo.com

Am 20. und 21. Okt. 2018 findet im Melodium Peuerbach ein Kunsthandwerksmarkt statt.
Öffnungszeiten: Samstag ab 10.00 - 19.00 Uhr und
Sonntag von 10.00 - 18.00 Uhr.
Dort könnt Ihr die Künstlerin Kerstin Maresch unter weiteren vielen sehenswerten Ausstellern persönlich kennenlernen und Ihre schönen Schmuckketten erwerben.
Mehr Info unter angegebener Homepage vom Melodium Peuerbach.
http://peuerbach.artbeat.at/

Lass das Genie in dir erwachen - FINDE DICH! Steh zu deinem Selbst.
Es bedarf einer ordentlichen Portion Mut offen auszudrücken was in einem schlummert. Sein kreatives ICH zu offenbaren, zu sein und zu leben. Man muss dafür auch bereit sein Risiken einzugehen und die graue Zone "untergeordnete Unauffälligkeit" , wollen wir sie nicht auch noch " Sicherheit" nennen hinter sich lassen. Es bedarf außerordentlicher Selbstsicherheit, festem Glauben und immenser Liebe aus den von Kindesbeinen anerzogenen Grenzen ausbrechen und angelegte Ketten abzulegen.
Was uns daran hindert ist die Angst. Die Angst was andere von uns denken. Was andere von uns halten. Was andere über uns sagen. Was passiert, wenn wir plötzlich gegen den Strom schwimmen. Einmal NEIN sagen.
Wenn ich jedoch ein faszinierendes, erfülltes und glückliches Leben führen will, so muss ich diese meine mir auferlegte Angst ablegen.
Ich sehe die Angst als Würze des Lebens. Sie ist ein wertvoller und nötiger Teil des Abenteuer Leben.
Hört Euch das Gespräch von zwei Samen einer Pusteblume an.
" Ich will fliegen. Weit in die Welt hinein. Ich will auf gutem Boden fallen, Wurzeln schlagen, tief in die Erde hinein möcht ich sie schlagen. Ich möchte einen Keim treiben, grünes frisches Blattwerk hervorbringen und meine strahlende leuchtend gelbe Blüte soll der Welt ein Licht schenken. Bin ich verblüht, so mögen meine Samen vom Wind noch viel weiter in die Welt getragen werden und den Menschen Wünsche erfüllen."
" Ach neee." , sagt die Andere. " Wo möglich wird mir schlecht bei so viel Turbulenz. Die Erde ist sicher zu hart und die Sonne zu heiß. Ich bleib hier sitzen. Da ist`s doch auch sehr schön."
Und so ward es auch geschehen. Es kam ein intensiver Windstoss und wog die Pusteblume hin und her. "Lebwohl, alter Freund! Machs gut!", rief das kleine graue Fallschirmchen und tänzelte mit lebendiger Leidenschaft durch die Lüfte.
Dem Wagemutigen schenkt das Glück Flügel der Begeisterung und Freude, der Bequeme steht sich nur selber im Weg.
Ich wünsche Euch die kindliche Neugierde in Euch wieder zu entdecken und den Traum den Schatz am Ende des Regenbogens zu finden!
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
zwirnknoepfe.jimdo.com

Fotos: Kerstin Maresch und Zwirnknöpfe Sabine Krump

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Hut und Innenbereich

Die GoldSpinnerin vom Ybbstal

 

Hinter den sieben Bergen, wo Zwerge in einem geheimen Stollen inmitten der Opponitzer Wälder nach glitzernden Edelsteinen schürfen, der Jäger gern den süßen Kuchen der Großmutter nascht, der Wassermann in der weißen Schaumgischt des Ybbsflusses die Kinder grüßt und Baumwichtel an des Wanderers Schulter reisen, da wohnt am Rande des Dorfes die schöne Müllerstochter, welche es vermag aus Stroh Gold zu spinnen.

 

Sonja Raab hat sich mit Leib und Seele der GoldSpinnerei verschrieben. Das Wundersame daran - eine Schamanin, die sich der Klosterarbeit in absoluter Hingabe verschrieben hat.
Ihre liebe Großmutter nannte das kleine wilde Mädchen früher oft liebevoll "Rob`nboa" (Rabenbein) was übersetzt so viel bedeutet wie: "Göre" oder "schlimmes Kind". Später begegnete der jungen freidenkenden Frau der Rabe als Krafttier auf ihrem schamanischen Weg, der 15 Jahre lang dauerte, welcher in Kanada mit einem Inuit-Schamanen begann und erst vor Kurzem endete, als sie lernen durfte, dass viel mehr möglich ist wenn man sich nicht beschränkt.


„Ich stapfe in den Spuren meines verstorbenen Großvaters durch die Wälder, fühle mich zu Hause auf den Bergen, in den Schluchten und bin verwurzelt im Ybbstal. Eine Eingeborene!“ lacht sie. „Gerne nehme ich mir Zeit für Menschen die sich selbst suchen oder die etwas im Aussen suchen. Ich gehe ein Stück mit ihnen und zeige ihnen, dass es weder etwas zu suchen, noch etwas zu finden gibt.Ich lehre sie, den Flug zu geniessen. Allerdings nicht beruflich oder für Geld sondern weil das meine Aufgabe in diesem Leben ist.“, so die berufene Schamanin Sonja Raab.

 

Die heimatverbundene Mostviertlerin hat nun die Klosterarbeiten für sich entdeckt und spinnt in absoluter Stille und hochkonzentriert aus Messing- Silber- und Golddrähten feinste Blüten, Blätter und Ähren, verziert mit Swarowski-Steinchen, Wachs- und Glasperlen und alten Rosenkranzperlen.
„Es ist eine meditative Arbeit.“, sagt Sonja.“Die Gedanken beschränken sich auf`s Zählen der Drahtstücke und Perlen, auf`s Fädeln und Wickeln, Spinnen und Weben.“

 

Geschickt schmückt sie mit den Goldblüten nicht nur traditionell Heiligenbildchen, Hochzeitsfotos und Madonnen, sondern auch Jagdtrophäen, wie vergoldete Mufflon- Fuchs- Marder- Specht oder sonstige Tierschädel. So wird also die mittelalterliche, christliche Handwerkskunst der Klosterarbeiten mitgenommen in die Neuzeit und eingesetzt für schamanische Tierverehrungs-Schreine oder Trachten- Haarschmuck, Verzierung von Bilderrahmen oder in Holzdöschen zum Aufstellen auf dem hauseigenen Altar.
Sonja Raab, das „ Ybbstaler-Raabenweib“, wie sie sich auch noch nennt, verbindet Welten in ihrer einzigartigen Art und Weise!

 

„Die größte Freiheit ist, wenn man sein kann, was man ist.“ meint sie. Und sie ist nicht nur eine waschechte Ybbstalerin mit großem Herzen die gerne allein ist und gerne Zeit in Stille und mit sich selbst verbringt, sondern auch auf ihre ganz eigene Art gläubig und würde sich als spirituellen Menschen bezeichnen.
23 Jahre lang hat die dreifache Mutter sich mit Schamanismus beschäftigt, nicht nur gedanklich sondern auch im TUN.
Sie ist aus der Kirche ausgetreten, aber liebt alles was mit der "Himmelmutter" zu tun hat, mag Götter und Geister, Engel und Welten, auch Kirchen aus architektonischer Sicht, besucht auch gerne Friedhöfe, beschäftigt sich mit den Dingen zwischen Himmel und Erde, zwischen Leben und Tod- und überhaupt mit den ZWISCHENRÄUMEN im Besonderen. An ihr ist eine wahre Philosophin, oder eine mutige Theologin verloren gegangen, meinte kürzlich jemand.

 

Der Grat zwischen Heidentum und Christentum ist für sie so breit, da hat einiges Platz. Wenn man nun die schamanische Weltsicht (alles ist belebt und beseelt, vom Blatt bis zum Stein, vom Stern bis zum Fluss oder Berg) mit traditionell- klösterlichem Gottverständnis (ich da unten, er da oben) verwebt und das urtümlich Wilde (Knochen, Krafttiere, viele Welten und Ebenen, Geister und Dämonen, verschiedene Wirklichkeiten, Kreativität die aus dem Menschen heraussprudelt und gesehen, gefühlt und gelebt werden will) mit dem handwerklich Bodenständigen ( etwas erlernen, und mit Geduld und Hingabe dran bleiben und es dann auch erklären und in die Welt bringen und "vermarkten") zusammentut, entstehen Dinge, die den Boden mit dem Himmel verbinden und das spirituelle Sein um ganze Universen erweitern und zum ALL-Eins-Sein führen. Da ist dann vieles machbar. Das Spektrum pendelt irgendwo zwischen Mufflonschädeln, Heiligenfiguren, Stille, Geduld und Alleinsein, Gott und allem, was einem nur heilig sein kann. Es füllt Räume, schmückt Kraftobjekte, nimmt dem Religiösen nichts an seiner Heiligkeit und gibt doch dem Heidnischen mehr Kraft. Es wirken zwei Welten in der GoldSpinnerei.
Und diese zu vereinen, hat Sonja sich zur Aufgabe auferlegt. Vielleicht sogar, sie auszusöhnen. Endlich. Das Verbindende zwischen Christentum und Heidentum zu finden und nach aussen zu bringen. Denn alles was existiert sollte heilig sein. Alles sollte uns Wert sein, emporgehoben und geheiligt und geschmückt zu werden. Vom Blatt bis zum Stern. Vom Heiligen bis zum Tier. Feine goldene Drähte, Perlen und geschliffene Glassteine, Seidengarn, Goldfäden. Wie von Elfenhand gesponnen entstehen kleine Kunstwerke die so vielseitig einsetzbar sind, dass man im ersten Moment gar nicht weiß, was damit alles möglich gemacht werden kann. Die mittelalterliche Handwerkskunst der Klosterarbeiten bietet Raum für MEHR und WEITER. Heiliges soll verehrt werden.
Doch was ist DIR heilig?
Sonja hat genug Zeit, darüber nachzudenken.

 

Vier bis sieben Minuten braucht sie in etwa pro Blatt, pro Ähre, pro Blüte. 16 Einzelteile für ein Sträußchen. Mehrere Sträußchen in einem Bild und dazu noch der Hintergrund, die Borten, das Festnähen, der Rahmen, die Rückseite verblenden, das Vorbereiten, Drähte schneiden, wickeln, usw... 20 reine Arbeitsstunden kann man für eine Klosterarbeit in normaler Größe rechnen, etwa vierzig Stunden braucht eine Madonna im Glassturz. Noch gar keine Rede davon, wie aufwendig es ist, die Materialien und Werkzeuge zu besorgen, die man beileibe nicht in jedem Bastelladen oder Handarbeitsgeschäft bekommt. Brokat und Samtstoffe, Cardonette-Drähte, Garne, Stricknadeln, Zangen, Scheren, Bastelleim, Perlen in allen Größen, alte Rosenkränze und Ketten, Steine, Heiligenbildchen, Ikonenbilder, Goldhaubenstickseide und vieles mehr wird gebraucht. Und dann sind da noch die Tierschädel, die sie auf Flohmärkten kauft, räuchert, schamanisch bereist und dann mit Blattgold vergoldet.

 

Sonja Raab, eine große Frau, die Handarbeit mit besonderer Hingabe, Tiefe und Energie – die Verschmelzung uralter Traditionen zu einem heiligen Ganzen vereint.

 

„Was wir brauchen ist Kraft und Mut, damit wir Liebe und Leichtigkeit leben können.
Ausschlaggebend ist, woher wir unsere Kraft beziehen.Sie sollte aus der Natur kommen. Aus uns selbst. Wir sind Natur. Wenn wir uns dessen bewusst sind, verbinden wir uns mit allem was rundherum ist. Und gleichzeitig mit Gott.“
Sonja Raab

 

Danke!
Mit verknopften lieben Grüßen Eure Sabine,
Die Knopfmacherin, welche euch heute eine ganz besondere Freundin vorgestellt hat!

 

Kontakt zu Sonja Raab, Hauslehen 39, A- 3342 Opponitz
www.goldspinnerei.at
pottwal@gmx.at

Fotos: Helmut Hehenberger und Sonja Raab und
Zwirnknöpfe Sabine KrumpBild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Personen, die stehen, Bart und im Freien

Bild könnte enthalten: Blume, Pflanze, Natur und im Freien

 

Für meinen nächsten Interview-Partner habe ich mich sehr hübsch gemacht.
Hinter den sieben Bergen, wo die sieben Zwerge in einem geheimen Bergstollen nach glitzernden Edelsteinen schürfen, der Jäger gern den süßen Kuchen der Großmutter nascht, der Wassermann in der weißen Schaumgischt des klaren Flußwasser die Kinder grüßt und Baumwichtel an des Wanderers Schulter reisen, da wohnt am Rande des Dorfes die schöne Müllerstochter, welche es vermag aus Stroh Gold zu spinnen.
WER sie ist und WAS sie mit wilden und urigen Typen zu tun hat, das erzähle ich Euch demnächst...

Ein sehr geschätzter lieber  Freund von mir  fragte mich gestern, warum ich zu den Kunsthandwerkern gehe und diese den Menschen vorstelle. "Du machst das doch in Deiner Freizeit und kriegst nicht mal Geld dafür.", meinte er.
Das ist ganz leicht erklärt. Weil ich es einfach großartig finde, was jeder Einzelne mit seinem wunderbaren Sein und Tun macht. Denn mit ihrem Wirken bleibt das schöne Handwerk lebendig und ich finde, gerade diese Menschlein sollten vor dem Vorhang gehoben werden. Denn ist es nicht ein unglaubliches Glück und ein großer Segen zu tun was man gerne mag. Es auch noch zu können, das ist wirklich wahre Freiheit für mich.
Es sind die Phantasten und nicht die Erbsenzähler, die unsere Welt bunt und fröhlich machen. Gerade diese Menschlein sind ein Geschenk an uns
Hab den Mut Deinen Traum zu folgen, denn wie sollen Wunder geschehen, wenn die Menschen den Glauben an sie verlieren.
"Lass Dir nie einreden, dass der Berg, den du besteigen möchtest,zu hoch für dich wäre.
Folge deinem inneren Herzweg!"
Lebe glücklich, das ist mein Wunsch für Dich!

lichst
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk
zwirnknoepfe.jimdo.com

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Personen, die stehen, Hut und Innenbereich

Der Laubsägler und Die Knopfmacherin

 

Das ist der Günter.

Der Günter hält den Bogen fest in der Hand und gibt dem Segment Holz ein neues kunstvolles Erscheinungsbild.

Günter Steinbichl ist ein Mann, der sich dem Handwerk des Laubsägen verschrieben hat.

Ich erinnere mich an mein Technisches Werken in der Hauptschule und Laubsägen war gerade nicht meine große Stärke. Meine kleine rote Bogenzugsäge konnte ich nie gerade halten und sie tat alles andere als mein Werkstück auszusägen. Ständig verkantete sie sich und ich sägte mehr rückwärts als vorwärts. Mein gerissener Sägeblätterberg wuchs in der Unterrichtseinheit um ein vielfaches ich vertat mehr Zeit mit dem Ein- und Ausspannen dieser, als mit dem Aussägen.
In Wasserfarben pantschen war viel angenehmer und lustiger für mich

Der Günter "sagelt" sägt seit Kindesbeinen an. "Mein Großvater hat mich dazu gebracht!", schmunzelt der 75 jährige Hobbykünstler aus dem Mühlviertel. Der talentierte Handwerker zeigt mir einen wunderschönen alten Vogelkäfig, den sein begabter Großvater in den 1950er Jahren begonnen hat und Günter später als verheirateter Mann vollendete.
Die Männer haben früher viel mit der Laubsäge gearbeitet, erzählt Günter. Es ist eigentlich schade, dass diese wundervollen filigranen Werkstücke in der modernen Zeit etwas an ihrem Glanz verloren haben. Die kleine Nähschatulle findet auf jeden Fall einen neuen Platz in der Knopfstubn & Schmuckschmiede. Zum Reingeben habe ich jede Menge liebenswerter Handarbeitsutensilien und natürlich KNÖPFE. :D

Mein Besuch in der Werkstätte des sesshaften Katsdorfers war eine Bereicherung sondergleichen. In einem Wandschrank, unscheinbar verborgen ist Günter`s größter Schatz. Ein alter Hausaltar aus den 1930er Jahren, welcher ein einstiger Bahnangestellter fertigte.
1,80 Meter hoch ist der aus Vollholz handgesägte Altar.
Unglaublich fein und mit einer reichlichen Mustervielfalt wurde dieser gearbeitet. Der Profi zeigt mir voller Stolz seine eigenen handgefertigten Tabanakel und Herrgottsschränkchen und ich bewundere die vielen unterschiedlichen Laubsägemuster. Günter sammelt, und bewahrt liebevoll alte Muster und Skizzen. Auch kreiert der Experte nach eigener Ideenvorstellung neue Musterentwürfe und präsentiert diese auf Ausstellungen und Handwerksmärkten.

Laubsägearbeiten finden sich bei dem Handwerker im gesamten Haus. Vom Keller bis hin zum Dachboden grüßt die filigrane Sägearbeit in unzähligen Schaffenswerken aus
Schmuckkasetten, Kerzenständer, Bilderrahmen, Servietteständer, Fensterbilder, Kochlöffelständer, Serviettenringe, Pfeifenständer, Handtuchhalter und und und....
Günter`s Einfallsreichtum ist grenzenlos.

Auf meine Frage hin, welches Holz er für seine Arbeiten verwende, meint der Mann vom Fach, dass er zum Sägen dünne Vollholz- und Sperrholzplatten aus
Pappel-, Buchen-, Birken- oder auch Fichtenholz in der Stärke von 4 - 8 mm verwendet. Voller Stolz zeigt er mir alte Vollholzplatten aus dem Jahre 1940 und diese verwende er für ganz besondere Sägeaufträge.

Was kann ich einem Laien raten, wenn er das Laubsägen einmal ausprobieren möchte?, frage ich den Kenner.
Günter rät im Baumarkt Ausschau nach einem ordentlichen Laubsägebogen, einem Flachbogen zu halten, da dieser Bogen die Spannung, welche beim Sägen entsteht besser hält. Die Laubsägeblätter und das Holz erhält man in einem gut sortierten Baumarkt oder Bastelgeschäft. Gut sei auch ein Laubsägetischchen aus Metall zu wählen und keines aus Kunststoff zu erstehen.
" Mein Großvater hat kein Laubsägetischerl für mich übrig gehabt, und da ich noch ein kleiner Schülerbub war, habe ich die Laubsägeplatte nicht halten können und sie ist mir davon gerutscht. Da hab ich manchmal in den Tisch gesägt. Na, der Großvater hat a Freid g`hobt,als er die Kerben gesehen hat!", lacht Günter und seine Augen leuchten.

Lieber Günter, ich wünsche Dir weiterhin viel Freude bei Deinem überaus kreativen Werken mit der Laubsäge und das Du nebenbei außerdem auch ein aufg`woxner Pregartner bist, des g`freit mi b`sundas

mit herzlichen verknopfenden Grüßen
Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

Kontakt zu Günter Steinbichl- PN bitte an mich schreiben. Den schönen Altar kann man bei Interesse erwerben.
Günter`s Werkstücke könnt ihr auch in der Knopfstubn & Schmuckstubn erhalten.

Foto: Helmut Hehenberger
Info zwirnknoepfe.jimdo.com

 

Da die Homepage bei jimdo kostenlos ist,  kann ich leider nur  begrenzt Bilder hochladen. Auf FB könnt Ihr gerne unter meiner öffentlichen Seite Zwirnknöpfe Sabine Krump alle Erzählungen samt den beigefügten Bildern ansehen. Danke!

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen

 

Die Knopfmacherin kommt ins Fernsehen

Eine große Ehre für mich, doch ein bisschen sehr großes Bauchkribbeln hab ich vorm Dreh von "Servus TV" auch.
... damit ich die feinen Fäden beim Zwirnknöpfe nähen gut sehen kann, hat mir der Harry von Brillen #Oppenborn in Pregarten kurzerhand noch neue Gläser in meine Fassung gesetzt. Ein großes DANKE ! an dieser Stelle, lieber Harald Kosek-Oppenborn http://www.optik-oppenborn.at/home/ und Deinem flotten Team für Deinen großartige Unterstützung und weltbesten Kundenservice! Kann Dich / Euch nur weiterempfehlen!

Liebe Doris vom Figaro UNO Pregarten, auch Dir ein großes Danke für Dein gekonntes Hairstyling.

Wünsche Euch einen großartigen Tag und werdet Euch bewusst " SICHTBAR" zu sein.
Sichtbar zu sein drückt sich aus, in Worten - in Werken - in Handlungen, welche man seiner Umwelt selbstbewusst mit seinem ganzen SEIN offenbart.
Oftmals sind es viele Ängste, Unsicherheiten und Selbstzweifel in einem, welche die Türe fest verschließen, um glücklich und erfüllt zu leben.
Der erste Schritt ist es zu wollen. Der nächste seinen Hintern zu heben und es auch zu tun.
Was soll den Schlimmes passieren!?
Heute kommt das Team von Servus TV zu mir, um ein bisschen über die Zwirnknöpflerei zu drehen. Mein Herz schlägt mir bis zum Halse und ich bringe keinen Bissen runter. Ich werde sicherlich über meine eigenen Füße stolpern und kein Wort über meine Lippen bringen, ABER... trotz meiner Ängste mache ich es. Weil ich mutig - neugierig - und einfach Knopfmacherin aus Leidenschaft bin.

Bussi!
Eure Sabine, Die Zwirnknöpfe Sabine Krump
Poesie im Kunsthandwerk

Jetzt schenke ich Euch ein fröhliches Erinnerungsbild vom Drehnachmittag am Donnerstag in der Knopfstubn & Schmuckschmiede.
Das sind Corinna von "Servus-TV "Heimatleuchten";
Christoph, der Kameramann(hinter mir) und Andreas der Tontechniker, der mich ordentlich verkabelt hat.
Danke 🌻 Das Drehteam war echt sehr sympathisch und wir hatten jede Menge Spaß!

Sogar Michael, mein Zahnarzt hat ganz spontan mitgemacht und uns geholfen eine Szene drehen zu können. 

Danke, lieber Herr Dr. Michael Pirklbauer

für Dein promptes JA- sehr gerne!


Wie und was, das seht Ihr dann
am 9. November um 20:15 auf Servus TV!

Wünsche Euch einen wundervollen Tag!
lichst Eure Sabine, Die Knopfmacherin

Foto: Helmut Hehenberger, der uns mit einem schmackhaften Kuchen zum guten Kaffee bedachte! Danke!

Bild könnte enthalten: 4 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen und Innenbereich

Die Hutmodistin und Die Knopfmacherin

 

Kreative Zeitgeister sind fantastische Menschen, welche das Leben bereichern und es bunt und vielseitig machen. Mit einem Meer der Begeisterung öffnen sie die Türen ihrer fantastischen Welt und zeigen einem andere Sichtweisen. Sie sind Seelenberührer und zaubern ein Leuchten in die Augen der Kleinwelter. Es sind die Phantasten mit ihrem goldenen Herzen und nicht die Fliegenbeinzähler, welche es vermögen die Welt zu verändern.
Mein Besuch bei der großartigen Hutmodistin und wunderbaren Maria Anderst ist mir eine ganz besondere Erinnerung geworden. Die bekannte Künstlerin und gelernte Hutmodistin führt ihren einzigartigen Hutsalon inmitten der oberösterreichischen Hauptstadt.

"Meine Kinderlein!“, so bezeichnet Maria Anderst ihre Hüte liebevoll. Mein Blick schweift neugierig in dem kleinen Hutsalon umher.
Unzählige Formen und Größen an Hüten, Arten und Stile, Farben und Modelle finden sich auf den hölzernen Hutdisplay und Wandhaken.
Jeder einzelne Hut ist von Frau Anderst entworfen worden und aus reiner Handarbeit genäht bzw. gesteckt.
Sorgfältig nehme ich einen ausgewählten Hut von dem Wandhaken ab und die Hutdesignerin setzt mir die Kappe richtig auf den Kopf.
Sie sieht mich musternd an und ich blicke in den Spiegel.

 

Ein Hut ist nicht nur bloß ein Hut, der dazu lediglich nur dient, um den Regen abzuhalten oder vor der Sonne zu schützen. Er kann die Persönlichkeit und den Ausdruck seiner Trägerin oder seines Trägers unterstreichen.
Die gelernte Modistin leitet ihre Hutmanufaktur seit 1976 in der Herrenstaße 8 in Linz.

Ihre wundervollen Hüte wurden bereits in Ascot und zum Geburtstag der Queen getragen.

 

Komm doch vorbei und tauche ein in die fantastische Welt der Hüte bei Maria Anderst!

lichst
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

zwirnknoepfe.jimdo.com

Foto: Helmut Hehenberger; begeisteter Hutträger

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen und Innenbereich

"Ich habe mein ganzes Genie in mein Leben getan;
in mein Werk nur mein Talent."
Oscar Wilde (irischer Schriftsteller 1854-1900)

 

Drei großartige Männer,
welche in den letzten Monaten sehr zuvorkommend an meiner Seite standen.

 

* Max Raber/Konzeption & Implementierung von Dokumenten Management für digitale Geschäftsprozesse;

 

* Kurt Kurzbauer/Chapter Director Consultant von BNI-Donautor und

selbstständiger Immobilien Vertrauenspartner 

STADT LAND FLUSS

https://www.slfi.at/

 

* Siegfried Bachner/Spezialist für Baumabtragungen, Forst- und Gartenpflege.

 

"Was einer macht und wie er es tut,
zeigt sein großes Können.
Doch,
warum er es macht, offenbart sein Herz und
zeigt seinen Charakter."

Danke!
Sabine Krump, Die Knopfmacherin

Foto: Helmut Hehenberger
von dem Kunstverein Kreativity Bild/Ton/Werk aus Alberndorf

Bild könnte enthalten: 4 Personen, einschließlich Kurt Kurzbauer, Personen, die lachen, Personen, die stehen, Schuhe und Bart

 

Hanf, das schlummernde grüne Gold

 

Sanft im Winde wiegend, von einem benachbarten Maisfeld beschützt, grüßt eine grüne filigrane Pflanzengestalt die sanft hügelige Landschaft des harmonischen Mühlviertels.


Von allen existierenden lebendigen Wesen unter den Pflanzen besitzt die grüne asiatische Blätterschönheit eine wundersame Heilkraft und offenbart sich dem Menschen in ihrer umfangreichen Art der nutzvollen Anwendung und großzügigen Verwendung.

 

Seit mehr als 10.000 Jahren kennen die Menschen die umstrittene Nutz- und Heilpflanze #Hanf. Die Ur-Völker aus Asien schätzten an der Nutzpflanze die unverwüstlichen Fasern der langen Stiele, welche sie gekonnt zu Seile drehten und den betörenden Reiz der betäubenden Wirkung durch das Cannabis.

 

Nahrhafte schmackhafte Samen der Hanfpflanze, welche einen Reichtum an Proteine, Kohlenhydrate und Fette sowie einen hohen Anteil an Ballaststoffen und verschiedenen Vitaminen und wertvollen Mineralien aufweisen, fanden in der täglichen Mahlzeit ihren kostbaren Platz.
Aber man muss sich sputen möchte man die Samen des Hanfes ernten, denn die Vögel lieben den Samenstand der Hanfpflanze und ein Feld ist bald halbleer gepickt.

 

Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Aroma des gepressten, dunkel grün schimmernden Hanföl. Dieses birgt einen eigentümlichen Geschmack, doch mundet es den Feinschmecker nach neugierigem Versuchen vortrefflich.
Ein kleiner Tipp von mir persönlich zum Ausprobieren; mit etwas Hanföl kann man unschöne Narben sanft einreiben und dabei sorgfältig pflegen! Einfach ausprobieren.
Auch zum Ölziehen ist Hanföl sehr bekömmlich.

Hanföl wird auch in der Kosmetik verwendet, genau wie Mandel-,Avocado- und Jojobaöl. Durch seine sehr ölige Eigenschaft eignet es sich hervorragend für rissige, trockene oder beschädigte Haut und ist in Schutz-und Reinigungscremes für die Arbeiten im Freien ein sehr wertvoller Bestandteil.

 

Durchdringt man den Nebel der Vergangenheit, so stösst man auf die überlieferte Ausdrucksweise "Galgenkraut". Hanffasern wurden einst bei der Herstellung der Seile verwendet, mit denen man Verbrecher erhängte. Es war eine Galgenschlinge aus einem Hanfstrick, welche der Henker den zum Tode verurteilten Personen am Tag ihrer Hinrichtung um den Hals legte. Im Englischen bezeichnete man die Übeltäter schon bald als "Hanfsamen" oder " Hanfstrecker". Die hinterbliebenen Witwen  erhielten den Volksmundigen Namen "Hanfenwitwen".

Abgeleitet davon entstand das Sprichwort: "Besser den Hanf in den Händen, als am Halse."

War jemand seit früher Jugend an  dem Galgen angetan, so sprach man ihn an mit ".. für den Hanf gewachsen sein".

 

Das nur in den Blüten der weiblichen Pflanze Cannabis folium befindliche THC- Tetrahydrocannabinol mit seiner magische Auswirkung verlieh der universiellen Arzneipflanze auch den Namen „ Glückspflanze“.
Das „Opium des kleinen Mannes“ und ist durch seine betäubende Eigenschaft eine sehr umstrittene und mit Vorsicht eingenommene Drogenpflanze geworden. Weltweit kennen die Menschen den Hanf auch unter dem gewonnenen Rauschgift Marihuana. Das Haschisch fällt unter das Betäubungsmittelgesetz.

 

Ein reich gefülltes Füllhorn an gesundheitlichem Nutzen schenkt die älteste Drogen- und Heilpflanze Cannabis der Menschheit, welcher nahe mit dem Hopfen verwandt ist. Medizinisch richtig eingesetzt kann dieser bei Krebspatienten durch den Inhaltsstoff THC eine sehr beruhigende Wirkung und positive Eigenschaft auf die Chemotherapie haben. Bei einer Befragung von betroffenen
Patienten stellte man nach einer medizinisch überwachten Versuchsreihe fest, dass auftretende Nebenwirkungen und Schmerzen stark verringert wurden. Die dosierte Droge regte unter anderem bei den erkrankten Propanden den Appetit an und brachte somit eine positive Beisteuerung zur Genesung der Krankheit bei. Im Gegenzug zu jenen Patienten, die ohne einer Teilbeigabe von Cannabis dieser Therapie unterzogen wurden.

Wusstest ihr, dass die Deutschen von einen  der Ersten waren, welche sich für den Import von der Hanfpflanze stark machten. Im Jahre 1855 kamen hunderte Tonnen von Marihuana und Haschisch aus Übersee im Hamburger Hafen an und wurde medizinisch eingesetzt.

 

Das weite offene Hanf-Feld inmitten dessen ich stehe und mir der erfahrene aus dem Mühlviertel stammende Kräuterpädagoge Helmut Hehenberger zeigte, ist Nutzhanf/ Cannabis sativa.
Diese Kulturart ist eine THC-freie Sorte und findet seine Verwendung von den Hanfbauern aus der Region hauptsächlich zur Ölgewinnung oder zur Papierherstellung. Wirtschaftlich gehaltenen Hof- und Nutztieren reicht man Nutzhanf als nahrhaftes Futtermittel, auf Grund seines hohen Gehaltes an Mineralien, Proteinen und Vitaminen.

 

Ein junger Hanf-Experte wies mich darauf hin, dass Cannabis sativa der "Aufputschende" und der Cannabis indica der "Beruhigende" Hanf ist und das sativa ebenso THC enthalten kann. Danke, für diese Info, welche ich gerne in meinem Bericht an Interessierte weitergebe.


"Fimmel" oder "Femmel", so heißt die männliche nieder wachsende Pflanze. Das Erscheinungsbild dieser männlichen Ausführung ist dünn und bildet nur wenig Blätter aus, im Gegenteil als die weibliche Pflanze " Mäsch" oder "Hänfin".
Prüft man die Blattachsel der Pflanze erkennt man kleine, runde Kugeln in der Blattachsel, welche charakteristisch für eine männliche Pflanze sind. Die weibliche Hanfpflanze erkennt man leicht an Ihrem mit dünnem weißen Haar bewachsenen Blütenkelch, die meistens nach oben (zum Licht hin) abstehen. Wenn die Blüten der weiblichen Pflanze ein paar Tage alt sind, kann man den harzigen Blütenstaub erkennen, der auf die obersten kleinen Blättchen fällt und dort haften bleibt. Eine weibliche Cannabis-Pflanze sieht gesund aus und verfügt über viele Äste.

 

Vermerken möchte ich gerne auf die bodenverbessernde Optimierung durch den Anbau von Hanf auf ausgelaugten und verhärteten Ackerböden. Die robuste einjährige zweihäusige/diözische Kulturpflanze erreicht eine stattliche Wuchshöhe von einem halben Meter bis zu zu einer maximalen Höhe von 4 Meter. Augenmerk möchte ich auf die Bedeutung der filigranen heilkräftigen Wurzeln des Hanfes legen. Mit einer Wurzeltiefe von 1,50 m verankert sich die sonnen- und wärmeliebende Pflanze mit sicheren Halt im Boden. Das viel verzweigte fein fasrige Wurzelsystem der Kulturpflanze verschafft durch dessen Wirkung dem verdichtetem und ausgelaugtem Erdenbeet eine auflockernde verbesserte Bodenstruktur. Daher ist die Miteinbringung der Ur-Nutzpflanze Hanf absolut wichtig und unablässig. Neben wichtigen Nutzpflanzen wie Phacelia, Lupinen, unterschiedlichen Kleearten, die zur Gründüngung eingesetzt werden ist auch Hanf durchaus denk- und verwendbar.

 

Die stetige Neugierde des Menschen verbunden mit dem schnellen Technologiefortschrittes der Neuzeit verdanken wir die Erfindung von landwirtschaftlichen Nutzgeräten und Fahrzeugen. Diese Gerätschaften des modernen Menschen sind eine unterstützende Errungenschaft und vereinfachen die anstrengende Arbeit in den ländlichen Hofbetrieben wesentlich. Einer bedeutenden neuen Aufgabe, dem der Mensch nun gegenübersteht, ist die damit verbundene Verdichtung und entstehende Auslaugung der landwirtschaftlichen genutzten Ackerböden. Tote Böden, durch die industrielle Ausbeutung wirtschaftlichen Wachstums aus Profitgewinn.


Das sanfte harmonische Bebauen von Feldern und Ackerland steht im Hintergrund. Doch es gibt Hoffnung für Mutter Natur. Ausgenommene bewusste Landmänner legen Wert auf die Natürlichkeit des Ursprunges. Zurück zur Natur ist ihre mobilisierende Devise. Ein sanftes Zurückbauen von Feuchtwiesen und naturnahen Gebieten wird wohl überlegt. Auch wird die Notwendigkeit einer Urbarmachung oder Kultivierung von zuvor naturbelassenen Gebieten in landwirtschaftlich nutzbare Fläche intensiv überdacht, um somit der Umwelt einen Neubeginn zu ermöglichen.

"In einer Hand voll fruchtbaren Boden gibt es mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde.", so steht es geschrieben.
Doch grabe heutzutage einmal in dem harten trockenen Ackerboden und gewahre bewusst wieviele Kleinstlebewesen, Insekten und Würmer du in deiner Hand erkennen kannst!
Humusabschwemmung bei Regenfällen ist ein allerorts großes Problem bei den ausgemergelten verdichteten Böden geworden.

Die Möglichkeit von einer kreuzweisen Umdenkrichtung sollte von den Verantwortlichen in Augenschein genommen werden bevor der Boden stirbt.
Die Erde ist uns nur geliehen! Es kommt auf uns darauf an, wie wir Mutter Erde unseren Kindern und Kindeskindern hinterlassen. JETZT schreiben wir die Zukunft. Handeln wir dementsprechend und werden wir uns dessen bewusst. Wir Menschen sind nicht nur für das verantwortlich was wir tun, sondern auch für das was wir nicht tun. Das sollte uns bewusst werden.

 

Manche mutige Naseweise stapfen begeistert in den ersten Pinoierschritten und erwecken voller Tatendrang schlafende Möglichkeiten. Findige Menschen entdecken in der Neuzeit nun wieder die Nutzung des Zellstoffes Hanf, der neben dem Leinen ein Hauptbestandteil von Papier war.

Im zwanzigsten Jahrhundert wurde ein wahrer Feldzug europaweit gegen den Hanf ins Leben gerufen, der zur Folge hatte, dass die Hanfpflanze in beinahe allen Ländern der Welt verboten wurde. Es waren keineswegs eine Einbildung von verrückten Kiffern, sondern das Ergebnis reiner Geldgier. Der Holzpapierindustrie waren die Hanfprodukte, die qualitativ hochwertiger und eine längere Lebensdauer hatten, vor allem das billigere Zeitungspapier aus Hanffasern, schlichtweg einfach lästig und so begannen sie mit der Diffamierung der wertvollen Nutzpflanze.

Es war in den dreißiger Jahren wo der Ruffmord durch die undifferenzierten Äußerungen von Harry J.Anslinger vom mordamerikanischen Federal Bureau of Narcotics eine fast hysterischen Ton erlangte.

Heutzutage wird Hanf dank mutigen Pioieren wieder rehabilitiert und der Anbau beginnt sich zu  lohnen.


Interessant ist auch zu wissen, dass Hanföl, Lignin, Hanfasern und -schäben nicht nur unglaublich universiell zu verwenden sind, sondern das diese auch zudem ziemlich günstig sind und außergewöhnlich profitabel produziert werden können.
Diese beeindruckenden Rohmaterialien aus Hanf können genutzt werden, um Tausende verschiedene Produkte zu erzeugen.
Die Nutzpflanze Hanf ist eine ausbaufähige Kulturbasis.
Nicht nur für Schiffs-Taue, Seile, Schnüre, Kordeln, Stoffe, Kleider, Bau- und Dämmstoffe, Heizungspellets, Papier, Karton, Verpackungsmaterialien oder in der modernen Medizin, sondern auch in der Kunststoffherstellung hält inzwischen die Nutzpflanze Hanf Einzug und ist ein absolutes up to dates Thema. Einzelne große namhafte Automobilhersteller verwenden den Rohstoff Hanf bereits in der modernen Autoindustrie.

 

Es gäbe noch unendlich viel mehr über die beachtenswerte Pflanze Hanf zu erzählen, wenn man sich ihrer bewusst wird und mit offenen Augen seine Umwelt wahr nimmt.

 

Das Liebesorakel:

So manches Mädchen, dass seine große Liebe sucht, sollte sich doch einmal in einem  magischen Hanfzauber an besonderen Tagen wie Valentinstag, dem Johannistag, Halloween und der Martinsnacht  versuchen.

Die Suchende findet sich an den ausgewählten Tagen von der Kirche aus direkt nach Hause und verstreut Hanfsamen. Dabei singt  sie: " Hanf sä`ich aus. Hanf bau ich an. Wer hinter mir zusammenrecht, der ist mein liebster Mann."

Ein Versuch kann ja nicht schaden!

 

 

Mit verknopfenden lieben Grüßen Eure Sabine,
Die Knopfmacherin, welche Euch sehr gerne von der kleinen Stadt Pregarten erzählt und den lieben Menschen die darin wohnen. Heute einmal von dem schlummernden grünen Gold aus der Pflanzenwelt.

 

Fotos: Helmut Hehenberger; Kräuterpädagoge; Märchen- und Geschichtenerzähler; KREATIVITY

Kontakt: http://www.kreativity.at/
https://zwirnknoepfe.jimdo.com/noch-mehr-interessante-mens…/

Bild könnte enthalten: 2 Personen, einschließlich Helmut Hehenberger, Personen, die lachen, Personen, die stehen, Pflanze, Baum, im Freien und Natur

 


 

Foto: Helmut Hehenberger, Kräuterpädagoge; Märchen- und Geschichtenerzähler

Während ich vertieft an der Knöpflerei sitze und bei einem schönen Herrenhemd aus gewebtem Leinenstoff auf persönlichen Kundenwunsch hin, die Knöpfe aus Kunststoff gegen handgearbeitete Zwirnknöpfe auswechseln darf, klopft es laut an der Tür. Fröhlich gelaunt tritt mit einem Sträußlein Blümchen in der Hand der größte und stärkste Mann den ich in und um ganz Pregarten kenne, in die Knopfstubn.
Hans, heißt der bärenstarke Kerl und er zwinkert mir zu:
"Wenn d`Eva-Maria auf Urlaub ist und du aloane bist, ja da muass doch ana auf di aufpassen!".
Grinst breit über das ganze Gesicht und streckt mir den wunderschönen Blumenstrauß entgegen.

"Jemand, der die Fähigkeit in sich trägt ein Lachen zu schenken, der wird nie alleine weinen."

Ja, so sind die Menschen in Pregarten.
Einfach füreinander da!
Danke für die wunderschönen Blumen, lieber Hans!

mit herzlichen Grüßen
aus der Knopfstubn & Schmuckschmiede,
Kirchenplatz 2, 4230 Pregarten,
die nun erst wieder am 10. September offiziell geöffnet ist.

 

 


https://zwirnknoepfe.jimdo.com/die-knopfstubn-der-kleine-o…/

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen und Schuhe

Im Zwergenreich und Märchenland

 

Wenn ihr diese Bilder seht, werden die meisten begeistert rufen "Ja, des kenn i! Des is de Grottenbahn am Pöstlingberg!"


Ich war " Zwergerlschneuzen" wie wir in Oberösterreich liebevoll sagen, wenn wir der Linzer Grottenbahn einen Besuch abstatten.


Ob klein, ob groß. Ob jung, ob alt.
Die Grottenbahn ist bei allen beliebt.
Ein erstauntes "Ahhh" ertönt aus allen Mündern, wenn der Drache Lenzibald zum Ersten Mal von seinen kleinen und großen Besuchern gesehen wird. Drei Runden dreht der elektrische Drachenzug in der schummrigen Grottenbahn, während man unter einem entzückendem "Ohhhh" abwechselnd zauberhafte Zwergenszenen aus dem Zwergenreich wahr nehmen kann. Das absolute Lichterglanzerlebnis erhält der Drachenreiter in der letzten Runde, denn dann steht die Zwergenhöhle im Glanz von abertausend bunter Lichter und strahlender Eiskristalle, die von der Decke hängen ujnd leuchtende Augen schenken.

 

Beim Besuch des unterirdischen Märchenkeller, welcher seit 1950 geöffnet ist, findet man sich in der Nachbildung des Hauptplatzes um die Jahrhundertwende 1900 ein. In den Seitenstraßen- und Gassen finden sich liebevolle dargestellte einzelne Märchenszenen in den Grottennischen ein. Die Figuren sind zum größten Teil menschengroß und mit Begeisterung entdeckt man das kleine Rumpelstielzchen, welches schadenfroh um das flackernde Feuer tanzt.

Märchen sind etwas Wunderbares und ich frage mich, was wohl Hänsel und Gretel, Rübezahl, Dornröschen, Hans im Glück und all diese wundersamen Wesen tun, wenn die Menschlein allesamt nach Hause gehen und schlafen...

 

Kurz zur Geschichte der Grottenbahn:
Es war im Jahre 1897 da erwarb die damalige #Tramway- und Elektrizitätsgesellschaft Linz-Urfahr (TEG) das bereits 1830 erbaute Fort Pöstlingberg der maximilianischen Befestigungsanlage und in einem der Befestigungstürme wurde die Bergstation der Pöstlingbergbahn eingerichtet. Auf Betreiben des damaligen Betriebsdirektors der TEG, Franz Scheinig, wurde 1906 in einem weiteren Turm die Grottenbahn errichtet.


Am 6. August 1906 wurde die „Elektrische Turmbahn am Pöstlingberg“ eröffnet und bis heute schenkt sie ihren Besucher viele liebe Erinnerungen.

Als kleines Mäderl fuhr ich einst begeistert mit dem Drachenzug und bis heute ist dem Zauber der #Pöstlingbergbahn um keinen Grad geschmälert worden.
Natürlich bin ich wieder mit Lenzibald gefahren, habe Eis verkostet und in der schönen barock-römisch-katholische Pfarr-und #Wallfahrtskirche "#Basilika zu den Sieben Schmerzen Mariä" auf der Kuppe des Pöstlingberges habe ich inne gehalten.

Eine kleine Erinnerungsmedaille habe ich mir geprägt und der überwältigende Ausblick aus dem wunderschönen Gastgarten des gediegenen Pöstlingsberg-Schlössl rundete meinen Ausflug ab.

"Die Grottenbahn am Pöstlingberg, wer sie einmal besucht hat, dem bleibt ihr Zauber und Charme für immer im Herzen allgegenwärtig und unvergessen."

  lichst Eure Sabine, Die Knopfmacherin, welche Euch heute in das Schatzkistchen des Mühlviertels sehen hat lassen.

 

TIPP:

Sehr empfehlenswert zum Einkehren! Das #Pöstlingbergschlössl
Info: http://poestlingberg.at/


Die #Grottenbahn: https://www.linzag.at/…/grottenbahnpoestlingb…/grottenbahn_2

 

Foto: Helmut Hehenberger
Foto mit Medaillon: Bilder aus dem Werbeflyer der Linzer Grottenbahn, welche zur freien Entnahme als Erinnerung von den Besuchern mitgenommen werden können.
DANKE!

"Kluntje"und " ’n Wulkje"

 

Von ganz hoch oben im Norden Deutschlands, da kam die Niedersächsin heute vormittag angereist. Die feudale Frau war auf der Durchreise zu ihrer lieben Freundin in Niederösterreich, streifte dabei die verträumte Stadt Pregarten im Mühlviertel und hatte den warmen Sonnenschein im Handgepäck.
Wir beide hatten uns vorher verabredeten und in der kleinen Knopfstubn & Schmuckschmiede ist die Zeit während des Besuches der sympathischen Patchworkerin einfach stehen geblieben. Ute Heidorn ist eine wunderbare Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht und ein herzliches G`spür für Kunsthandwerk in sich trägt.
Ich mag es sehr gern, wenn ich von Bräuchen und Geschichten, der Kultur und den Menschen in anderen Ländern erfahren darf. Besonders interessant war Ute`s Erzählung von der Ostfriesischen Teekultur. Ich habe erfahren, was ein "Kluntje" ist und " ’n Wulkje". Außerdem weiß ich für was man eine Teeschaufel verwendet und was das Geheimnis des Teelöffels ist. Man trinkt in Friesland sehr gerne Tee und das ist eine richtige Zeremonie, welche die netten Gastgeber auch ihren lieben Gästen anbieten.
Ich habe während Ute`s`lebendiger Erzählung lächeln müssen und bin sehr neugierig geworden auf die eigens dafür verwendeten dünnwändigen flachen Porzellanschalen und auf die Leut im Friesland, welche ja einen herrlichen Dialekt sprechen.
Ute drückte mir das Buch von Anne Korporal "Van allns wat up hoch un Platt" in meine Hände und meinte dabei schmunzelnd: " Wenn Du es laut liest, dann verstehst Du auch was geschrieben ist." Plattdeutsch, nennt sich diese Sprache. Wir in Österreich verstehen ja auch die Vorarlberger gor ned, wenn die erst richtig loslegen.

Liebe Ute, Danke für Deinen überaus netten Besuch. Die Zeit war einfach viel zu kurz, doch wir werden uns bestimmt wiedersehen!

Ich wünsche Dir noch einen recht schönen Aufenthalt in Österreich und eine glückliche Zeit mit den Menschen, die Dir auf Deinem Weg begegnen!

Herzlichst
Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

 

Ute Heidorn ist Geschäftsführerin von Freelancer in Papenburg; Heilpraktikerin für Psychotherapie;
Referentin ADS-Hilfe Oldenburg; Coach bei "Schule Sorglos" und Kursleiterin an der VHS ( ...nur so nebenbei erwähnt).
Eine Frau, die ihr Leben lebt und dabei aus ihrem ganzen Inneren strahlt! Ein Menschlein, dass einen einfach verzaubert und in seinen magischen Bann zieht. Schön Dir zu begegnen, liebe Ute!
 
Kontakt: https://www.xing.com/profile/Ute_Heidorn

Zu Besuch bei der Puppenmutti
" Seit meiner Kindheit spielen Puppen eine große Rolle für mich!"

schwärmt die Puppenmutti Erika Mühlbachler.

 

Strahlende Augen, weiche Locken, putzige Kleider und ein süßer rosaroter Schmollmund - ich lächelte als Erika Mühlbachler die Türe öffnete und ich die unzähligen süßen Puppen erblickte. Viele Erinnerungen an meine eigene blond gelockte Puppe kamen in mir träumerisch hoch.

 

Puppen erwärmen das Herz. Puppen bringen einem zum Lächeln. Puppen schenken Erinnerungen. Puppen sind lebendig.
Puppen haben viele Namen und Erika Mühlbachler ist eine Puppenmutti mit Leidenschaft.
" Jede Puppe hat ihren Namen von mir bekommen! Das ist Franziska, sie ist meine Lieblingspuppe!" lacht die Puppensammlerin und nimmt die schöne alte Porzellanpuppe mit dem kastanienbraunen Locken auf ihren Arm.

 

Das beliebteste und auch das älteste Spielzeug der Welt sammelt die gebürtige Pregartnerin seit Kindesbeinen an.
" Wie bist du denn eigentlich auf die Idee gekommen Puppen zu sammeln, liebe Erika?", fragte ich die sympathische Puppenliebhaberin.
" Ich glaube, seit ich ein Kind war," erinnert sich die 80jährige Puppenmama zurück. "Man wollte mich fotografieren und hat mir eine Puppe in die Hände gedrückt. Als ich dann aufgestanden bin, fiel die Puppe zu Boden und zerbrach. Ich glaube das hat mich geprägt." lacht sie.

 

An die 645 Puppen nennt die begeisterte Puppensammlerin aus Pregarten ihr eigen. "Aber die Kleineren sind da gar nicht mitgezählt." teilt sie mir mit.

Die Puppen kommen aus aller Herren Länder der Welt. Teils sind es Erinnerungsstücke aus Urlaubstagen, welche Erika mitgebracht hat und sie deutet dabei auf " SNORRE", welcher aus Skandinavien kommt. Aber auch besonders liebe Menschlein, die von Erika`s Leidenschaft wissen, nehmen Puppen von ihren Reisen mit.
Auf Flohmärkten, in Second-Hand Läden oder auch die Puppenbörse besucht die rüstige 80jährige Dame und findet ihren Schatz allemal auch im verborgensten Kästchen.
Sogar von der Müllhalde hat Erika einige Puppenkinder, die sie sorgfältig reingt, geduldig repariert und liebevoll mit handgenähten oder selbstgestrickten Kleidern versieht.

 

"Die Puppenkleider nähe ich selber. Das macht mir jede Menge Spaß. Ich sehe in Katalogen oder Zeitschriften nach, wie die Puppe angezogen ist und versuche die Kleider nach ihrem original zu nähen." erklärt sie mir, während sie mich in die Handarbeitsstube der Puppenwerkstatt führt.
Bänder- Spitzen - Borten - kleine Puppenschühlein- Gummiringe - blaue und braune Puppenglasaugen - Kleber - Nadeln - unterschiedliche Stoffe, Knöpfe und vielerlei Bastelutensilien und Werkmaterialien finden sich auf und in den einzelnen Laden des Arbeitstisches.

Öffnet Erika ein Schränkchen im Haus, so lachen einem unzählige Puppengesichter freundlich entgegen.Sogar Bierkrüge mit Puppenmotive finden sich bei der jahrelangen Sammlerin in ihrer nosalgischen Küche.

 

Die Vielfalt der einzelnen Puppen ist erstaunlich. Von den frühen Holzpuppen über deutsche und französische Porzellanpuppen, dem Münchner Kindl bis zur neuzeitigen Monster-Barbie findet man in Erika`s Puppenwelt eine erinnerungsreiche Schatzkiste.
Von ganz ganz miniklein bis hin zu einer kleinkind großen Puppe hat Erika eine große umfangreiche Palette an Puppen in ihrem Häuschen angesammelt.
Die Puppenmama ist außerdem eine Expertin und erzählt mir von Käthe Kruse, Schildkröt und den vielen unterschiedlichsten Puppentypen.

" Da drüben hab ich eine Puppe, die hat drei Gesichter. Das ist sehr selten. Am Kopf hat sie einen Ring, den man drehen kann und damit das Gesicht einstellen kann. Ich glaube sie stammt aus dem Jahre um 1930." erklärt sie mir und deutet mit dem Finger auf eine Puppe in der Vitrine.

 

Ein wunderbares Hobby, welchem sich Erika Mühlbachler verschrieben hat. Ihre Nichten und Neffen dürfen mit ausgewählten Puppen, Teddybären und Kasperle spielen und Erika schenkt den Kleinen damit eine ganz wunderbare Erinnerung an die Puppenmama

 

"Puppenspielen ist das Einzige was sich gegen die Zeit stellt und wird immer in Mode bleiben.Puppen erwärmen die Herzen eines jeglichen Alters."

 

Liebe Erika, ich bedanke mich bei Dir ganz herzlich, dass ich Dich in Deiner fantastischen Puppenwelt besuchen kommen durfte. Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude und Herzkraft bei Deinem überaus liebenswerten Hobby!

 

Mit verknopften lieben Grüßen Eure Sabine,
Die Knopfmacherin, welche Euch sehr gerne von der kleinen Stadt Pregarten erzählt und den lieben Menschen die darin wohnen.

 

Foto`s : Helmut Hehenberger

Bild könnte enthalten: 6 Personen, Personen, die lachen, Innenbereich

LED für unsere Straßenbeleuchtung
Pregarten plant eine Umweltschutz-Initiative zur Reduzierung der Energiekosten.

 

In den letzten Wochen wurde in den Dämmerungsstunden der schöne Park rund um die Kirche ein bisschen mehr besucht, als an anderen Tagen.
Hans und Gerti sind nicht mehr oder weniger verliebter gewesen, um Händchen halten auf der Parkbank zu sitzen und dabei dem romantischen Vogelgezwitscher Gehör zu schenken ;) ... nein, das lag eher an Ralf Sallaberger`s LED Umfrage für die Energie-Einsparung der Straßenbeleuchtung.
Der engagierte Energie-Experte ließ infolge einer Testreihe im Juni bei einigen Straßenlaternen im Kirchenpark die Leuchtmittel auswechseln und tauschte diese gegen die energiesparenden LED-Lampen aus. Die LED-Technologie kann je nach Lampentyp bis zu 70 Prozent Energie einsparen. Um so die Qualität der LED Leuchtmittel zu testen und Erfahrungen über die richtigen Farbtemperaturen und Lichtstärken zu bekommen, lud der Fachmann in gemeinsamer Arbeit mit Herrn Bürgermeister Anton Scheuwimmer und Stadtrat DI (FH) Werner Philipp die Pregartner Bürgerinnen und Bürger ein aktiv mitzumachen und ihre Meinung mitzuteilen, welche Lichtstärken und Farbtemperaturen diese bevorzugen möchten.
Ralf ist derzeit bei der Auswertung der vielen anonymen Umfragekarten.
Ich finde es einfach großartig, wenn Menschen sich für die Umwelt einsetzen. Wagen den ersten Schritt zu setzen und ihre Nächsten mit ihrer Idee und ihrem Gedankengut anstecken.

Tja, die Pregartner sind schon etwas ganz Besonderes
...Übrigens die kleine Knopfstubn & Schmuckschmiede hat bereits im Lädchen auf die energiesparenden Leuchtmittel umgerüstet und sich von dem Profi kompetent beraten lassen.

Viele liebe Grüße
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

Bild könnte enthalten: 1 Person, lächelnd, steht, Baum, Himmel, Gras, im Freien und Natur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Der Löwe von Aspern"
Viele kennen ihn in Pregarten.
Viele gehen an ihm vorbei.
Doch -kennt Ihr eigentlich seine Geschichte?

 

Heut -
ganz ganz früh am Morgen, als die meisten Bewohner des kleinen Städtchens Pregarten noch in ihren Betten friedlich schlummerten, da hab ich meine Kamera und mein Stativ geschnappt und bin wohl gelaunt zu der kleinen Knopfstubn & Schmuckschmiede gegangen. In dem nach frischem Brot duftenden Bäckersladen tauschte ich mit der freundlichen Verkäuferin ein paar Worte aus, als sie mir mein Frühstückskipferl in die Hand drückte.
Während ich den Kirchenaufgang entlang schlenderte fiel mein Blick, wie seit meiner Kindestagen an, auf den großen steinernen Löwen, welcher wie ein aufmerksamer Wächter das Geschehen besonnen beobachtet.


Majestätisch - Würdevoll - Ehrenvoll,
so wirkt das alte Kriegerdenkmal auf mich.

 

Der Löwe war ursprünglich Teil des Kriegerdenkmals im Kirchenpark von Pregarten, welches 1921 errichtet wurde. Im Jahre 1958 wurde ein neues (von Erwin Meisel entworfenes) Kriegerdenkmal im Park gebaut und der Löwe an den Kirchenaufgang transferiert.
1993 renovierte der Kameradschaftsbund den Löwen und es wurde eine Erinnerungstafel angebracht.

 

Der Löwe ist eine Nachempfindung des "Löwen von Aspern"-Denkmals von Dominik Fernkorn, das in Aspern steht und an die Schlacht 1809 erinnert, in der Napoleon erstmals besiegt wurde. Der ruhende bzw. sterbende Löwe ist ein oftmals verwendetes Motiv bei Heldendenkmälern.

Die damals aus dem Erste Weltkrieg heimgekehrten Veteranen bemühten sich um die Errichtung eines Kriegerdenkmales für die gefallenen Söhne der Gemeinde. Dieses achtsame Bemühen wurde von dem Verschönerungsverein und der Liedertafel unterstützt. Als jedoch der Gemeindeausschuß zu keiner Entscheidung über eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde Prägarten am Bau gelangte, ließ Ing. Otto Watzl auf eigene Kosten im Kirchenpark östlich der Kirche ein Denkmal errichten.
Das Denkmal sollte ein Massengrab darstellen, auf dem ein erwachender Löwe ruht. Es hatte an der Vorderseite eine Tafel mit den Namen der Gefallenen. Auf der Rückseite fanden sich die Namen der Vermißten und war durch vier Steinpfeiler, welche mit Ketten verbunden waren, gesichert. 1958 wurde durch die Neueinrichtung eines Kriegerdenkmales für beide Weltkriege der Löwe entfernt und auf einen mit Steinen umrandeten Sockel am Kirchenaufgang aufgestellt.
Er wurde zur Attraktion für die Kinder, die zum Löwenreiten auf den Kirchenaufgang gehen.

 

Zum 125-jährigen Gründungsfestes wurde durch die Mitglieder des Kameradschaftsbundes unter Alois Seyr das Löwendenkmal restauriert und eine Granittafel mit einer Erinnerungstafel angebracht. Dies wurde im Jahre 1993 durchgeführt.

Warum " Der Schlacht von Aspern 1809" in der österreichischen Geschichte solch große Bedeutung zu geordnet wird, sei dem Mut der österreichischen Truppen zu verdanken. Durch ihren Einsatz gelang es, den seit über ein Jahrzehnt als unbesiegbaren Napoleon I. erstmals zu besiegen und damit psychiologisch den vielen unterdrückten Völkern in Europa Mut zum Freiheitskampf zu machen.

 Interessant ist eine Geschichte dazu: das seinerzeitige Kriegerdenkmal wurde von Ing. Otto Watzl gestiftet. Der dürfte eine schillernde, reiche Persönlichkeit gewesen sein. Die Quelle seines Reichtums lag immer im Dunkeln und gab Anlass zu Spekulationen bis hin zu Gerichtsverhandlungen.Er soll auch als Spion tätig gewesen sein (weil er eine Zeitlang in Amerika gelebt und gearbeitet hat). 1945 wurde er als Dolmetscher eingesetzt, solange Amerikaner in Pregarten waren. Ich habe Zeitungsberichte aus dem Jahr 1921 dazu gefunden. Jedenfalls hat er ein Haus im Aisttal gekauft und an dessen Stelle eine feudale Villa - die Watzl-Villa, heute Drobny-Villa, errichten lassen.

Es gibt im Stadtarchiv auch einen Prospekt, nach dem der Löwe offenbar bestellt worden ist.

In den späten 90-er Jahren hat die SPÖ Pregarten in einem Anflug von politischer Korrektheit die Geschichte wieder aufgewärmt und gefragt, ob man die Spende eines Spions in Pregarten ausstellen dürfe. Heinz Rammer, der damalige Obmann, hatte wohl von irgendwo die Geschichte aufgeschnappt und geglaubt, er könnte damit punkten. Er musste aber im Stadtblatt zugeben, dass es keine konkrete Hinweise auf eine Spionagetätigkeit gibt. Auch in den OÖN gab es dazu einen Artikel.

 

Der Löwe von Pregarten, einst ein ehrenhaftes Sinnbild ist bedauerlicherweise durch die verniedlichende Aufstellungsweise in seiner Aussagekraft stark beeinträchtigt.
Mir lag es heute einfach am Herzen Euch von dem geschichtstragenden Löwen aus Pregarten zu erzählen.
Und wenn Ihr an ihm vorüber geht, dann haltet doch kurz inne.

 

Ich danke Herrn #Erwin Zeinhofer (Archivar der Stadtgemeinde Pregarten und der  im März 2018  mit der Kulturmedaille des Landes Oberösterreich ausgezeichnet wurde), welcher mir diese zahlreichen Informationen zukommen ließ, dabei nicht darauf vergaß, auf die Erwähung "Geschichte zum Löwen" in der Ortschronik, Band 2, Ausgabe 1997 hinzuweisen.

 

Bevor ich in die Knopfstubn & Schmuckschmiede zurück kehrte, begegnete ich einer Frühaufsteherin. Marianne, die Gärtnerin war bereits eifrig beim Befüllen der Gießkannen, um den Blumen in dem schönen Kräutergarten von Pfarrer August Aichhorn einen erfrischenden nassen Morgengruß zu schenken!

 

"Es gibt viele wunderbare Menschen, die sich mit ihrem ganzen Sein schenken. Warum sie es tun? Weil sie es aus Liebe tun, gerne tun und glücklich dabei sind. Wisst Ihr, ich glaube es kann nichts Schöneres für einen Menschen selber geben, als ein Denkmal, das in den Herzen seiner Nächsten steht, wenn man sich lächelnd an ihn erinnert."

 

mit herzlichen verknopfenden Grüßen
Sabine, Die Knopfmacherin,
welche Euch von den lieben Menschen in und um Pregarten erzählt. Diesmal von einem Löwen mit einem mutigen Herzen!

 

Info: Erwin Zeinhofer, Verleihung der Kulturmedaille https://www.meinbezirk.at/…/kulturmedaille-fuer-erwin-zeinh…

"Die Menschen flüstern, sie ist eine Traumtänzerin, ein bunter Vogel, sie ist anders.

 

Ich lächle und sage,

ich bin ich!

 

Es ist wichtig im Leben, die Türe zu sich selbst zu öffnen. Sich zu finden und zu leben was man ist.

 

Denn nur das ist der Schlüssel

zu einem erfüllten Leben.

 

Manchmal muss man einen Spaziergang durch ein kaltes unfreundliches Regenwetter machen, um das Feuer der Wärme wohlwollend im Inneren seiner Selbst zu spüren.

 

 

 

Finde Dich und hab den Mut es auch zu leben.

 

Diese Kraft und unendliche Liebe Dich in Deinem ganzen wunderbaren wertvollen Sein anzunehmen, das wünsche ich Dir aus ganzem Herzen."

 

Sabine Krump,

Die Knopfmacherin

 

"Ich denke im Leben ist es wichtig, nicht nur passiv Zuschauer zu sein, sondern auch aktiv auf der Bühne zu spielen. Das Stück heißt Leben."

 

Sabine Krump

 

"Wenn das Herz erzählt, erzählt es mit Liebe, dann wird vieles lebendig."

Sabine Krump

Wunder sind allgegenwärtig!

"Weit oben, im Schein der hellen Sonne sehe ich meine bedeutungsvollen Bestrebungen und Vorhaben, die ich noch machen möchte. Auch, wenn ich sie nicht alle erreichen kann, so erfreue ich mich an ihrem Sein und fühle sie in der Wärme der Sonnenstrahlen. Ich kann mich im Licht erinnern und versuchen sie tagtäglich nahbarer zu machen."

 

Sabine Krump

 

Es gibt einen Ort in dir,
der liegt tief versteckt zwischen schlafen und wachen.
Es ist der Platz, wo die Träume geborgen und noch bei dir sind. Und dort ist es am Anfang immer dunkel, aber dann mit jedem Herzschlag erwächst das Leben heller strahlender in dir.
Was du dort findest?
Die Seele.
Denn deine Seele wird langsam geboren.
Sie wächst mit dir.

 

Sabine Krump

Der liebe Gott ruht in Fels und Stein,
er lacht durch die Blumen und Pflanzen,
er spricht durch die Tiere,
träumt in den warmen Sonnenstrahlen,
und erwacht in den Wellen des Wassers.
In den liebenden Herzen der Menschen offenbart er sich.

 

Sabine Krump

 

"Die Natur ist sich ihr eigener Gärtner und die Tiere passen sich der Natur an. Der Mensch hingegen muss gegen seine Natur kämpfen, damit uns die Natur erhalten bleibt. Wohl denn, wie kann der Mensch sich Gärtner der Natur nennen?"

 

 

Sabine Krump

Göttlichkeit, heißt nicht herrschen,
es bedeutet Liebe, Verständnis, Mitgefühl für alle Geschöpfe.

 

Sabine Krump

"An Altem und längst Vergangenem starr festhalten, das ist als ob Du in Captain Ahab`s Spuren wandelst und verzweifelt hinter
Moby Dick her jagst. Lass los!
Und liebe die Veränderung!"

  Sabine Krump

Wenn dich die Lüfte der Winde an einen Ort getragen haben, der dir nicht behagt, so entfalte deine Flügel und lass dich von den zarten Turbulenzen des Himmelsatems in neue Höhen tragen.

 

Sabine Krump