Die Hutmodistin und Die Knopfmacherin

 

Kreative Zeitgeister sind fantastische Menschen, welche das Leben bereichern und es bunt und vielseitig machen. Mit einem Meer der Begeisterung öffnen sie die Türen ihrer fantastischen Welt und zeigen einem andere Sichtweisen. Sie sind Seelenberührer und zaubern ein Leuchten in die Augen der Kleinwelter. Es sind die Phantasten mit ihrem goldenen Herzen und nicht die Fliegenbeinzähler, welche es vermögen die Welt zu verändern.
Mein Besuch bei der großartigen Hutmodistin und wunderbaren Maria Anderst ist mir eine ganz besondere Erinnerung geworden. Die bekannte Künstlerin und gelernte Hutmodistin führt ihren einzigartigen Hutsalon inmitten der oberösterreichischen Hauptstadt.

"Meine Kinderlein!“, so bezeichnet Maria Anderst ihre Hüte liebevoll. Mein Blick schweift neugierig in dem kleinen Hutsalon umher.
Unzählige Formen und Größen an Hüten, Arten und Stile, Farben und Modelle finden sich auf den hölzernen Hutdisplay und Wandhaken.
Jeder einzelne Hut ist von Frau Anderst entworfen worden und aus reiner Handarbeit genäht bzw. gesteckt.
Sorgfältig nehme ich einen ausgewählten Hut von dem Wandhaken ab und die Hutdesignerin setzt mir die Kappe richtig auf den Kopf.
Sie sieht mich musternd an und ich blicke in den Spiegel.

 

Ein Hut ist nicht nur bloß ein Hut, der dazu lediglich nur dient, um den Regen abzuhalten oder vor der Sonne zu schützen. Er kann die Persönlichkeit und den Ausdruck seiner Trägerin oder seines Trägers unterstreichen.
Die gelernte Modistin leitet ihre Hutmanufaktur seit 1976 in der Herrenstaße 8 in Linz.

Ihre wundervollen Hüte wurden bereits in Ascot und zum Geburtstag der Queen getragen.

 

Komm doch vorbei und tauche ein in die fantastische Welt der Hüte bei Maria Anderst!

lichst
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

zwirnknoepfe.jimdo.com

Foto: Helmut Hehenberger; begeisteter Hutträger

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen und Innenbereich

"Ich habe mein ganzes Genie in mein Leben getan;
in mein Werk nur mein Talent."
Oscar Wilde (irischer Schriftsteller 1854-1900)

 

Drei großartige Männer,
welche in den letzten Monaten sehr zuvorkommend an meiner Seite standen.

 

* Max Raber/Konzeption & Implementierung von Dokumenten Management für digitale Geschäftsprozesse;

 

* Kurt Kurzbauer/Chapter Director Consultant von BNI-Donautor und

selbstständiger Immobilien Vertrauenspartner 

STADT LAND FLUSS

https://www.slfi.at/

 

* Siegfried Bachner/Spezialist für Baumabtragungen, Forst- und Gartenpflege.

 

"Was einer macht und wie er es tut,
zeigt sein großes Können.
Doch,
warum er es macht, offenbart sein Herz und
zeigt seinen Charakter."

Danke!
Sabine Krump, Die Knopfmacherin

Foto: Helmut Hehenberger
von dem Kunstverein Kreativity Bild/Ton/Werk aus Alberndorf

Bild könnte enthalten: 4 Personen, einschließlich Kurt Kurzbauer, Personen, die lachen, Personen, die stehen, Schuhe und Bart

 

Hanf, das schlummernde grüne Gold

 

Sanft im Winde wiegend, von einem benachbarten Maisfeld beschützt, grüßt eine grüne filigrane Pflanzengestalt die sanft hügelige Landschaft des harmonischen Mühlviertels.


Von allen existierenden lebendigen Wesen unter den Pflanzen besitzt die grüne asiatische Blätterschönheit eine wundersame Heilkraft und offenbart sich dem Menschen in ihrer umfangreichen Art der nutzvollen Anwendung und großzügigen Verwendung.

 

Seit mehr als 10.000 Jahren kennen die Menschen die umstrittene Nutz- und Heilpflanze #Hanf. Die Ur-Völker aus Asien schätzten an der Nutzpflanze die unverwüstlichen Fasern der langen Stiele, welche sie gekonnt zu Seile drehten und den betörenden Reiz der betäubenden Wirkung durch das Cannabis.

 

Nahrhafte schmackhafte Samen der Hanfpflanze, welche einen Reichtum an Proteine, Kohlenhydrate und Fette sowie einen hohen Anteil an Ballaststoffen und verschiedenen Vitaminen und wertvollen Mineralien aufweisen, fanden in der täglichen Mahlzeit ihren kostbaren Platz.
Aber man muss sich sputen möchte man die Samen des Hanfes ernten, denn die Vögel lieben den Samenstand der Hanfpflanze und ein Feld ist bald halbleer gepickt.

 

Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Aroma des gepressten, dunkel grün schimmernden Hanföl. Dieses birgt einen eigentümlichen Geschmack, doch mundet es den Feinschmecker nach neugierigem Versuchen vortrefflich.
Ein kleiner Tipp von mir persönlich zum Ausprobieren; mit etwas Hanföl kann man unschöne Narben sanft einreiben und dabei sorgfältig pflegen! Einfach ausprobieren.
Auch zum Ölziehen ist Hanföl sehr bekömmlich.

Hanföl wird auch in der Kosmetik verwendet, genau wie Mandel-,Avocado- und Jojobaöl. Durch seine sehr ölige Eigenschaft eignet es sich hervorragend für rissige, trockene oder beschädigte Haut und ist in Schutz-und Reinigungscremes für die Arbeiten im Freien ein sehr wertvoller Bestandteil.

 

Durchdringt man den Nebel der Vergangenheit, so stösst man auf die überlieferte Ausdrucksweise "Galgenkraut". Hanffasern wurden einst bei der Herstellung der Seile verwendet, mit denen man Verbrecher erhängte. Es war eine Galgenschlinge aus einem Hanfstrick, welche der Henker den zum Tode verurteilten Personen am Tag ihrer Hinrichtung um den Hals legte. Im Englischen bezeichnete man die Übeltäter schon bald als "Hanfsamen" oder " Hanfstrecker". Die hinterbliebenen Witwen  erhielten den Volksmundigen Namen "Hanfenwitwen".

Abgeleitet davon entstand das Sprichwort: "Besser den Hanf in den Händen, als am Halse."

War jemand seit früher Jugend an  dem Galgen angetan, so sprach man ihn an mit ".. für den Hanf gewachsen sein".

 

Das nur in den Blüten der weiblichen Pflanze Cannabis folium befindliche THC- Tetrahydrocannabinol mit seiner magische Auswirkung verlieh der universiellen Arzneipflanze auch den Namen „ Glückspflanze“.
Das „Opium des kleinen Mannes“ und ist durch seine betäubende Eigenschaft eine sehr umstrittene und mit Vorsicht eingenommene Drogenpflanze geworden. Weltweit kennen die Menschen den Hanf auch unter dem gewonnenen Rauschgift Marihuana. Das Haschisch fällt unter das Betäubungsmittelgesetz.

 

Ein reich gefülltes Füllhorn an gesundheitlichem Nutzen schenkt die älteste Drogen- und Heilpflanze Cannabis der Menschheit, welcher nahe mit dem Hopfen verwandt ist. Medizinisch richtig eingesetzt kann dieser bei Krebspatienten durch den Inhaltsstoff THC eine sehr beruhigende Wirkung und positive Eigenschaft auf die Chemotherapie haben. Bei einer Befragung von betroffenen
Patienten stellte man nach einer medizinisch überwachten Versuchsreihe fest, dass auftretende Nebenwirkungen und Schmerzen stark verringert wurden. Die dosierte Droge regte unter anderem bei den erkrankten Propanden den Appetit an und brachte somit eine positive Beisteuerung zur Genesung der Krankheit bei. Im Gegenzug zu jenen Patienten, die ohne einer Teilbeigabe von Cannabis dieser Therapie unterzogen wurden.

Wusstest ihr, dass die Deutschen von einen  der Ersten waren, welche sich für den Import von der Hanfpflanze stark machten. Im Jahre 1855 kamen hunderte Tonnen von Marihuana und Haschisch aus Übersee im Hamburger Hafen an und wurde medizinisch eingesetzt.

 

Das weite offene Hanf-Feld inmitten dessen ich stehe und mir der erfahrene aus dem Mühlviertel stammende Kräuterpädagoge Helmut Hehenberger zeigte, ist Nutzhanf/ Cannabis sativa.
Diese Kulturart ist eine THC-freie Sorte und findet seine Verwendung von den Hanfbauern aus der Region hauptsächlich zur Ölgewinnung oder zur Papierherstellung. Wirtschaftlich gehaltenen Hof- und Nutztieren reicht man Nutzhanf als nahrhaftes Futtermittel, auf Grund seines hohen Gehaltes an Mineralien, Proteinen und Vitaminen.

 

Ein junger Hanf-Experte wies mich darauf hin, dass Cannabis sativa der "Aufputschende" und der Cannabis indica der "Beruhigende" Hanf ist und das sativa ebenso THC enthalten kann. Danke, für diese Info, welche ich gerne in meinem Bericht an Interessierte weitergebe.


"Fimmel" oder "Femmel", so heißt die männliche nieder wachsende Pflanze. Das Erscheinungsbild dieser männlichen Ausführung ist dünn und bildet nur wenig Blätter aus, im Gegenteil als die weibliche Pflanze " Mäsch" oder "Hänfin".
Prüft man die Blattachsel der Pflanze erkennt man kleine, runde Kugeln in der Blattachsel, welche charakteristisch für eine männliche Pflanze sind. Die weibliche Hanfpflanze erkennt man leicht an Ihrem mit dünnem weißen Haar bewachsenen Blütenkelch, die meistens nach oben (zum Licht hin) abstehen. Wenn die Blüten der weiblichen Pflanze ein paar Tage alt sind, kann man den harzigen Blütenstaub erkennen, der auf die obersten kleinen Blättchen fällt und dort haften bleibt. Eine weibliche Cannabis-Pflanze sieht gesund aus und verfügt über viele Äste.

 

Vermerken möchte ich gerne auf die bodenverbessernde Optimierung durch den Anbau von Hanf auf ausgelaugten und verhärteten Ackerböden. Die robuste einjährige zweihäusige/diözische Kulturpflanze erreicht eine stattliche Wuchshöhe von einem halben Meter bis zu zu einer maximalen Höhe von 4 Meter. Augenmerk möchte ich auf die Bedeutung der filigranen heilkräftigen Wurzeln des Hanfes legen. Mit einer Wurzeltiefe von 1,50 m verankert sich die sonnen- und wärmeliebende Pflanze mit sicheren Halt im Boden. Das viel verzweigte fein fasrige Wurzelsystem der Kulturpflanze verschafft durch dessen Wirkung dem verdichtetem und ausgelaugtem Erdenbeet eine auflockernde verbesserte Bodenstruktur. Daher ist die Miteinbringung der Ur-Nutzpflanze Hanf absolut wichtig und unablässig. Neben wichtigen Nutzpflanzen wie Phacelia, Lupinen, unterschiedlichen Kleearten, die zur Gründüngung eingesetzt werden ist auch Hanf durchaus denk- und verwendbar.

 

Die stetige Neugierde des Menschen verbunden mit dem schnellen Technologiefortschrittes der Neuzeit verdanken wir die Erfindung von landwirtschaftlichen Nutzgeräten und Fahrzeugen. Diese Gerätschaften des modernen Menschen sind eine unterstützende Errungenschaft und vereinfachen die anstrengende Arbeit in den ländlichen Hofbetrieben wesentlich. Einer bedeutenden neuen Aufgabe, dem der Mensch nun gegenübersteht, ist die damit verbundene Verdichtung und entstehende Auslaugung der landwirtschaftlichen genutzten Ackerböden. Tote Böden, durch die industrielle Ausbeutung wirtschaftlichen Wachstums aus Profitgewinn.


Das sanfte harmonische Bebauen von Feldern und Ackerland steht im Hintergrund. Doch es gibt Hoffnung für Mutter Natur. Ausgenommene bewusste Landmänner legen Wert auf die Natürlichkeit des Ursprunges. Zurück zur Natur ist ihre mobilisierende Devise. Ein sanftes Zurückbauen von Feuchtwiesen und naturnahen Gebieten wird wohl überlegt. Auch wird die Notwendigkeit einer Urbarmachung oder Kultivierung von zuvor naturbelassenen Gebieten in landwirtschaftlich nutzbare Fläche intensiv überdacht, um somit der Umwelt einen Neubeginn zu ermöglichen.

"In einer Hand voll fruchtbaren Boden gibt es mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde.", so steht es geschrieben.
Doch grabe heutzutage einmal in dem harten trockenen Ackerboden und gewahre bewusst wieviele Kleinstlebewesen, Insekten und Würmer du in deiner Hand erkennen kannst!
Humusabschwemmung bei Regenfällen ist ein allerorts großes Problem bei den ausgemergelten verdichteten Böden geworden.

Die Möglichkeit von einer kreuzweisen Umdenkrichtung sollte von den Verantwortlichen in Augenschein genommen werden bevor der Boden stirbt.
Die Erde ist uns nur geliehen! Es kommt auf uns darauf an, wie wir Mutter Erde unseren Kindern und Kindeskindern hinterlassen. JETZT schreiben wir die Zukunft. Handeln wir dementsprechend und werden wir uns dessen bewusst. Wir Menschen sind nicht nur für das verantwortlich was wir tun, sondern auch für das was wir nicht tun. Das sollte uns bewusst werden.

 

Manche mutige Naseweise stapfen begeistert in den ersten Pinoierschritten und erwecken voller Tatendrang schlafende Möglichkeiten. Findige Menschen entdecken in der Neuzeit nun wieder die Nutzung des Zellstoffes Hanf, der neben dem Leinen ein Hauptbestandteil von Papier war.

Im zwanzigsten Jahrhundert wurde ein wahrer Feldzug europaweit gegen den Hanf ins Leben gerufen, der zur Folge hatte, dass die Hanfpflanze in beinahe allen Ländern der Welt verboten wurde. Es waren keineswegs eine Einbildung von verrückten Kiffern, sondern das Ergebnis reiner Geldgier. Der Holzpapierindustrie waren die Hanfprodukte, die qualitativ hochwertiger und eine längere Lebensdauer hatten, vor allem das billigere Zeitungspapier aus Hanffasern, schlichtweg einfach lästig und so begannen sie mit der Diffamierung der wertvollen Nutzpflanze.

Es war in den dreißiger Jahren wo der Ruffmord durch die undifferenzierten Äußerungen von Harry J.Anslinger vom mordamerikanischen Federal Bureau of Narcotics eine fast hysterischen Ton erlangte.

Heutzutage wird Hanf dank mutigen Pioieren wieder rehabilitiert und der Anbau beginnt sich zu  lohnen.


Interessant ist auch zu wissen, dass Hanföl, Lignin, Hanfasern und -schäben nicht nur unglaublich universiell zu verwenden sind, sondern das diese auch zudem ziemlich günstig sind und außergewöhnlich profitabel produziert werden können.
Diese beeindruckenden Rohmaterialien aus Hanf können genutzt werden, um Tausende verschiedene Produkte zu erzeugen.
Die Nutzpflanze Hanf ist eine ausbaufähige Kulturbasis.
Nicht nur für Schiffs-Taue, Seile, Schnüre, Kordeln, Stoffe, Kleider, Bau- und Dämmstoffe, Heizungspellets, Papier, Karton, Verpackungsmaterialien oder in der modernen Medizin, sondern auch in der Kunststoffherstellung hält inzwischen die Nutzpflanze Hanf Einzug und ist ein absolutes up to dates Thema. Einzelne große namhafte Automobilhersteller verwenden den Rohstoff Hanf bereits in der modernen Autoindustrie.

 

Es gäbe noch unendlich viel mehr über die beachtenswerte Pflanze Hanf zu erzählen, wenn man sich ihrer bewusst wird und mit offenen Augen seine Umwelt wahr nimmt.

 

Das Liebesorakel:

So manches Mädchen, dass seine große Liebe sucht, sollte sich doch einmal in einem  magischen Hanfzauber an besonderen Tagen wie Valentinstag, dem Johannistag, Halloween und der Martinsnacht  versuchen.

Die Suchende findet sich an den ausgewählten Tagen von der Kirche aus direkt nach Hause und verstreut Hanfsamen. Dabei singt  sie: " Hanf sä`ich aus. Hanf bau ich an. Wer hinter mir zusammenrecht, der ist mein liebster Mann."

Ein Versuch kann ja nicht schaden!

 

 

Mit verknopfenden lieben Grüßen Eure Sabine,
Die Knopfmacherin, welche Euch sehr gerne von der kleinen Stadt Pregarten erzählt und den lieben Menschen die darin wohnen. Heute einmal von dem schlummernden grünen Gold aus der Pflanzenwelt.

 

Fotos: Helmut Hehenberger; Kräuterpädagoge; Märchen- und Geschichtenerzähler; KREATIVITY

Kontakt: http://www.kreativity.at/
https://zwirnknoepfe.jimdo.com/noch-mehr-interessante-mens…/

Bild könnte enthalten: 2 Personen, einschließlich Helmut Hehenberger, Personen, die lachen, Personen, die stehen, Pflanze, Baum, im Freien und Natur

 


 

Foto: Helmut Hehenberger, Kräuterpädagoge; Märchen- und Geschichtenerzähler

Während ich vertieft an der Knöpflerei sitze und bei einem schönen Herrenhemd aus gewebtem Leinenstoff auf persönlichen Kundenwunsch hin, die Knöpfe aus Kunststoff gegen handgearbeitete Zwirnknöpfe auswechseln darf, klopft es laut an der Tür. Fröhlich gelaunt tritt mit einem Sträußlein Blümchen in der Hand der größte und stärkste Mann den ich in und um ganz Pregarten kenne, in die Knopfstubn.
Hans, heißt der bärenstarke Kerl und er zwinkert mir zu:
"Wenn d`Eva-Maria auf Urlaub ist und du aloane bist, ja da muass doch ana auf di aufpassen!".
Grinst breit über das ganze Gesicht und streckt mir den wunderschönen Blumenstrauß entgegen.

"Jemand, der die Fähigkeit in sich trägt ein Lachen zu schenken, der wird nie alleine weinen."

Ja, so sind die Menschen in Pregarten.
Einfach füreinander da!
Danke für die wunderschönen Blumen, lieber Hans!

mit herzlichen Grüßen
aus der Knopfstubn & Schmuckschmiede,
Kirchenplatz 2, 4230 Pregarten,
die nun erst wieder am 10. September offiziell geöffnet ist.

 

 


https://zwirnknoepfe.jimdo.com/die-knopfstubn-der-kleine-o…/

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen und Schuhe

Im Zwergenreich und Märchenland

 

Wenn ihr diese Bilder seht, werden die meisten begeistert rufen "Ja, des kenn i! Des is de Grottenbahn am Pöstlingberg!"


Ich war " Zwergerlschneuzen" wie wir in Oberösterreich liebevoll sagen, wenn wir der Linzer Grottenbahn einen Besuch abstatten.


Ob klein, ob groß. Ob jung, ob alt.
Die Grottenbahn ist bei allen beliebt.
Ein erstauntes "Ahhh" ertönt aus allen Mündern, wenn der Drache Lenzibald zum Ersten Mal von seinen kleinen und großen Besuchern gesehen wird. Drei Runden dreht der elektrische Drachenzug in der schummrigen Grottenbahn, während man unter einem entzückendem "Ohhhh" abwechselnd zauberhafte Zwergenszenen aus dem Zwergenreich wahr nehmen kann. Das absolute Lichterglanzerlebnis erhält der Drachenreiter in der letzten Runde, denn dann steht die Zwergenhöhle im Glanz von abertausend bunter Lichter und strahlender Eiskristalle, die von der Decke hängen ujnd leuchtende Augen schenken.

 

Beim Besuch des unterirdischen Märchenkeller, welcher seit 1950 geöffnet ist, findet man sich in der Nachbildung des Hauptplatzes um die Jahrhundertwende 1900 ein. In den Seitenstraßen- und Gassen finden sich liebevolle dargestellte einzelne Märchenszenen in den Grottennischen ein. Die Figuren sind zum größten Teil menschengroß und mit Begeisterung entdeckt man das kleine Rumpelstielzchen, welches schadenfroh um das flackernde Feuer tanzt.

Märchen sind etwas Wunderbares und ich frage mich, was wohl Hänsel und Gretel, Rübezahl, Dornröschen, Hans im Glück und all diese wundersamen Wesen tun, wenn die Menschlein allesamt nach Hause gehen und schlafen...

 

Kurz zur Geschichte der Grottenbahn:
Es war im Jahre 1897 da erwarb die damalige #Tramway- und Elektrizitätsgesellschaft Linz-Urfahr (TEG) das bereits 1830 erbaute Fort Pöstlingberg der maximilianischen Befestigungsanlage und in einem der Befestigungstürme wurde die Bergstation der Pöstlingbergbahn eingerichtet. Auf Betreiben des damaligen Betriebsdirektors der TEG, Franz Scheinig, wurde 1906 in einem weiteren Turm die Grottenbahn errichtet.


Am 6. August 1906 wurde die „Elektrische Turmbahn am Pöstlingberg“ eröffnet und bis heute schenkt sie ihren Besucher viele liebe Erinnerungen.

Als kleines Mäderl fuhr ich einst begeistert mit dem Drachenzug und bis heute ist dem Zauber der #Pöstlingbergbahn um keinen Grad geschmälert worden.
Natürlich bin ich wieder mit Lenzibald gefahren, habe Eis verkostet und in der schönen barock-römisch-katholische Pfarr-und #Wallfahrtskirche "#Basilika zu den Sieben Schmerzen Mariä" auf der Kuppe des Pöstlingberges habe ich inne gehalten.

Eine kleine Erinnerungsmedaille habe ich mir geprägt und der überwältigende Ausblick aus dem wunderschönen Gastgarten des gediegenen Pöstlingsberg-Schlössl rundete meinen Ausflug ab.

"Die Grottenbahn am Pöstlingberg, wer sie einmal besucht hat, dem bleibt ihr Zauber und Charme für immer im Herzen allgegenwärtig und unvergessen."

  lichst Eure Sabine, Die Knopfmacherin, welche Euch heute in das Schatzkistchen des Mühlviertels sehen hat lassen.

 

TIPP:

Sehr empfehlenswert zum Einkehren! Das #Pöstlingbergschlössl
Info: http://poestlingberg.at/


Die #Grottenbahn: https://www.linzag.at/…/grottenbahnpoestlingb…/grottenbahn_2

 

Foto: Helmut Hehenberger
Foto mit Medaillon: Bilder aus dem Werbeflyer der Linzer Grottenbahn, welche zur freien Entnahme als Erinnerung von den Besuchern mitgenommen werden können.
DANKE!

"Kluntje"und " ’n Wulkje"

 

Von ganz hoch oben im Norden Deutschlands, da kam die Niedersächsin heute vormittag angereist. Die feudale Frau war auf der Durchreise zu ihrer lieben Freundin in Niederösterreich, streifte dabei die verträumte Stadt Pregarten im Mühlviertel und hatte den warmen Sonnenschein im Handgepäck.
Wir beide hatten uns vorher verabredeten und in der kleinen Knopfstubn & Schmuckschmiede ist die Zeit während des Besuches der sympathischen Patchworkerin einfach stehen geblieben. Ute Heidorn ist eine wunderbare Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht und ein herzliches G`spür für Kunsthandwerk in sich trägt.
Ich mag es sehr gern, wenn ich von Bräuchen und Geschichten, der Kultur und den Menschen in anderen Ländern erfahren darf. Besonders interessant war Ute`s Erzählung von der Ostfriesischen Teekultur. Ich habe erfahren, was ein "Kluntje" ist und " ’n Wulkje". Außerdem weiß ich für was man eine Teeschaufel verwendet und was das Geheimnis des Teelöffels ist. Man trinkt in Friesland sehr gerne Tee und das ist eine richtige Zeremonie, welche die netten Gastgeber auch ihren lieben Gästen anbieten.
Ich habe während Ute`s`lebendiger Erzählung lächeln müssen und bin sehr neugierig geworden auf die eigens dafür verwendeten dünnwändigen flachen Porzellanschalen und auf die Leut im Friesland, welche ja einen herrlichen Dialekt sprechen.
Ute drückte mir das Buch von Anne Korporal "Van allns wat up hoch un Platt" in meine Hände und meinte dabei schmunzelnd: " Wenn Du es laut liest, dann verstehst Du auch was geschrieben ist." Plattdeutsch, nennt sich diese Sprache. Wir in Österreich verstehen ja auch die Vorarlberger gor ned, wenn die erst richtig loslegen.

Liebe Ute, Danke für Deinen überaus netten Besuch. Die Zeit war einfach viel zu kurz, doch wir werden uns bestimmt wiedersehen!

Ich wünsche Dir noch einen recht schönen Aufenthalt in Österreich und eine glückliche Zeit mit den Menschen, die Dir auf Deinem Weg begegnen!

Herzlichst
Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

 

Ute Heidorn ist Geschäftsführerin von Freelancer in Papenburg; Heilpraktikerin für Psychotherapie;
Referentin ADS-Hilfe Oldenburg; Coach bei "Schule Sorglos" und Kursleiterin an der VHS ( ...nur so nebenbei erwähnt).
Eine Frau, die ihr Leben lebt und dabei aus ihrem ganzen Inneren strahlt! Ein Menschlein, dass einen einfach verzaubert und in seinen magischen Bann zieht. Schön Dir zu begegnen, liebe Ute!
 
Kontakt: https://www.xing.com/profile/Ute_Heidorn

"Menschen, die nur arbeiten finden keine Zeit zum Träumen.

Doch nur wer träumt, dem können sich Wunder offenbaren."

Sabine Krump

Zuerst wollte er nicht,
dann hat er mich bei der Hand genommen
und ist mit mir in den Keller gegangen.
Es war dunkel.
Der Raum war kalt.
Ich stand in der Ecke.
Dann hat er zwei Schlagstöcke genommen
und...
ein Trommelwirbel!
Gestern nachmittag wurde ich wahrlich überrascht.
Ich lernte Wolfgang den Kapellmeister kennen, welcher seit Kindesbeinen an Schlagzeug spielt.
Bei solch einem grandiosem Rhythmus tanzen sogar die Stühle und Einmachgläser im Keller mit
Was mich aber noch mehr freute war, als er mich einlud neben ihm auf dem Klavierhocker Platz zu nehmen und meine Finger mit kindlicher Neugierde über die weißen und schwarzen Tasten des Pianos streifen zu lassen. Ich darf wieder kommen und an dem Blues-Stück weiter lernen, welches er anschlug und mir gekonnt vorspielte. WOW!....
und... ich habe eine Einladung zu einem besonderen Musikkonzert der Trachtenkapelle im November erhalten. Sehr gerne komme ich nach Waldburg ins schöne Mühlviertel.

Man braucht nicht Grenzen überschreiten und weit entfernte Orte und Länder besuchen, um Neues zu entdecken. Es liegt in dir selber mit offenen Herzen und Augen Begegnungen und Dinge NEU zu sehen. Vieles wird Alltäglich, weil es uns gefällig und gewöhnlich wird, doch ..... auch eine kleine Blume mag uns das Universum zeigen, wenn wir bereit dazu sind.
Vergiss doch, das dies ein Gänseblümchen zu deinen Füßen ist. Namen vergessen - und einfach die Schönheit aufnehmen und du wirst das kleine Käferlein entdecken, dass inmitten der wunderschönen zarten Blüte krabbelt.
Menschen, die nur arbeiten finden keine Zeit zum Träumen. Doch nur wer träumt, dem können sich Wunder offenbaren.

Ich wünsche Euch die Welt mit neuen Augen zu sehen!

lichst Eure Sabine, Die Kopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

Kontakt:
zwirnknoepfe.jimdo.com
Foto: Richard Schramm
Info: http://www.tmk-waldburg.at/index.php…

 

Mehr von Wolfgang, dem Kapellmeister erfährt ihr später!

Bild könnte enthalten: 1 Person, lächelnd, Innenbereich

Zu Besuch bei der Puppenmutti
" Seit meiner Kindheit spielen Puppen eine große Rolle für mich!"

schwärmt die Puppenmutti Erika Mühlbachler.

 

Strahlende Augen, weiche Locken, putzige Kleider und ein süßer rosaroter Schmollmund - ich lächelte als Erika Mühlbachler die Türe öffnete und ich die unzähligen süßen Puppen erblickte. Viele Erinnerungen an meine eigene blond gelockte Puppe kamen in mir träumerisch hoch.

 

Puppen erwärmen das Herz. Puppen bringen einem zum Lächeln. Puppen schenken Erinnerungen. Puppen sind lebendig.
Puppen haben viele Namen und Erika Mühlbachler ist eine Puppenmutti mit Leidenschaft.
" Jede Puppe hat ihren Namen von mir bekommen! Das ist Franziska, sie ist meine Lieblingspuppe!" lacht die Puppensammlerin und nimmt die schöne alte Porzellanpuppe mit dem kastanienbraunen Locken auf ihren Arm.

 

Das beliebteste und auch das älteste Spielzeug der Welt sammelt die gebürtige Pregartnerin seit Kindesbeinen an.
" Wie bist du denn eigentlich auf die Idee gekommen Puppen zu sammeln, liebe Erika?", fragte ich die sympathische Puppenliebhaberin.
" Ich glaube, seit ich ein Kind war," erinnert sich die 80jährige Puppenmama zurück. "Man wollte mich fotografieren und hat mir eine Puppe in die Hände gedrückt. Als ich dann aufgestanden bin, fiel die Puppe zu Boden und zerbrach. Ich glaube das hat mich geprägt." lacht sie.

 

An die 645 Puppen nennt die begeisterte Puppensammlerin aus Pregarten ihr eigen. "Aber die Kleineren sind da gar nicht mitgezählt." teilt sie mir mit.

Die Puppen kommen aus aller Herren Länder der Welt. Teils sind es Erinnerungsstücke aus Urlaubstagen, welche Erika mitgebracht hat und sie deutet dabei auf " SNORRE", welcher aus Skandinavien kommt. Aber auch besonders liebe Menschlein, die von Erika`s Leidenschaft wissen, nehmen Puppen von ihren Reisen mit.
Auf Flohmärkten, in Second-Hand Läden oder auch die Puppenbörse besucht die rüstige 80jährige Dame und findet ihren Schatz allemal auch im verborgensten Kästchen.
Sogar von der Müllhalde hat Erika einige Puppenkinder, die sie sorgfältig reingt, geduldig repariert und liebevoll mit handgenähten oder selbstgestrickten Kleidern versieht.

 

"Die Puppenkleider nähe ich selber. Das macht mir jede Menge Spaß. Ich sehe in Katalogen oder Zeitschriften nach, wie die Puppe angezogen ist und versuche die Kleider nach ihrem original zu nähen." erklärt sie mir, während sie mich in die Handarbeitsstube der Puppenwerkstatt führt.
Bänder- Spitzen - Borten - kleine Puppenschühlein- Gummiringe - blaue und braune Puppenglasaugen - Kleber - Nadeln - unterschiedliche Stoffe, Knöpfe und vielerlei Bastelutensilien und Werkmaterialien finden sich auf und in den einzelnen Laden des Arbeitstisches.

Öffnet Erika ein Schränkchen im Haus, so lachen einem unzählige Puppengesichter freundlich entgegen.Sogar Bierkrüge mit Puppenmotive finden sich bei der jahrelangen Sammlerin in ihrer nosalgischen Küche.

 

Die Vielfalt der einzelnen Puppen ist erstaunlich. Von den frühen Holzpuppen über deutsche und französische Porzellanpuppen, dem Münchner Kindl bis zur neuzeitigen Monster-Barbie findet man in Erika`s Puppenwelt eine erinnerungsreiche Schatzkiste.
Von ganz ganz miniklein bis hin zu einer kleinkind großen Puppe hat Erika eine große umfangreiche Palette an Puppen in ihrem Häuschen angesammelt.
Die Puppenmama ist außerdem eine Expertin und erzählt mir von Käthe Kruse, Schildkröt und den vielen unterschiedlichsten Puppentypen.

" Da drüben hab ich eine Puppe, die hat drei Gesichter. Das ist sehr selten. Am Kopf hat sie einen Ring, den man drehen kann und damit das Gesicht einstellen kann. Ich glaube sie stammt aus dem Jahre um 1930." erklärt sie mir und deutet mit dem Finger auf eine Puppe in der Vitrine.

 

Ein wunderbares Hobby, welchem sich Erika Mühlbachler verschrieben hat. Ihre Nichten und Neffen dürfen mit ausgewählten Puppen, Teddybären und Kasperle spielen und Erika schenkt den Kleinen damit eine ganz wunderbare Erinnerung an die Puppenmama

 

"Puppenspielen ist das Einzige was sich gegen die Zeit stellt und wird immer in Mode bleiben.Puppen erwärmen die Herzen eines jeglichen Alters."

 

Liebe Erika, ich bedanke mich bei Dir ganz herzlich, dass ich Dich in Deiner fantastischen Puppenwelt besuchen kommen durfte. Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude und Herzkraft bei Deinem überaus liebenswerten Hobby!

 

Mit verknopften lieben Grüßen Eure Sabine,
Die Knopfmacherin, welche Euch sehr gerne von der kleinen Stadt Pregarten erzählt und den lieben Menschen die darin wohnen.

 

Foto`s : Helmut Hehenberger

Bild könnte enthalten: 6 Personen, Personen, die lachen, Innenbereich

LED für unsere Straßenbeleuchtung
Pregarten plant eine Umweltschutz-Initiative zur Reduzierung der Energiekosten.

 

In den letzten Wochen wurde in den Dämmerungsstunden der schöne Park rund um die Kirche ein bisschen mehr besucht, als an anderen Tagen.
Hans und Gerti sind nicht mehr oder weniger verliebter gewesen, um Händchen halten auf der Parkbank zu sitzen und dabei dem romantischen Vogelgezwitscher Gehör zu schenken ;) ... nein, das lag eher an Ralf Sallaberger`s LED Umfrage für die Energie-Einsparung der Straßenbeleuchtung.
Der engagierte Energie-Experte ließ infolge einer Testreihe im Juni bei einigen Straßenlaternen im Kirchenpark die Leuchtmittel auswechseln und tauschte diese gegen die energiesparenden LED-Lampen aus. Die LED-Technologie kann je nach Lampentyp bis zu 70 Prozent Energie einsparen. Um so die Qualität der LED Leuchtmittel zu testen und Erfahrungen über die richtigen Farbtemperaturen und Lichtstärken zu bekommen, lud der Fachmann in gemeinsamer Arbeit mit Herrn Bürgermeister Anton Scheuwimmer und Stadtrat DI (FH) Werner Philipp die Pregartner Bürgerinnen und Bürger ein aktiv mitzumachen und ihre Meinung mitzuteilen, welche Lichtstärken und Farbtemperaturen diese bevorzugen möchten.
Ralf ist derzeit bei der Auswertung der vielen anonymen Umfragekarten.
Ich finde es einfach großartig, wenn Menschen sich für die Umwelt einsetzen. Wagen den ersten Schritt zu setzen und ihre Nächsten mit ihrer Idee und ihrem Gedankengut anstecken.

Tja, die Pregartner sind schon etwas ganz Besonderes
...Übrigens die kleine Knopfstubn & Schmuckschmiede hat bereits im Lädchen auf die energiesparenden Leuchtmittel umgerüstet und sich von dem Profi kompetent beraten lassen.

Viele liebe Grüße
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

Bild könnte enthalten: 1 Person, lächelnd, steht, Baum, Himmel, Gras, im Freien und Natur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Der Löwe von Aspern"
Viele kennen ihn in Pregarten.
Viele gehen an ihm vorbei.
Doch -kennt Ihr eigentlich seine Geschichte?

 

Heut -
ganz ganz früh am Morgen, als die meisten Bewohner des kleinen Städtchens Pregarten noch in ihren Betten friedlich schlummerten, da hab ich meine Kamera und mein Stativ geschnappt und bin wohl gelaunt zu der kleinen Knopfstubn & Schmuckschmiede gegangen. In dem nach frischem Brot duftenden Bäckersladen tauschte ich mit der freundlichen Verkäuferin ein paar Worte aus, als sie mir mein Frühstückskipferl in die Hand drückte.
Während ich den Kirchenaufgang entlang schlenderte fiel mein Blick, wie seit meiner Kindestagen an, auf den großen steinernen Löwen, welcher wie ein aufmerksamer Wächter das Geschehen besonnen beobachtet.


Majestätisch - Würdevoll - Ehrenvoll,
so wirkt das alte Kriegerdenkmal auf mich.

 

Der Löwe war ursprünglich Teil des Kriegerdenkmals im Kirchenpark von Pregarten, welches 1921 errichtet wurde. Im Jahre 1958 wurde ein neues (von Erwin Meisel entworfenes) Kriegerdenkmal im Park gebaut und der Löwe an den Kirchenaufgang transferiert.
1993 renovierte der Kameradschaftsbund den Löwen und es wurde eine Erinnerungstafel angebracht.

 

Der Löwe ist eine Nachempfindung des "Löwen von Aspern"-Denkmals von Dominik Fernkorn, das in Aspern steht und an die Schlacht 1809 erinnert, in der Napoleon erstmals besiegt wurde. Der ruhende bzw. sterbende Löwe ist ein oftmals verwendetes Motiv bei Heldendenkmälern.

Die damals aus dem Erste Weltkrieg heimgekehrten Veteranen bemühten sich um die Errichtung eines Kriegerdenkmales für die gefallenen Söhne der Gemeinde. Dieses achtsame Bemühen wurde von dem Verschönerungsverein und der Liedertafel unterstützt. Als jedoch der Gemeindeausschuß zu keiner Entscheidung über eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde Prägarten am Bau gelangte, ließ Ing. Otto Watzl auf eigene Kosten im Kirchenpark östlich der Kirche ein Denkmal errichten.
Das Denkmal sollte ein Massengrab darstellen, auf dem ein erwachender Löwe ruht. Es hatte an der Vorderseite eine Tafel mit den Namen der Gefallenen. Auf der Rückseite fanden sich die Namen der Vermißten und war durch vier Steinpfeiler, welche mit Ketten verbunden waren, gesichert. 1958 wurde durch die Neueinrichtung eines Kriegerdenkmales für beide Weltkriege der Löwe entfernt und auf einen mit Steinen umrandeten Sockel am Kirchenaufgang aufgestellt.
Er wurde zur Attraktion für die Kinder, die zum Löwenreiten auf den Kirchenaufgang gehen.

 

Zum 125-jährigen Gründungsfestes wurde durch die Mitglieder des Kameradschaftsbundes unter Alois Seyr das Löwendenkmal restauriert und eine Granittafel mit einer Erinnerungstafel angebracht. Dies wurde im Jahre 1993 durchgeführt.

Warum " Der Schlacht von Aspern 1809" in der österreichischen Geschichte solch große Bedeutung zu geordnet wird, sei dem Mut der österreichischen Truppen zu verdanken. Durch ihren Einsatz gelang es, den seit über ein Jahrzehnt als unbesiegbaren Napoleon I. erstmals zu besiegen und damit psychiologisch den vielen unterdrückten Völkern in Europa Mut zum Freiheitskampf zu machen.

 Interessant ist eine Geschichte dazu: das seinerzeitige Kriegerdenkmal wurde von Ing. Otto Watzl gestiftet. Der dürfte eine schillernde, reiche Persönlichkeit gewesen sein. Die Quelle seines Reichtums lag immer im Dunkeln und gab Anlass zu Spekulationen bis hin zu Gerichtsverhandlungen.Er soll auch als Spion tätig gewesen sein (weil er eine Zeitlang in Amerika gelebt und gearbeitet hat). 1945 wurde er als Dolmetscher eingesetzt, solange Amerikaner in Pregarten waren. Ich habe Zeitungsberichte aus dem Jahr 1921 dazu gefunden. Jedenfalls hat er ein Haus im Aisttal gekauft und an dessen Stelle eine feudale Villa - die Watzl-Villa, heute Drobny-Villa, errichten lassen.

Es gibt im Stadtarchiv auch einen Prospekt, nach dem der Löwe offenbar bestellt worden ist.

In den späten 90-er Jahren hat die SPÖ Pregarten in einem Anflug von politischer Korrektheit die Geschichte wieder aufgewärmt und gefragt, ob man die Spende eines Spions in Pregarten ausstellen dürfe. Heinz Rammer, der damalige Obmann, hatte wohl von irgendwo die Geschichte aufgeschnappt und geglaubt, er könnte damit punkten. Er musste aber im Stadtblatt zugeben, dass es keine konkrete Hinweise auf eine Spionagetätigkeit gibt. Auch in den OÖN gab es dazu einen Artikel.

 

Der Löwe von Pregarten, einst ein ehrenhaftes Sinnbild ist bedauerlicherweise durch die verniedlichende Aufstellungsweise in seiner Aussagekraft stark beeinträchtigt.
Mir lag es heute einfach am Herzen Euch von dem geschichtstragenden Löwen aus Pregarten zu erzählen.
Und wenn Ihr an ihm vorüber geht, dann haltet doch kurz inne.

 

Ich danke Herrn #Erwin Zeinhofer (Archivar der Stadtgemeinde Pregarten und der  im März 2018  mit der Kulturmedaille des Landes Oberösterreich ausgezeichnet wurde), welcher mir diese zahlreichen Informationen zukommen ließ, dabei nicht darauf vergaß, auf die Erwähung "Geschichte zum Löwen" in der Ortschronik, Band 2, Ausgabe 1997 hinzuweisen.

 

Bevor ich in die Knopfstubn & Schmuckschmiede zurück kehrte, begegnete ich einer Frühaufsteherin. Marianne, die Gärtnerin war bereits eifrig beim Befüllen der Gießkannen, um den Blumen in dem schönen Kräutergarten von Pfarrer August Aichhorn einen erfrischenden nassen Morgengruß zu schenken!

 

"Es gibt viele wunderbare Menschen, die sich mit ihrem ganzen Sein schenken. Warum sie es tun? Weil sie es aus Liebe tun, gerne tun und glücklich dabei sind. Wisst Ihr, ich glaube es kann nichts Schöneres für einen Menschen selber geben, als ein Denkmal, das in den Herzen seiner Nächsten steht, wenn man sich lächelnd an ihn erinnert."

 

mit herzlichen verknopfenden Grüßen
Sabine, Die Knopfmacherin,
welche Euch von den lieben Menschen in und um Pregarten erzählt. Diesmal von einem Löwen mit einem mutigen Herzen!

 

Info: Erwin Zeinhofer, Verleihung der Kulturmedaille https://www.meinbezirk.at/…/kulturmedaille-fuer-erwin-zeinh…

"Die Menschen flüstern, sie ist eine Traumtänzerin, ein bunter Vogel, sie ist anders.

 

Ich lächle und sage,

ich bin ich!

 

Es ist wichtig im Leben, die Türe zu sich selbst zu öffnen. Sich zu finden und zu leben was man ist.

 

Denn nur das ist der Schlüssel

zu einem erfüllten Leben.

 

Manchmal muss man einen Spaziergang durch ein kaltes unfreundliches Regenwetter machen, um das Feuer der Wärme wohlwollend im Inneren seiner Selbst zu spüren.

 

 

 

Finde Dich und hab den Mut es auch zu leben.

 

Diese Kraft und unendliche Liebe Dich in Deinem ganzen wunderbaren wertvollen Sein anzunehmen, das wünsche ich Dir aus ganzem Herzen."

 

Sabine Krump,

Die Knopfmacherin

 

"Ich denke im Leben ist es wichtig, nicht nur passiv Zuschauer zu sein, sondern auch aktiv auf der Bühne zu spielen. Das Stück heißt Leben."

 

Sabine Krump

 

"Wenn das Herz erzählt, erzählt es mit Liebe, dann wird vieles lebendig."

Sabine Krump

Wunder sind allgegenwärtig!

"Weit oben, im Schein der hellen Sonne sehe ich meine bedeutungsvollen Bestrebungen und Vorhaben, die ich noch machen möchte. Auch, wenn ich sie nicht alle erreichen kann, so erfreue ich mich an ihrem Sein und fühle sie in der Wärme der Sonnenstrahlen. Ich kann mich im Licht erinnern und versuchen sie tagtäglich nahbarer zu machen."

 

Sabine Krump

 

Es gibt einen Ort in dir,
der liegt tief versteckt zwischen schlafen und wachen.
Es ist der Platz, wo die Träume geborgen und noch bei dir sind. Und dort ist es am Anfang immer dunkel, aber dann mit jedem Herzschlag erwächst das Leben heller strahlender in dir.
Was du dort findest?
Die Seele.
Denn deine Seele wird langsam geboren.
Sie wächst mit dir.

 

Sabine Krump

Der liebe Gott ruht in Fels und Stein,
er lacht durch die Blumen und Pflanzen,
er spricht durch die Tiere,
träumt in den warmen Sonnenstrahlen,
und erwacht in den Wellen des Wassers.
In den liebenden Herzen der Menschen offenbart er sich.

 

Sabine Krump

 

"Die Natur ist sich ihr eigener Gärtner und die Tiere passen sich der Natur an. Der Mensch hingegen muss gegen seine Natur kämpfen, damit uns die Natur erhalten bleibt. Wohl denn, wie kann der Mensch sich Gärtner der Natur nennen?"

 

 

Sabine Krump

Göttlichkeit, heißt nicht herrschen,
es bedeutet Liebe, Verständnis, Mitgefühl für alle Geschöpfe.

 

Sabine Krump

"An Altem und längst Vergangenem starr festhalten, das ist als ob Du in Captain Ahab`s Spuren wandelst und verzweifelt hinter
Moby Dick her jagst. Lass los!
Und liebe die Veränderung!"

  Sabine Krump

Wenn dich die Lüfte der Winde an einen Ort getragen haben, der dir nicht behagt, so entfalte deine Flügel und lass dich von den zarten Turbulenzen des Himmelsatems in neue Höhen tragen.

 

Sabine Krump