In liebem Gedenken
Maria Anderst, eine wunderbare und sehr sympathische Frau, welche ich kennen lernen durfte, verstarb wie ich heute erst erfuhr, am 7. April 2019 im 77. Lebensjahr.
Die Spuren Ihres Lebens und die enorme kreative Schaffenskraft ihrer Hände hat die herausragende Modistin in ihren zauberhaften Hutkreationen mit leidenschaftlicher Hingabe ihrer großen Schöpfenskraft hinterlassen.
Ich danke für die verbundene Zeit, welche Maria Anderst mir schenkte und zuteil werden ließ.
 
Es sind die liebevollen Erinnerungen, welche kleinen glitzernden Funkelsterne gleichen und tröstend in unser trauerndes Herz leuchten. Sie schenken uns ein warmherziges Lächeln an unsere Lieben <3
 
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

Die Hutmodistin und Die Knopfmacherin

 

Kreative Zeitgeister sind fantastische Menschen, welche das Leben bereichern und es bunt und vielseitig machen. Mit einem Meer der Begeisterung öffnen sie die Türen ihrer fantastischen Welt und zeigen einem andere Sichtweisen. Sie sind Seelenberührer und zaubern ein Leuchten in die Augen der Kleinwelter. Es sind die Phantasten mit ihrem goldenen Herzen und nicht die Fliegenbeinzähler, welche es vermögen die Welt zu verändern.


Mein Besuch bei der großartigen Hutmodistin und wunderbaren Maria Anderst ist mir eine ganz besondere Erinnerung geworden. Die bekannte Künstlerin und gelernte Hutmodistin führt ihren einzigartigen Hutsalon inmitten der oberösterreichischen Hauptstadt.

"Meine Kinderlein!“, so bezeichnet Maria Anderst ihre Hüte liebevoll. Mein Blick schweift neugierig in dem kleinen Hutsalon umher.
Unzählige Formen und Größen an Hüten, Arten und Stile, Farben und Modelle finden sich auf den hölzernen Hutdisplay und Wandhaken.
Jeder einzelne Hut ist von Frau Anderst entworfen worden und aus reiner Handarbeit genäht bzw. gesteckt.
Sorgfältig nehme ich einen ausgewählten Hut von dem Wandhaken ab und die Hutdesignerin setzt mir die Kappe richtig auf den Kopf.
Sie sieht mich musternd an und ich blicke in den Spiegel.

 

Ein Hut ist nicht nur bloß ein Hut, der dazu lediglich nur dient, um den Regen abzuhalten oder vor der Sonne zu schützen. Er kann die Persönlichkeit und den Ausdruck seiner Trägerin oder seines Trägers unterstreichen.
Die gelernte Modistin leitet ihre Hutmanufaktur seit 1976 in der Herrenstaße 8 in Linz.

Ihre wundervollen Hüte wurden bereits in Ascot und zum Geburtstag der Queen getragen.

 

Komm doch vorbei und tauche ein in die fantastische Welt der Hüte bei Maria Anderst!

lichst
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk

zwirnknoepfe.jimdo.com

Foto: Helmut Hehenberger; begeisteter Hutträger

"In die Weite"
Der musizierende Faber und die Knopfmacherin

 

Funkelnde Eiskristallbäume säumen die mit einem Schneewall begrenzte Straße auf der ich fahre. Der Raureif verwandelt den Forst in ein weißes kaltes Band, das sich wie ein zartes Tuch über die sanften Hügel legt. Wie aus einem Märchenbuch meiner Kindheitstage scheint ein Zuckerbäcker mit weißem kaltem Puderschnee die glitzernden Dächer der Häuser bestreut zu haben. Die sanft schlummernden Dörfer und Ortschaften, welche ich hinter mir lasse, erinnern mich an Mutters gebackene süße Lebkuchenhäuser.
Aus unzähligen gefrorenen Wassertropfen wachsen schillernde Eiszapfen von den zinneren Dachrinnen und durchbrechen die Weite des klaren kühlen Fensterglases. Unter eisblauem Himmel begrüße ich das klirrend kalte, doch so wunderschöne Waldviertel.
 
Werner Kurzmann, Dichter - Komponist - Pianist und auch Sänger, wie er mir heute unter anderem erzählte, empfing mich in seiner Massivholz-Werkstätte in der schönen ehrwürdigen Altstadt Weitra aus dem verträumten Bandkramerlandl.
Während meine kalten Hände sich Wärme suchend, um die heiße Tasse Kaffee legten, ertönten im Hintergrund der Tischlerwerkstatt die musikalischen Klänge der Instrumentalmusik seiner Eigenkompositionen "In die Weite".
Auf meine Frage hin, wie es ihm in den Sinn kam, eine Musik-CD zu machen, lachte er und meinte:" Der Wunsch und mein Streben danach liegt schon sehr lange in mir. Und nach Deinem Besuch, dachte ich mir, warum eigentlich nicht!"
Wisst Ihr ich denke, manchmal führen uns die Wege einfach anders, als unser Kopf glaubt. Aber wichtig ist dabei, dass wir mutig Fuß vor Fuß setzen, damit wir mit unserem Herzen ans Ziel kommen.
Und das hat der Werner auch getan! Und das, ja das freut mich wirklich sehr.
 
Mit seinem ersten verdienten Geld kaufte sich der Tischlerlehrling sein langersehntes Tasteninstrument und begann interessiert zu Hause selbst Stücke einzuüben. Mit überaus großer Begeisterung spielte der junge Mann bei Tanz- und Unterhaltungsveranstaltungen mit, dabei lernte er Schritt für Schritt mehr und mehr dazu.
 
Auch das Singen begleitet Werner seit seiner Jugend an und in verschiedenen Chören findet der Tischlermeister einen beliebten Ausgleich zu seiner beruflichen selbstständigen Ausübung.
Musikrichtungen wie Jazz, Gospel, Pop, aber auch klassische Musik erlernt der 54jährige Waldviertler hingebungsvoll in diversen Chorseminaren, an denen er regelmäßig teilnimmt, sofern dies seine Arbeit zulässt.
 
1992/93 erhielt Kurzmann im Canisiusheim Horn Orgelunterricht und in den Jahren 2015 - 2017 begleitete er Musikkurse an der "Akademie Deutsche POP" in Wien in den Sparten Komposition und Arrangement. Aktuell nimmt der musizierende Faber Klavierunterricht bei Vera Zolkina, MMA.
 
Gemeinsam mit seiner Schwester Christa Stiedl, einer gelernten Musterzeichnerin und Textiltechnikerin, die sich der Acryl-Malerei verschrieben hat, eröffnen die Beiden mit Werners Musikerfreunden am 9.März 2019 in der Kulturwerkstätte Großschönau die Vernissage und Ausstellung FARB-TÖNE.
Das klingt auf jeden Fall sehr spannend!
 
Zu dem unterhaltendem bunten Quintett:
Werner Kurzmann (Klavier, Keyboards, Hammond Organ); Benedikt Habison (Akkustikgitarre, E-Gitarre, Guitalele); Johannes Neunteufel (Bassist, E-Bass http://www.johannesneunteufel.com/); Frater Johannes Paul Suchy (Cello) und Martin Rabl (Oboe).
 
Warum der Titel "In die Weite"?, frage ich Werner.
Lächelnd öffnet er die CD-Hülle und liest mir auf der Coverinnenseite sein Gedicht vor.
 
Herzverbunden
Dich erkunden
Mehr erfahren
Dich erkennen
Mein dich nennen
Ja dich.....
 
Tore auftun
Ich muss raus nun
IN DIE WEITE
Dann ich schreite
Gott mich leite
Ja mich...
 
Vorwärts sehen
Weiter gehen
Treppensteigen
Stehen bleiben
Blicke wechseln
Ja wir...
 
Werner Kurzmann
 
" In meinen Liederkompositionen, die nach und nach 1997 bis 2018 entstanden sind, versuche ich Stimmungen, Wahrnehmungen und Situationen einzufangen und diese in Melodien und Klängen auszudrücken."
 
Werner Kurzmann, ein Mann der seinen Weg geht. Mit Musik als Wegbegleiter und einen Lebensrucksack voll gepackt mit viel Mut und Fröhlichkeit!
 
Ich sage DANKE!
 
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
die Euch diesmal liebe Grüße aus Niederösterreich schickt.

Kontakt und CD-Bestellung direkt bei Werner Kurzmann:
Massivholzwerkstatt Kurzmann, Wilhelm Szabo Str. 230,
A- 3970 Weitra
http://www.massivholzwerkstatt.at/

Sabine Krump, zwirnknoepfe.jimdo.com
Knopfstubn &Schmuckschmiede, offene Werkstätte.

 

Eintauchen in den Zauber der vergangenen Weihnacht
 
 
Sanft geborgen im Schutze des Böhmerwaldes steht auf einer lichten Anhöhe im schlafenden Harrachstal bei Weitersfelden das Weihnachtshäuschen.
Vereinzelt durchbrechen einzelne Sacherl, Kleingehöfe und schlichte Häuser die unberührte Landschaft im Mühlviertel.
 
Grüne Tannenbäume, reich beschmückt mit hölzernen
Hängefiguren von Sternen, Englein und Schaukelpferden zieren den Eingang und begrüßen die ankommenden Besucher.
 
Das Weihnachtsmuseum von Franziska Windner lässt den Zauber der vergangenen Weihnacht in den Herzen der Menschen hell erwachen. In Ihrer großer Bescheidenheit und mit Ihrem enormen Feingefühl mag es die begeisterte Sammlerin von Weihnachtsschmuck aus alter Zeit, die interessierten Besucher in ihren Bann zu ziehen.
 
„Wie war denn das bei Euch damals zu Weihnachten? Erinnert Ihr Euch noch an Euer erstes persönliches Geschenk vom Christkinderl? Sind Euch noch die alten Bräuche bekannt?“ fragt sie die gebannt lauschenden Menschlein in der Runde, während der Führung in dem weihnachtlichen Flair.
Durch bewegende Erzählungen lässt Franziska Windner in ihrem privaten Weihnachtsmuseum im Harrachstal vergangene Erinnerungen an alte Weihnachtsbräuche aufleben. Die Weihnachtsexpertin zeigt neben dem historischen Christbaumschmuck aus verschiedenen Materialien auch Papierkrippen, altes Spielzeug und unzählige liebe Dinge, die an das Weihnachtsfest von früher denken lassen.
 
Wegen der großen Nachfrage hat Franziska Windner die Öffnungszeiten in der Weihnachtszeit erweitert. Die Museumsleiterin bitte jedoch um Verständnis, dass der Besuch des privat geleiteten Museums nur mit Führung möglich ist!
In der Zeit von 01. 12. 2018 bis 06. 01.2019 ist das Weihnachtsmuseum täglich geöffnet; Führung jeweils um 10 Uhr und 14 Uhr.
An Sonn- und Feiertagen wird eine zusätzliche Führung um 16 Uhr angeboten.
Abend- u. Sonderführungen gerne nach telefonischer Vereinbarung;
Von 07.01.19 bis 02.02.19 (Maria Lichtmess) jeden Samstag und Sonntag Führung jeweils um 10 Uhr und 14 Uhr; 03.02.19 bis 25.10.19 gerne nach telefonischer Vereinbarung.
Eintritt: freiwillige Spenden für die Erhaltung des Museums.
 
Neben dem weihnachtlich dekoriertem Puppenzimmer gibt es zur Zeit eine Sonderausstellung im Weihnachtsmuseum Harrachstal für all jene, denen alte Handarbeit am Herzen liegt.
Als Liebhaberin von alten Stickereien legte ich besonderen Augenmerk auf die diesjährige Ausstellung, welche den Namen “Nadel und Garn - alte textile Handarbeit”trägt. Wunderschöne von Hand feinst gearbeitete Leihgaben alter Spitzen, Borten und Bänder aus seltenen und sehr filigranen Klöppel-, Tesa-, Brüssler-, und Tüllspitzen sowie Richelieuarbeiten, Weißstickereien, Occhi und Irische Häkelspitzen wurden von Hüterinnen, der Ikonenmalerin Franzsika Windner anvertraut.
 
Meine Finger berührten sehr zart die bunte Gobelin- und feine Ajourstickerei. Erlesene Strick- und Häkelkreationen an Strümpfen und Damenhandschuhen, sowie mit Stickerei bedachte Weißwäsche und Spitzenkrägen an Blusen schließen den Kreis mit dem kostbaren Einblick in die textile Handarbeit von anno dazumal. Neugierig betrachte ich die einzelnen Kostbarkeiten und spüre wie feinst und filigran die einzelnen Spitzenborten und Häkelbänder gearbeitet sind. Setzt man sich mit den alten Handarbeiten aus vergangenen Tagen auseinander, dann fällt einem auf, mit wie viel Liebe, Sorgfalt, Feingefühl, Geschick, Geduld und Zeitaufwand die fleißigen Mädchen und tüchtigen Frauen diese Werkstücke angefertigt haben.
 
Die Redensart "Vom Fleck weg heiraten", kommt von früher und hatte folgende Bedeutung; Die heiratsfähigen jungen Mädchen mussten ihrer zukünftigen Schwiegermutter ein Stück Stoff zeigen, auf dem sie genäht, gestopft und gestickt hatten. Dies war ein sichtbares Zeichen ihres Geschickes und handwerklichen Fähigkeit.Nach dem wurde die Braut/Frau für den Sohn ausgewählt.
 
"Schon in den Grundschulen wurden Mustertücher und -bänder angefertigt. Sie dienten dem Erlernen, Üben, Sammeln und Merken textiler Techniken und Muster", erzählt uns die Museumsbesitzerin Franziska Winder, welche das kleine, aber sehr feine Museum mit viel Engagement und großer Leidenschaft seit 14 Jahren betreibt.
 
Mein Ausflugstipp für Euch ist ein Besuch im Weihnachtsmuseum Harrachstal bei Franziska Windner!
 
.. weil ich an das Christkinderl glaube!
 
Wünsche Euch eine schöne stade Zeit!
 
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
 
Poesie im Kunsthandwerk:
 
Kontakt: Weihnachtsmuseum Harrachstal - Franziska Windner
 
Harrachstal 43
A-4272 Weitersfelden
Tel: 43(0)7952/6406
Mobil: 43(0)664/4467100
Fax: 43(0)7952/6406
Mail: weihnachtsmuseum(at)aon.at
 
Foto: Helmut Hehenberger

 

 

Aktive Klimaschutzmaßnahmen und Reduktion von Betriebskosten

in der Straßenbeleuchtung!

AKTIVER UMWELTSCHUTZ und BETRIEBSKOSTEN REDUZIEREN!

 

Senat der Wirtschaft.  #Ralf Sallaberger kommuniziert folgend:

"Als #Energieberater bin ich der Spezialist für #Industrie-LED´s!

Reduzierung der Betriebskosten durch eine deutliche Senkung des #Energieverbrauches, bessere Lichtqualität am Arbeitsplatz und effiziente Straßenbeleuchtung von Sammelstraßen bis zu Wohngebieten und das alles ohne Investitionskosten.              Ein innovatives Konzept des oberösterreichischen Energieberaters Ralf Sallaberger macht´s möglich.

Unser Ziel: #UMWELTSCHUTZ leistbar zu machen und rasch umsetzen, denn die Zeit läuft!"

 

Umweltschutz und Klimaveränderung

 

Sind #Klimawandel und Umweltprobleme real?
Was tun wir um unsere #Erde zu retten?
Kann man die CO2-Emissionen soweit reduzieren, damit wir den Klimawandel bremsen können?
Kann man den steigenden Meeresspiegel, die Gletscher- und die Polschmelze noch verhindern?
Wie viele Millionen Menschen werden ihre Heimat durch Unwetter und Dürre noch verlieren?
Wird der Klimawandel und die daraus entstehenden Umweltproblme mich und meine Familie auch treffen?
Was werde ich Antworten, wenn meine Kinder mich folgendes Fragen: Papa, du hast ja vom Klimawandel gehört.
Was hast du damals dagegen unternommen? 

Welche Möglichkeiten haben wir, um die Folgen des Klimawandels zu lindern?

Seit einigen Monaten beschäftige ich mich sehr intensiv mit der Straßenbeleuchtung.
Laut Pressemitteilung aus dem Jahr 2010, Wirtschaftsminister, Österr. Gemeindebund, FEEI und Kommunalkredit, gibt es in Österreich ca. 1 Mio. Lichtpunkte.

Es sind bereits 10% bestehender Lichtpunkte auf LED umgerüstet. Ca. 900.000 Lichtpunkte werden noch mit traditionellen Leuchtmittel betrieben.
Lichtpunkt-Typen bis B1 können nach meiner Expertise sinnvoll saniert werden. Ca. 700.000 Lichtpunkte.

Diese Lichtpunkte verbrauchen in Durchschnitt jährlich ca. 307 GWh an Energie. 1 GWh = 1 Mio KWh
Das Einsparungspotential liegt bei ca. 210 GWh!
Das ist ein Einsparungspotential von 24.4 Millionen Euro  und ergibt eine Reduktion von ca. 60.000 TONNEN/CO2!

Dieses große Potential für den Umweltschutz und zur Reduzierung von Betriebskosten bzw. auch Steuerkosten gibt es umzusetzen. Mit einem Lichtleasing-Modell kann diese Umrüstung auch investionsfrei gestaltet werden!
Ein Faktor von ca. 35-40% von der monatlichen Energiekosten-Einsparung finanziert die Umrüstung!

Sehr viele Gemeinden können hier einen wertvollen Beitrag leisten.

Sprechen wir darüber!

Energieberatung Ralf Sallaberger, Parkstraße 1, 4230 Pregarten, Tel. 0664/3368400

Mail: strom@gewerbestrom.cc

 

Tun statt Reden

LED für unsere Straßenbeleuchtung

Pregarten engagiert sich aktiv für eine Umweltschutz-Initiative zur Reduzierung der Energiekosten.

 

In den letzten Wochen wurde in den Dämmerungsstunden der schöne Park rund um die Kirche ein bisschen mehr besucht, als an anderen Tagen.

Hans und Gerti sind nicht mehr oder weniger verliebter gewesen, um Händchen halten auf der Parkbank zu sitzen und dabei dem romantischen Vogelgezwitscher Gehör zu schenken ;) ... nein, das lag eher an Ralf Sallaberger`s LED Umfrage für die Energie-Einsparung der Straßenbeleuchtung.

Der engagierte Energie-Experte ließ infolge einer Testreihe im Juni bei einigen Straßenlaternen im Kirchenpark die Leuchtmittel auswechseln und tauschte diese gegen die energiesparenden LED-Lampen aus. Die LED-Technologie kann je nach Lampentyp bis zu 70 Prozent Energie einsparen. Um so die Qualität der LED Leuchtmittel zu testen und Erfahrungen über die richtigen Farbtemperaturen und Lichtstärken zu bekommen, lud der Fachmann in gemeinsamer Arbeit mit Herrn Bürgermeister Anton Scheuwimmer und Stadtrat DI (FH) Werner Philipp die Pregartner Bürgerinnen und Bürger ein aktiv mitzumachen und ihre Meinung mitzuteilen, welche Lichtstärken und Farbtemperaturen diese bevorzugen möchten.

Ralf ist derzeit bei der Auswertung der vielen anonymen Umfragekarten.

Ich finde es einfach großartig, wenn Menschen sich für die Umwelt einsetzen. Wagen den ersten Schritt zu setzen und ihre Nächsten mit ihrer Idee und ihrem Gedankengut anstecken.

Tja, die Pregartner sind schon etwas ganz Besonderes

...Übrigens die kleine Knopfstubn & Schmuckschmiede hat bereits im Lädchen auf die energiesparenden Leuchtmittel umgerüstet und sich von dem Profi kompetent beraten lassen.

 

Viele liebe Grüße

Eure Sabine, Die Knopfmacherin

Poesie im Kunsthandwerk

Knopfstubn & Schmuckschmiede, Pregarten, Kirchenplatz 2

Individuelle Öffnungszeiten, da wir eine offene Werkstätte sind: Meist Mo - Fr von 9.00 - 12.00 Uhr.

 

Fotos: Helmut Hehenberger


Die GoldSpinnerin vom Ybbstal

 

Hinter den sieben Bergen, wo Zwerge in einem geheimen Stollen inmitten der Opponitzer Wälder nach glitzernden Edelsteinen schürfen, der Jäger gern den süßen Kuchen der Großmutter nascht, der Wassermann in der weißen Schaumgischt des Ybbsflusses die Kinder grüßt und Baumwichtel an des Wanderers Schulter reisen, da wohnt am Rande des Dorfes die schöne Müllerstochter, welche es vermag aus Stroh Gold zu spinnen.

 

Sonja Raab hat sich mit Leib und Seele der GoldSpinnerei verschrieben. Das Wundersame daran - eine Schamanin, die sich der Klosterarbeit in absoluter Hingabe verschrieben hat.
Ihre liebe Großmutter nannte das kleine wilde Mädchen früher oft liebevoll "Rob`nboa" (Rabenbein) was übersetzt so viel bedeutet wie: "Göre" oder "schlimmes Kind". Später begegnete der jungen freidenkenden Frau der Rabe als Krafttier auf ihrem schamanischen Weg, der 15 Jahre lang dauerte, welcher in Kanada mit einem Inuit-Schamanen begann und erst vor Kurzem endete, als sie lernen durfte, dass viel mehr möglich ist wenn man sich nicht beschränkt.


„Ich stapfe in den Spuren meines verstorbenen Großvaters durch die Wälder, fühle mich zu Hause auf den Bergen, in den Schluchten und bin verwurzelt im Ybbstal. Eine Eingeborene!“ lacht sie. „Gerne nehme ich mir Zeit für Menschen die sich selbst suchen oder die etwas im Aussen suchen. Ich gehe ein Stück mit ihnen und zeige ihnen, dass es weder etwas zu suchen, noch etwas zu finden gibt.Ich lehre sie, den Flug zu geniessen. Allerdings nicht beruflich oder für Geld sondern weil das meine Aufgabe in diesem Leben ist.“, so die berufene Schamanin Sonja Raab.

 

Die heimatverbundene Mostviertlerin hat nun die Klosterarbeiten für sich entdeckt und spinnt in absoluter Stille und hochkonzentriert aus Messing- Silber- und Golddrähten feinste Blüten, Blätter und Ähren, verziert mit Swarowski-Steinchen, Wachs- und Glasperlen und alten Rosenkranzperlen.
„Es ist eine meditative Arbeit.“, sagt Sonja.“Die Gedanken beschränken sich auf`s Zählen der Drahtstücke und Perlen, auf`s Fädeln und Wickeln, Spinnen und Weben.“

 

Geschickt schmückt sie mit den Goldblüten nicht nur traditionell Heiligenbildchen, Hochzeitsfotos und Madonnen, sondern auch Jagdtrophäen, wie vergoldete Mufflon- Fuchs- Marder- Specht oder sonstige Tierschädel. So wird also die mittelalterliche, christliche Handwerkskunst der Klosterarbeiten mitgenommen in die Neuzeit und eingesetzt für schamanische Tierverehrungs-Schreine oder Trachten- Haarschmuck, Verzierung von Bilderrahmen oder in Holzdöschen zum Aufstellen auf dem hauseigenen Altar.
Sonja Raab, das „ Ybbstaler-Raabenweib“, wie sie sich auch noch nennt, verbindet Welten in ihrer einzigartigen Art und Weise!

 

„Die größte Freiheit ist, wenn man sein kann, was man ist.“ meint sie. Und sie ist nicht nur eine waschechte Ybbstalerin mit großem Herzen die gerne allein ist und gerne Zeit in Stille und mit sich selbst verbringt, sondern auch auf ihre ganz eigene Art gläubig und würde sich als spirituellen Menschen bezeichnen.
23 Jahre lang hat die dreifache Mutter sich mit Schamanismus beschäftigt, nicht nur gedanklich sondern auch im TUN.
Sie ist aus der Kirche ausgetreten, aber liebt alles was mit der "Himmelmutter" zu tun hat, mag Götter und Geister, Engel und Welten, auch Kirchen aus architektonischer Sicht, besucht auch gerne Friedhöfe, beschäftigt sich mit den Dingen zwischen Himmel und Erde, zwischen Leben und Tod- und überhaupt mit den ZWISCHENRÄUMEN im Besonderen. An ihr ist eine wahre Philosophin, oder eine mutige Theologin verloren gegangen, meinte kürzlich jemand.

 

Der Grat zwischen Heidentum und Christentum ist für sie so breit, da hat einiges Platz. Wenn man nun die schamanische Weltsicht (alles ist belebt und beseelt, vom Blatt bis zum Stein, vom Stern bis zum Fluss oder Berg) mit traditionell- klösterlichem Gottverständnis (ich da unten, er da oben) verwebt und das urtümlich Wilde (Knochen, Krafttiere, viele Welten und Ebenen, Geister und Dämonen, verschiedene Wirklichkeiten, Kreativität die aus dem Menschen heraussprudelt und gesehen, gefühlt und gelebt werden will) mit dem handwerklich Bodenständigen ( etwas erlernen, und mit Geduld und Hingabe dran bleiben und es dann auch erklären und in die Welt bringen und "vermarkten") zusammentut, entstehen Dinge, die den Boden mit dem Himmel verbinden und das spirituelle Sein um ganze Universen erweitern und zum ALL-Eins-Sein führen. Da ist dann vieles machbar. Das Spektrum pendelt irgendwo zwischen Mufflonschädeln, Heiligenfiguren, Stille, Geduld und Alleinsein, Gott und allem, was einem nur heilig sein kann. Es füllt Räume, schmückt Kraftobjekte, nimmt dem Religiösen nichts an seiner Heiligkeit und gibt doch dem Heidnischen mehr Kraft. Es wirken zwei Welten in der GoldSpinnerei.
Und diese zu vereinen, hat Sonja sich zur Aufgabe auferlegt. Vielleicht sogar, sie auszusöhnen. Endlich. Das Verbindende zwischen Christentum und Heidentum zu finden und nach aussen zu bringen. Denn alles was existiert sollte heilig sein. Alles sollte uns Wert sein, emporgehoben und geheiligt und geschmückt zu werden. Vom Blatt bis zum Stern. Vom Heiligen bis zum Tier. Feine goldene Drähte, Perlen und geschliffene Glassteine, Seidengarn, Goldfäden. Wie von Elfenhand gesponnen entstehen kleine Kunstwerke die so vielseitig einsetzbar sind, dass man im ersten Moment gar nicht weiß, was damit alles möglich gemacht werden kann. Die mittelalterliche Handwerkskunst der Klosterarbeiten bietet Raum für MEHR und WEITER. Heiliges soll verehrt werden.
Doch was ist DIR heilig?
Sonja hat genug Zeit, darüber nachzudenken.

 

Vier bis sieben Minuten braucht sie in etwa pro Blatt, pro Ähre, pro Blüte. 16 Einzelteile für ein Sträußchen. Mehrere Sträußchen in einem Bild und dazu noch der Hintergrund, die Borten, das Festnähen, der Rahmen, die Rückseite verblenden, das Vorbereiten, Drähte schneiden, wickeln, usw... 20 reine Arbeitsstunden kann man für eine Klosterarbeit in normaler Größe rechnen, etwa vierzig Stunden braucht eine Madonna im Glassturz. Noch gar keine Rede davon, wie aufwendig es ist, die Materialien und Werkzeuge zu besorgen, die man beileibe nicht in jedem Bastelladen oder Handarbeitsgeschäft bekommt. Brokat und Samtstoffe, Cardonette-Drähte, Garne, Stricknadeln, Zangen, Scheren, Bastelleim, Perlen in allen Größen, alte Rosenkränze und Ketten, Steine, Heiligenbildchen, Ikonenbilder, Goldhaubenstickseide und vieles mehr wird gebraucht. Und dann sind da noch die Tierschädel, die sie auf Flohmärkten kauft, räuchert, schamanisch bereist und dann mit Blattgold vergoldet.

 

Sonja Raab, eine große Frau, die Handarbeit mit besonderer Hingabe, Tiefe und Energie – die Verschmelzung uralter Traditionen zu einem heiligen Ganzen vereint.

 

„Was wir brauchen ist Kraft und Mut, damit wir Liebe und Leichtigkeit leben können.
Ausschlaggebend ist, woher wir unsere Kraft beziehen.Sie sollte aus der Natur kommen. Aus uns selbst. Wir sind Natur. Wenn wir uns dessen bewusst sind, verbinden wir uns mit allem was rundherum ist. Und gleichzeitig mit Gott.“
Sonja Raab

 

Danke!
Mit verknopften lieben Grüßen Eure Sabine,
Die Knopfmacherin, welche euch heute eine ganz besondere Freundin vorgestellt hat!

 

Kontakt zu Sonja Raab, Hauslehen 39, A- 3342 Opponitz
www.goldspinnerei.at
pottwal@gmx.at

Fotos: Helmut Hehenberger und Sonja Raab und
Zwirnknöpfe Sabine Krump

Besuch bei der Regimentsschneiderin

 

In der Knopfstubn & Schmuckschmiede steht seit kurzem diese wunderschöne alte Nähmaschine, welche mittels einem Riemen und Fußantrieb zu betätigen ist. Als kloanes Dirndl nähte ich meine ersten etwas wackeligen Stiche begeistert auf solch einer geschichtstragenden Trittbrett-Nähmaschine.  Und das Nähen wird heute meine Erzählung für Euch sein.

 

Mein Weg führt mich ins Hausruckviertel. Genauer in die harmonische Gemeinde Holzhausen.
#Holzhausen liegt auf 329 m Höhe im #Hausruckviertel und beinahe 80 Prozent der Gemeindefläche werden landwirtschaftlich genutzt.
Dort auf der vom Wind gegrüßten weiten Ebene wohnt die #Schneidermeisterin Uli Bauer. Bei unserem Treffen werde ich ihr einen ganz besonderen Auftrag erteilen.

Ulrike Gabriele Bauer ist selbstständige Schneidermeisterin und führt mit großer Hingabe und Leidenschaft eine eigene Schneiderwerkstatt.
Doch die Mitte Fünfzigerin ist keine gewöhnliche Schneiderin, wie ich von ihr überraschenderweise während des Gespräches erfuhr.


Die begeisterte Kleidermacherin näht mit Begeisterung seit Kindeshänden an.
"Ich wollte schon als kleines Mäderl eine Schneiderin werden!" strahlt Uli Bauer. "Mir wurde das Geschick fürs Nähen und Handarbeiten wahrlich in die Wiege gelegt."

Neben selbst entworfenen Designs näht Uli Bauer, Brautkleider, Trachtenmode, Alltagskleider und ändert die verschiedensten G`wandl der Kundinnen und Kunden wunschgemäß ab.
Außerdem ist sie die Schneiderin der #k.k. Landwehrinfanterieregiment Linz ( Schloß Ebelsberg) und näht nach historischen Vorlagen die in Auftrag gegebenen Uniformen. Was mich besonders neugierig machte.

 

Besonders am Herzen liegen der glücklichen Mama die Kleinen des Alternativen Kindergarten und die Kinder der Volksschule im Orte.
" Ich nähe mit den Kindern Hauben an der Filzmaschine.", erzählt sie mir. " Die Kinder können nach ihrem Besuch bei mir, ihre eigenen Mützen tragen." lacht sie.

Es ist der #Oberösterreicherin ein wichtiges Anliegen den Kindern und Jugendlichen den Zugang zum Handwerk zu ermöglichen.
" Eine Lehre hat Zukunft. Mehr denn je!" meint die selbstbewusste Frau.
"Gerne würde ich Lehrlinge ausbilden, ihnen eine Zukunft geben und das Schneider-Handwerk weiter lehren. Doch es scheitert an der Raumhöhe meiner Schneiderwerkstatt, welche nach den gesetzlichen Vorgaben 3 m sein muss.", schüttelt sie den Kopf.
....

Uli Bauer bietet unter dem Motto "Überrasche dich und deine Lieben mit einem selbstgemachten Stück, das genau (zu dir) passt" für Nähbegeisterte und solche die es werden wollen in Kleingruppen bis 7 Personen Nähkurse an.
" Die Bedeutung und die Wertschätzung der Kleidung wird bewusst. Selbermachen stärkt den Selbstwert! " sagt Uli.


Mit Herzblut und Leidenschaft lehrt, hütet und bewahrt Uli Bauer das Schneiderhandwerk.

Übrigens diesen Sonntag, den 28.Oktober 2018 könnt Ihr in der #Radiosendung "Mein liebstes Wirtshaus" von 12.00 - 14.00 Uhr Uli Bauer und viele interessante Menschlein anhören. Im Heurigen- Cafe "Alten Backhaus" in Oftering plaudern am Stammtisch neben dem sympathischen zwirnknopfhuttragenden Wirt Hannes Wild die liabn Gäst über dies und das.
Für Pferdeliebhaber findet auch am Sonntag beim Hannes Wild im "Alten Backhaus" (Hausleiten) ab 10:00 ein Frühschoppen zur Pferdeweihe statt.

 

Es tut sich viel, wenn Leitln zaumsitzen, g`miatlich plaudern und Ideen sprießen lassen.

In diesem Sinne!
Bleib außergewöhnlich und tue was Dich wirklich wirklich glücklich macht!

 

mit herzlichen verknopfenden Grüßen
Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk
zwirnknoepfe.jimdo.com

Foto: Helmut Hehenberger

 

Weitere Bilder auf meiner Fb-Seite : https://www.facebook.com/zwirnknopfe.sabinekrump

Info:
Uli Bauer, Schneidermeisterin, Nähkurse und mehr
https://www.ulibauer.at/

k.k. Landwehrinfanterieregiment Linz Nr. 2
http://www.linzer-zweier.at/

Radio: Mein Lieblingswirtshaus
https://ooe.orf.at/studio/stories/2548489/

Heuriger-Cafe "Altes Backhaus", Oftering, Familie Wild
https://zumaltenbackhaus.jimdo.com/

Vom Kardl scharln und vom Kardenstadl
Vom Kardenstriegel und von der Kardenmaschine

 

Das Karden- und Heimatmuseum in Katsdorf hält auf liebevolle Weise Geschichte von einst lebendig aufrecht.

Die Weberkarde ist eine Kulturpflanze im Gegensatz zu der heilkräftigenden wilden lilablühenden Karde. Die kultivierte zweijährige Rau-, Woll- oder Tuchkarde wird und wurde für die Woll- und Lodenverarbeitung verwendet. Persönlich ist mir die bis zu 2 m hohe Karde aus der Flachsverarbeitung bekannt, da sie zum Teilen der Faserstiele verwendet wurde.
Es gibt viele Unterscheidungsmerkmale, doch das Wesentlichste ist jedoch, dass bei der Weberkarde die Enden der Spreublätter nach hinten gekrümmt sind, so dass kleine Haken entstehen mit denen Wollstoffe aufgerauht werden. Außerdem erkennt man bei genauerem Hinsehen an dem Kardelkopf, dass bei der Weber-Karde die Hüllblätter waagrecht abstehen, während sie bei der Wilden Karde nach oben gebogen sind.

Die Karde wurde im unteren Mühlviertel angebaut und Katsdorf sowie auch Lungitz und einzelne angrenzenden Regionen waren eines der großen ertragreichen Anbaugebiete des unteren Mühlviertels. Die Karde wurde mannshoch und höher und hatte Seitenäste mit ca. 15 - 25 Blütenköpfen. Nach dem Abblühen wurden die Kardenknöpfe händisch abgeschnitten und in Körben (Zögern) gesammelt, was eine sehr anstrengende Arbeit war. Denn Bienen, Hummeln und Insekten lieben die kleinen üppigen Kardenblüten. Nur mit langärmligen Blusen und Hemden wagten sich die Frauen und Männer in die Felder.

Die Stängel der Kardel waren sehr hart und wurden daher mit eigenen Metallscheren, die mit Fetzen umwickelt wurden, um die Finger zu schonen geschnitten.
Die geernteten Karden wurden auf eigenen Kardentrocknungsböden, sogenannten "Kardldörr" getrocknet und mit hölzernen 5 zackigen Kardengabeln gewendet, wobei auch der Samen ausfiel. Der Samen wurde teilweise zur Weiterzüchtung verwendet, überschüssige Kardensamen wurde als Vogelfutter verkauft. Und die kleinen gefiederten Freunde freuten sich sehr im Winter kraftvolles Futter zu erhalten.

Nachdem die Karden gut getrocknet waren, wurden sie auf die richtige Länge , etwa 15 cm zugeschnitten. Das sogenannte „Kardenscharln“ erfolgte meist nach der Tagesarbeit. Dazu gab es spezielle kleine Kardenscheren, die man im Museum noch vorfindet.
Neben den Bewohnern des Hauses beteiligten sich teilweise angrenzende Nachbarn an dieser Arbeit. Dabei wurde die Karde von den harten Hüllblättern befreit und abgemasst. Anschließend wurden sie nach Größe sortiert.
Sehr anschauungsvoll wird die Heimarbeit des Kardl scharl im Kardenmusem nachgestellt. Herr Obmann Fritz Preinfalk gestattete mir auf der Eckbank in der Stubn Platz zu nehmen, zu lauschen und mit der Bäuerin und ihren tüchtigen Mägden gemeinsam mitzuarbeiten.

Im Spätherbst wurden die zugerichteten Karden zu den Kardensammelstellen gebracht. Diese gab es in u.a. St.Georgen/G., Untergaisbach, Pregarten (beim Kaufhaus Eichinger/Rammer- ehemals Kaufhaus Luftensteiner, Neumarkt. Dorthin kamen die Einkäufer der Tuchfabriken. Diese nützten die verschied-enen Verkaufsstellen um den Preis zu drücken. Dies führte zur Gründung der ersten landwirtschaftlichen Verkaufsgenossenschaft in Österreich.Diese wurde im Jahr 1896 in Katsdorf (Lungitz) gegründet. Für die Übernahme der Karden wurde ein sogenannter Kardenstadel errichtet.
Ein Modell dieses Kardenstadels im Maßstab 1:25, gebaut im Jahr 1996 von Ök. Rat Johann Kogler, St. Georgen; Dir. Dipl. Ing. Walter Wizany, St. Georgen und Hubert Huemer aus Katsdorf ist im Museum aufgebaut.
Geschichtstragende original Steinmauerreste von dem nordseitigen Kardenstadlfundament befindet sich im Garten der Familie Schelmbauer in Lungitz.

Die Arbeit des Kardenssortierens, Verpackens und teilweise Schneidens der benötigten Karden für die mechanischen Rollkarden-Raumaschine der Textilfabriken oblief zum größten Teil durch die flinken Hände der Frauen.
Auf einem der Fotos, könnt Ihr eine solche Rollkarden-Raumaschine sehen. Diese wurde verwendet um glatte Wolldecken aufzurauen und dadurch flauschig weich zu machen.


Herr Preinfalk hält einen Handstriegel in seinen Händen, der den gleichen Arbeitsvorgang tätigte.

In der Textilverarbeitung ist die Naturkarde heute weitgehend von der Stahlkarde abgelöst worden. Lediglich die Firma Steiner in der Ramsau verwendet für manche Arbeiten auch heute noch die Naturkarde neben der Stahlkarde.

Heute wird die Karde von manchen Blumenbindern für Gestecke verwendet. Weiters ist sie im KatsdorferWappen enthalten und ist auch auf der Katsdorfer Tracht als typisches Symbol aufgestickt.
Die Karde wird heute auch noch in der Naturheilkunde verwendet. Dort wurde sie bereits in schriftlichen Aufzeichnungen der Römern als entzündungs-hemmend angeführt.
Wolf Dieter Storl widmete der Wilden Karde das Buch " Boreolose" und in meinem Buch "Der Zwirnknopf oder In d`Knopfstubn eini`gschaut" berichte ich über meinen persönlichen Heilerfolg mit der Einwirkung der Wilden Karde bei Fersensporn.

Herr Preinfalk erzählte uns eine Menge über die Karden. Über die Geschichte der Brüderschaft der Tuchmacher bis hin zu dem gedruckten Notgeld im Zweiten Weltkrieg an dem die Karde in bedeutsamer Weise abgedruckt wurde.

Es gäbe noch jede Menge über die Karde zu erzählen, aber ich lade Euch gerne ein, doch das liebevoll geführte Kardenmusem in Katsdorf zu besuchen.
Eine Führung empfehle ich sehr, denn dann darf man auch aus Flachs Fäden machen.

Übrigens das kleine Tonpferdchen, dass Ihr auf einem Bild seht, stammt aus dem 15. Jahrhundert. Rainhard Hinterleitner hat das Tonpferdchen gefunden, es ist in einem sehr guten Zustand und diente als Kinderspielzeug. In Österreich sind an die 15 solcher Funde bekannt.


Im Katsdorfer Karden- und Heimatmuseum können seine Besuchern eine interessante Ur- und Frühgeschichtliche Sammlung entdecken.
Die Sammlung, welche im Wesentlichen von Herrn Josef Dorninger und Herrn Reinhard Hinterleitner dem Museum zur Verfügung gestellt wurde, umfasst Fundstücke aus der Jungsteinzeit über die Bronzezeit bis hin zur Eisenzeit, wobei es sich um Steinwerkzeuge und Keramikfragmente handelt.

Ich sage DANKE, für diese großartige und sehr persönliche Führung! Der gute Nußschnaps verabschiedete uns am späten Nachmittag aus dem Museumsgebäude und entließ uns in die warme Herbstsonne.

Ich hoffe, meine kleine Erzählung über den Besuch im Katsdorfer Kardenmuseum hat Euch neugierig gemacht und öffnet Euch ein Bewußtsein die Karde von einer anderen Seite zu betrachten.

Mit lichen verknopfenden Grüßen
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
Poesie im Kunsthandwerk


Foto: Helmut Hehenberger. Danke!
und Sabine Krump
Kontakt Heimatverein Katsdorf Karden- und Heimatmuseum: http://www.museum-katsdorf.at/Museum/

Buchtipp: https://zwirnknoepfe.jimdo.com/der-zwirnknopf-oder-in-d-kn…/

Quelle: Katsdorfer Heimatblätter; Die Karde, der Kardenanbau, die Karden-Genossenschaft in Oberösterreich; verfasst von Leo Reichl, im Novmeber 115 - August 2006. Heimatkundliche Schriftenreihe zur Geschichte des Raumes Katsdorf; Folge 11

 

 

 

Während ich vertieft an der Knöpflerei sitze und bei einem schönen Herrenhemd aus gewebtem Leinenstoff auf persönlichen Kundenwunsch hin, die Knöpfe aus Kunststoff gegen handgearbeitete Zwirnknöpfe auswechseln darf, klopft es laut an der Tür. Fröhlich gelaunt tritt mit einem Sträußlein Blümchen in der Hand der größte und stärkste Mann den ich in und um ganz Pregarten kenne, in die Knopfstubn.
Hans, heißt der bärenstarke Kerl und er zwinkert mir zu:
"Wenn d`Eva-Maria auf Urlaub ist und du aloane bist, ja da muass doch ana auf di aufpassen!".
Grinst breit über das ganze Gesicht und streckt mir den wunderschönen Blumenstrauß entgegen.

"Jemand, der die Fähigkeit in sich trägt ein Lachen zu schenken, der wird nie alleine weinen."

Ja, so sind die Menschen in Pregarten.
Einfach füreinander da!
Danke für die wunderschönen Blumen, lieber Hans!

mit herzlichen Grüßen
aus der Knopfstubn & Schmuckschmiede,
Kirchenplatz 2, 4230 Pregarten,
die nun erst wieder am 10. September offiziell geöffnet ist.

Im Zwergenreich und Märchenland

 

Wenn ihr diese Bilder seht, werden die meisten begeistert rufen "Ja, des kenn i! Des is de Grottenbahn am Pöstlingberg!"


Ich war " Zwergerlschneuzen" wie wir in Oberösterreich liebevoll sagen, wenn wir der Linzer Grottenbahn einen Besuch abstatten.


Ob klein, ob groß. Ob jung, ob alt.
Die Grottenbahn ist bei allen beliebt.
Ein erstauntes "Ahhh" ertönt aus allen Mündern, wenn der Drache Lenzibald zum Ersten Mal von seinen kleinen und großen Besuchern gesehen wird. Drei Runden dreht der elektrische Drachenzug in der schummrigen Grottenbahn, während man unter einem entzückendem "Ohhhh" abwechselnd zauberhafte Zwergenszenen aus dem Zwergenreich wahr nehmen kann. Das absolute Lichterglanzerlebnis erhält der Drachenreiter in der letzten Runde, denn dann steht die Zwergenhöhle im Glanz von abertausend bunter Lichter und strahlender Eiskristalle, die von der Decke hängen ujnd leuchtende Augen schenken.

 

Beim Besuch des unterirdischen Märchenkeller, welcher seit 1950 geöffnet ist, findet man sich in der Nachbildung des Hauptplatzes um die Jahrhundertwende 1900 ein. In den Seitenstraßen- und Gassen finden sich liebevolle dargestellte einzelne Märchenszenen in den Grottennischen ein. Die Figuren sind zum größten Teil menschengroß und mit Begeisterung entdeckt man das kleine Rumpelstielzchen, welches schadenfroh um das flackernde Feuer tanzt.

Märchen sind etwas Wunderbares und ich frage mich, was wohl Hänsel und Gretel, Rübezahl, Dornröschen, Hans im Glück und all diese wundersamen Wesen tun, wenn die Menschlein allesamt nach Hause gehen und schlafen...

 

Kurz zur Geschichte der Grottenbahn:
Es war im Jahre 1897 da erwarb die damalige #Tramway- und Elektrizitätsgesellschaft Linz-Urfahr (TEG) das bereits 1830 erbaute Fort Pöstlingberg der maximilianischen Befestigungsanlage und in einem der Befestigungstürme wurde die Bergstation der Pöstlingbergbahn eingerichtet. Auf Betreiben des damaligen Betriebsdirektors der TEG, Franz Scheinig, wurde 1906 in einem weiteren Turm die Grottenbahn errichtet.


Am 6. August 1906 wurde die „Elektrische Turmbahn am Pöstlingberg“ eröffnet und bis heute schenkt sie ihren Besucher viele liebe Erinnerungen.

Als kleines Mäderl fuhr ich einst begeistert mit dem Drachenzug und bis heute ist dem Zauber der #Pöstlingbergbahn um keinen Grad geschmälert worden.
Natürlich bin ich wieder mit Lenzibald gefahren, habe Eis verkostet und in der schönen barock-römisch-katholische Pfarr-und #Wallfahrtskirche "#Basilika zu den Sieben Schmerzen Mariä" auf der Kuppe des Pöstlingberges habe ich inne gehalten.

Eine kleine Erinnerungsmedaille habe ich mir geprägt und der überwältigende Ausblick aus dem wunderschönen Gastgarten des gediegenen Pöstlingsberg-Schlössl rundete meinen Ausflug ab.

"Die Grottenbahn am Pöstlingberg, wer sie einmal besucht hat, dem bleibt ihr Zauber und Charme für immer im Herzen allgegenwärtig und unvergessen."

  lichst Eure Sabine, Die Knopfmacherin, welche Euch heute in das Schatzkistchen des Mühlviertels sehen hat lassen.

 

TIPP:

Sehr empfehlenswert zum Einkehren! Das #Pöstlingbergschlössl
Info: http://poestlingberg.at/


Die #Grottenbahn: https://www.linzag.at/…/grottenbahnpoestlingb…/grottenbahn_2

 

Foto: Helmut Hehenberger
Foto mit Medaillon: Bilder aus dem Werbeflyer der Linzer Grottenbahn, welche zur freien Entnahme als Erinnerung von den Besuchern mitgenommen werden können.
DANKE!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 "Der Löwe von Aspern"

Viele kennen ihn in Pregarten.
Viele gehen an ihm vorbei.
Doch -kennt Ihr eigentlich seine Geschichte?

 

Heut -
ganz ganz früh am Morgen, als die meisten Bewohner des kleinen Städtchens Pregarten noch in ihren Betten friedlich schlummerten, da hab ich meine Kamera und mein Stativ geschnappt und bin wohl gelaunt zu der kleinen Knopfstubn & Schmuckschmiede gegangen. In dem nach frischem Brot duftenden Bäckersladen tauschte ich mit der freundlichen Verkäuferin ein paar Worte aus, als sie mir mein Frühstückskipferl in die Hand drückte.
Während ich den Kirchenaufgang entlang schlenderte fiel mein Blick, wie seit meiner Kindestagen an, auf den großen steinernen Löwen, welcher wie ein aufmerksamer Wächter das Geschehen besonnen beobachtet.


Majestätisch - Würdevoll - Ehrenvoll,
so wirkt das alte Kriegerdenkmal auf mich.

 

Der Löwe war ursprünglich Teil des Kriegerdenkmals im Kirchenpark von Pregarten, welches 1921 errichtet wurde. Im Jahre 1958 wurde ein neues (von Erwin Meisel entworfenes) Kriegerdenkmal im Park gebaut und der Löwe an den Kirchenaufgang transferiert.
1993 renovierte der Kameradschaftsbund den Löwen und es wurde eine Erinnerungstafel angebracht.

 

Der Löwe ist eine Nachempfindung des "Löwen von Aspern"-Denkmals von Dominik Fernkorn, das in Aspern steht und an die Schlacht 1809 erinnert, in der Napoleon erstmals besiegt wurde. Der ruhende bzw. sterbende Löwe ist ein oftmals verwendetes Motiv bei Heldendenkmälern.

Die damals aus dem Erste Weltkrieg heimgekehrten Veteranen bemühten sich um die Errichtung eines Kriegerdenkmales für die gefallenen Söhne der Gemeinde. Dieses achtsame Bemühen wurde von dem Verschönerungsverein und der Liedertafel unterstützt. Als jedoch der Gemeindeausschuß zu keiner Entscheidung über eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde Prägarten am Bau gelangte, ließ Ing. Otto Watzl auf eigene Kosten im Kirchenpark östlich der Kirche ein Denkmal errichten.
Das Denkmal sollte ein Massengrab darstellen, auf dem ein erwachender Löwe ruht. Es hatte an der Vorderseite eine Tafel mit den Namen der Gefallenen. Auf der Rückseite fanden sich die Namen der Vermißten und war durch vier Steinpfeiler, welche mit Ketten verbunden waren, gesichert. 1958 wurde durch die Neueinrichtung eines Kriegerdenkmales für beide Weltkriege der Löwe entfernt und auf einen mit Steinen umrandeten Sockel am Kirchenaufgang aufgestellt.
Er wurde zur Attraktion für die Kinder, die zum Löwenreiten auf den Kirchenaufgang gehen.

 

Zum 125-jährigen Gründungsfestes wurde durch die Mitglieder des Kameradschaftsbundes unter Alois Seyr das Löwendenkmal restauriert und eine Granittafel mit einer Erinnerungstafel angebracht. Dies wurde im Jahre 1993 durchgeführt.

Warum " Der Schlacht von Aspern 1809" in der österreichischen Geschichte solch große Bedeutung zu geordnet wird, sei dem Mut der österreichischen Truppen zu verdanken. Durch ihren Einsatz gelang es, den seit über ein Jahrzehnt als unbesiegbaren Napoleon I. erstmals zu besiegen und damit psychiologisch den vielen unterdrückten Völkern in Europa Mut zum Freiheitskampf zu machen.

 Interessant ist eine Geschichte dazu: das seinerzeitige Kriegerdenkmal wurde von Ing. Otto Watzl gestiftet. Der dürfte eine schillernde, reiche Persönlichkeit gewesen sein. Die Quelle seines Reichtums lag immer im Dunkeln und gab Anlass zu Spekulationen bis hin zu Gerichtsverhandlungen.Er soll auch als Spion tätig gewesen sein (weil er eine Zeitlang in Amerika gelebt und gearbeitet hat). 1945 wurde er als Dolmetscher eingesetzt, solange Amerikaner in Pregarten waren. Ich habe Zeitungsberichte aus dem Jahr 1921 dazu gefunden. Jedenfalls hat er ein Haus im Aisttal gekauft und an dessen Stelle eine feudale Villa - die Watzl-Villa, heute Drobny-Villa, errichten lassen.

Es gibt im Stadtarchiv auch einen Prospekt, nach dem der Löwe offenbar bestellt worden ist.

In den späten 90-er Jahren hat die SPÖ Pregarten in einem Anflug von politischer Korrektheit die Geschichte wieder aufgewärmt und gefragt, ob man die Spende eines Spions in Pregarten ausstellen dürfe. Heinz Rammer, der damalige Obmann, hatte wohl von irgendwo die Geschichte aufgeschnappt und geglaubt, er könnte damit punkten. Er musste aber im Stadtblatt zugeben, dass es keine konkrete Hinweise auf eine Spionagetätigkeit gibt. Auch in den OÖN gab es dazu einen Artikel.

 

Der Löwe von Pregarten, einst ein ehrenhaftes Sinnbild ist bedauerlicherweise durch die verniedlichende Aufstellungsweise in seiner Aussagekraft stark beeinträchtigt.
Mir lag es heute einfach am Herzen Euch von dem geschichtstragenden Löwen aus Pregarten zu erzählen.
Und wenn Ihr an ihm vorüber geht, dann haltet doch kurz inne.

 

Ich danke Herrn #Erwin Zeinhofer (Archivar der Stadtgemeinde Pregarten und der  im März 2018  mit der Kulturmedaille des Landes Oberösterreich ausgezeichnet wurde), welcher mir diese zahlreichen Informationen zukommen ließ, dabei nicht darauf vergaß, auf die Erwähung "Geschichte zum Löwen" in der Ortschronik, Band 2, Ausgabe 1997 hinzuweisen.

 

Bevor ich in die Knopfstubn & Schmuckschmiede zurück kehrte, begegnete ich einer Frühaufsteherin. Marianne, die Gärtnerin war bereits eifrig beim Befüllen der Gießkannen, um den Blumen in dem schönen Kräutergarten von Pfarrer August Aichhorn einen erfrischenden nassen Morgengruß zu schenken!

 

"Es gibt viele wunderbare Menschen, die sich mit ihrem ganzen Sein schenken. Warum sie es tun? Weil sie es aus Liebe tun, gerne tun und glücklich dabei sind. Wisst Ihr, ich glaube es kann nichts Schöneres für einen Menschen selber geben, als ein Denkmal, das in den Herzen seiner Nächsten steht, wenn man sich lächelnd an ihn erinnert."

 

mit herzlichen verknopfenden Grüßen
Sabine, Die Knopfmacherin,
welche Euch von den lieben Menschen in und um Pregarten erzählt. Diesmal von einem Löwen mit einem mutigen Herzen!

 

Info: Erwin Zeinhofer, Verleihung der Kulturmedaille https://www.meinbezirk.at/…/kulturmedaille-fuer-erwin-zeinh…

"Die Menschen flüstern, sie ist eine Traumtänzerin, ein bunter Vogel, sie ist anders.

 

Ich lächle und sage,

ich bin ich!

 

Es ist wichtig im Leben, die Türe zu sich selbst zu öffnen. Sich zu finden und zu leben was man ist.

 

Denn nur das ist der Schlüssel

zu einem erfüllten Leben.

 

Manchmal muss man einen Spaziergang durch ein kaltes unfreundliches Regenwetter machen, um das Feuer der Wärme wohlwollend im Inneren seiner Selbst zu spüren.

 

 

 

Finde Dich und hab den Mut es auch zu leben.

 

Diese Kraft und unendliche Liebe Dich in Deinem ganzen wunderbaren wertvollen Sein anzunehmen, das wünsche ich Dir aus ganzem Herzen."

 

Sabine Krump,

Die Knopfmacherin

 

"Ich denke im Leben ist es wichtig, nicht nur passiv Zuschauer zu sein, sondern auch aktiv auf der Bühne zu spielen. Das Stück heißt Leben."

 

Sabine Krump

 

"Wenn das Herz erzählt, erzählt es mit Liebe, dann wird vieles lebendig."

Sabine Krump

Wunder sind allgegenwärtig!

"Weit oben, im Schein der hellen Sonne sehe ich meine bedeutungsvollen Bestrebungen und Vorhaben, die ich noch machen möchte. Auch, wenn ich sie nicht alle erreichen kann, so erfreue ich mich an ihrem Sein und fühle sie in der Wärme der Sonnenstrahlen. Ich kann mich im Licht erinnern und versuchen sie tagtäglich nahbarer zu machen."

 

Sabine Krump

 

Es gibt einen Ort in dir,
der liegt tief versteckt zwischen schlafen und wachen.
Es ist der Platz, wo die Träume geborgen und noch bei dir sind. Und dort ist es am Anfang immer dunkel, aber dann mit jedem Herzschlag erwächst das Leben heller strahlender in dir.
Was du dort findest?
Die Seele.
Denn deine Seele wird langsam geboren.
Sie wächst mit dir.

 

Sabine Krump

Der liebe Gott ruht in Fels und Stein,
er lacht durch die Blumen und Pflanzen,
er spricht durch die Tiere,
träumt in den warmen Sonnenstrahlen,
und erwacht in den Wellen des Wassers.
In den liebenden Herzen der Menschen offenbart er sich.

 

Sabine Krump

 

"Die Natur ist sich ihr eigener Gärtner und die Tiere passen sich der Natur an. Der Mensch hingegen muss gegen seine Natur kämpfen, damit uns die Natur erhalten bleibt. Wohl denn, wie kann der Mensch sich Gärtner der Natur nennen?"

 

 

Sabine Krump

Göttlichkeit, heißt nicht herrschen,
es bedeutet Liebe, Verständnis, Mitgefühl für alle Geschöpfe.

 

Sabine Krump

"An Altem und längst Vergangenem starr festhalten, das ist als ob Du in Captain Ahab`s Spuren wandelst und verzweifelt hinter
Moby Dick her jagst. Lass los!
Und liebe die Veränderung!"

  Sabine Krump

Wenn dich die Lüfte der Winde an einen Ort getragen haben, der dir nicht behagt, so entfalte deine Flügel und lass dich von den zarten Turbulenzen des Himmelsatems in neue Höhen tragen.

 

Sabine Krump