Die Power-Frau und Die Knopfmacherin

 

Birgit Singer. Eine starke selbstbewusste Frau, die wie ein Fels in der Brandung mitten im Leben steht.
Verwachsen, verwurzelt, am Boden geblieben trotz ihrer vielen Ausbildungen und Titel.


Die ansässige Pregartnerin führt seid 2005 als Einzelunternehmerin sehr erfolgreich die BP-Tankstelle und Service-Box Birgit Singer, in der Tragweinerstraße 31, 4230 Pregarten.
Familie und Beruf zu vereinen, war ihr Wunschgedanke und mit der Möglichkeit zur Übernahme der Tankstelle, bevorstehende Pensionierung der Schwiegermutter, war dies für die junge Mutter sofort klar diese Möglichkeit m wahrsten Sinne des Wortes "beim Tankhahn" zu packen.


Als ich Birgit nach ihrem beruflichen Werdegang fragte, drückte sie mir ihren Lebenslauf in die Hände. Lachend meinte ich, nachdem ich ihn gelesen hatte: " Und was soll ich jetzt konkret schreiben von den vielen Ausbildungen?"
Was immer Du möchtest, schmunzelte sie.
Über die Tankstelle Singer schreib ich jetzt nix, weil das könnte Ihr eh auf der Homepage nachlesen https://www.bp-singer.at/ wer gerne möchte.
Mir ist es ein Anliegen über diese interessante Pregartnerin zu erzählen, die stets den Menschen, denen sie begegnet ein Lächeln schenkt und immer ein gutes Wort hat!

 

Mit 20 Jahren begann Birgit interessiert ein Jus- Studium an der Johannes Keppler Universität Linz. Der Weg führte sie jedoch zu einem Studium der Sozialen Verhaltenswissenschaften und Erziehungswissenschaften an der Fern Universität Hagen, Deutschland; Magisterarbeit: Peer- Meditation in der Schule weiter. Später nimmt sie begeistert an der Spielgruppenleiter-Ausbildung an der Familienakademie der OÖ. Kinderfreunde teil. Voller Tatendrang für ihre künftige Arbeit und der BP-Tankstelle arbeitet die engagierte Frau zur Einschulung in die Einnahmen- Ausgaben-Rechnung im Steuerbüro Vejvar-Haunschmid in der Filiale Pregarten.
Nebenberuflich absolviert sie erfolgreich den Diplomlehrgang zur Legasthenietrainerin.
Im Archiv der Oberösterreichischen Nachrichten in Linz war die dynamische Frau als Mediendokumentatorin im Archiv der Oberösterreichischen Nachrichten auch noch beschäftigt.

Nach der Geburt Ihres Sohnes Marc absolvierte die Mitte Vierzigerin noch ein drei monatiges Praktikum im Kinderfreunde-Kindergarten Pregarten und neben ihrem jetzigen Job als Einzelunternehmerin führt sie zusätzlich noch eine freie Praxis als Legasthenietrainerin.

Birgit ist obendrein noch eine sehr sympathische hübsche Frau, die Dirndl genau so liebt wie ich!


Liebe Birgit, vielen Dank, dass ich heute bei Dir sein durfte und Vaclav, Euer Mechaniker mir so flott die Reifen in der Service- Box wechselte.
Ich komme bestimmt wieder!
Freundlich - Kompetent - Schnell und zuverlässlich.
Gerne empfehle ich Euch weiter!

 

Mit lieben verknopfenden Grüßen
Sabine, Die Knopfmacherin
welche Euch gerne von der kleinen Stadt Pregarten erzählt und den lieben Menschen, die darin wohnen.

Der Sattlermeister und

Die Knopfmacherin

 

Kennt Ihr die Geschichte von L. Frank Baum der Zauberer von Oz?
Das kleine Mädchen Dorothy mit den braunen Zöpfen wandert mit ihrem kleinen Hund Toto auf einem goldenen Weg durch das Land des Zauberes von Oz und trifft dort auf viele wunderbare Begegnungen.
Bewußt weise ich auf diese Geschichte hin, weil mir als Knopfmacherin das Glück zuteil wird,  goldenes Handwerk in Pregarten zu sehen, zu erleben und spüren zu dürfen.

 

Otmar Stöbich, der Sattlermeister aus Pregarten öffnete mir heute die Türe.

Als ich mit meiner Kamera in der Hand und dem Stativ unterm Arm seine kleine aber feine Werkstätte besuchte, ward es mir, als ob man in eine andere Welt eintritt.


Große und kleine Reisekoffer, unterschiedliche Damenhandtaschen, praktische Schulrucksäcke, komfortable Geldbörsen, bunte Knirpse und elegante Stockregenschirme, verschiedenste Ledergürteln mit Dornschnallen schienen sich vor mir zu verneigen und mich freudig zu begrüßen. Ich will jetzt nicht sagen, dass sie miteinander tuscheln, denn sonst würde man mich mit dieser Aussage ja ärztlich behandeln lassen, ABER ….
es gibt schon manche Geschäfte und Lädchen, das sind nur ganz ganz Wenige, die haben ein gewisses Etwas.

Einen besonderen Flair.

 

Während ich mein Stativ zwischen den Arbeitstischen in der Werkstatt des Handwerkers aufbaute, die Kamera geschickt auf die Befestigungsplatte festschraubte und die objektve Einstellung überprüfte, erzählt Otmar von sich und der Liebe zu seiner Berufung Sattler zu werden.
Es ist bei dem Mitte Fünfziger eine wahrliche Bestimmung diesen Beruf des

Sattler- Taschner- Autotapezierer- Tapezierer und Ledergalanterzeuger, welcher eine 4 ½ jährige Lehrzeit hat,

gewählt zu haben.
Schon als kleiner Bub spielte der Mühlviertler in der Sattlerwerkstatt seines Vaters mit diesem hochwertigen festen, zähen Material, das aus gegerbten Tierhäuten gewonnen wird.

Dieser besondere rote Faden des beinahe ausgestorbenen Kunstandwerkes zieht sich sein ganzes Leben durch Otmar durch.

 

Berufung und kein Beruf, das spürt man sofort, wenn Otmar von seiner Arbeit mit Hingabe erzählt.
Die große Begeisterung mit welcher er die ihm anvertrauten Werkstücke handwerklich geschickt bearbeitet findet sich in einer emensen Leidenschaft wieder. In jedem Stuhl, jeder Bank, jedem Schreibtisch, den er mit textillen Stoffen oder Leder überzieht und frisch tapeziert steckt sehr viel Können, Kreativität, Vorstellungsvermögen und Einfühlungskraft, welche im Herzen des Meisters tief verankert sind.

 

Die Welt des Leders ist sehr umfangreich. Persönlich mag ich den Geruch des Leders und Otmar ist ein Spezialist, wenn es um kompetente Beratung und Know-how für einen Auftrag geht. Den Geruch einer Gerberei, den mag ich jetzt nicht unbedingt und halte mir die Nase zu, aber Otmar erklärt, je mehr eine Geberei stinkt, desto qualitativ hochwertig ist auch das Leder. Naja, als Laie werde ich kaum den Unterschied erkennen, den das Angebot der reichhaltigen Lederproduktpalette ist sehr umfangreich, weiß der Fachmann zu berichten.

Seit 1992 hat Otmar Stöbich, der Fachmann für Lederwaren – Erzeugung und Reparatur in Pregarten, Tragweinerstrasse 12, gleich neben Uli`s Bio Feinkostladen, sein Lederwarengeschäft.


„ Mein erster Kunde, den werde ich nie vergessen.“, erzählte Otmar mir, während er auf dem Arbeitsstuhl Platz nimmt.
„ Er fragte mich: Können Sie mir ein Loch in den Gürtel machen? Und dieses neu gestanzte Gürtelloch des zufriedenen Kunden, war der Auslöser für eine Kette an unterschiedlichen Aufrägen.“
Otmar lacht dabei, denn ihm kommt es nicht auf die Menge an, sondern auf die Individualität, ehrliche gelebte Herzlichkeit und die hohe Qualität bei einem Produkt! Persönliche Kundenberatung und spürbare Zufriedenheit sind ihm sehr wichtig.

Pieps – Pieps – Pieps - 10 Sekunden und das Foto ist geknipst.

 

"Das Schöne und Besondere kann nur aus dem Herzen kommen und nicht aus dem Kopf"!, diese Philosophie lebt Otmar in seinem ganzen Sein.
„ Nur wenn ich selber EINS mit meinem Produkt und meiner Ware bin, gehe ich den mir bestimmten Weg. Es ist die pure Kreativität, die zur richtigen Zeit das richtige Werkstück entstehen lässt.“

 

Lieber Otmar, vielen Dank für Deine kostbare Zeit, die Du mir heute vormittag geschenkt hast!

 

Mit lieben verknopfenden Grüßen
Sabine, Die Knopfmacherin
welche Euch gerne von der kleinen Stadt Pregarten erzählt und den lieben Menschen, die darin wohnen.

Der Merchandiser und die Knopfmacherin

 

Ein bisschen Hollywood -feeling mitten im Mühlviertel, das schafft und visualisiert Marcus in
„ Gundi`s Tick – Oh -Thek“.
Die eingesessenen Pregartner werden sich an die Videothek
„Videotime Gundolf“ in der Tragweinerstraße, gleich neben der Bäckerei Stöcher erinnern, die es seit 30 Jahren gibt. Nun freut sich die Inhaberin Gundi auf den wohlverdienten Ruhestand und Beatrice, ihre liebe Tochter wird gemeinsam mit Marcus den Laden mit neuen Ideen weiterführen.

Als ich von Marcus hörte, dass er Marvel Comic`s organisieren kann und versucht sich mit den Marvel Comic Zeichnern von Philipp Dörr Art & Agency in Verbindung zu setzen, war mein Interesse geweckt. Und nachdem er mir mit einem heimlichen, sehr unheimlichen Augenzwinkern zuflüsterte, er könne sogar einen 2m großen Ironman organisieren, schlug mein Herz höher.
Ich bin ein ganz großer Fan von dem roten stählernen fliegenden Metallman.
Captain America, Batman, Superman, Hulk und vielen anderen Marvel Helden sind meine Helden aus Kindestagen.

Doch nicht nur Filme- oder Serien Figuren kann der Urfahraner für seine Sammler und Fans organisieren. Er ist auch ein Experte, wenn es um Merchandiser-Film-Produkte alle Art geht.
Ob Poster, Plakate, Uhren, vielleicht ein T-Shirt aus der bekannten Serie Game of Throns, bis hin zu einer Star Wars Kaffeetasse, aus welcher der braune Zottelbär Wookiee seine schwarze Kaffeebrühe schlürfte, geht Marcus auf viele individuelle Wünsche seiner Kunden ein und fliegt um den halben Planeten dafür.
Der originale Zauberstab des wohl berühmtesten Zauberschülers: Harry Potter! befindet sich bereits in Marcus Laden. Dieser wartet schon darauf von einem echten Fan geschwungen zu werden und Tante Hilde einmal an die Decke fliegen zu lassen.
Wer originelle Geschenke für kleine und große Filmfans sucht, Marcus hilft gern!
Einfach vorbeischauen und mit dem sympathischen jungen Mann in Kontakt treten.

Der 45jährige gelernte Maler und Kaufmann möchte in seiner „Tick-Oh-Thek“ außerdem einen Treffpunkt für Leute machen, die gerne zusammenkommen, Spaß haben und sich dort einfach wohlfühlen können.
„Hier bleibst du Kind!!!“, meint er schmunzelnd.
Marcus bietet in seinem 100 m² großen Lokal Zokern, Spielern, Gamern die Möglichkeit von Turnieren an. Auf eigens dafür angefertigten Palettentischen können die Player ihre strategischen Wettkämpfe in gemütlicher Atmopsphäre ausleben.
Konsolenspiele, Tradingcards, Brettspiele, Dart – Ein aktiver Treffpunkt für Menschen, die Spaß am gemeinsamen Spielen und Zusammenfinden haben.

Diesen Samstag, den 13. Mai findet die Neueröffnung ab 12: 30 Uhr in Gundi`s Tick-Oh-Thek statt ( gegenüber dem Fürstplatz).
Es gibt Hot Dogs zum selberzusammenbauen nach eigenem Gusta und Würstl, sowie Getränke. Gutscheine sind auf den blauen Flyern, die ausgeteilt werden. Oder kommt doch vorbei und lernt Marcus und seine Ideen kennen.
Öffnungszeiten sind von Montag bis Donnerstag von 17.00 – 22.00 Uhr/
Freitag 14: 30 bis 22.00 Uhr/ Samstag 10: 30 bis 22.00 Uhr.
Kontakt: www.gundistickohthek.at

Lieber Marcus, ich wünsche Dir und Beatrice viel Freude und Erfolg in Eurer Tickohthek! Und das sich viele Eurer Wünsche erfüllen mögen.
Danke, für die schönen  nostalgischen Spuk- und Gespenster Comic Hefte !
Mit lieben verknopfenden Grüßen
Sabine, die Euch gerne von der kleinen Stadt Pregarten erzählt und den lieben Menschen, die darin wohnen.
zwirnknoepfe.jimdo.com

Der

 

Kreativdenker

 

und Die

 

Knopfmacherin

 

 

 

„Zündende Ideen sind das Streichholz, die unser inneres Feuer zum Entfachen bringen und unserer Kreativität Flügel verleihen.“

 

Sabine Krump

 

In der kleinen Stadt Pregarten, welche idyllisch eingebettet im Herzen des Mühlviertels liegt, wohnen nette Menschen.

Stetig werden es mehr.

 

Das freut nicht nur den Herrn Bürgermeister der kleinen Stadt, sowie den Herrn Pfarrer, sondern auch die Geschäftsleute in und um Pregarten.

 

Und weil dem so ist, haben die tüchtigen Kaufleute von der Tragweinerstrasse einen ganz besonderen Zusammenhalt gefunden.

Und der beginnt bei Ewald Pumsenberger.

 

Ewald ist ein junger Mann mit voller guter Ideen im Kopf.

 

Früher war das so, dass jeder Geschäftsinhaber tagein und tagaus still für sich allein seine Waren im Laden  dem Kunden feilbot.

 

Bis eines lieben Tages jemand eine zündende Idee hatte, einen roten Faden aufgriff und ihn Tür an Tür, Hand in Hand helfend weiterreichte.

 

Dieser Jemand war Walter Kartusch - und Ewald war der Motor, die Idee einer gemeinsamen Verbindung

"Die Tragweinerstrasse" in Bewegung zu setzen - mit vielen bereichernden Ideen und dynamischen Aktionen.


Der engagierte Pregartner hatte den  hervorragenden Einfall eines gemeinsamen unterstützenden Konzeptplanes. Dieser heißt

„Vereint aufzutreten“ und somit dem Kunden ein bestmögliches und komfortables Einkaufserlebnis zu schenken.

 

Wie das geht?

 

Ganz einfach!

 

Ideen wahr werden lassen! Auf unkomplizierten Weg einfachen Lösungen Perspektiven geben.

 

Der kluge Kopf redet nicht nur, er setzt so gut wie er nur kann die vielen Vorstellungen und guten Anregungen der ihm zugewandten Gewerbetreibenden um.

"Jeder Einzelne hat sehr viel Potenzial in sich.", strahlt Ewald.

Nur durch den gemeinsamen positiven Zusammenhalt und der herzlichen Offenheit der Geschäftsleute kann der vorausschauende Mann viel Zukunftsweisendes  bewirken.

 

So entstanden unter Anderem * Die Barrierefreiheit der gesamten Tragweinerstraße; * Die Anbringung der Werbefahnenmöglichkeit an den Straßenlaternen; * Die wunderschöne Weihnachtsbeleuchtung, welche die dunkle kalte Winternacht durchbricht und die Augen für Groß und Klein hell erstrahlen lassen; * Die romantische  Laternenanzündung in den Gassen und Straßen;

* Zusammenführende  gut geplante Aktionen in den Geschäften; * Den bereits legendären jährlichen Faschingsumzug mit Kindergarten und dem hübschen Prinzenpaar; * und vieles vieles mehr, um nur ein paar Beispiele aufzuführen.

 

Außerdem, den nicht mehr wegzudenkenden Film „ Bunkl“ hergestellt und gedreht von den Geschäftsleuten der Tragweinerstraße, die damit gekonnt beweisen, dass sie nicht nur mit Zahlen umgehen können, sondern sehr wohl hervorragende Sänger, großartige Schauspieler, wunderbare Drehbuchautoren, vorzeigbare Regisseure, Top-Kameramänner und wagemutige Stuntmänner sind.

 

Hinter all dem steckt der 51jährige sympathische Mann, dem bei so viel Einsatz manchmal schon ordentlich der Kopf raucht.

 

Doch einer allein kann nicht sein. Nur durch die Intensität und das aktive Miteinander kann dies erst organisiert und realisiert werden. Die Kunden spüren das harmonische Zusammenspiel sehr wohl und das merkt man auch am belebten freundlichen Stadtbild.

 

Ich mag den Ewald. Und ich mag Menschen, die den Mut haben Ideen aufzugreifen und real werden zu lassen.Es sind gerade solch charakterstarke Menschen, die uns aufzeigen, wie wichtig es ist, den ersten Schritt zu setzen.

Visionäre, die gibt es noch!

Und ich habe heute einen besonderen klugen Mann kennenlernen dürfen.

 

Danke, lieber Ewald für Deine Zeit heute, die Du mir geschenkt hast. Eigentlich wollte ich gar nicht so lange bleiben, doch es ist ein Augen- und Ohrenschmaus Dir zuzuhören und freundlich aufgenommen zu werden.

 

Wer neugierig geworden ist und gerne sehen möchte, wie einzigartig die Geschäftsleute der Tragweinerstrasse Pregarten zusammen arbeiten, um Ihre Kunden ein unvergessliches Einkaufserlebnis zu schenken, der kann sich gerne unter den folgenden Link diese witzigen Bauchmuskel-Clips ansehen.

 

https://www.youtube.com/watch?v=zB6UC2WUq1A

 

Mit herzlichen verknopfenden Grüßen Sabine, die Euch gerne von der kleinen Stadt Pregarten erzählt und den lieben Menschen, die darin wohnen.

 

 

 

 Der Brillenmann und die Knopfmacherin

 

Mittlerweile werden mir meine Arme beim Knöpfenähen einfach zu kurz, deswegen führte mich mein Weg heute zu dem Brillenexperten Harald Kosek-Oppenborn.
Der junge Mann ist gelernter Optiker und der Fachmann für Brillen jeglichen Bedarfes und Kontaktlinsen.
Über 1200 Korrektionsbrillen und 800 Sonnenbrillen bietet der Brillenmann in seinem 120 m2 großen Geschäft, in der Tragweinerstraße 22, 4230 Pregarten an. Seit September 1976 gibt es das Brillenfachgeschäft OPPENBORN, damals noch in der Gutauerstraße von seinem Schwiegervater Holger Oppenborn gegründet. Im Jahre1976 übersiedelte der Optiker in die Tragweinerstraße und 2005 übernahm Harald mit seiner lieben Frau Elke das Fachgeschäft.
Meine notdürftige Zuhilfenahme einer günstigen Lesebrille mit gepressten Kunststoffglas eines Günstigstanbieter hat er sanft belächelt und meinte, dass die Gefahr bei längerem Tragen, wenn man ein Buch liest, handarbeitet oder längere Zeit Zwirnknöpfe näht eine Schiefstellung der Augen mit sich bringe. Harald hat mit Hilfe des Phoropter die subjektive Refraktion meiner Augen festgestellt. Übersetzt heißt das, er bestimmt mit diesem großen klobigen grauen Gerät, dass er vor die Augen des Probanten hält und justiert, die Sehschärfe der Augen.
Man muss bei offensichtlicher Bemerkung, dass man nicht mehr so gut sieht, keinen Augenarzt aufsuchen. Der Optiker ist Fachmann und Spezialist die Sehschärfe richtig festzustellen und empfiehlt das passende Glas und die perfekte Brille zu dem individuellen Typ. Der Augenarzt sieht ins Auge und gibt medizinische Details. Der Optiker stellt die Sehschärfe der Augen fest und empfiehlt die richtige Sehhilfe, erklärte mir der kundige Optiker.
Was mir besonders an Harald und seinem Team gefallen hat ist, als er erwähnte, dass Brillen- Kontaktlinsen OPPENBORN einem Aufruf der Optiker-Innung gerne folgt und freiwillig 18 Kindergärten in der Umgebung besucht und mit den Kinder und Schulanfängern Sehtests durchführt. Die Eltern werden über etwaige Sehschwächen ihrer Kinder informiert! Das finde ich einfach großartig!
Da Harald selber Vater ist, liegt es ihm sehr am Herzen den Eltern nahe zu legen, wie wichtig bei Kindern die Überprüfung der Sehschärfe ist und dies sollte schon in den frühen Jahren mittels eines einfachen kindgerechten Sehtestes durchgeführt werden.
Harald hat mir sehr viel erzählt und geduldig meine vielen Fragen beantwortet. Lachend fragte ich ihn, wieviele Brillen er als Optiker doch selber sein eigen nenne. Er dachte lange und zählte und nach einiger Zeit meinte er.... sieben. Wirklich?, lachte ich. Gar nicht mehr?, da hab ich ja viel mehr Handtaschen und Schuhe!
Warum er die Kunden in seinem Geschäft herum trägt ist schnell erklärt.
Der Phoropter und weitere wichtige Apparaturen zur Feststellung der Sehschärfe und die eigene Haus- Fachwerkstätte befinden sich im oberen Stockwerk. Harald hat für gehbehinderte Menschen einen eigenen Treppenlift eingebaut und über die 2 - 3 Stufen bis dahin, ist er gerne beim Anheben des Rollstuhles behilflich, bzw. trägt er eben seine Kunden im Geschäft bis zum Treppenlift

Lieber Harald, Danke für Deine kostbare Zeit, die Du mir heute geschenkt hast!
Mit herzlichen Grüßen Sabine, die Euch gerne von der kleinen Stadt Pregarten erzählt und den lieben Menschen die darin wohnen!

Das Foto von Harald und mir vor dem
Phoropter hat Alina geknipst. Danke!

 

 

 Die Herrin über den Treibstoff  und Die Knopfmacherin 

 

Mittlerweile hat es sich in der kleinen Stadt Pregarten herum gesprochen, dass " Die Knopfmacherin" zu den Menschen geht und das gemeinsame nette Gespräch mit ihnen sucht.
Heute habe ich Karl von der Tankstelle an der Zapfsäule  spontan gefragt, ob ich wohl fragen dürfte, bezüglich eines gemeinsames Fotos.
Was dann geschah... wird Euch am Besten die Andrea und Chefin der Bedienungstankstelle selber sagen.
Mein Notiz-Zettel hatte einfach viel viel viel zu wenig Platz für die vielen interessanten Dinge, die mir die sympathische Herrin des Treibstoff über die Tankstelle Katzenhofer erzählte Da lasse ich Andrea selber zu Wort kommen! =)
Außerdem darf ich diese Woche noch einen sehr netten Mann besuchen, der die Kunden in seinem Geschäft eigenhändig herumträgt.Wer das ist, und WIESO er das macht, erfährt Ihr Ende dieser Woche.
Bis bald Eure Sabine, Die Knopfmacherin aus der kleinen Stadt Pregarten und ihren lieben Menschen die darin wohnen.

 

ERZÄHLUNG VON ANDREA KATZENHOFER von der Tankstelle Katzenhofer in Pregarten:

Unsere Geschichte:
Beginnend mit meinen Großeltern Johann und Christina Katzenhofer beide aus Zirking (Ried/Rdm.)

Meine Großeltern wanderten nach Südamerika aus, weil es bei uns fast keine Arbeit gab.
Opa war Mechaniker und meine Oma Köchin.
Mit einem Frachtendampfer ging es nach Südamerika. Am Dampfer lernten sie Russisch, Spanisch und Französisch.

 Das Leben lehrte den Beiden im Krieg russisch zu sprechen. 
Dort gründete mein Großvater ein Busunternehmen. Mit zwei Bussen fuhren sie durch den Dschungel. Einen Bus fuhr meine Oma. Als sie krank wurde, kamen Beide wieder nach Österreich.

Sie kauften sich in Pregarten einen Grund und bauten ein Haus mit einer Werkstatt. Mein Großvater fuhr Taxi und beide betrieben im Haus ein Tanzkaffee.(man durfte Snaps und Kartenspielen, Musik)

Während dem Krieg diente unserer Haus als Kommandatur für die russische Besatzung.
Mein Großvater war in russischer Gefangenschaft.
Als die Besatzung abzog, bekam meine Großmutter von den
Russen ein Faß und die Berechtigung eine "Tankstelle" zu führen. (1945)

Seit dieser Zeit ist die Tankstelle in unserem Besitz.
Meine Mutter war bis sie die Tankstelle übernahm, OP Schwester im AKH Linz.
Katzenhofer Maria, aber alle kannten sie nur unter Angelika, das ihr Schwesternnahme war.
Nach der Geburt meiner Schwester Christa 1961 übernahm sie die Tankstelle mit meinem Vater Johann Katzenhofer.
Die Tankstelle war das Reich meiner Mutter, da mein Vater das Rote Kreuz, das
mein Großvater nach dem Krieg aufgebaut hatte, übernahm.
Aber wenn Zeit war arbeitete er als Mechaniker, wechselte Reifen usw.

Bis 1971 befand sich die Tankstelle direkt vor dem Haus. Seit 1971 am jetzigen Standpunkt.
Anfang hieß die Marke, OROP, Aral, Elan, OMV, Shell und jetzt Katzenhofer Tankstelle mit Markentreibstoff.

1980 heiratete ich und mein Mann Karl Katzenhofer, baute ab 1981 die Tankstelle mit großem Reifenservice

LkW und PKW Reifenhandel aus.
Von nun an war die Tankstelle in der dritten Generation.
Wir lieben unser Geschäft, weil es ein Familienbetrieb ist und die Werte von Generation zu Generation weitergeben wurde.

So wie ich damals im Betrieb groß geworden bin, wuchsen unseren beiden Töchtern ebenfalls im Betrieb auf.

Wir hatten viele schöne und gute Zeiten, aber auch traurige und schwierige, das was uns aber Stark machte war der Zusammenhalt in der Familie,

Ich liebe es, das ich das tun kann was mir Freude macht.

Mit lieben Grüßen!


 Danke, für Dein Teilnehmen lassen an Deiner Familiengeschichte, liebe Andrea.

Sabine, Die Knopfmacherin

 

Foto: Karl Katzenhofer
Sw-Bild freundicherweise zur Verfügung gestellt von  Andrea Katzenhofer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Uhrmachermeister und die Knopfmacherin

 

"Grüß Gott, Frau Sabine Krump!"
" Grüß Gott, Herr Walter Kartusch!"
Ja, so höflich begrüßt man sich und lacht sich entgegen, wenn man sich sieht!
Das ist Walter Kartusch. Der Walter und ich, wir beide kennen uns schon "UHRlange".
Der gebürtige Pregartner ist einer der letzten Uhrmachermeister in Oberösterreich und bei ihm ticken die Uhren alle richtig.
Seit 72 Jahren gibt es in Pregarten dieses einzigartige Fachgeschäft für Uhren und Schmuck der besonderen Art. Somit ist es auch eines der Ältesten!
Je ausgefallener, je filigraner, je antiker das Uhrwerk, desto höher schlägt Walters Herz.
Das Uhren-und Schmuckgeschäft von Walter Kartusch in der Tragweinerstraße ist spezialisiert auf Reparaturen der tickenden, rasselnden, gongenden, schlagenden Welt der Uhren. In der hauseigenen Werkstätte wird die Zeit nicht angehalten, im Gegenteil jedes Rädchen und Schräublein wird mit Bedacht und Sorgfalt in Augenschein genommen und wieder in Gang gesetzt. Walter ist begeistert von modernem Design und Markentypen an Uhren. Seinen Kunden bietet er in seinem Geschäft eine wunderschöne reichhaltige ausgewählte Schmuckpalette an. Für Jedermann und Jederfrau Geschmack und Geldbörserl lässt sich mit der kompetenten Beratung das passende Schmuckstück finden. Das er mit sehr viel Liebe und Freude sein Geschäft seit über 45 Jahren selbstständig führt, das sieht man nicht nur, das spürt man auch!
Lieber Walter, ich bedanke mich an dieser Stelle, dass ich heute bei Dir sein durfte und Du mein Perlen- Armband in dieser kurzen Zeit unseres Gespräches gleich repariert hast!
Die kleine Stadt Pregarten ist wahrlich reich an Schätzen des Kunsthandwerkes mit seinen lieben Menschen die darin wohnen.
 lichst Eure Sabine, Die Knopfmacherin

Der Schuhmachermeister und Die Knopfmacherin

 

Das ist Helmut Böhm.

Und Helmut ist wohl der jüngste Schuhmachermeister den ich persönlich kenne. Helmuts Papa war Schuhmachermeister. Und der Papa von Helmuts Papa war auch ein Schuhmacher. 

Es scheint der Familie Böhm  im wahrsten Sinne im Blut und in den Füßen zu liegen, das Handwerk des Schuhmachers.

 

Und da ich eine  Frau bin die Schuhe überhaupt nicht mag. Und die  auch  keine Handtaschen mag. Und ich mag auch keine entzückenden kleinen Accessoires.... das glaubt ihr mir jetzt wohl nicht, - 

da habt ihr auch recht.

Ich LIEBE die Welt der Schuhe!- und der Accessoires  und den kleinen Krimskrams die Frau eben in ihrer Handtasche gerne hat, daher führt mich  mein Weg stets ins kleine, aber sehr feine Schuhhaus von Helmut Böhm in die Tragweinerstraße 24.

 

Der Fachmann  erzählte mir, dass er bei seinen Schuhen die er an seine Kunden  verkauft, auf sehr hohe Qualität und Wert bedacht ist.

Es sind Schuhe von ausgewählten österreichischen  Erzeugern, wie Vital oder Lowa die bei Helmut Böhm ihren Weg ins Regal finden. Auch bei den Schuheinlagen wie bei Hartis ist Helmut Hochwertigkeit und sehr gute Passform wichtig.  

"Wohlgehen  ist zugleich  Wohlbefinden" meint Helmut, das  ist dem zweifachen Familienvater bei Sport- und Wanderschuhen ein hohes Anliegen.

Der gelernte Schuhmacher weiß, das Gesundheit durch Fitness und Freizeit in der heutigen Zeit einen hohen Stellenwert bei den Menschen gefunden hat.

Die lateinische Redewendung  "Mens  sana in corpore sano - 

In einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist" fängt auch bei den Füßen an.

 

Wer kennt denn nicht das Gefühl, wenn der Schuh drückt oder zwickt. Einfach nicht passt. Die Füße schmerzen, man fühlt sich unwohl und schließlich stellt man das falsche Paar Schuhe in die Ecke.

 

Damit dies nicht passiert ist dem engagierten Schuhprofi gute  fachliche Beratung  sehr wichtig! Ein großes Augenmerk legt Helmut auf kompetente Kundenberatung! Und die  freundlichen Angestellten und Lehrlinge stehen  dem Meister um nichts hinterher. Als Kundin schätze ich die Top-Beratung auch nach der fünften Schuhschachtel die geduldig und mit einem Lächeln für mich geöffnet wird.

 

Schuhpatienten gibt es natürlich auch und diese werden in der Haus eigenen Werkstätte von Meisterhand wieder gerade gebogen, geflickt, genäht, gedoppelt,  gespannt oder geklebt.

Ich finde der Helmut ist ein ganz toller junger Mann!

Hut ab vor Menschen wie Helmut, die mutig und mit solcher großen Leidenschaft und Hingabe ihren Weg gehen.

 

Unsere kleine Stadt Pregarten und ihre lieben Menschen die darin wohnen!

 

Herzlichst Eure 

Sabine, Die Knopfmacherin

Die  Schafwollnäherin und die Knopfmacherin

 

Es war eine stürmische Nacht und ein vom Regen durchnässtes Fräulein bat um Unterschlupf und klopfte an die Türe des Schlosses.  Der Prinz  gewährte Ihr gerne Unterkunft und da er herausfinden wollte, ob das hübsche Mädchen auch tatsächlich eine wahre Prinzessin sei, versteckte die Königinmutter  heimlich eine kleine Erbse unter der Bettstelle....

 

Das Märchen "Die  Prinzessin auf der Erbse" geschrieben von dem dänischen Schriftsteller Hans Christian Andersen fällt mir stets ein, wenn ich die weichen Schafwollbettdecken von Dagmar Stübl sehe. 

Wir sind beinahe Nachbarn, die kleine Knopfstubn und Firma Stübl, Erzeugung der Mühlivertler Schafwollprodukte. Nur ein paar Schritte entfernt, nahe bei der Kirchen liegt das wollig weiche Geschäft.

Während Dagmar, die Chefin des Familienbetriebes der  seit 37 Jahren besteht,  und ich uns unterhielten, saß ihre Tochter  Manuela eifrig an der Nähmaschine und nähte verschiedene Oberteile zusammen.

Von A - wie Autositz bis Z - wie zuckersüße Babypatscherl, die Produktpalette ist sehr vielfältig.

 

Durch die besondere Möglichkeit auf Kundenwünsche einzugehen, werden Bettdecken individuell gefertigt. Die geschickte Näherin  erklärte mir, dass Schafwolldecken besonders warm sind und  auch den großen Vorteil haben darin nicht zu schwitzen. Da dieses Naturprodukt Schafwolle temperaturausgleichend  auf den Körper wirkt.

 

Umweltschutz und Tierschutz sind der Geschäftsfrau Dagmar Stübl aus Pregarten  sehr wichtig. Sie bezieht ihre Schafwolle nur aus österreichischen Betrieben und artgerechter Tierhaltung.

Die große Liebe mit der sie den Familienbetrieb führt, spürt man förmlich, wenn man in die klaren Augen der jungen Frau blickt. Mit Leidenschaft und Hingabe widmet sich die Mühlviertlerin ihren Kunden und Gästen.

Busse sind immer "Herzlich Willkommen" und ein G'spür für die Menschen hat Dagmar obendrein.

 

Ich mag Dagmar sehr und meine warmen Kuschelsocken, ja die ... 

die hab ich von der Firma Stübl in Pregarten. 

Danke, liebe Dagmar, Manuela und Günther für Eure Zeit, die Ihr mir heute geschenkt habt!

 

Unsere kleine Stadt Pregarten und ihre lieben Menschen die darin wohnen!

 

Herzlichst Eure 

Sabine, Die Knopfmacherin

 

 

Die Blumenmädchen und die Knopfmacherin
 
Das sind Traudi und Kathi von Blumen+Ideen Jung&Punz in Pregarten.
Rosen - Tulpen - Nelken- Gerbera - Fresien - Lilien - Ranunkeln und viele mehr ~ Herrlich bunte Blüten neigen ihre zarten Köpfe und grüßen einem freundlich entgegen, wenn man das duftige Blumengeschäft betritt.
Das sich das einstige kleine Lädchen so großartig verwandelt hat, verdankt es Katharina und Waltraud, die gemeinsam im Jahr 2004 beschlossen haben, das Geschäft von Kathis Mama zu übernehmen und mit neuem Schwung und Elan auszubauen. Das ist den beiden gelernten Floristinnen wahrlich gelungen!
Ob ein Sträußlein für die hübsche Braut, ein paar rote Rosen für die heiße Geliebte, ein zartes Blütenkränzchen für die Knopfmacherin oder der letzte Blumengruß an einen lieben Vorangegangenen, man wird vom dem engagierten Team bestens beraten. Was mir am meisten gefällt ist, dass sich Kathi und Traudi für ihre Lehrlinge sehr einsetzen. Nicht umsonst haben die angehenden Blumenbinderinnen schon sehr gute Plätze und schöne Erfolge bei den Landeslehrlingswettbewerben erhalten.
Ich mag die beiden und seit es das Geschäft gibt, kaufe ich meine blühenden Mitbringsel oder liebenswerten Geschenk-Accessoires  bei Kathi und Traudi.
Ich wünsche Euch Beiden weiterhin viel blühenden und duftigen Erfolg!
Schön, das ich bei Euch sein durfte!
Unsere kleine Stadt Pregarten und ihre lieben Menschen die darin wohnen!
 
Eure Sabine, Die Knopfmacherin

Der Glasermeister und Die Knopfmacherin

" Wenn du einem Menschen etwa Gutes tun kannst, dann mache es gleich und verschieb es nicht erst auf morgen."
Gerald Kircher

 

Als ich als Tafelkratzerin in der Schule noch eine schöne handschriftliche Zierleiste mit roten Äpfeln und blauen Zwetschken verzierte, plagte sich Gerald bereits mit dem Algebrar herum.
Der gelernte Glasermeister kreuzte bereits als pfiffiger Lehrbub meinen Weg, wenn mich meine Oma in das Glas- und Geschirrgeschäft Kircher schickte um ein Kaffeehäferl zu kaufen, wenn eines in Brüche ging.
Seit über 45 Jahren gibt es die Glaserei Kircher in Pregarten und gemeinsam mit seiner fleißigen Frau Josefine, die das Haushaltswarensortiment managt, führen die beiden mit viel Engagement den Familienbetrieb weiter. Mitten in der Tragweinerstraße findet man die Glaserei und wenn man etwas genauer in die großen Schaufenster des reich dekorierten Geschäftes blickt, entdeckt man zwischen dem schönen Tafelservice, den ausgefallenen Dekowaren, und erlesene Glaswaren etwas schwarzes schnurriges.
" Blacky" ist der Liebling und das Maskottchen der Glaserei. Ich liebe  es dort einkaufen zu gehen. Egal ob ich einen passenden Rahmen für ein schönes Bild benötige oder ein kleines Geschenk für einen lieben Freund, bei Josefine werde ich immer fündig.
Naja... vielleicht gehe ich auch ein klitzeklein wenig, wegen der süßen "Blacky" öfters in den Laden, um die zutrauliche Katze ein bisschen zu streicheln und ihr wohliges Schnurren zu hören.
Unsere kleine Stadt Pregarten und ihre lieben Menschen die darin wohnen!

Danke, liebe Josefine und lieber Gerald, das ich Euch heute besuchen durfte.

 

Unsere kleine Stadt Pregarten und ihre lieben Menschen die darin wohnen!

 

Sabine, Die Knopfmacherin

Die Strickfee und

Die Knopfmacherin

 

1 Masche rechts

1 Masche rechts verschränkt

1 Masche links 

1 Masche links verschränkt

1 Masche mit hinterlegtem Faden wie zum Rechtsstricken abheben

 

 1 Doppelumschlag

... ?

" Bitte können Sie mir weiterhelfen, ich kenn mich einfach nicht mehr aus:",   so lautete die Begrüßung heute von einer Dame, während Eva und ich  das Foto schnell knipsten. 

 

Seit über 30 Jahren sind Eva Ehrenmüller und Gertrude Spitzenberger mit ihrem  bunten und reich sortierten Handarbeitsgeschäft die Experten weit hin, wenn es um    Stricken, Häkeln, Sticken, Nähen, Vorhangberatung und vieles andere geht.

Die beiden  strickbegeisterten Pregartnerinnen lassen sofort ihre Nadeln  und Wollknäuel für ihre Kunden fallen und wissen immer einen guten Rat. Mit einem strahlenden  Lächeln helfen die beiden Expertinnen gerne  weiter.

Die beiden Schwestern haben Ihren Traum zum  Beruf gemacht und das spürt man sofort, wenn man das kleine, aber feine Handarbeitsgeschäft betritt.

Übrigens, die kleine  Knopfstubn & Filzwerkstatt liegt gleich neben an. Und wenn mir ein Garn fehlt, dann hüpf ich schnell eine Türe weiter =)

 

Unsere kleine Stadt Pregarten und ihre lieben Menschen die darin wohnen!

Danke, liebe Eva das ich heute bei Dir sein durfte!

 

Deine Lädchen-Nachbarin Sabine , die Knopfmacherin

 

Die Glasperlendreherin und Die Knopfmacherin

 

In ihrer Lehrzeit drehte die gelernte Konditorin Ilona Grasböck süße Konfektpralinen in ihren Händen. Und heute fertigt die junge Bad Leonfeldnerin bunte Glasperlen mit Leidenschaft in ihrer heimeligen Werkstätte.
"Zum Glück mochts ma voi Spaß, sunst tat mas eh net.",meinte die Kunsthandwerkerin aus dem Mühlviertel und führt mich in ihrem kleinen aber feinen Atelier herum.
Ilona und ich kennen uns durch Mühlviertel Kreativ. Im MÜK - dem bunten Haus der kreativen Begegnungen in Freistadt zeigte sie mir zum ersten Mal ihre handgefertigten Glasperlen-Kostbarkeiten.
Begeistert von den filigranen farbföhlichen Accessoires und Modulperlen gab ich der jungen Kunsthandwerkerin den Auftrag eigene Glasknöpfe für mich zu fertigen.
Es blieb nicht nur bei Knöpfen. Die hübsche Frau entwirft wunderschöne Ketten, bei der jede Einzelne ein Unikat ist.
Glasfäden - Zwirnfäden, eine wunderbare Kombination für moderne Ästheten. Auf den ersten Blick mag dies ungewöhnlich und unmöglich erscheinen, doch als Knopfmacherin und kreativer Zeitgeist eröffnen sich mir neue Perspektiven und Möglichkeiten.
So wie die Glasperlendreherin mit ihren filigranen Glasfäden, Dornen und unterschiedliche Farbmuster jeder einzelnen Perle schenkt, so schlage ich als Knopfmacherin mit meinem feinen Zwirnfaden Lebensmuster auf den drehenden Ring.
Liebe Ilona, vielen Dank für den heutigen wunderbaren Nachmittag bei Dir, den ich bei Kaffee und himmlischer Torte verbringen durfte.

Herzlichst
Sabine, Die Knopfmacherin

Wenn ihr neugierig geworden seid, und mehr von Ilona wissen möchtet, so findet ihr sie unter
www.glasperlen-unikate.com
Am 1./2. April trefft ihr die kreative Handwerkerin beim Ostermarkt auf Schloss Weinberg an.

 

Die Naturkostlädlerin und Die Knopfmacherin 

 

Öffnet man bei Uli die Ladentür so nimmt man den Geruch von heimischen Weißkraut wahr. Frisches knackiges Gemüse und Obst aus der Region lacht den Kunden aus den Holzsteigen entgegen.
Der kleine Bio-Naturkostladen von Uli Günthör birgt eine reich sortierte Produkt-Palette an wohl überlegten, qualitativ hochwertigen und ausgesuchten Grundnahrungsmitteln an. Die tüchtige Mühlviertlerin hatte schon als junges Lehrmädchen den Traum von einem eigenen Geschäft, wie sie mir heute lachend mitteilte. Wenn ich in Ulis Naturkost Bioladen gehe und das tue ich sehr gern und oft, fühle ich mich sofort zurück versetzt in meine Kindheit. In Pregarten hatten wir anno dazumal einen kleinen Kramerladen, in dem man von den Gummistiefel bis zu Oma`s duftender Rosenseife für den Wäscheschrank, zwischen den Würsteln noch einen süßen Schlecker bekam.
Ich schätze Uli sehr und sie war auch eine der Ersten die Ingrid und mich in der kleinen Knopfstubn  Filzwerkstatt besuchte. "Villa Kunterbunt" nennt die sympathische Geschäftsfrau liebevoll unser kleines Lädchen, das gleich neben dem Handarbeitsgeschäft zu finden ist. Als aufg`woxne Pregartnerin ist es mir ein besonders Anliegen, die kleinen selbstständigen Geschäftsleute in ihrem Unternehmen zu unterstützen. Fahr nicht fort - sondern kauf im Ort, so lautet das Motto, dass sich Kunden zum Ziel setzen sollten.
Es braucht viel Mut, Liebe, Vertrauen und Herzkraft sich diesen Wunsch vom eigenen Geschäft zu erfüllen. Die gebürtige Pregartnerin hat das mit Hilfe vieler lieber Kunden aus und in der Umgebung, welche ihr seit über 20 Jahren die Treue halten geschafft. Begeistert und mit einem freundlichen Lächeln steht sie auch heute hinter dem Ladentisch. Danke! Es ist schön, dass es engagierte und mutige Menschen wie Dich gibt, die ihren Weg gehen!

... weil es viel zu entdecken gibt in unserer kleinen aber feinen Stadt!
Eure Sabine, Die Knopfmacherin
zwirnknoepfe.jimdo.com

Das herzliche Foto hat Astrid geknipst. Danke!

 Uli's Naturkost findet ihr gleich gegenüber der Bücherstube Fessl und dem Lederwarengeschäft von Otmar Stöbich.

Tragweiner Str. 10
A-4230 Pregarten

Der Buchhändler und die Knopfmacherin

 

Klaus Fessl eröffnete im Oktober 1993 seine kleine Buchhandlung  in Pregarten.

Seither kennen wir beide uns und er war es auch der mir die ersten Türen zur Autorin im Eigenverlag  öffnete.

Mit Rat und Tat stand der belesene Buchhändler  seit Anbeginn   an meiner Seite.  :-) und ich kann ihn mir  und seine Bücher gar nicht mehr wegdenken.

 

Mittlerweile ist die Bücherstube Fessl ein fester Bestandteil in der kleinen idyllischen Stadt Pregarten geworden.

Mitten im Zentrum der belebten Einkaufsstraße befindet sich die literarische Drehscheibe für Groß und Klein. 

 

Und... gar nicht weit weg, nur ein kleiner Katzensprung entfernt trifft man auf die kleine Knopfstubn.

Huch, ich bin spät dran. Es ist schon eine Minute nach neun. Ich muss die kleine Knopfstubn aufsperren.

 

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag und wenn Ihr einmal in Pregarten seit, es gibt viel zu entdecken.

 

 

Ganz liebe Grüße

Eure Sabine, Die Knopfmacherin

 

Das tolle Erinnerungsfoto hat Sybille geknipst. Danke!

Der Nähmaschinen-Doktor und

Die Knopfmacherin

 

Das ist Herr Lampl!

 

Herr Lampl ist der Mann, der  jedes Rädchen,

jedes Nädelchen, jedes Schraublein von einer jeglichen Nähmaschinen aller Art  kennt, wie seine eigene Westentasche.

 

Ob Reparatur, Wartung, Service oder Neukauf,der sympathische Nähmaschinen-Experte berät ganz individuell und mit viel Engagement.

 

Persönlich kenne  ich Hermann schon seit vielen Jahren. Meine erste Nähmaschine erwarb ich bei ihm.

Als zufriedene  Kundin komme ich immer wieder gerne in sein kleines Geschäft in der Bahnhofstraße 7, in Pregarten, um mich mit qualitativ hochwertiger Nähseide, Spulen, Scheren oder  Gitarrensaiten einzudecken.

 

Neben den Nähmaschinen- Fachhandel  verkauft

Herr Lampl auch Gitarren & Blockflöten.

Der musikalische Mühlviertler bringt somit jede still gewordene Nähmaschine wieder zum schnurren und surren und schenkt den Nähern und Näherinnen viel Freude am Nähen!

 

"Ich sage heute einmal DANKE  zu einem ganz lieben Menschen, der mir viele Jahre über schon mit Tipps und Tricks zur Seite steht und mit solcher ehrlicher Herzlichkeit stets meine Zwirnknopf- Projekte unterstützt!"

 

Herzlichst

Sabine, Die Knopfmacherin

Letztens vor myTEX,

dem Textil-Discounter
https://mytex-textil-discounter.jimdo.com/ in Kefermarkt
grüßt mich ein ganz netter sympathischer Herr sehr freundlich.
Ich muss ihn wohl etwas "doof" angeguckt haben, weil ich ihn nicht kannte und mir nur dachte;" Der muss mich mit jemanden verwechseln", und einfach weiterging.
Er hat mich dann angesprochen und im Stoffladen bin ich dann auch mit Jan`s  lieben Frau Christa und deren Tochter Letitia bekannt geworden.
Die netten Herrschaften aus Berlin kennen mich " Die Knopfmacherin" vom Färbermarkt in Gutau, bei dem ich vergangenes Jahr als Ausstellerin meine Zwirnknöpfe den interessierten Besuchern zeigen durfte.

Diese kleine nette Begegnung hat mich sehr gefreut und ich hoffe, wir können das Gespräch im Knopflädchen dann gemütlich weiterführen.

 

Harald Sandner, ist einer der beiden Geschäftsinhaber von myTEX in Kefermarkt und führt für mich einen der schönsten Läden, die es gibt.
Das Schlaraffenland der Knöpfe, Garne, Bänder, Spitzen, Borten und Stoffe

 


Ein Ort, wo Menschen mit gleichen Interessen zusammen finden, die lieben was sie tun!

Herzlichst
Eure Sabine , Die Knopfmacherin

 

Portraitfoto: Christoph Neubauer

Robert Martin,
für mich der weltgrößte Erfinder von Kugelbahnen mit  und des einzigartigen Robomoji !


Der erfinderische Mühlviertler besuchte mich heute in der kleinen Knopfstubn und hat eine fantastische Idee mitgebracht!
Wer Robert`s tolle Kugelbahnen ansehen und die Murmeln tanzen lassen will, der kann das gerne im MÜK- Haus, in der Samtgasse 4, in Freistadt tun.

 

 

 

Der Kugelbahn-Designer ist Mitglied bei Mühlviertel Kreativ und bei der Eröffnung des MÜK- Hauses in Freistadt am 1. Oktober 2016 durfte ich einen Mojito von Robert s einzigartigem Robomoji verkosten.
Der Erfinder ist nicht auf Fb, aber seine Homepage könnt Ihr gerne besuchen. http://www.robomoji.at/index.html
Übrigens, Robert hat mir verraten, dass er bei den Kugelbahnen im MÜK-Haus einen kleinen Sensor angebracht hat, der die Belastbarkeit der Kugelbahnen aufzeichnet und wie oft die Murmeln den Weg durch die Bahn finden.
Also wer neugierig geworden ist und gerne Robert`s Kugelbahnen auch erwerben möchte, im MÜK -Haus seid Ihr richtig!
Ganz liebe Grüße
Sabine, Die Knopfmacherin
Lieber Robert, Danke für Deinen tollen Überraschungsbesuch!

 

 

Der Holztaschenmann

zu Besuch in der kleinen
Knopfstubn        Filzwerkstatt

 


Heute besuchte Ingrid und mich Beata und Gerhard Hackl.


Gerhard macht ganz unikate Taschen aus Holz aus eigenem Entwurf und fertigt diese allesamt in reiner Handarbeit.

 

Mehr erfährt Ihr von dem Holzhandtaschen-Designer aus Unterweißenbach auf seiner interessanten Homepage

GHB-Holzdesign

 


Es ist schön, wenn solch großartige und kreative Kunsthandwerker den Weg zu uns finden.
Danke für Euren netten Besuch! Sabine und Ingrid

MÜK -Haus 

 

Nach der Knopfstubn und Ingrid`s Filzcafe,
heute mit dem Workshop "Zwergenköpfe filzen",
mehr könnte Ihr auf der öffentlichen Facebook-Seite 
Knopfstubn und Filzwerkstatt nachsehen und lesen,
bin ich nach Freistadt ins MÜK-Haus gedüst.

 

Als Mitglied des Vereines Mühlviertel Kreativ bin ich auch dort als Mühlviertler Kunsthandwerkerin präsent

 

Wer es noch nicht kennt, sollte auf jeden Fall sein kleines Näschen einmal in das bunte Haus der Kreativen Kunsthandwerker
in Freistadt, Samtgasse 4
stecken! Es lohnt sich allemal

GHLG Sabine, Die Knopfmacherin

In geheimer Mission unterwegs
" Die Wenderin und die Knopfmacherin" .

Für ein Interview, dass in der Zeitschrift MoMag im September/ Oktober zu Lesen sein wird, öffnete ich der Redakteuerin, Autorin und Schamanin Sonja Raab sehr gerne die Türe zu meiner kleinen Knopfstubn.
Das "Ybbstaler Raabenweib" ist mir eine sehr liebe Freundin geworden, umso mehr hat es mich gefreut, dass sie heute am frühen Morgen mit Kamera, Notizblock, Kuli, einem Glas selbstgemachten köstlichen Erdbeermarmelade und einem Gruß vom Weizenfeld in der Hand, fröhlich vor meiner Türe stand.
Es sind gerade diese Begegenungen, die ein Lächeln in unsere Herzen zaubern und Spuren hinterlassen.
Danke, für Deinen wundervollen Besuch liebe Sonja !

 

Fotos: Sonja Raab

 "Vielen herzlichen Dank an  Christa Schauer, Herr. Dr. Reinhold Klinger und der Goldhauben- und Trachtengruppe Pregarten für die nette Einladung! 

 

Des Knopferlmachen war ane und ist a

G` schichte vom Wald- und Mühlviertel, die ned vergessen werden soll!

 

Mein Wirken ist es, dieses alte Kunsthandwerk für unsere Kinder zu bewahren und weiterzulehren. Des is mir wichtig!

 

Die Kargheit und die damalige Notwendigkeit versuch i zu wandeln.

 

Bild: von links nach rechts:Sabine Krump ~ Die Knopfmacherin;  Anton Scheuwimmer ~ Bürgermeister der Stadt Pregarten; Christa Schauer  ~ Obfrau der Goldhauben-u.Kopftuchgruppe Pregarten; Dr. Reinhold Klinger ~ Obmann Museum Pregarten. Fotoaufnahme im Museum: Anna Klinger

 

 

Durch mei eigene Art gib i dem Zwirnknöpfe mochn an Stellenwert, den`s verdient.

 

Ned nur a g`wendliche Armeleit-Arbeit va damals, sondern a kunstvolle und kreative Auslebung und Ausdruckskraft eines jeden einzelnen Zwirnknopfnähers und jeder einzelnen Knopfmacherin. DANKE, für die großartige Möglichkeit den Besuchern dieses Kunsthandwerk und somit Geschichte näher zu bringen!

 

 

Sabine Krump: Knopfmacherin aus Leidenschaft

Einen einzigartigen Tag mit Sabine Krump organisierte die Goldhauben- und Kopftuchgruppe Pregarten. Vielfalt und Kreativität prägten diese Sonderausstellung.

 

"Im Vordergrund meines Wirkens steht die Bewahrung alten Kunsthandwerkes und ich möchte diese alten Handwerkstechniken auch für unsere nächste Generation bewahren“, erläuterte Sabine Krump die Liebe und Begeisterung zur dieser alten Handwerkskunst. Bereits 4 Bücher hat sie verfasst und das nächste Buch ist schon in Vorbereitung. „Da knöpfle ich schon intensiv herum und bekannte Gesichter der Öffentlichkeit werden dabei mitwirken“, gab Krump einen kleinen Einblick in ihr nächstes Vorhaben.

 

Mein Onkel der Tischler und einstiger Zwirnknopferlnäher


Aus der Werkstätte hab ich ihn heut holen dürfen.
Den Tisch aus damaliger Zeit.


Der im Mühlviertel geborene und aufg`woxne

Adolf Edelmayr hat als Bub selber noch in Heimarbeit mit seinen Geschwistern und meiner Oma die weißen Bettwäsche-Zwirnknöpfe per Hand genäht.

 

Für die Ausstellung am Sonntag, den 26.Juni 2016  in Pregarten, wo ich von der Goldhauben- und Kopftuchgruppe in das Museum eingeladen worden bin, hat der berufene Handwerker an dem Tisch noch etwas fachliche Hand angelegt.

 

Aus seiner Erinnerung heraus, brachte er die original Leisten auf die Seite der Platte an. Früher hatten die Tische eine Leiste, damit den Knopfmachern nicht die Nadeln und Knöpfe vom Tisch kullern konnten. Clever unsere Vorfahren.


In Erinnerungen schwälgen in der kleinen Werkstätte des Lieblingsonkel

 

Danke, lieber Onkel Adi für Deine nette Unterstützung!

Sabine, Die Knopfmacherin

 Das Museum Pregarten geht mit Handwerkskunst in die neue Saison – keinesfalls „zugeknöpft“!

 

Am Sonntag, 26. Juni 2016 von 10.00 bis 18.00 Uhr wird die „Knopfmacherin“ Sabine Krump auf Einladung der Goldhauben- und Kopftuchgruppe im Museum zu Gast sein.

Sie gibt Einblick in dieses Handwerk, dass bereits seit dem 19. Jhdt. mit dem klassischen Zwirnknopf im Mühlviertel gepflegt wird.Die gebürtige Pregartnerin Sabine Krump stellt Zwirnknöpfe in allen erdenklichen Variationen her und will damit dieses Handwerk bewahren und weiterentwickeln.

Foto: von links nach rechts; Renate Danninger; Christa Schauer ~ Obfrau der Goldhauben und Kopftuchgruppe Pregarten; Sabine Krump~ die Knopfmacherin;   Dr. Reinhold Klinger~ Obmann Heimatmuseum Pregarten und Karin Brandstötter.

Dazu ist bereits ihr 4. Zwirnknopfbuch erschienen. Sie möchte mit ihrem Wirken ihre Liebe zu dem alten Handwerk einem interessiertem Publikum näher bringen. Die „Knopfmacherin“ wie sie sich selbst bezeichnet, verknüpft Soziales und Design, konsequent, hochwertig und nachhaltig! Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie diese außergewöhnliche Ausstellung bei freiem Eintritt! Fotoaufnahme im Heimathaus: Anna Klinger

Der Stoffhändler und

die Knopfmacherin

 

Ich schreib an einem neuen Buch ~

schon wieder. =)

Diesmal geht es um Tracht und Dirndl und Knöpfe und darum sich auch als nicht  geübte Näherin und mit wenig Aufwand, etwas Hübsches zu machen.

Es wird ein etwas anders Trachtenbuch werden, denn ich bin ja auch etwas außergewöhnlich.

 

Auf der Suche nach Stoffen, Borten, Bänder und Spitzen führte mich mein Weg nach Kefermarkt zu dem seit Oktober vergangenen Jahres eröffneten Textil Discounter my TEX.

Foto: Harald Sander, einer der beiden Geschäftsführer von myTEX.  Danke, liebe Herta für`s bildliche Festhalten von uns Beiden!

 

Was soll ich Euch mehr erzählen. NATÜRLICH bin ich fündig geworden und ich  tauchte in die farbenfrohe und musterreiche  Welt der Stoffe ein.   

         Ob Baumwollstoffe, Leinenstoffe, Seidenstoffe, Dirndlschürzenstoffe, Blusenstoffe, Vorhangstoffe,  Füllstoffe, Ledertextil... ein Schlaraffenland für alle Schneider und Hobbynäherinnen, die auch für`s kleine Geldbörserl schöne Stoffe erhalten. Eine große Auswahl an Nähzubehör, Garnen, Knöpfen, Ösen und Kurzwaren bietet die reichhaltige Pallette des Textil-Geschäftes.

         Zu meiner großen Freude lernte ich Harald Sandner,  den engagierten Geschäftsführer kennen und er führte mich in sein Magazin, wo er mir eine Lieferung von unzähligen neuen  KNÖPFEN zeigte. Das einer Knopfliebhaberin wie mir das Herz dabei höher schlug, könnt Ihr Euch vorstellen.

 

         Mein Tipp für Euch ist dieses neue Geschäft  myTEX in Kefermarkt!

Fachliche Beratung; eine Vielfalt an Auswahl; freundliche Bedienung; geschickte Einkaufswagen =) für den Transport der ausgwählten Stoffe; großer Parkplatz direkt vor dem Geschäft und am Mittwoch hat das Geschäft sogar bis 20.00 Uhr geöffnet.

Guckt doch mal vorbei und nehmt Euch Zeit!

           Handarbeiten ist wieder in und ich finde es großartig, wenn Menschen wie Harald Sander und Ewald Chalupar den Mut haben den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und ein Stoffgeschäft für Nähbegeisterte zu eröffnen!

 

Jungs, ich wünsch Euch viel Glück und Erfolg.

Schön, dass Ihr den Faden aufgegriffen habt!

Sabine, die Knopfmacherin

Freut mich, wenn Euch Eure neue Homepage gefällt =)

 

 Die drei Bilder zeigen Euch meine kleine, aber feine Ausbeute vom heutigen Tag bei myTEXT.  Eine hübsche orangefarbene Blütenborte für meine Dirndlschürze. Bunter Stoff zum kreativen Nähen und Borten, welche liebevoll einen Platz finden werden.

 

Zu Besuch bei der Knopfmacherin

 

Als Gast in der meiner kleinen Knopfwerkstatt durfte ich Sandra Galatz vom Radio Oberösterreich sehr herzlich begrüßen.

Die sympathische Reporterin versuchte sich mit Begeisterung im Zwirnknöpfenähen und nahm ihren ersten selbstgemachten Knopf als Erinnerung mit nach Hause mit.

Liebe Sandra, vielen  Dank für Deinen überaus netten Besuch in meiner kleinen Knopfstubn.

 Das zusammengeschnittene Interview könnt Ihr am Mittwoch den 6. April 2016

im Sender Radio Oberösterreich bei 

"Servus Oberösterreich" hören ab 15.10 Uhr hören.

Moderator: Gernot Hörmann

Ein wunderbarer Bericht  auf dem BLOG von Gina Barrett,

der in England lebenden  Posamentenknopfmacherin

über mein neues Buch

"Zauber der Zwirnknöpfe".

 

DANKE,

liebe Gina!

 

Zauber der Zwirnknopfe (Magic of Thread Buttons)- a short review

 

 

Foto: Johann Marksteiner

 

Gina Barrett schreibt:

Mein Exemplar des neuen Buches habe ich gerade eben von der  österreichischen Knopfherstellerin, Sabine Krump, erhalten. „Zauber der  Zwirnknöpfe“ ist ein deutschsprachiges Buch und Tatsache ist, dass ich der deutschen Sprache nicht mächtig bin.
 Buch ist, wie die anderen Bücher von Sabine, auch ein quadratisches
Buch (21 cm) mit Hardcover in limitierter Auflage. Das Buch hat 128 Seiten.
Sabines Bücher sind vielseitige Mischungen aus Geschichten, Knöpfen, Gedichten und Fotografie – und dieses Buch ist keine Ausnahme.
Das Buch beginnt mit einem Märchen, das mit erstaunlichen Silhouetten von der Papier Künstlerin, Lois Cordella dargestellt ist. Es sind Illustrationen, die Bewegung haben, und die Knöpfe in der Silhouette sind wunderbar. Diese perfekten Illustrationen ziehen sich durch das ganze Buch.
Das Buch zeigt einige Grundlagen der Knopf-Muster. (Es ist immer hilfreich aus anderen Sprachen Fachbegriffe zu haben). Informationen, die ein großer Nutzen für diejenigen sein wird, die der deutschen Sprache mächtig sind, aber auch gut für Menschen wie mir, um zu forschen.
Das Buch enthält auch Hintergrundinformationen und Gedanken über die Familiengeschichte von Sabine. Sabine kommt aus einer traditionellen Knopfmacherfamilie.
Sabines Buch enthält Anweisungen über 26 verschiedene Knopf-Design. Einige hat sie selber entworfen, andere sind Beiträge (wie z.B. der Kirschblütenknopf von YOKO Odaira aus Japan, oder mein Herz Faden Entwurf.)

Die Anweisungen enthalten Fotografien, und für die meisten Muster, glaube ich, sind die Fotos klar genug um die Knöpfe nachmachen zu können.
Sie können in meinen „Ein Knopf – Ein Tag“ Beitrag einen von ihnen sehen; Tag 35 „der Apfelkernstern-Zwirnknopf"

Einige der Muster brauchen ein erfahrenes Auge, dass man die Details herausarbeiten kann, die zweifelsohne im Text erklärt werden, aber im Großen und Ganzen, ist ein Leser der nicht Deutsch kann, in der Lage, zumindest die meisten Muster nach den Fotos nachzumachen.

 

 Übersetzung des Blog-Textes von Gina Barrett angefertigt von meiner lieben Freundin Maria!

Danke Dir!

 

Ein Buch entsteht

 

Buch-Andruck in der Druckerei Gutenberg

 

 

Der netten Einladung zu dem Andruck meines neuen Buches

„Zauber der Zwinknöpfe“

bin ich sehr gerne, der in Linz sesshaften Druckerei Gutenberg- Werbering  gefolgt.

 

Am Mittwoch um 16: 20 Uhr wurde der erste Coverbogen meines Buches vom technischen Druckbeauftragten in meiner Anwesenheit gedruckt.

Den ersten Cover-Abzugbogen durfte ich freundlicherweise als Erinnerung auch behalten.

 

Zu meiner großen Überraschung führte mich der Leiter des Innendienstes Herr Robert Schmolmüller durch die renomierte Druckerei und ich konnte mir ein Bild von dem Betätigungsumfeld der Druckarbeit machen.

 

Fotograf: Robert Schmolmüller

 

Seit der Erfindung im Jahr 1450 des Buchdrucks mit beweglichen Metallletttern und der Druckerpresse durch Johannes Gutenberg, der die Medienwelt revolutionierte und somit den Grundstein für die Druckarbeit legte, hat sich die handwerkliche Tätigkeit von einst enorm gewandelt.

 

Modernste  Computertechnik und Drucktechniken bringen Worte und Bilder auf Papier. Ohne die Hilfe von technischen Geräten wäre ein Drucken von anno dazumal in der heutigen Zeit unvorstellbar.

 

Der Weg bei meinem Rundgang führte uns auch in das Papierlager.  Nur zur Info; Eine kleine Rolle Papier, in etwa meiner Größe wiegt an die 1320 kg! Mit Staplern, die mit eigenen Zangen als Heberichtung ausgerüstet sind  werden die Papierrollen an die Spindel der Druckmaschine  angebracht.

 

Es war für mich eine sehr beeindruckende und interessante Führung und ich möchte mich bei der Geschäftsleitung von Gutenberg-Werbering  und Herrn Robert Schmolmüller für dieses nette Entgegenkommen herzlich bedanken, dass  mir als Autorin und Kundin geschenkt wurde.

 

Wenn man sieht und weiß, wieviel Arbeit ein Buch oder auch nur ein kleines Beipackzettelchen des Hustensaftes bedeutet, erkennt man erst wieviel Arbeit  nötig ist, damit dies entsteht.

 

 

Ein herzliches Danke auch an Heinz, dem Drucktechniker der am Bild neben mir steht, für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Fotos.

 

Die märchenhaften Illustrationen der Sternenknöpfe

für das Buch

"Zauber der Zwirnknöpfe"  von Sabine Krump

schuf Loïs Cordelia (ASGFA), geboren 1982,
eine vielseitige Künstlerin und Illustratorin in Papierschnitt, Akryl-Farben und Mixed-Media  Skulptur. Sie lebt in Ipswich, Gross-Britannien.


"Von kompliziertesten Skalpell-Papierschnitten, bis zu Malerei und Skizzen, umspannt meine künstlerische Arbeit einen grossen Bereich zwischen grösstem Detail und frei-fliessender Energie.Ich bin mit Märchenbüchern voller Silhouetten und Scherenschnitten aufgewachsen, was sich tief in meinem Bewusstsein festsetzte. Aber heutzutage entwickele ich ständig weiter meinen eigenen Stil für Illustration, in dem ich mehr und mehr Experimente hinzufüge, um magische und unerwartete Effekte zu erzielen. Das märchenhafte Element steht immer im Vordergrund, und ich versuche, Andere anzuregen, die Welt voller Wunder im Leben zu verlieren."

Lois Cordelia

 

Textauszug aus dem Buch "Zauber der Zwirnknöpfe".

 

 

 Foto privat: Lois Cordelia

Sonja Raab

bekannt als das Ybbstaler Raabenweib

setzt ein Zeichen für das Wohl von Menschen, denen es gerade nicht so gut geht.

Mit großem persönlichen Einsatz für

die Opponitzer Flüchtlinge

stellt sie soziale Projekte auf die Beine.

 

Mit  Ihrem Weihnachtsgeschenk

"Fotografieren für Flüchtlinge",

schenkt sie den Leuten die Möglichkeit Fotos zu Ihren Angehörigen zu schicken.

 

Sonja`s "Küchengedanken" habe ich aufgefasst und sie dabei wohl wollend unterstützt. Meine kleine Geldspende verwandelt sie in Zucker und Salzgaben für die Menschen. Es ist nur ein Sack Mehl, der viel Glück und ein Teller Heimat schenken kann.

 

 

Foto privat: Sonja Raab

 

Eine Küche ist ein Ort

wo man gemeinsam lacht,

gemeinsam das Gespräch sucht,

gemeinsame Interessen leben lässt,

gemeinsam an einem Tisch sitzt und

gemeinsam isst und trinkt.

 

„Vieböck im Trend der Zeit

Traditionell oder modern?

 

Der Poncho erlebt derzeit eine Renaissance und ist in allen Modegeschäften präsent.

Das schlichte Leinen im traditionellen Mühlviertler Karo, verleiht diesem Poncho einen bodenständigen, zeitlosen Charakter.“

 

Handgewickelt ist der Zierknopf am Kragen, gefertigt in der Knopfmacher-Werkstatt von Sabine Krump.


Übrigens: In unserem Detailverkauf in Helfenberg können Sie derzeit auch handgewickelte Broschen von Sabine erstehen. Nur solange der Vorrat reicht. 

Das Foto wurde  freundlicherweise von der Weberei Vieböck zur Verfügung gestellt.
Mehr Info entnehmen Sie bitte aus dem Anknüpfungspunkt.

 

Kreativ- WERK-Tage

am 27. August 2015

auf Schloß Weinberg

 

In einem dreistündigen Seminar konnten die interessierten Teilnehmerinnen sich selbst an  klassischen und traditionellen Zwirnknöpfen  versuchen.

 

Die Begeisterung und Freude an diesem alten Handwerk spiegelte sich an den schönen selbst genähten Zwirnknöpfen jeder einzelnen Knopfmacherin wieder.

Es war eine wunderbare Gruppe, die ich gemeinsam mit meiner Projektbegleiterin Maria Ruhsam  begleiten durfte. Ich habe mich sehr gefreut Euch kennen zu lernen!

 

Ich bin sehr dankbar, die Möglichkeit erhalten zu haben, altes Handwerk in diesen erstmaligen Projekttagen neu aufleben zu lassen.

 

Foto von Maria Ruhsam, Stellvertretende Obfrau von Mühlviertel Kreativ

 

Markus Ladendorfer und Christa Oberfichtner meinen zu diesem einmaligen Handwerks-Tagen im Mühlviertel:

"Viele traditionelle Handwerksformen werden nur mehr von ganz wenigen Menschen in unserer Region ausgeübt. Es wäre ein großer Verlust für unsere Kultur, würden diese Techniken in Vergessenheit geraten. Gute Kunsthandwerker und Künstler bauen ihre Kreativität auf handwerklichem Können auf."

 

Gerne bin ich dieser netten Einladung gefolgt.

Trachtenpunk und das Knopfmadl

Mühlviertler Leinen beknöpft mit einzigartigen Zwirnknöpfen und  verbunden mit bayrischer Nähkunst

 

 

Genäht hat mir dieses großartige Kleid

Sandra-Janine Müller, bekannt auch als Trachtenpunk.

Der Leinenstoff stammt aus der Weberei Vieböck in Mühlviertel.

 

Grobes Bauernleinen kombiniert mir feinem Leinenstoff, ein interessanter Kontrast.

Mühlviertler Leinen verbunden mit bayrischer Nähkunst.

 

Und nun heißt es die vielen einzigartigen Zwirnknöpfe raufnähen.

Aus meinen kreativen Händen entstand dieser süße Knopf

"Apfelbaum", der in meinem ersten Knopf-Märchbuch einen besonderen Platz finden wird.

 

 

Scrapbooking Layouts und Karten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danke, für das tolle Foto, liebe Sarah!

Presseankündigung für die

Kreativ- Werktage-Tage

auf Schloß Weinberg.
SEHEN - ERLEBEN - MITMACHEN
26./ 27. August 2015

 

...etwas schüchtern und mit viel Herzklopfen folgte ich der Einladung
für diesen Presse-Termin.

 


Links: Mühlviertel Kreativ-Obfrau Christa Oberfichtner,

Rechts: Schloss-Weinberg-Geschäftsführer

Markus Ladendorfer

Und hier gehts zur Anmeldung . . .

 

http://www.schloss-weinberg.at/…/verstehen_und_erfahren.html

 

Als ich 2011 zu meinem ersten Buch

"Die Knopfmacherin

regergierte las ich etwas über eine sogenannte

"Tambouriergoaß".


Ein altes Handwerksgerät, welches vereinzelt bei  den  Mühlviertler - und Waldviertler Heimzwirnknopflernäher, das  zum Tambourieren, auch absteppen der Zwirnknöpfe verwendet wurde.


 Foto: links Sabine Krump, Knopfmacherin und Autorin; rechts die Zwirnknopfmacherin Maria Fiedler aus Weitra


Kurzerhand führte mich mein  Weg  nach Weitra, wo ich auf Frau Maria Fiedler, von der einzigsten Zwirnknopfindustrie in Österreich traf.

Sie hatte in ihrem Lager eine Leihgabe dieser "Abstepp- Goaß" als Anschauungsstück stehen.

Ich gab eine Tambouriergoaß in Auftrag, um dieses letzte geschichtstragende Handwerkszeug aus längst vergangenen Tagen weiter Menschen zeigen zu können.

 

Am Mittwoch, den 21. Jänner 2015 holte ich bei der Zwirnknopfherstellerin dieses besondere Werkstück ab.

Original nachgefertigt mit Fichten- und Buchenholz  hat diese "Tambouriergoaß"  für mich, der Tischler Wilhelm "Willi" Gratschmeier aus Lembach  im Waldviertel.

Wieviele Stück dieses Handwerksgerätes es in Österreich noch gibt, lässt sich schwer sagen.

Der Aufenthalt von zwei sind mir bekannt. Eine Dritte soll es noch in einem Museum ganz in der Nähe voln Weitra geben.

Für Infos diesbezüglich bin ich sehr offen und werde diese gerne den Zwirnknopfliebhabern weitergeben.

 

Mit verknopften lieben Grüßen

Sabine

 

Diesen netten Schnappschuß knipste Robert Fiedler. Danke!

 

Absteppen der Zwirnknöpfe

mit der "Tambouriergoaß"


1859 wurden in Strobnitz die ersten weißen Zwirnknöpfe genäht. 10 Jahre später richtete man eine eigens dafür vorgesehene Ausgabestelle ein. Mit ihr hielt auch die Tambouriergoaß ihren Einzug.

 

 Das Tambourieren der Zwirnknöpfe tätigte man mit Hilfe der eigens dafür angefertgten Tambouriernadel und zur Hilfestellung mittels eines hölzernen Arbeitsgerätes der "Tambouriergeiß".

 

Mancherorts im Wald- und Mühlvirtel verwendeten die Knopfwickler auch eine Häkelnadel für das Absteppen der genähten Zwirnknöpfe.

 

In meiner Familie, wo das Knopfmachen in den 1950er Jahren von meiner Großmutter und meiner Mutter getätigt wurde, kannten die wenigstens Heimnäherinnen das Tambourieren der Zwirnknöpfe.

In unserer Gegend  des unteren Mühlviertels, Ried in der Riedmark, Pregarten, Wartberg, Hagenberg bis hin nach Freistadt, Sandl und  in  die Gegenden von Karlstift wurde der einfache Zwirnknopf gearbeitet, der seinen Platz vorwiegend auf Hemden und auf der Bettwäsche fand.


Diese „tambourierten Zwirnknöpfe“ wollte ich unbedingt auf den Spuren von anno dazumal nacharbeiten.

 

Diese besondere Tambouriernadel fand ich in der Schweiz und ließ sie mir von dort her schicken.

Unterlagen von dieser einstigen Tätigkeit an Zwirnknöpfen  fand ich keinerlei und auch Zeitzeugen waren sich ungewiss wie dies von statten ging.

Ich versuchte also nach mir bekannten Möglichkeiten, das Absteppen der Zwirnknöpfe mit dieser Tambouriergoaß.

 

 

 

 

 

Nachdem ich einen Sternenknopf gewickelt und genäht hatte, bediente ich das runde Fußpedal am Standschemel, welcher das Öffnen und Schließen des hölzernen Schabels bedient.

Der Zwirnknopf wird nun zwischen den beiden Schnäbeln eingesteckt und gehalten.

Beide Hände habe ich frei zum Tambourieren.

 

In die Griffhalterung der Tambouriernadel lege ich den geeigneten Haken ein und schraube ihn fest.

Ein altrosafarbenes Häkelgarn der Stärke 20 wählte ich als Steppnaht aus.

Frau Maria Hochstöger, die als Kind gemeinsam mit ihrer Schwester und Mutter im Waldviertel Zwirnknopferl nähte und als Zeitzeugin in meinem dritten Buch ihre Geschichte erzählt, berichtete mir, dass hellblau und rosa nur für besondere Knöpfe verwendet wurden.

Die herkömmlichen Zwirnknöpfe wurden allesamt mit einem weißen Zwirn gearbeitet.

 

Um  ehrlich zu sein, meine ersten Versuche  verliefen kläglich. Der feine Haken verhedderte sich zwischen den Fadengespinst des Zwirnknopfes und das Garn wurde gespalten. Die goldfarbene Halterung löste sich vom hölzernen Griff und ich musste sie zuerst einmal festkleben.

 

Ich wechselte auf einen feinen Zwirn und tauschte die Häkelnadel aus.

Das Tambourieren bedarf einiger Übung meine ich, doch mit der Zeit lenkte ich geschickter die Häkelnadelspitze von oben, zwischen dem  Fadengeflecht hindurch. Führte den unten liegenden Faden an den Haken und zog die Nadel wieder hoch, indem ich sie leicht drehend, durch die Schlaufe hindurch zog.

 

Ich bin auch zu der Überzeugung gelangt, dass die Tambourierer der vergangenen Tage einen langbeinigen hölzernen Schemel zur Verfügung hatten, auf dem sie Platz nahmen. Denn in dieser gebückter Haltung, die ich einnahm um den Zwirnknopf am Schnabel abzusteppen,  spürte  ich alsbald Kreuzschmerzen.

Durchaus praktisch ist die Armlehne auf dem scih mein Ellbogen stützen konnte.

 

Nach einiger Zeit des Versuchens, unvorhergesehenen Auftrennens und emsigen Werkelns ziert eine schöne zarte Steppnaht  den Rand des Sternen-Zwirnknopfes.

 

Es ist eine wahre Kunst aus Zwirn und Garn solch wunderschöne Knöpfe zu fertigen, dies sollte jedem bewusst werden, der in Museen oder gar in der Nähkiste der Ur-Oma noch solch schöne Kostbarkeiten aus damaliger Zeit in Händen hält.

 

Sabine Krump

Zwirnknöpfeln, eine Leidenschaft die wieder Einzug in die heutige Zeit findet

 

 


Dieses Tambourierkästchen wurde für das Absteppen der Zwirnknöpfe verwendet!

 

Ich bedanke mich bei Frau Monika Hoede, welche mir dieses Bild  zukommen ließ.

Und freue mich, dass das Böhmerwaldmuseum 

Ungargasse 3, 1030 Wien  freundlicherweise das Einverstädnis gab, das Bild auf meiner Internetseite den interessierten Knopfliebhabern zeigen zu dürfen.

Wien ist ja nicht weit weg von Ried  und ich denke, das Museum ist einen Besuch wert  =)

 Foto von Herrn Dr. Gernot Peter

 

 

 

Solch wunderschöne alte Zwirnknöpfe

und vieles mehr findet man im Schlossmuseum Freistadt.

 

Unter den vielen Ausstellungsräumen, in welchem dem Besucher viel Wissenswertes geboten wird,

findet sich auch eine kleine, aber feine Handarbeitsaustellung. 

Die alten handgearbeiteten Zwirnknöpfe sind mir natürlich gleich ins Auge gestochen.

Ich bedanke mich, für die freundliche Genehmigung von

Frau Haghofer, die Bilder öffentlich zeigen zu dürfen.

 

 

"Wenn in jedem Einzelnen von uns,

nur ein kleiner Teil von

Dr. Wolf-Dieter Storl

stecken würde,

so wäre die Welt, um ein großes Stück glücklicher."

 

Sabine Krump

 

Es war für mich ein bewegendes Erlebnis,

dem Vortrag dieses besonderen Menschen zuhören zu dürfen.

 

"Die Seele der Pflanze",

in Linz am 18. juni 2014

Kolpinghaus

 

 

  Foto: von Silvia Winklehner, Kräuterpädagogin

                         Sandra-Janine Müller, links i.B.                Sabine Krump, mitte                   Monika Hoede, rechts i. B

Foto: Peter Krump

 

Zwirnknopf trifft auf Posamentenknopf

Eine knopfige  Verbindung zwischen zwei Ländern

 

Meine Knopfreise führte mich ins schöne Schwabenland, genauer nach Krumbach.

Dort lernte ich Frau Monika Hoede, von der Trachtenkulturberatung kennen und Sandra-Janine Müller von Trachtenpunk.

Es war ein herzlicher Empfang und ein sehr sympathisches  zum ersten Mal aufeinander treffen.

Die Volkskundlerin  und Trachtenexpertin führte mich durch das wunderschöne Haus

und zu meiner großen Freude durfte ich der Meisterin auf die Hände gucken und einen mir gewidmeten Posamentenknopf   "Zaubersterne - für Sabine "  fertigen.

In meiner  Einfachheit und Bescheidenheit,  hat mich diese besondere Geste sehr gerührt. Es ist unser gemeinsames kreatives Denken, Wissen weiter zu lehren und das alte, beinahe vergessene Handwerk den Menschen wieder näher zu bringen. Durch unser Wirken, verkörpern wir und sind wir "Botschafter der kreativen Handarbeit und Knopfmacherei" !

 

Monikas Worte möchte ich hierzu gerne wiedergeben, welche mich sehr berührten, als ich sie las:

" Sabine Krump hat uns Knopfmacher mit ihren vielfältigen Aktivitäten im Internt und mit ihren Knopfbüchern verknöpft. Viele Menschen sind über sie schon zu Knopfmachern geworden. Der Zauberstern ist deshalb ihr gewidmet - dahinter steckt mein Wunsch, dass immer mehr kreative Menschen das so besonders reizvolle Knopfmacherhandwerk für sich entdecken und mit den entstehenden kleinen Meisterwerken wunderschöne Dinge zaubern."

Zwirnknopfausstellung im

Knopf & Knopf Museum

Internationales Knopfmuseum in Warthausen (D)

von Mai bis  Ende November 2014

 

Seit 15 Jahren besteht dieses einzigartige Musem, in welchem sich alles nur um Knöpfe dreht.

Aus dem ehemaligen Bahnhofsgebäude entstand mit den Jahren dieser Haus der Tausenden Knöpfe.

Die Geschichte, rund um den Knopf wird hier sehr interessant und in einer ansprechenden Form  präsentiert.

Der Besucher taucht ein, in das faszinierende Reich, der Knöpfe dieser Welt.

In einer Führung erfährt man sehr viel Wissenswertes und manche Erzählungen lassen Einen auch  schmunzeln.

 

Bei meinem ersten Besuch im Sommer vergangenen Jahres, entstand die Idee für eine Sonderausstellung über Zwirnknöpfe.

Und nun.... stehe ich vor der Virtine und bin einfach überwältigt, wie  grandios und einmalig Monika und ihr tolles Team diese präsentieren.

Die Freude, den Besuchern das alte Handwerk gemeinsam näher bringen zu können,  erfüllt mich mit großer Ehre.

Eine Bereicherung ist ein Besuch in diesem Musem nicht  nur  für alle Knopfliebhaber- Knopfinteressierte - Knopfträger und Knopfschenker und die, die es noch werden wollen.

 

Internationales Knopf & Knopf Museum
in Warthausen, D

 

 Ich habe von der Museumsleiterin Frau Monika Meinlschmidt vom Internationalen Knopf & Knopf Museum in Warthausen, Deutschland, eine solch nette Einladung bekommen, dass mein Mann Peter und ich am 23. Juli 2013 diesen großartigen Ausflug unternahmen.

Monika führte uns mit ihren interessanten Erzählungen durch die Jahrhunderte der Knopfgeschichte und fasziniert lauschten wir ihren Berichten.

Liebevoll dekoriert sind die verschiedensten Knöpfe der unterschiedlichsten Epochen.  Von Anbeginn des ersten Knopfes bis hin zum Adel, Mittelalter, Neuzeit und Zukunft.

Ich kann das Knopf & Knopf Museum in Warthausen nur weiterempfehlen! Es ist allemal einen Ausflug wert.

 

 

Foto: Peter Krump

Der Holzschnitzer und das Knopfmadl

 

Als wir in unsere neue Gemeinde zogen war es Bestimmung, dass ich

Rudolf Schinnerl kennenlernen sollte.

Rudi, der mir ein sehr lieber und vertrauter Freund geworden ist,

weiß mit der Motorsäge umzugehen!

Aus Baumstämmern fertigt er einzigartige Skulpturen, Tische, Stühle und ganz besondere Schmetterlingsbänke.

Gerne sehe ich bei ihm vorbei und sogar das "Christkinderl" hielt ich schon in meinen Händen.

 

Rudolf Schinnerl
Figuren-und Kettensägekunst

 

Foto: Alfred

"Kreative Künstler zu unterstützen ist mir ein besonderer Wunsch und nach meinen eigenen gegebenen Möglichkeiten fördere ich diese!"

 

Ich traf zufällig auf Marlene und war begeistert von ihren Arbeiten und ihrer großen Persönlichkeit.

Auf Mittelaltermärken verkauft sie Ihre selbstgewebten Bänder, Kleider, Hüte, Taschen und Mäntel. Zwirnknöpfewickeln, Kammweben und Brettchenweben lehrt die junge Frau auch in Workshops.

 

Marlene Zehetner aus St. Peter in der Au, Österreich

E-mail: deine-schneiderin@sam01.cc

 

 

Marlene Zehetner ist auch eine von meinen dreizehn wunderbaren Wegbegleitern in meinen zweiten Buch

"Knöpfe, Kraut und kluge Köpfe"

2. Teil der Zwirnknöpfe-Saga

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Sabine Krump

Mein erster Besuch

führte mich in das einzige

Österreichische Sattlermuseum

 

 

 

"Griaß Eich" und mit einem freundlichen Lachen im Gesicht begrüßte uns Josef vor seinem Sattlermuseum!

 

 

2011 ließ ich mein erstes Buch "Die Knopfmacherin" im Eigenverlag drucken.

Von vielen Mitmenschen belächelt und unverstanden diesen großen finanziellen Schritt, wegen einer Liebhaberei heraus getan zu haben, führte mich mein erster Weg zu Josef Wieser.

 

 

In dem Buch vom Manfred  Danner

" Den Handwerkern über die Schulter g`schaut ",

welches ich bei meinem  Buchhändler des Vertrauens durchblätterte, blieb ich auf der Seite des Sattlermuseums in Hofkirchen/Traunkreis hängen.

Fasziniert von Josef Wieser`s  Mut, seiner Liebe und Hingabe die Werkstätte seines Vaters in ein Museum umzuwandeln und zu erhalten, wollte ich diesen Menschen unbedingt kennenlernen.

 

 

 

Wir gingen die schmale Treppe hinunter und Josef öffnete uns die Tür in das Reich seines Vaters

"Die Sattlerwerkstatt". Es roch nach Leder, Schmiere, Staub, ein bisserl nach Pferd, kalter Luft  ... ein Kellerraum eben,

doch mit viel Liebe und Erinnerung gefüllt!

Josef erklärte uns die vielen speziellen Handwerksgerätschaften und wir tauchten ein in eine beinahe vergessene Welt der Sattlerei. Er erzählte von früher, einst und heute und nahm sich Zeit!

 

Liebhaber der Sattlerei sollten unbedingt einen Ausflug nach Hofkirchen zu Josef Wieser in das einzigste Sattlermuseum unternehmen!

In meinem 2. Buch "Knöpfe, Kraut und kluge Köpfe" ist der sympathische graumelierte Mann einer meiner besonderen Wegbegleiter.

 

 

Foto: Obmann Josef Wieser

 

Manche Begegnungen sind wie zarte, weiße Schneesterne,

Schneeflockenkristalle, die dich behutsam küssen.

Sie verursachen dir ein leichtes Kribbeln und verschwinden wieder.

 

aus " Zauber der Zwirnknöpfe"  von Sabine Krump

 

Wunder sind allgegenwärtig!

Wenn dich die Lüfte der Winde an einen Ort getragen haben, der dir nicht behagt, so entfalte deine Flügel und lass dich von den zarten Turbulenzen des Himmelsatems in neue Höhen tragen.

 

Sabine Krump